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Startschuss heute! Noch fehlende Infos und tote Links

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Vica

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Der heutige Neujahrstag markiert den offiziellen Startschuss für das Modul der klinischen Psychologie. In den letzten Tagen bin ich geschäftig durch die Schreibwarenabteilungen (ich liebe sie!) der Warenhäuser gewuselt und habe mich mit allerhand Schreibwerkzeug ausgestattet – radierbare Gelstifte, linierte und karierte Collegeblocks, Bleistift, Radierer, Textmarker, Haftmarker…alles, was mir einigermaßen hilfreich erschien, wanderte in den Einkaufskorb. Ich mag diese Euphorie zu Beginn eines Moduls und mich dafür neu auszustatten, so war das auch schon zu Beginn eines neuen Schuljahres am Ende der großen Sommerferien. 

Nun ja, entsprechend sitze ich jetzt hier, bewaffnet mit Stift, Papier und einer Tasse äthiopischen Kaffees und möchte loslegen!
Wie's aussieht, werden sich die Vormittage mal wieder am besten eignen!


Als erstes werde ich mich an den Lehrbrief, bzw. das Heft „Klinische Psychologie Aufbau 1 – Klinisch-psychologische Intervention“ machen. Das erste Kapitel befasst sich nämlich ganz allgemein mit der Definition und den Grundlagen klinisch-psychologischer Intervention. Dabei spielen nicht nur psychologische, sondern auch rechtliche und ethische Grundlagen eine Rolle. Anbei erhält man eine Einführung in Kommunikation, Gesprächsführung und Beziehungsaufbau, wissenschaftliche Grundlagen, Beratung, Prävention, Rehabilitation, Psychoedukation und neuere Interventionsverfahren wie Online-Intervention. Das Kapitel umfasst 21 Seiten und schließt mit so genannten Reflexionsaufgaben, die aus 4 Fragen besteht und die die PFH einem auch dringend anrät. Lösungsskizzen finden sich im Anhang des Heftes.

Bevor ich drauf losstürme und mich blauäugig in den Stoff werfe, wollte ich zunächst gliedern: Bis wann muss ich eigentlich mit welchem Heft durch sein? Wann sind die ersten Klausuren und welchen Stoffumfang gibt es?
Aufschluss darüber soll - da ich kein Studienhandbuch oder sonstiges habe - das Onlinestudienzentrum geben. Dazu wähle ich den Menü-Punkt „Klausuren“ an. Hier gibt es die Möglichkeit, Klausuren bereits verbindlich zu buchen. Der Link dorthin führt allerdings erst mal ins Leere:  Es liegen derzeit keine Einträge vor. Ein anderer bringt mich dagegen zu dieser Aussage: Klausurkennzeichen ist nicht korrekt.
Okay, na gut. Ich versuche es also über „Aktuelles“ und dort „Meine Termine“.  Ein virtueller Kalender klappt aus, indem man folgende Punkte eintragen kann: Prüfungsanmeldungen, Haus- und Diplomarbeiten, Kolloquium Termine, Veranstaltungstermine.
Klingt gut!
Ich klicke mich durch und stelle zwar fest, dass für jeden Punkt in den nächsten Monaten ein Datum markiert ist, aber nicht genau, wann und wo und unter welchen Bedingungen. Wie es aussieht, gibt es wohl in jedem Monat die Möglichkeit, eine Klausur zu schreiben. Doch noch bleiben Fragen offen, insbesondere wann es für mich Sinn macht, Klausuren zu buchen und wie viel man bis dahin durchgeackert haben sollte.

Ich klicke mich weiter zu den ebenfalls verpflichtenden Lehrveranstaltungen. Ich gehe mal davon aus, dass man die sinnigerweise vor den Klausuren abgefrühstückt hat. Ist natürlich reine Spekulation. Unter dem Menüpunkt „Lehrveranstaltungen“ finde ich zwei Punkte.
Der erste lautet „Anmeldung“, was gut klingt, aber dahin führt: „Die Anmeldung zu Veranstaltungen erfolgt unter dem Menüpunkt Aktuelles -> Mein Studium -> Übersicht Veranstaltungen“  Ach so, so ist das!
Nun gibt’s allerdings leider nicht mal den Unterpunkt „Mein Studium“. Gemeint sind vermutlich die oben aufgeführten „meine Termine“, wo ich mich aber nicht anmelden kann.


Ich versuche es über den zweiten Unterpunkt, der da heißt: „Meine Teilnahme bis 2014“. Oha! Das klingt natürlich etwas vorgestrig und führt natürlich auch nicht zum gewünschten Ergebnis. Ich erfahre stattdessen Folgendes: „Hier finden Sie nur Teilnahmebescheinigungen zu Veranstaltungen bis Dezember 2014. Teilnahmebescheinigungen für Veranstaltungen ab Januar 2015 finden Sie unter 'Aktuelles -> Mein Studium -> Übersicht Veranstaltung -> Teilnahmebescheinigung'.
Nur leider gibt es diese Unterpunkte wie ‚Mein Studium‘ oder ‚Übersicht Veranstaltungen‘ nicht, bzw. noch nicht.

Es sieht also so aus, als wäre das Online-Studienzentrum noch nicht ausreichend aktualisiert, was sich freilich nach den Feiertagen einstellen könnte. Oder es ist – was ich nicht hoffe – generell etwas lückenhaft und ich komme nicht drum herum, mir die Infos per Mail einzuholen. Die dritte Möglichkeit ist, sie sind so gut versteckt, dass ich sie bis dato nicht gefunden habe. Ich werde nochmal alles genau unter die Lupe nehmen, obwohl ich mit Fug und Recht behaupten kann, bereits jeden Stein umgedreht zu haben!

Für die Gliederung des Lernstoffs ist Planungssicherheit sehr wichtig, auch bei der OU habe ich mir alle Termine wie TMAs, Tutorials etc. in meinen Terminkalender eingetragen und das Lernen mehr oder weniger darum herum gestrickt.
Darum bin ich auch gespannt, ob sich an der Seite die nächsten Tage etwas ändern wird.

 

Da ich es bis dato sehr unwahrscheinlich halte, dass ich gleich im Januar ran muss, werfe ich mich jetzt Getümmel des ersten Fernlehrbriefes und lerne ein wenig nach Gutdünken.

Frohes Neues alle miteinander!

Cheers to a new year and another chance for us to get it right! J

Vica

 


 

 

 

 


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3 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Ich würde dir empfehlen, da direkt mal per Mail bei der Studienorganisation nachzufragen. Ich habe die PFH hier stets als sehr hilfsbereit erlebt und denke, dass dies an der PFHPS auch so sein wird. Denn ich denke auch, dass Planungssicherheit wichtig ist, um sich das Studium richtig organisieren zu können.

 

Aber immerhin kannst du schon mal in den Stoff einsteigen - gerade zu Beginn finde ich das immer sehr spannend Und mit Büromaterial bist du ja perfekt ausgestattet ;).

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Moinmoin Markus,

 

hast Recht, das hab ich soeben mal getan. Sicher ist sicher! :)

Da mir alle Optionen für die Buchung von verpflichtenden Veranstaltungen (Präsenzphasen und Klausuren) fehlen, ist es möglich, dass ich versehentlich als Interessensstudent gelistet worden bin. Oder ich war mal wieder zu voreilig! Oder zu OU-verwöhnt. Da ist pünktlich zum Startschuss die Fachbereichsseite mit allen Infos online gewesen. :)

Na, mal sehen, was sie antworten!

GlG,
Vica

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      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
      Die geht ja neben ihrem Highlight - der FernUni – etwas unter. Für alle, die es interessiert: Sehr hügelig (ja, als Westfale und Fast-Holländer findet man sowas interessant ), schon aus der Ferne sieht man, dass sie in Hügelketten eingebettet ist. Eine Fahrt durch die Straßen dort geht wirklich über Berg- und Tal. Noch viele Reste der Schwerindustrie sind sichtbar, nicht nur an verrußten Häuserwänden. Eine typische Pott-Stadt eigentlich, obwohl sie auch noch zu Südwestfalen gehört.  Sie ist wohl nicht der Anlaufpunkt für große Shoppingtouren – die Kommilitonen, die sich hier abends die Zeit vertreiben wollten, waren jedenfalls nicht sehr angetan. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich neben der Taxifahrt durch die Stadt nicht viel gesehen habe. Die FernUni selbst befindet sich nicht im Stadtkern. 
       
      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)