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Yes, I can!

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Higgins

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Urlaub ist doch was Schönes :001_wub:. Da hat man mal wieder richtig Zeit für ein paar Freizeitaktivitäten. Und natürlich dafür, Blogeinträge zu verfassen…;)

 

So schnell kann es gehen…Ich habe mich tatsächlich entschieden: sobald die meisten Restprüfungen des PM-Studiums abgeleistet sind, werde ich mich an der DIPLOMA zum B.A. Soziale Arbeit anmelden. Sofern der Studiengang dann akkreditiert ist, aber offenbar muss man sich da keine Sorgen machen. Das ist wahrscheinlich die letzte Möglichkeit in meinem Alter (41) nochmal die Kurve zu kriegen und meinen Traum zu verwirklichen. Und ich hab keine Lust irgendwann dazustehen und zu bereuen, dass ich es aufgrund diffuser Zweifel nicht gewagt habe…

 

Das bedeutet aber auch, dass ich mich 2016 ziemlich ranhalten muss, wenn ich mich schon ab Oktober immatrikulieren möchte. Oktober deshalb, weil April einfach zu früh wäre und ich im PM-Studiengang noch zu eingespannt bin.

 

Wegen der Prüfungen an beiden Hochschulen dürfte es eigentlich keine Probleme geben, weil HFH und DIPLOMA einen unterschiedlichen Semesterbeginn haben und beide ihre Klausurtermine erst aufs Ende des Semesters legen.  Somit überschneidet sich nichts.

 

So, damit aber eine Einschreibung zum Wunschtermin funktionieren kann, müssen 2016 viele Dinge erledigt werden:

 

Im Januar fange ich wieder an die SB zusammenzufassen und zu lernen.

 

Im Februar endet meine Probezeit, dann möchte ich meine Leitung fragen, ob sie grundsätzlich bereit wäre das Restpraktikum von 7 Wochen zu übernehmen. Voraussichtlich arbeite ich nämlich ab Juni wieder 50%, deshalb würde sich das in dem Sommermonaten anbieten.

 

Im April, Mai und Juni schreibe ich dann jeweils eine Klausur.

 

Im Juni steht die Komplexe Übung als Studienleistung an, bei der man Thema, Gliederung und Inhalt der eigenen Bachelorarbeit in einer Präsentation vorstellen muss. Bedeutet im Vorfeld einiges an Vorbereitung. Nebenbei läuft hoffentlich das Hauptpraktikum.

 

Von Juli bis September schreibe ich dann die Hausarbeit im Studienschwerpunkt (empirische Studie), und von Oktober bis Dezember ist dann die Hausarbeit über das Hauptpraktikum dran (vorausgesetzt das klappt mit meiner Leitung …).

 

Im Dezember schreibe ich dann die letzte Klausur des Jahres, so dass am Ende nur noch eine Klausur und die Bachelorarbeit für 2017 im Studiengang PM übrig bleiben.

 

Tja, viel zu tun…

 

Was mir allerdings noch ziemliche Kopfzerbrechen bereitet ist mein zukünftiges Studienzentrum der DIPLOMA, v.a. weil man da alle zwei Wochen hinsollte. Nach allem was ich gelesen habe, läuft es bei der DIPLOMA nämlich um Einiges anders als bei der HFH. Hier sind nicht nur die Studienbriefe prüfungsrelevant, sondern auch Skripte der Dozenten und deren Stoff. Man sollte also möglichst zu den Präsenzen alle zwei Wochen hinfahren, um die Erfolgschancen einer Klausur zu erhöhen. Dementsprechend spielt die Nähe bzw. Entfernung des SZ eine große Rolle.

 

Zuerst hatte ich mich total gefreut, als ich eins gar nicht so weit von mir entfernt entdeckte. Das war dann aber überraschenderweise auf dem Immatrikulationsantrag gar nicht aufgeführt. Eine Nachfrage an die DIPLOMA ergab dann, dass dieses SZ zu einem Kooperationspartner gehört und der Studiengang Soziale Arbeit nur an den eigenen SZ angeboten wird. Tja, Pech gehabt. Jetzt hab ich zwei SZ zur Auswahl, die mehrere hundert km weit weg sind, so dass ich freitags hin und samstags nach dem Unterricht wieder zurückfahren werde. Mit einem Quer-durchs-Land-Ticket der DB ist eine Anreise zwar relativ günstig machbar, aber die Unterkünfte bzw. die Hotels werden vermutlich recht teuer auf die Dauer. Klar, man könnte auch in ein Hostel gehen, aber das mag ich -ehrlich gesagt - nicht so gerne. Hygiene und so…

 

Mir fällt gerade ein, dass ich gar nicht weiß wie es steuerlich bei einem Zweitstudium (und Zweit-Bachelor) aussieht, ob man da auch was absetzen kann. Da muss ich mich doch glatt mal informieren.

 

LG Higgins


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12 Kommentare


Ja, auf jeden Fall alles in der Steuererklärung angeben. Lässt sich wie gewohnt absetzen. Dein Studium jetzt ja auch kein Erststudium, weil du ja bereits eine Ausbildung hast.

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Glückwunsch zu dieser klaren Entscheidung! Ich hoffe, dass das für Dich passen wird und Du Dein Wunschstudium durchziehen kannst!

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Mandarine

Geschrieben (bearbeitet)

Finde ich toll!:thumbup:

 

Wenn du das schon immer studieren wolltest, dann tue es! Ansonsten wird es dich immer in den Fingern jucken- du wirst keine innere Ruhe finden und dich ständig fragen "was wäre wenn" oder denken "ach hätte ich nur". 

 

Mir geht es so mit einem anderen Studiengang- den wollte ich immer studieren und habe mich dann dagegen entschieden. Inzwischen wäre ich fertig und denke ständig "ach, jetzt wärst du dann auch fertig" und "was wäre gewesen wenn". 

bearbeitet von Mandarine
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Beetlejuicine

Geschrieben

Wie hat dein Mann es aufgenommen, wenn diese Frage erlaubt ist (?) , du hattest dies als eine der größten Hürden geschildert. Wenn nicht, ignorier mich und meine Neugier einfach!

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Higgins, bei uns fallen die Studiengänge unter berufliche Weiterbildung, also alles weiter von der Steuer absetzbar, selbst wenn Du 5 Bachelor machen würdest.

 

Ich finde die Entscheidung gut und wünsche Dir schon mal viel Erfolg. Ich werde gespannt verfolgen wie es bei Dir weiter geht.

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Markus Jung

Geschrieben

Gute Entscheidung, es zu versuchen - und auch dein bisheriges Studium zu Ende zu bringen. Viel Erfolg für deine volle Planung für 2016.

 

Bietet die DIPLOMA für soziale Arbeit vielleicht auch virtuelle Präsenzveranstaltungen an, wie in einigen anderen Studiengängen? Oder ist das da nicht geplant? - Würde deinen Fahrtaufwand ja deutlich reduzieren, wenn du dann nur zu den Klausuren hin müsstest.

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@Mandarine: Jetzt machst du mich aber neugierig....welcher Studiengang ist es denn bei dir?

 

@Beetlejuicine: Die Frage ist berechtigt und gleichzeitig sehr schwierig. Mein Mann ist deswegen ziemlich verstimmt, allerdings war er das vor meinem ersten Studium auch. Er meint das bringt (generell) nichts fürs Berufsleben, kostet zu viel Geld und Nerven und zweigt zu viel wertvolle Zeit von der Familie ab. Er sieht nur die Nachteile des Studiums, vielleicht auch, weil er selber in der Beziehung gar nicht ehrgeizig ist. Ich habe mit ihm darüber gesprochen und er sagt, dass, wenn ich das Gefühl habe es unbedingt machen zu müssen, er mir dabei nicht im Weg stehen würde. Vorbehaltlose Zustimmung sieht natürlich anders aus und ich befinde mich dadurch in einer Zwickmühle. Studiere ich nicht tue ich ihm einen Gefallen, werfe ihm das aber mit Sicherheit irgendwann vor, wegen verpasster Chancen und so. Studiere ich trotzdem kommt es - wie in den letzten Jahren auch- vermutlich immer wieder zu Konflikten im Zusammenhang mit dem Studium. Ich weiß auch nicht....Ich hab das Gefühl ich MUSS das einfach studieren und es wäre ein zu großes Opfer darauf zu verzichten. Aber ich hab ein ziemlich schlechtes Gewissen deshalb.

 

@Markus: Die DIPLOMA bietet auch virtuelle Vorlesungen an, was natürlich einer Überlegung wert wäre. Allerdings habe ich verschiedentlich gelesen, dass es dabei häufig zu technischen Problemen kommt und der Nutzen dadurch gering ist. Aber grundsätzlich könnte man das natürlich ausprobieren.

 

LG Higgins

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Markus Jung

Geschrieben

Das ist wirklich eine schwierige Situation in der Beziehung. Vielleicht lässt sich das durch viel reden und Kompromisse eingehen etwas entschärfen, ist aber sicherlich deutlich schwieriger, als wenn der Partner voll dahinter steht.

 

Gerade wenn dein naher Studienstandort nicht angeboten wird für die Präsenzen, könnten dir die virtuellen Veranstaltungen ja eine deutliche Entlastung bringen - zeitlich wie finanziell. Wie du schon schreibst, käme es vielleicht zumindest mal auf einen Versuche an, wie gut das funktioniert.

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Ich könnte mir auch eine Mischung aus beidem vorstellen, also Präsenz und virtuelle Vorlesungen. Die Frage ist halt auch, wie sinnig ein komplett virtueller Studiengang im sozialen Bereich ist. Bei 2x samstäglichen Präsenzen im Monat könnte man das Studium im Vorstellungsgespräch zumindest als "berufsbegleitend" verkaufen...

 

Im Übrigen wird die Situation aber schon allein dadurch entschärft, dass ich bei der DIPLOMA anders lernen muss als bei der HFH. Das sogenannte "Bulemielernen" ist bei den Modulprüfungen mit gleich mehreren Fächern in einer Klausur gar nicht möglich. Das nimmt schon mal ziemlich viel Druck und Stress raus, etwas, was mein Mann öfter mal beklagt hat.

 

LG Higgins

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Beetlejuicine

Geschrieben

Das klingt nach Entschlossenheit und ich kann das absolut nachvollziehen. Wenn ich meinen Träumen nicht nachgehen könnte und mein Mann nicht mitgehen würde, ich weiß gar nicht, wie ich das aushalten sollte.

 

Und vielleicht ist das an der Diploma ja wirklich besser für dich mit der Lernerei. 

 

 

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Am 23.12.2015 at 14:57 , Higgins sagte:

@Mandarine: Jetzt machst du mich aber neugierig....welcher Studiengang ist es denn bei dir?

Psychologie. Wobei ich aktuell auch einen Studiengang der Diploma sehr ansprechend finde nämlich Kindheitspädagogik.Und überhaupt gibt es immer mehr interessante Fernstudiengänge grins.

 

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snowchild

Geschrieben

Am 23. Dezember 2015 at 14:57 , Higgins sagte:

er meint das bringt (generell) nichts fürs Berufsleben ...

Ich kann das bei Dir natürlich nicht beurteilen - Vielleicht sollte er mal in die Blogs hier reinschauen, denn vielen eröffnet das Fernstudium im Berufsleben ja doch verschiedene Möglichkeiten und eine bessere Bezahlung - Und mir persönlich verschafft das Fernstudium quasi einen Quantensprung mit zahlreichen Optionen, die ich bereits vor dem Bachelorabschluss in Teilen schon wahrnehmen kann - also ganz praktisch im aktuellen Berufsleben.

In Sachen Vorausfinanzierung & Nerven stimme ich ihm schon zu, aber solange man sich nicht in den finanziellen Ruin stürzt & die Familie zur Randerscheinung mutiert, ist ein Studium eine spannende Sache, die neben dem beruflichen Aspekt auch eine persönliche Bereicherung ist ... :) Es wäre schön, wenn Dein Mann sich noch "mitnehmen" ließe. ;)

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
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      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link