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Zeitmangel, Zukunftsängste und Weihnachten

kurban

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Zuerst die positive Nachricht: meine erste TMA im neuen Modul hat satte 91% bekommen :lol: Darüber freue ich mich wie ein Schnitzel! Erst waren es "nur" 86; ich hatte dann meinen Tutor nochmal um eine Erklärung gebeten, weil ich meinen Fehler nicht finden konnte bzw. die richtige Antwort nicht verstanden habe. Es stellte sich heraus, dass es einen Fehler in der Aufgabenstellung gab und meine Antwort somit die richtige war - daher die Punkterhöhung.

 

Ansonsten stresst mich Weihnachten ein wenig... tagsüber wird nicht viel - die Kleine bekommt Zähne und ist seeehr anhänglich (von nachts will ich gar nicht reden <_<). Und der Abend ist viel zu kurz für Weihnachtsgeschenke suchen, lernen und noch ein klein wenig Zeit für mich selbst haben! Bis zur Reise will ich unbedingt den Stoff des 2. Blocks durch haben, aber ich hänge schon meiner Zeitplanung hinterher :(.

 

Dann wollte ich eigentlich auch schon mal recherchieren für die Zeit nach der Elternzeit. Nach jetzigem Stand kann ich nicht zu meiner alten Stelle zurück (miese Auftragslage) und muss mir was Neues suchen. Allerdings fehlt mir dafür die Zeit, was mich nervös werden lässt. Denn zum Einstiegszeitpunkt im Juni 2016 ist mein Studium noch nicht fertig, aber ich möchte eigentlich gern schon in den Umweltbereich einsteigen. Aber wer nimmt mich da als Mutter mit unfertigem (Master)Studium? Unterschätze ich da die Arbeitgeber? Traue ich mir zu wenig zu? Ich habe Angst, dann in einem "Übergangsjob" festzuhängen und irgendwie den Wechsel zu verpassen :(.

Ein wenig Zeit ist ja noch, vielleicht wird mit ja in unserem Urlaub einiges klarer...


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6 Kommentare


Wann hast du deinen Masterabschluss wahrscheinlich in der Tasche?

 

Zum Thema Zähne....durchhalten! Meine Schlumpfine kam im März und unten schauen jetzt endlich zwei Zähne raus:). Nach ewigem Geschrei hat sie endlich wieder eine Phase, in der sie einfach nur glücklich ist! Möglichst viel zum Kauen geben, dann geht es schneller-zumindest kam es mir so vor denn sie hatte ihrem Bruder dauernd die Duplos geklaut und dann darauf rumgekaut. Das Zahngel nehme ich nicht mehr, das ist einfach nur süß und daher sind die Babys dann erstmal "beruhigt". Mein Arzt hatte mir bei meinem Großen den Tipp gegeben, eine Gurke in den Kühlschrank zu legen und ihm dann ein großes Stück (ohne Schale) zu geben..das hatte sehr gut geholfen! Aber wahrscheinlich kennst du diese Tipps schon B).

 

Ich weiß auch noch nicht wie es nach der Elternzeit weitergeht-_-

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Markus Jung

Geschrieben

Zu Weihnachten wäre ja mein Tipp, dieses Jahr mal auf den Stress mit Geschenken etc. zu verzichten. Deiner Kleinen sind sie noch nicht wichtig und alle anderen sollten Verständnis haben - ist aber nur meine persönliche Meinung. Ich habe mittlerweile Geschenke zu Weihnachten außer für meine Kinder komplett abgeschafft.

 

Wirst du dann nächstes Jahr erstmal Teilzeit einsteigen? Steht denn schon fest, dass dein alter Arbeitgeber dich nicht mehr nehmen wird, auch nicht ggf. in reduziertem Umfang? - Muss er das nicht sogar? Ansonsten kann ich deine Bedenken schon nachvollziehen und diese sind sicherlich nicht aus der Luft gegriffen. Allerdings denke ich schon, dass auch aus einer Übergangstätigkeit der Wechsel in deinen Wunschbereich möglich ist. Wäre halt gut, wenn du bis dahin auch schon etwas machst, was deinem künftigen Arbeitgeber dann als Berufserfahrung nutzt.

 

Und im Urlaub mal ganz in Ruhe überlegen halte ich auch für eine gute Idee.

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Der Arbeitgeber muss dich, egal ob schlechte Auftragslage oder nicht wieder nehmen. Er kann dann später Betriebsbedingt kündigen, kann er aber erst nachdem Du zurück an den Arbeitsplatz kommst, also am ersten Arbeitstag nach der Elternzeit. Wärend der Eltenrzeit bist Du unkündbar. Also schönen Gruß, wenn er jetzt kündigen muss, muss er sich wohl jemand anders aussuchen.

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Henriette Garczorz

Geschrieben

Die Rechtslage ist mir so auch bekannt- während der Elternzeit bist Du unkündbar. Ist es eine Option für Dich, die Elternzeit nochmal zu verlängern? Es stehen Dir ja meines Erachtens 3 Jahre zu. Da muss der AG zwar zustimmen, aber so richtig verwehren kann er es glaube ich nicht. Bin mir aber nicht sicher. Dann könntest Du den Master erstmal in "Ruhe" fertig machen und dich dann orientieren. 

Die Zähne-Zeit kann so anstrengend sein- und da kannst Du nicht wirklich was daran machen außer den üblichen Linderungsmaßnahmen und für die Kleine da sein und das am besten mit vollem Herzen- denn es geht vorbei und sie wird wieder einmal mehr wissen, dass Sie sich auf Dich verlassen kann, wenn es ihr nicht gut geht. Ich habe meine Masterarbeit im ersten Lebensjahr meines ersten Sohnes geschrieben und erinnere mich nur zu gut an Zähne, Mittelohrentzündung und Co. und daran, wie sehr ich mich manchmal selbst unter Druck gesetzt habe und irgendwie Opfer meiner eigenen Ansprüche geworden bin. Da hat es geholfen, Unterstützung anzunehmen und mein Timing und meine Prioritäten der Situation anzupassen und neu zu sortieren.

Gibt es Dinge, die Dir jemand anderes abnehmen kann? zB Weihnachtsgeschenke besorgen/ recherchieren? Einkaufen? Nimmt Dir jemand die Kleine manchmal ab? Papa? Babysitter? Oma / Opa?

Ich drücke Dir die Daumen, dass die Zähne bald durch sind, Du mit gutem Gefühl in den Urlaub fahren kannst und dort Muße hast, Dir Gedanken über das Große Ganze zu machen.

 

 

 

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kurban

Geschrieben (bearbeitet)

Danke für eure vielen Rückmeldungen! Die Sache mit dem Arbeitgeber ist leider nicht ganz so einfach: ich bin über Zeitarbeit angestellt und mit "mein Chef" meine ich meinen Vorgesetzten aus der Firma, an die ich verliehen bin. Er würde mich wie gesagt gern wieder nehmen, aber er ist kein Personalverantwortlicher und damit sind ihm die Hände gebunden. Meine Zeitarbeitsfirma muss mich natürlich anderweitig vermitteln (oder es zumindest versuchen); die sind dort auch sehr kooperativ, können sich aber natürlich auch nichts passendes aus dem Hut zaubern, wenn es gerade nix gibt. Das besprechen wir im Februar im Detail; mal sehen, was es da für Möglichkeiten gibt. Allerdings sollte die Zeitarbeit nur eine Übergangsoption sein und ich möchte irgendwann wieder in eine festes Arbeitsverhältnis (was an meinem bisherigen Einsatzort aufgrund der Auftragslage nun eher nix wird).

 

Meinen Master habe ich voraussichtlich April 2017 fertig bzw könnte November 2016 mit der Masterthesis anfangen (evtl. in einer Firma, wenn das klappen sollte). Wir würden ggf. auch umziehen für den passenden Job, da sind wir gar nicht so unflexibel. Mal schauen...

 

Und die Zähne... oh man, das schlaucht! Aber der zweite Zahn kommt durch, das Zahnfleisch öffnet sich schon. Also vielleicht (hoffentlich!) wird es bald etwas entspannter. Mein Freund macht wirklich was er kann, da kann ich mich nicht beschweren, aber oft hilft einfach nur Mama....

bearbeitet von kurban
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Wenn die ersten zwei Zähnchen da sind ist meistens erstmal etwas Pause...bis die nächsten kommen. Oder bis die Kleine dann versucht zu laufen und dauernd hinfällt. Oder bis sie dann öfters mal wegen einem Trotzanfall heult. Aber mit der Zeit wird man gelassener, denn es gibt ja doch immer etwas warum kleine Kinder heulen- und kaum lachen sie einen auch nur eine Sekunde an, geben einem einen Schmatz oder nehmen einen in den Arm, schon hat man alles andere wieder vergessen..sehr faszinierend :lol:.

 

Ich finde es toll wie du das meisterst denn ich denke auch mit Kindern hat man einfach persönliche Ziele, die man erreichen möchte und da muss halt ein Kompromiss gefunden werden.

 

Wenn du Mitte 2016 wieder arbeiten möchtest, würde ich mich auch schon auf Stellen bewerben, die zu deinem Studium passen und dieses in der Bewerbung angeben bzw. schreiben, wann du voraussichtlich fertig bist. Denn der Abschluss ist dann ja auch nicht mehr so weit weg. Was anderes wäre es wenn du gerade erst mit dem Studium angefangen hättest.

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      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
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      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!