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Modul 1 Kurs: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

psychodelix

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Nach den Study-Buddy-Fragen ging es weiter mit einer eine Befragung, aus deren Auswertung die eigenen Interessen für den Studiengang hervorgingen. Zu jeder Rubrik, die aufgelistet wurde, gab es einen Lexikonartikel und einen dazu passenden englischen Fachartikel mit einer (oder mehreren Studien). Nach nur kurzer Zeit funktionierte die Onlinebefragung leider nicht mehr.

 

Zuerst die Erarbeitung und Zusammenfassung eines Lexikonartikels, den man im Onlinelexikon der Fernuni Hagen finden sollte. Dieser war auf deutsch.

 

Kooperative Lernaufgabe 1: Die erste Lernaufgabe besteht darin, einen Stichworteintrag zu einem psychologischen Phänomen in einem Online-Fachlexikon zu recherchieren und zu lesen. Diesen dann zusammenzufassen und möglichst mit einem eigenen Beispiel versehen, hochzuladen.

 

14 Tage Zeit.

 

Kooperative Lernaufgabe 2: Jetzt geht es an einen englischsprachigen Fachzeitschriftenartikel. In der ersten Arbeitsphase geht es um den Theorieteil. 10 Tage Zeit.

 

Kooperative Lernaufgabe 3: In dieser Phase steht der Methodenteil im Fokus. 10 Tage Zeit.

 

Kooperative Lernaufgabe 4: Nun geht es um den Ergebnisteil des Artikels. Wieder sind 10 Tage Zeit für die Erarbeitung dieses Abschnitts.

 

Hier gibt es eine verkürzte Einreichungsfrist, weil man sich bis zum 15.12. für die Prüfung in M1 anmelden muss, können Einreichungen bei dieser Lernaufgabe nur bis einschl. 13.12., 23:55 Uhr berücksichtigt werden.

 

Kooperative Lernaufgabe 5: Im letzten Abschnitt wird der Diskussionsteil des Artikels erarbeitet. Erarbeiten Sie in 10 Tagen einen eigenen Text dazu

 

3 aus 4 kooperativen Lernaufgaben 1-4 müssen in diesem Kurs fristgerecht bearbeitet und eingereicht werden, um zur Klausur für das Modul 1 zugelassen zu werden.

 

Nach Ende der Frist zum Einreichen bekam man drei andere Texte zum Bewerten. Es wurden Kriterien vorgegeben, bei denen man pro Text jeweils nur ja oder nein ankreuzen sollte. Außerdem waren Kommentarfelder für einen Freitext vorhanden.

 

Ich finde es unangebracht (und weder hilfreich noch nützlich), einen Text zu bewerten, bei dem ich den Ausgangstext NICHT kenne! Wenn es wenigstens noch derselbe Artikel wäre.

 

Ich finde es auch nicht gut, dass meine Texte NUR von Studienanfängern bewertet werden, die selbst keine Ahnung haben und teilweise meine Texte nicht richtig lesen!

 

Die Anleitungen zum  Erarbeiten der Texte fand ich sehr dürftig, verglichen mit den vorigen Studienbriefen dazu. Aber selbst etwas erarbeiten finde ich besser, als nur Skripte dazu zu lesen.

 

Nur an den Bewertungsmodalitäten muss noch etwas geändert werden, finde ich.

 


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6 Kommentare


Biwi Julchen

Geschrieben

Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Ich bin auch parallel in Psychologie eingeschrieben, habe aber nie richtig angefangen damit aus verschiedenen Gründen. Bei mir war das Study-Buddy-Programm noch als Test vorgesehen und freiwillig. Ich fand es sehr seltsam...die Fragen zu Beginn, um "seinen" passenden Buddy zugeteilt zu bekommen, fand ich sehr persönlich um sie mit einer anderen fremden Person auszuwerten...tiefe Ängste, Angaben zu Jugend und KIndheit usw. Im Verlauf des Programms gab es Unklarheiten bzgl. der Aufgabenstellung und Abstimmungsschwierigkeiten zwischen den Buddys.

 

Verstehe ich dich richtig, dass das Study-Buddy-Programm jetzt verpflichtend ist? Dann hoffe ich, dass sie ein paar Sachen im Vergleich zur Testphase verändert haben

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Hi Julchen

 

Das Programm ist verpflichtend und die Fragen sind immer noch dieselben. :(

Mit meiner Buddy hatte ich mich geeinigt, dass wir Fragen, die uns zu weit gehen, nicht beantworten.

Der Austausch zwischen uns war danach fast null und auch in dem speziellen Gruppenforum für den englischen Text wird nichts weiter geschrieben.

 

Ich tausche mich lieber in Facebookgruppen aus. Das klappt auch hervorragend dort.

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Biwi Julchen

Geschrieben

das ist nicht zu erfreulich zu lesen...ja, facebook ist wirklich toll. Der Kontakt in den Gruppen ist wesentlich besser und man muss ja nicht mit jedem kommunizieren wenn man nicht mag. Dann hoffe ich mal, dass das Programm wieder "einschläft" bis zum SS - da wollte ich eigentlich auch endlich mal M1 belegen (doof ist nur, dass meine studienbriefe nicht mehr gültig sind seit der Umstellung des Studiengangs) 

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Naja, was heisst verpflichtend - wenn man diese Buddy-Fragen nicht beantwortet, ist man nicht raus. Die sollen dem besseren Kennenlernen und auch dem Durchhalten im Studium dienen. Verstehe ich zwar nicht, aber es soll angeblich "wissenschaftlich" untersucht worden sein, dass es deshalb weniger Abbrecherquoten gibt.

 

Wenn man nicht an dem Buddy-Programm teilnimmt steht der Buddy-Partner doof da. Finde ich auch nicht schön.

 

Verpflichtend ist es, drei von vier Aufgaben bis 13.12. einzureichen.

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Markus Jung

Geschrieben

Hm, vom Grundgedanken her finde ich solche Lerntandems positiv. Die Umsetzung scheint mir allerdings nach dem, was ihr so dazu schreibt nicht wirklich gelungen. 

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Biwi Julchen

Geschrieben

Das sehe ich alles genauso wie du, psychodelix. Ich habe mich glaube ich ungeschickt ausgedrückt. Na, ich lasse mich einfach mal überraschen.

 

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      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!