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Gedankenkarussell

Higgins

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In letzter Zeit mache ich mir viele Gedanken, die sehr wenig mit meinem aktuellen Studium zu tun haben (welches ich aber weiterhin beenden möchte, keine Sorge :)), wer also kein OT lesen möchte, darf diesen Blogeintrag gerne überspringen .

 

Gestern ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich permanent nach Gründen suche, warum ich keine Sozialarbeit studieren sollte. Also habe ich mich mal hingesetzt und alle Punkte aufgeschrieben, die dafür sprechen. Folgende Liste ist dabei herausgekommen:

 

Was spricht für ein Sozialarbeit-Studium:

 

  1. Sozialarbeit ist ein unheimlich breitgefächertes Feld und bietet dadurch eigentlich für jede Persönlichkeit  irgendeine Arbeitsnische.
  2. Ich habe mich in den letzten 20 Jahren enorm weiterentwickelt und bin nicht mehr ganz so extrem verschlossen wie früher. Ich kann besser auf andere Leute zugehen und mich unterhalten. Der Job als Krankenschwester hat wesentlich dazu beigetragen, also ist vielleicht noch mehr Potenzial zur Veränderung vorhanden als ich denke.
  3. Es ist produktiver, stärke-bzw. ressourcenorientiert zu denken als defizitorientiert. Introversion ist keine Krankheit, kein Makel und keine Schwäche, sondern nur ein Persönlichkeitsmerkmal. Als Introvertierter habe ich viele Eigenschaften und Stärken zu bieten, die in der Sozialarbeit nützlich sein können. Vielleicht gibt es sogar Arbeitsgebiete, wo man Introversion sehr gut gebrauchen kann.
  4. Sozialarbeit ist eines der wenigen Themen, das mich mit echter Leidenschaft erfüllt, mich morgens aus dem Bett getrieben und zu Höchstleistungen angespornt hat. Seit ich 16 bin wollte ich nie wirklich etwas anderes werden als Sozialarbeiterin.
  5. Nur weil etwas schwierig ist und mich vor Herausforderungen stellt bedeutet das nicht, dass es besser ist es nicht zu tun. Mit der Einstellung geht man jeder Möglichkeit aus dem Weg, zu wachsen und zu reifen. Wenn ich so zurückblicke, hab ich mich vor allem durch Schwierigkeiten weiterentwickelt, nicht dadurch den bequemen Weg zu gehen.
  6. Es wird Zeit, dass ich meinen Blickwinkel ändere und meinen tief verwurzelten Introversions-Komplex ablege. Extraversion ist  nicht der Maßstab aller Dinge. Nur weil gewisse Leute denken, dass Introvertierte besser im Büro aufgehoben sind, muss das noch lange nicht der Wahrheit entsprechen. Die wichtigste Frage ist doch: Glaube ich daran, dass ich diese Arbeit schaffen kann? Ja, tue ich.
  7.  

Ich finde, diese Liste sieht doch ganz gut aus…

 

Im Übrigen bin ich bei der Suche nach Lösungen für das Problem auf einen Blog für introvertierte Menschen gestoßen. Der Betreiber als Betroffener hat ein Buch geschrieben, das vielleicht nochmal interessante Ansätze bietet und zu einer Änderung des Blickwinkels beitragen kann. Ich bin gespannt.

 

LG Higgins

 

 


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9 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Zitat

Im Übrigen bin ich bei der Suche nach Lösungen für das Problem auf einen Blog für introvertierte Menschen gestoßen.

 

Vermutlich den von Patrick Hundt, oder? - Sein Buch habe ich vor einiger Zeit mal in meinem persönlichen Blog vorgestellt:

http://www.markus-jung.de/2014/10/gelesen-kopfsache-von-patrick-hundt.html

 

Weitere Quellen hier, aber wahrscheinlich kennst du das Meiste davon schon:

http://www.markus-jung.de/2015/06/bucher-videos-blog-und-forum-fur.html

 

Introversion kann übrigens gerade in sozialen Berufen einen großen Vorteil mit sich bringen. Oft sind introvertierte Menschen sehr empathisch und können vieles nachvollziehen und sind auch bereit, erstmal gut zuzuhören und sich auf den anderen einzulassen, statt gleich mit eigenen Vorschlägen loszulegen etc.

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Ja genau, den Blog meine ich. Deine Rezension hat mich noch neugieriger gemacht, hab das Buch heute vormittag bestellt und hoffe es kommt bald.

 

Der Gedanke, dass Introversion ausgerechnet in sozialen Berufen vorteilhaft sein soll ist ziemlich ungewohnt. Ich hab diesen Wesenzugszug immer als Makel empfunden, auch oder v.a. deshalb, weil es mir von der Umwelt so vermittelt wurde. Wird Zeit, dass sich das ändert ;)...

 

LG Higgins

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Higgins.... irgendwie kommt mir das bekannt vor *lach*

 

Ich erwäge aktuell nach dem Bachelor in Pflegemanagement an der Apollon den neuen Studiengang Sozialmanagement noch anzuhängen, dann hätte ich die Grundlage für Sozialarbeit und könnte mir in Ruhe überlegen, welcher Bereich dann der bessere für mich ist, so langfristig betrachtet.

Zum Wechseln ist es jetzt leider zu spät und deswegen werde ich jetzt das Eine erst mal durchziehen.

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Ich empfinde In trovertiertheit (inzwischen) nicht mehr als Schwäche. Hätte selbst gerne mehr davon - ich bin eher die, die sofort Lösungsvorschläge parat hat ^^
 

Hast du dir denn die Gründe dagegen auch mal aufgeschrieben und gegenüber gestellt?

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Henriette Garczorz

Geschrieben

Wie würde es Dir denn gehen, wenn Du nicht glauben würdest, dass Introvertiertheit keine gute Voraussetzung für die Sozialarbeit ist?

 

Und inwieweit könnte Introvertiertheit genau richtig sein in der Sozialarbeit? Markus hat ja schon Empathiefähigkeit angesprochen- vielleicht gibt es ja noch weitere Komponenten?

 

 

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Higgins

Geschrieben (bearbeitet)

@Stolluba:

 

Wenn dir solche Pläne vorschweben, warum dann nicht gleich Soziale Arbeit studieren? Wenn ich das richtig sehe, haben PM und Sozialmanagement bei der Apollon sehr ähnliche oder sogar identische Inhalte. Das ist doch fast so, als würde man das Gleiche nochmal studieren...

 

@Esme:

 

Gründe dagegen gibts eigentlich gar nicht so viele. Hauptgrund ist tatsächlich die Introversion, weil ich noch nicht abschätzen kann, inwieweit das im Studium bzw. Berufsleben danach zu Problemen führt. Ein weiterer wäre, dass so ein Fernstudium immer auch kollaterale Auswirkungen hat, in meinem Fall auf die Familie. Mein Mann hat sich so gefreut, dass die Studienzeit bald vorbei ist, weil es einfach auch Kraft, Nerven und sehr viel Unterstützung von seiner Seite fordert. Da kann ich schon verstehen, dass er von einem Zweitstudium nicht gerade begeistert ist. Ganz zu schweigen von der finanziellen Seite.

Und der letzte Grund wäre, dass ich vermutlich bald schon einen Bachelor haben werde. Da riecht ein Zweitstudium ein bisschen nach falscher Entscheidung, was ja objektiv gesehen auch ein bisschen so ist. PM ist ein reines Vernunftfach ohne besondere Hingabe gewesen, Neigung hat da gar keine Rolle gespielt und Interesse nur bedingt. Das muss man einem zukünftigen Arbeitgeber erstmal erklären können.

 

@Henriette: Wenn es die Introversion nicht geben würde gäbs für mich kein halten mehr ;). Dann würde ich quasi auf der Stelle den Immatrikualtionsantrag auf den Weg schicken.

 

Naja, wenn ich jetzt von mir ausgehe: ich hole die Leute da ab wo sie stehen und versuche nicht sie zu etwas zu drängen und ihnen Lösungen aufzunötigen. Ich kann gut zuhören, mich auf den anderen einlassen, Themen im Gespräch sehr umfassend, intensiv und tiefegehend ausloten. Für viele Problemlagen habe ich Verständnis, das ist erfahrungsgemäß bei Extrovertierten nicht immer der Fall. Ich kann gut beobachten und nehme Stimmungen/Probleme/Beziehungsgeflechte schnell wahr, d.h. ich kann schnell unter die Oberfläche sehen. Bevor ich rede denke ich erstmal nach, so hat vieles was ich sage (hoffentlich :rolleyes:) Hand und Fuß. Ich bin verschwiegen und habe festgestellt, dass die Leute mir deshalb schnell vertrauen und sehr persönliche Dinge erzählen. Das sind nur einige Punkte die mir spontan einfallen und mit Sicherheit ganz nützlich für die Soziale Arbeit sein können.

 

LG Higgins

bearbeitet von Higgins
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Beetlejuicine

Geschrieben

Du könntest dein PM Studium zumindest im Bereich Casemanagement nutzen. Dort wurden immer Sozialarbeiter eingesetzt. das wandelt sich und geht an die Pflege über.

 

 

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Ich muss die gleichen Module nicht nochmal belegen, die werden angerechnet. Ich hätte also quasi die Hälfte dann schon erledigt.

Ein Wechsel des Studiengangs wäre jetzt schon sehr spät, ich habe schon etliche Module gemacht, die ich für Sozialmanagement gar nicht brauche. Außerdem ist PM ja auch interessant und ich würde das sehr gern beenden. Ich glaube, dass gerade die Kombination aus Beidem für mich eine gute Idee ist.

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Henriette Garczorz

Geschrieben

Hallo Higgins,

 

entschuldige, dass ich mich erst jetzt wieder aus dem "off" melde; aber ich möchte nicht versäumen, Dir zu antworten. Deine Antwort klingt für mich so, als hättest Du ziemlich nützliche Fähigkeiten und Eigenschaften für deine Pläne. Und dass Introvertiertheit durchaus sehr nützliche und förderliche Seiten im beruflichen Kontext haben kann. 

 

Beste Grüße und ein gutes neues Jahr !

 

 

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link