B.Sc. Informatik (WBH) und sgT

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RAI - es lässt mich nicht los

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Steffen85

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Drei Wochen ist die RAI-Klausur mittlerweile schon her und nun finde ich auch endlich mal die Muße von meinen aktuellen "Fortschritten" zu berichten.

Bei der Klausur als solche haben sich tatsächlich alle Befürchtungen und Ängste bewahrheitet - es war der Horror.

Eingeteilt war die Klausur in fünf Oberpunkte mit je 20 Punkten (Kombinatorische Schaltungen, 2er-Komplent-Berechnung, Stack, RISC-Architektur, Interrupts).

Interrupts hatte ich überhaupt nicht gelernt und auch der Rest lief alles andere als rund. Grob überschlagen fehlen mir somit an die 30 Punkte allein für nicht beantwortete Fragen + die restlichen Fehler.

Insofern gehe ich mal schwer von meinem ersten Fehlversuch aus und werde nächstes Jahr wohl nochmal ran müssen.

Als Erfahrungswert nehme ich aus diesem Reinfall mit, dass ich definitiv keine Klausuren mehr schreiben werde, wenn zu Hause zuviel Stress herrscht. Meine Frau ist für ihr Hobby aktuell fast jedes WE komplett unterwegs und ich kümmere mich um unsere Tochter. Lernen war somit am Wochenende nahezu nicht mehr möglich und beschränkte sich auf die Zeit nach dem Unterricht.

Wie in meinen letzten Einträgen schon mitschwang, liegt mir das Thema auch überhaupt nicht und ich habe mir jede verfügbare Ausrede rangeholt, um nicht für RAI lernen zu müssen - das war vermutlich auch der Hauptgrund des Fehlversuches.

 

Als kleinen, positiven Nebeneffekt habe ich aber dadurch die Berufspraktische Phase erfolgreich abschließen können und bin um 15CP reicher und endlich im dreistelligen (!) CP-Bereich.

 

In der Technikerschule beginnt seit dieser Woche auch wieder die Prüfungszeit und bis Ende Januar sind jede Woche ein oder mehrere Schulaufgaben zu schreiben. Der Stoff bindet zwar - zum Glück - noch lang nicht soviel Zeit wie das Studium, jedoch geht es so ganz ohne lernen dann doch nicht (besonders in Mathe!).

 

Mathe II habe ich nach dem Rückschlag jetzt erstmal zu den anderen Akten gelegt und werde dann im neuen Jahr wohl wieder mit RAI starten. Nerv. Wie es konkret weitergeht weiß ich noch nicht, meine Zeitplanung ist jedenfalls komplett obsolet ;).

 

Als kleines Schmankerl für mich zur Aufmunterung bearbeite ich gerade eine der letzten B-Einsendeaufgaben zum Thema Info.management und bin sogar schon recht weit - ich hoffe, dass ich sie bis Silvester noch abschicken kann, sodass nur noch Englisch und Mathe II fehlt.

 

 


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5 Kommentare


RAI fand ich auch schrecklich und dann fällt es schon schwer, sich zu motivieren.

Aber: Hast du denn ohne vorheriges REP geschrieben, bzw. hat das REP nicht vernünftig auf die Themen vorbereitet?

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Nachdem das letzte Rep kurzfristig abgesagt wurde und die Erfahrungsberichte zu dem Dozenten generell ziemlich mies waren, wollte ich mir den umständlichen Trip nach Pfungstadt eigentlich ersparen. Für den Zweitversuch nehme ich das Rep aber definitiv mit <_<

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Markus Jung

Geschrieben

Sieh es als Erfahrung an - du hast was draus gelernt, das ist aus deinem Beitrag deutlich zu lesen. Und du weißt, woran es gelegen hat und kannst dann mit entsprechend intensiverer Vorbereitung relativ gelassen in die zweite Runde gehen. Oder siehst du vielleicht noch eine Chance, dass es sogar doch gereicht haben könnte? Wenn ich richtig gerechnet habe, gab es insgesamt ja 100 Punkte zu holen, von denen 30 definitiv weg sind und die Fehler, die du zusätzlich gemacht hast. Sind zum Bestehen > 50 Punkte nötig, oder wo ist da die Grenze?

 

 

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Danke Markus, imho ist die größte Gefahr nach so einer Klausur in ein Loch zu fallen, aus dem man sich erst wieder rauskämpfen muss :o

Die Grenze liegt meines Wissens nach bei 50%, also besteht sicherlich noch eine theoretische Möglichkeit des minimalen Bestehens (die Hoffnung stirbt zuletzt!).

Mein Gefühl ist da aber - wie geschrieben - äußerst negativ.

Da die Klausur ja schon knapp drei Wochen her ist, werde ich mal den Prof anschreiben und ihn um die Info Bestanden / Nicht bestanden bitten. Die Korrekturzeiten sollen bei ihm wohl auch gerne mal etwas länger dauern.

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Markus Jung

Geschrieben

Stimme dir vollkommen zu und würde in dem Fall auch mal beim Prof. nachfragen, damit du Sicherheit bekommst und dich dann darauf einstellen kannst.

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      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.