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100. Blogeintrag und Promotionsgedanken

SebastianL

477 Aufrufe

Wie die Zeit vergeht! Es kommt mir vor wie gestern als ich den ersten Blogeintrag geschrieben habe. Am 10. Dezember 2012 habe ich meinen ersten Blogeintrag geschrieben, das ist jetzt knapp über 3 Jahre her. In der Zeit habe ich 78 Beiträge im Bachelor-Blog und 21 Beiträge im Master-Blog verfasst. Dies ist somit mein 100. Blogeintrag! Auf diese 99 Einträge wurden insgesamt 517 Kommentare verfasst und meine Blogs wurden insgesamt 3.452 mal aufgerufen. Das ist schon nicht schlecht :)

 

Meine Freunde und Kommilitonen empfinden teilweise, dass ich mich immer zu früh mit Dingen beschäftige die noch Zeit hätten. Also z.B. dass ich mich am 4. September 2014 mit dem Master beschäftigt hatte, ohne den Bachelor in der Hand zu haben mit dem Weitblick danach ggf. zu Promovieren. Ich hätte mich natürlich auch erst Mitte 2015 nach dem Abschluss meines Bachelor mit beschäftigen können, aber mir ist es immer wichtig kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele im Kopf zu haben. Außerdem möchte ich keine Zeit verlieren und kann die Leerlaufzeiten dazu nutzen mich um die Planung immer wieder anzupassen. Projektmanagementtechniken helfen einem auch in anderen Bereichen die Ziele und Aufgaben zu strukturieren, zu planen und zu kontrollieren.

 

Jetzt haben wir 2016 und ich brauche noch ca. 1 Jahr für den Master und habe schon festgelegt dass ich promovieren werde. Seit letztem Jahr habe ich einen Dr.-Vater und ein Thema für mein Promotionsvorhaben. Ich werde voraussichtlich an der Wilhelm Büchner Hochschule in Kooperation mit der Fernuniversität in Hagen promovieren. Dazu muss ich natürlich noch meinen Master abschließen und es müssen noch die ein oder anderen formalen Hürden genommen werden, aber es sieht sehr gut aus und ich muss sagen, ich freue mich darauf und bin sogar so motiviert dass ich am liebsten gleich promovieren würde. Glücklicherweise oder auch leider ist dies nicht möglich und auch ich muss einen Schritt nach dem anderen machen. Das Thema "promovieren" ist für mich ja auch nicht neu, ich hatte schon teilweise im Bachelor den Wunsch, wusste jedoch nie ob ich es am Ende auch mache, was ich nun tatsächlich machen werde.

 

Ich hatte ja erzählt das ich das Buch „Erfolgreich promovieren“ gelesen habe. Es waren einige interessante Erkenntnisse über Promotionen drin neben Dinge und Techniken die ich schon kannte und täglich nutze, wie z.B. Projektmanagementtechniken. Unter anderem ist es wohl üblich dass man in der Informatik zwischen Dr. rer. nat. und Dr.-Ing. wählen kann. Auf den ersten Blick würde man sagen das es vom persönlichen Geschmack abhängt ob man „rerarum naturale“ (Naturwissenschaften) oder „Ingenieur“ wählt. So richtig wählen kann man das auch nicht, sondern der Weg gibt das Ziel vor. Wenn man eine rein wissenschaftliche Dissertation verfasst, dann wird diese „zwangsweise“ in einem „rer. nat.“ enden, während mehr praktisch diese in einem „Ing.“ endet. Indirekt kann man es also beeinflussen. Jetzt kann man natürlich sagen eine Dissertation ist per Definition schon wissenschaftlich, aber es gibt da wohl noch Unterschiede. Die Frage ist, will man danach in der Wissenschaft bleiben, dann wäre ein „rer. nat.“ höher angesehen oder möchte man in der Wirtschaft weiter machen, dann wäre der „Ing.“ höher angesehen. Einen wesentlichen Unterschied macht es jedoch wenn man Selbständig tätig werden will und ohne Gewerbeschein als Freiberufler von der Gewerbesteuer befreit sein möchte. Das ginge prinzipiell mit beiden, man erspart sich aber die Diskussion mit dem Finanzamt beim „Ing.“ denn befreit werden gewisse Berufsgruppen unter die der Ingenieur per Definition zählt, bzw. als Freiberufler zählt wer eine gewisse Berufsgruppe erfüllt. Die Vorteile wären keine Gewerbesteuer zu bezahlen, Gewinne mittels Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermitteln und (auf Antrag) vereinnahmte Entgelte umsatzversteuern (unabhängig von Höhe der Umsätze).

 

Naja, man muss sich am Ende überlegen wohin die Reise geht. Persönlich weiß ich nicht ob ich nicht irgendwann in einem anderen Land arbeiten möchte und denke hier, dass mich der „German Engeneer“ weiter bringt als der „some german PHD“, wo man in Erklärungsnöte, schon alleine beim Übersetzen kommt. Außerdem gefällt dieser mir persönlich auch besser.

In dem Buch steht drin man sollte sich gut mit der Promotionsordnung auseinandersetzen. Auch dies habe ich gemacht, schon alleine weil ich wissen wollte wie ich die Dissertation am Ende verteidigen muss. Mir sind 2 Arten der Verteidigung ins Auge gesprungen, erstens die Disputation, wo man je nach Prüfungsordnung 20 Minuten vorträgt, 20 Minuten Fragen zur Dissertation und anschließend 2 Stunden die Dissertation verteidigen. Da können alle Arten von Fragen zur Dissertation dran kommen. Oder zweitens, das Rigorosum, wo man am Ende statt 2 Stunden Fragen über die Dissertation auch Fragen zum kompletten Fachbereich über sich ergehen lassen muss. Glücklicherweise steht in Hagen die Disputation an.

 

Witzig ist auch dass in der Promotionsordnung in Hagen steht, dass man nur unter absolut besonderen Umständen die Note „summa cum laude“ (ausgezeichnet mit höchstem Lob) bekommen kann. Ansonsten höchstens „magna cum laude“ (sehr gut mit großem Lob), „cum laude“ (gut mit Lob) oder „rite“ (befriedigend). Persönlich denke ich, ist die Note am Ende egal, trotzdem witzig zu lesen dass man max. sehr gut erreichen kann. Persönlich wäre ich mit gut schon zufrieden.

 

Eins der weiteren Faktoren ist wie die Dissertation angefertigt werden soll. Es wird zwischen einer Monographie und einer Kumulativen Dissertation unterschieden. In Kurzform entweder man forscht und am Ende schreibt man ein Buch über die Ergebnisse (plump ausgedrückt), dann wäre das eine Monographie oder man veröffentlicht Teile der Ergebnisse in Wissenschaftlichen Zeitungen und fasst die am Ende mit einer Zusammenfassung in einer Dissertation zusammen (einfach ausgedrückt). Ich hab das Glück eine Kumulative Dissertation anfertigen zu dürfen. Dies bedeutet dass ich meine Ergebnisse auf Konferenzen präsentieren und in Wissenschaftlichen Zeitungen veröffentlichen muss. Wie oft man da als Erstautor und wie oft als Zweitautor erscheinen muss, hängt vom Dr.-Vater ab und ich muss das noch mal klären. Es gibt da anscheinend keine Richtlinie, sondern am Ende muss der Doktorvater entscheiden wann man würdig ist fertig zu sein (wieder stark vereinfacht ausgedrückt).

 

Der letzte wichtige Punkt in einer Promotionsordnung handelt von der Veröffentlichung der Dissertation. Da gibt es so viele Möglichkeiten von Kostengünstig bis super teuer, dass es wichtig ist schon vorher zu wissen wo die Reise hin geht. Das ganze hängt stark von der Promotionsordnung ab. Entweder man muss danach die Dissertation per Buch veröffentlichen und muss sich dann einen Verlag suchen und viel bezahlen, seine Rechte an dem Werk abtreten und es wird günstiger, selbstverlegen per Copy-Shop, einen Druck-On-Demand-Shop finden oder die kostengünstige Variante man kann das ganze elektronisch Publizieren. Beim elektronischen Publizieren muss man trotzdem die Mindestauflage von ca. 10 selbst erstellen für z.B. die Landesbibliothek in Zeitbeständigem Papier und die Dissertation wird für jedermann umsonst erhältlich sein. Man muss abwägen ob man lieber viel Geld für einen Verlag bezahlt und dann an jedem verkauften Buch mitverdient oder das ganze einfach elektronisch publiziert und fertig. Denke mein Thema wird nicht so interessant und Hagen ermöglicht das elektronische Publikationsverfahren. Man muss hierbei noch erwähnen, dass erst wenn die Dissertation veröffentlicht wurde bekommt man die Urkunde und man hat eine Frist dafür. Man darf auch nichts mehr ohne Genehmigung daran ändern.

 

Schon witzig auf was man alles achten muss und ich habe noch nicht mal angefangen und mich mit den täglichen Problemen auseinandergesetzt. Ich werde auf jeden Fall darüber noch einen Blog erstellen und darüber bloggen. Eins ist aber jetzt schon klar, nach der Dissertation war’s das mit der Wissenschaftlichen Karriere, denn Habilitieren werde ich sicherlich nicht.

So das ist ein echt langer Post geworden, wenn ihr bis hier hin gekommen seid, dann scheint es euch interessiert zu haben J Danke für’s lesen und eine angenehme Woche wünsche ich euch


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15 Kommentare


Forensiker

Geschrieben

Du bist sehr visionär! Das gefällt mir.

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Mir nötigt es Respekt ab, macht mir Angst und bringt mich dazu mich klein und faul zu fühlen  - aber nur für ne Sekunde, dann weiß ich wieder warum ich keinen Bock auf Master und mehr habe ^^

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Könntest du mir etwas von deiner Motivation abgeben?

 

So ein Dr. würde mir ja auch gefallen aber zu 99% ist nach dem Master Schluss bei mir. Ich werde schon beim Master voraussichtlich länger als die Regelstudienzeit brauchen da ich durch die zunehmende Arbeitsbelastung deutlich weniger zum lernen komme als ich mir vorgenommen habe. 

 

Kannst du denn im Rahmen deiner täglichen Arbeit promovieren? Also das du quasi über ein Thema das du eh beruflich bearbeitest promovierst oder läuft das dann komplett zusätzlich zum Daily Business?

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Beetlejuicine

Geschrieben

Zitat

 aber mir ist es immer wichtig kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele im Kopf zu haben.

 

 

Eben, wie soll es auch anders funktionieren ;-)

 

Toller Beitrag und es klingt bereits so beschlossen, dass es echt keinen Zweifel läßt, das du das machst. 

Ich bin sehr gespannt!

Ich habe für den Bereich Pflege auch mal recherchiert, derzeit fehlt mir aber die Zeit sowas zusammen zu fassen.

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Moin Sebastian,

wirklich ein sehr interessanter Beitrag! Dass die Möglichkeit besteht, auf diese Weise zu promovieren ist ja sehr spannend. Vermutlich ist es ja noch zu früh, genauer darüber zu berichten, aber die Herangehensweise wie Du Deinen möglichen Doktorvater (von der FU? WBH?) gefunden hast und was das so an Studiengebühren kosten wird, ist sicher auch sehr interessant für einige hier im Forum.

Besten Dank für die vielen Einblicke, die Du uns in den letzten Jahren in Dein Studium gewährt hast, das motiviert auch mich als Leser immer weiterzumachen - wenn natürlich auch lange nicht in der Intensität, die Du an den Tag legst.

 

Viel Erfolg weiterhin und auf die nächsten 100 Beiträge :P

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Erstmal Glückwunsch zum 100. Beitrag. Sicher schaffen es nicht viele diese Anzahl von Beiträgen zu erreichen.

 

Ich finde das Thema Promotion nach wie vor Interessant. Ich bin mir aber für mich selbst noch nicht im klaren ob ich diesen Weg gehen möchte. Wenn die aktuelle Hausarbeit geschrieben ist werde ich mir mal intensiv Gedanken machen wie es nach dem Master weiter geht. Ich vermute mal das ich auf Grund das ich es auf Grund des schlechteren Netzwerkes hier schwerer haben werde einen Betreuer zu finden. Ich stimme dir zu das es wichtig ist sich auch langfristig Ziele zu setzen denn wie sollte man die sonst konsequent verfolgen.

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SebastianL

Geschrieben

vor 11 Stunden, Volker88 sagte:

[...]Kannst du denn im Rahmen deiner täglichen Arbeit promovieren? Also das du quasi über ein Thema das du eh beruflich bearbeitest promovierst oder läuft das dann komplett zusätzlich zum Daily Business?

Leider muss ich das mal wieder zeitlich komplett privat finanzieren. Es gibt einige Modelle dass die Firma einen unterstützt, aber alle Modelle sind für die Tonne. Arbeitszeitreduzierung möchte ich nicht, 10 Tage extra Urlaub wäre schon toll, nur muss man sich wärend der Dissertation und nach Abschluß 3 Jahre verpflichten und bekommt 3 Jahre keine Gehaltserhöhung und muss auf der Stelle bleiben. Das lohnt sich im Endeffekt nicht. Mein Chef räumt mir weiterhin die nötigen Freiräume ein und ich hab ja auch ein Gleitzeitkonto und Urlaubskonto, dass muss dan erstmal reichen. Mal sehen wie das wird.

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SebastianL

Geschrieben (bearbeitet)

vor 2 Stunden, Steffen85 sagte:

[...]Vermutlich ist es ja noch zu früh, genauer darüber zu berichten, aber die Herangehensweise wie Du Deinen möglichen Doktorvater (von der FU? WBH?) gefunden hast und was das so an Studiengebühren kosten wird, ist sicher auch sehr interessant für einige hier im Forum.[...]

Also ich habe mich ja sehr früh mit beschäftigt und auseinandergesetzt. Tatsächlich stand am Anfang beim Bachelor mehr ein möglicher Wunsch und umso weiter ich voran gekommen bin, umso konkreter habe ich mich mit auseinandergesetzt. Ihr wisst ja "ich hätte gerne, das wäre schon cool, aber noch viel zu tun" kam oft auf bis hin zu "ich mach den auf keinen Fall mehr", vor allem direkt nach der Bachelor-Thesis.

 

Ich habe den Vorteil das ich direkt an der Hochschule wohne und somit, wenn Studentenvertreter gebraucht werden, z.B. für die Akkreditierung von Studiengängen, dann werden die Personen angerufen die in der Nähe wohnen. Ich hab die Chancen immer genutzt Kontakte zu knüpfen und Leute kennen zu lernen, mein Netzwerk zu erweitern. Weiterhin habe ich mich bei allen Wahlen, sei es Senat oder zu den Fachbereichssitzungen aufstellen lassen und letzteres gewonnen. Nun ist man dann regelmäßig an der Hochschule, arbeitet an dem ein oder anderen Thema mit und wie gesagt, man lernt Leute kennen und wichtiger, sie lernen einen auch kennen. Ich habe gerade am Anfang meines Studiums vielen Kommilitonen bei irgendwas unterstützt und auch ihre Probleme mit der WBH mitbekommen und diese auch immer im Fachbereich vorgetragen, so dass der Fachbereich einen guten Einblick hat über die Sorgen und Probleme ihrer Studierenden. Dies führt auch dazu dass man als Engagiert angesehen wird.

 

Jetzt ist es ja auch nichts neues dass ich so schnell voran komme, trotz der Nebenverpflichtungen und somit auch als Motiviert gelte. Ich hatte auch von Anfang an immer gesagt ich möchte Promovieren und arbeite darauf hin, auch wenn ich Zeitweise unsicher war ob ich das tatsächlich tue. Hatte Möglichkeiten bei den Personen abgefragt mit denen der Kontakt schon gefestigt war. Weiterhin hatte ich meinen Betreuer zur Bachelor-Thesis anhand Sympathie und Netzwerk gewählt, weil ich wusste, ich konnte hier ggf. Unterstützung bekommen später einen Dr.-Vater zu finden. Meine Entscheidungen waren oft Strategischer Natur und wie man sieht habe ich lange darauf hingearbeitet, auch wenn es für manche wie pures Glück und eine Aneinanderreihung von Zufällen rüber kommt.

 

Tatsächlich hatte ich Glück dass ich einen neuen Betreuer für meine Master Thesis suchte und auf andere Kriterien Wert legte, wie Zuverlässigkeit, Perfektionissmus etc. Auch jemand der unbequem ist und auf Kleinigkeiten rumreitet. So habe ich dann jemanden gewählt der für mich perfekt passte, denn ich brauchte ja ein sehr gut in der Master-Thesis um ein sehr gut im Schnitt und anschließend Promovieren zu können. Nun hatte ich eben das bisschen Glück den Richtigen zu wählen der mir gleich auch zu dem tollen Thema der Thesis auch noch Möglichkeiten zur Promotion eröffnet hat. Er hat an der Fernuniversität in Hagen promoviert und ein sehr gutes Verhältnis zu seinem Dr.-Vater, was ihm und der Hochschule ermöglicht über eine Kooperation zwischen den beiden mich zu promovieren. Das Kooperationsmodell ist auch nichts neues, viele FH's haben Kooperationsverträge mit Universitäten. Der Promovierende wird von der FH betreut (offiziell 2. Prüfer) und promoviert aber offiziell an der Universität (offiziell 1. Prüfer) wo auch die Prüfung abgelegt wird und der Grad verliehen wird.


Ob man nun immatrikuliert sein muss oder nicht an der Fernuniversität in Hagen habe ich mich nicht mit auseinandergesetzt. Wenn ich das müsste, handelt es sich um 11€ pro Semester, was vernachlässigbar ist. Die Reisekosten für die Doktoranten-Seminare (2x pro Jahr) und die Konferenzen auf die meine Arbeit dann vorgestellt wird bezahlt. Ich muss also "nur" meine Leistung und Ergebnisse erbringen.

 

Bin natürlich sehr Glücklich über den Umstand jetzt, hätte das aber nicht geklappt, hatte ich noch einige Pläne wie ich das trotzdem schaffe. Ich hatte mir einige Programme angesehen, wollte aber nicht viel Geld (ca. 30k€) für bezahlen. Einige Universitäten hatte ich ja schon kontaktiert und mich über die Promotionsordnung informiert. Auch mit anderen Personen ausgetauscht. Also mögliche Kandidaten gab es, ich weiß nur nicht wie ich da am besten rangegangen wäre und ob die Themen dann gepasst hätten. Darüber wollte ich mich genauer informieren und aktiv werden nach meinem Master. Aber es gibt einige Türen die alleine durch das Netzwerk aufgegangen wären. Netzwerken ist sehr wichtig, die Besten Jobs habe ich immer bekommen weil irgendwer mal angerufen hat der mich kennt und meinte "Hey, wir suchen wen, Lust?", selten über tatsächliche Bewerbungen. Ich nenne das persönlich Vitamin-B, B für Beziehung :)

 

Na vielleicht hat das ja weitergeholfen für sich selbst die ein oder andere Strategie für das ein oder andere Ziel abzugreifen.

bearbeitet von SebastianL
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Markus Jung

Geschrieben

Das war super spannend und lehrreich zu lesen - denn diese Hintergründe zum Promotionsverfahren mit den verschiedenen Varianten etc. kannte ich noch nicht.

 

Super, dass du diese Möglichkeit bekommst und sich damit zeigt, dass das durchaus auch mit einem Fernstudium an einer (sogar privaten) FH geht.

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Markus Jung

Geschrieben

Zitat

meine Blogs wurden insgesamt 3.452 mal aufgerufen

 

Sie wurden viel häufiger aufgerufen - die Blog-Aufrufe wurden (anders als die Aufrufe der Forenbeiträge) mit der Systemumstellung zurück gesetzt. Diese 3.452 Aufrufe sind also nur die seit Ende September 2015. Und auch nur die der Blog-Startseiten bzw. Übersichten. Die Summe der Aufrufe der Einzelbeiträge ist also noch deutlich höher, und auch das nur seit Ende September.

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SebastianL

Geschrieben

vor 3 Minuten, Markus Jung sagte:

 

Sie wurden viel häufiger aufgerufen - die Blog-Aufrufe wurden (anders als die Aufrufe der Forenbeiträge) mit der Systemumstellung zurück gesetzt. Diese 3.452 Aufrufe sind also nur die seit Ende September 2015. Und auch nur die der Blog-Startseiten bzw. Übersichten. Die Summe der Aufrufe der Einzelbeiträge ist also noch deutlich höher, und auch das nur seit Ende September.

Stimmt, ich hatte ja sogar einen Post drüber verfasst :thumbup: total vergesen! Aber im alten Blog gab es keine Aufrufe, nur Besucher wie ich das sehe. Schade, kann man nicht zusammen zählen.

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SebastianL

Geschrieben

vor 12 Minuten, Markus Jung sagte:

[...]Super, dass du diese Möglichkeit bekommst und sich damit zeigt, dass das durchaus auch mit einem Fernstudium an einer (sogar privaten) FH geht.

Naja man muss sich immer vor Augen halten dass auch an Privaten FH's teilweise Universitätsprofessoren unterrichten oder die FH Professoren irgendwo promoviert haben. Wenn diese einen mögen öffnet das ggf. Türen zur eigenen Promotion.

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WillWasWerden

Geschrieben

Also, Hammerkarriere, Sebastian ! Einfacher Hauptschulabschluss, dann als reiner Autodidakt gutes Geld verdient (was hier in Deutschland ganz selten ist), und nun auf dem Weg zum Doktor ! Dafür gebe ich hiermit ein "Gefällt mir sehr" ! :thumbup:

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jadasklappt

Geschrieben

Wow, wie cool ! Super wie du das durchziehst. Ich hab mir auch schon Gedanken darüber gemacht, bis wohin ich wohl gehen will und bin bei der Promotion gelandet - und das obwohl ich gerade mal 3 Monate studiere. Haha - na mal sehen was ich so in 4 Jahren schreibe.

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Wirklich klasse Zukunftsaussichten, da fühlt man sich wirklich etwas faul :-D

 

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Lernfrosch
      Von Lernfrosch in Fernabiturientin im Psychologie- und Medizinstudium 4
      Dieses Semester habe ich einen Platz im Modul 6b, dem empirisch-experimentellen Onlinepraktikum, erhalten.
       
      Ich bin in einer Gruppe (15 Studenten) der Allgemeinen Psychologie untergekommen und kann mich mit einem für mich interessanten Thema beschäftigen (grob gesagt geht es um die visuelle Beurteilung von Grafiken).
       
      Im ersten Schritt ging es darum, in Kleingruppen das vorgegebene Rahmenthema zu konkretisieren und der ganzen Gruppe einen Vorschlag zu präsentieren. Anschließend wurden die Ideen aller Kleingruppen besprochen und dabei herausgekommen ist das Semesterthema. In der Folgezeit wurde am Studiendesign, den Aufgaben und den Aufgabeninstruktionen gearbeitet. Momentan befindet sich das Projekt in der Phase, in der Versuchspersonen an der Studie teilnehmen können.
       
      Entgegen meiner Befürchtungen funktioniert die Online-Gruppenarbeit bisher ziemlich gut; sowohl inhaltlich als auch technisch.
      Zwar sind ein paar Teilnehmer leider vorzeitig ausgestiegen. Aber die Zusammenarbeit klappt zuverlässig. Da bin ich von Präsenz-Gruppenarbeiten in anderen Bereichen ganz anderes gewohnt 
       
      Wenn jemand Interesse hat, das Projekt durch seine Teilnahme zu unterstützen (dauert etwa 20 Minuten), könnt ihr mich gerne anschreiben (Öffentlich möchte ich den Link dazu nicht einstellen). Die Studienteilnahme ist noch bis 11. Dezember möglich.
       
       
       
      Zusätzlich habe ich vor einiger Zeit mein berufsorientiertes Praktikum begonnen.
       
      Ich mache dieses in einer psychotherapeutischen Praxis. Aktiv mit Patienten arbeite ich nicht (wollte ich auch gar nicht unbedingt...).
      Ich arbeite stattdessen an einem dort laufenden Forschungsprojekt mit. Dabei geht es grob gesagt um die Psychotherapeutenausbildung in Bezug auf eine bestimmte psychische Erkrankung. Zu meinen Aufgaben gehört alles, was mit der Planung, Durchführung, Auswertung usw. der Studie in Bezug steht; also z.B. die Ermittlung der Stichprobe, das Erstellen des Fragebogens, später dann die statistische Auswertung und zum Schluss werde ich am Bericht mitschreiben, der dann veröffentlicht werden soll.
       
      Ich finde das Praktikum sehr spannend. Ein bisschen ist es so wie das oben beschriebene empirisch-experimentelle Onlinepraktikum. Nur mit dem Unterschied, dass ich beim berufsorientierten Praktikum mehr Verantwortung habe und mein Aufgabenbereich größer ist. Jedenfalls macht es mir Spaß. Und zeitlich ist es auch gut mit allen Studiums-Verpflichtungen zu vereinbaren, weil ich zeitlich ziemlich flexibel bin und sehr viel von zu Hause aus arbeiten darf. Regelmäßige Besprechungen und Treffen, die in der Praxis stattfinden, gibt es natürlich trotzdem und die sind auch immer sehr gut.
       
       
       
      Heute hat die Rückmeldung für das nächste Semester begonnen.
       
      Ich habe mich entschieden, im kommenden Sommersemester wieder zwei Module zu belegen. Gewählt habe ich M8 - Arbeits- und Organisationspsychologie - sowie M10 - Community Psychology. Um eine Präsenzveranstaltung muss ich mich noch zu gegebener Zeit kümmern.
      M10 klingt interessant und M8..., naja, muss schließlich auch irgendwann gemacht werden.
       
      Und dann bleibt, sofern die Prüfungen in diesem Semester in M4 (Klausur Sozialpsychologie) und M6b (Hausarbeit), bestanden werden, nicht mehr viel übrig:
      Für das nächste Wintersemester 2017/2018 steht M9 - Pädagogische Psychologie - an. Und zusätzlich die Bachelorarbeit.