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Ist keine Antwort auch eine Antwort?

chryssi

423 Aufrufe

Nachdem ich vor knapp zwei Wochen geschrieben habe, dass ich meine Arbeitszeit gerne um 10% (sprich einen vollen Tag in zwei Wochen) reduzieren möchte, hatte ich schon letzten Montag ein Gespräch mit meinem Abteilungsleiter dazu.

 

In Kurzform: er -

- war überrascht, weil er bisher keine "Leistungseinbrüche" oder ähnliches feststellen konnte

- steht dem ganzen selbst angeblich unvoreingenommen gegenüber

- glaubt leider, leider nicht, dass das Unternehmen das mitmachen wird

- hat mir als Zugeständnis angeboten, dass ich von ihm aus auch gerne jeden Tag eine Stunde auf der Arbeit lernen dürfte, wenn es denn die Tagessituation hergibt (dieses Zugeständnis gibt's aber nur unter der Hand, nicht offiziell und mit meinem Kollegen müsste ich das selbst regeln)

- würde aber trotzdem mit der Personalabteilung reden, wenn ich den unbedingt wollte

 

Was mich ärgert ist die Tatsache, dass es mal wieder nur ein kurzfristiges, schnelles Gespräch zwischen zwei anderen Terminen war, weil angeblich sonst die ganze Woche keine weitere Möglichkeit bestanden hätte. Anschließend habe ich angeboten, dass ich das Besprochene noch einmal kurz schriftlich zusammenfasse und ihm zur Verfügung stelle. Das wollte er aber nicht, ihm würden seine Notizen reichen.

 

Und jetzt hänge ich wieder in den Seilen. Bislang warte ich auf irgendeine Rückmeldung, keine Ahnung ob er schon mit der Pers gesprochen hat oder nicht. Das nervt einfach nur!

 

Mal sehn ob bis morgen Nachmittag eine Antwort da ist, das zieht mich grade echt runter. Kann noch nicht mal genau sagen, warum, aber es ist so...

 

 

 



8 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Und wenn du selbst mal bei der Persa nachfragst? Quasi mal ganz blöd nachgefragt ob das überhaupt geht? Weil die müssten die ja sagen können ob "das Unternehmen" das mitmacht.

 

Solche Chefs hasse ich ja wie die Pest - aber was will man machen ...

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Ohhh das hasse ich auch...bei meinem alten Arbeitgeber war das immer so....jaja wird mal abgesprochen...und nach 3x nachhören kam immer noch nichts...

 

Ich würde auch noch ein paar Tage warten und dann vorsichtig nachfragen, am besten nicht zwischen Tür und Angel.

Ich drücke dir trotz allem die Daumen

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Haben Sie schon mal dran gedacht, dass Ihr Chef Sie davor schützen will, zum Thema Arbeitszeit "ne Welle" zu machen, die auf Sie selbst negativ zurückfallen könnte?

 

Und in was für einer Art Unternehmen arbeiten Sie? Je nachdem, wie da der Bedarf der verschiedenen Abteilungen berechnet ist, muss Ihr Chef vielleicht damit rechnen, dass ein individuelles Entgegenkommen seinen generell anerkannten Personalbedarf dauerhaft senkt.

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vor 1 Stunde, KanzlerCoaching sagte:

Haben Sie schon mal dran gedacht, dass Ihr Chef Sie davor schützen will, zum Thema Arbeitszeit "ne Welle" zu machen, die auf Sie selbst negativ zurückfallen könnte?

Ja, auch solche Gedanken habe ich mir vorher gemacht und es hat mich auch lange davor zurück gehalten, überhaupt nachzufragen. Indirekt gebe ich ja damit zu, dass ich mich überfordert fühle bzw. dem Ganzen in der aktuellen Ausprägung nicht mehr gewachsen bin.

Das war schon ne ganz schöne Hemmschwelle.

Deshalb habe ich mir ziemlich viel Gedanken gemacht, wie ich es begründe und welche Argumente ich anführe.

 

Leider ist mein persönlicher Eindruck, dass es meinem Chef nicht um meinen Schutz geht, was ich aufgrund meiner eigenen Gedanken absolut nachvollziehen könnte. Ich kann es nicht begründen, ist nur so ein Gefühl.

 

Ansonsten arbeite ich in einem Unternehmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern an einem Standort. Alleine knapp 30 in unserer Abteilung. Mein Wunsch war es, eine Befristung der Teilzeit auf 1 Jahr aufzunehmen, also genau bis zum Ende des Studiums. Das sollte dem Problem mit dem dauerhaft sinkenden Personalbedarf entgegenwirken.

 

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Zitat

Mein Wunsch war es, eine Befristung der Teilzeit auf 1 Jahr aufzunehmen, also genau bis zum Ende des Studiums. Das sollte dem Problem mit dem dauerhaft sinkenden Personalbedarf entgegenwirken.

 

Sofern die Arbeit eurer Abteilung für dieses Jahr nicht auch entsprechend reduziert wird, könnte das genau bestätigen, dass ihr eigentlich personell zu gut ausgestattet seit, wenn es jetzt das Jahr auch mit weniger Personal ging - auch wenn 0,1 AK nun wirklich nicht die Welt ist...

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Wenn ein Chef etwas aus Schutz für den MA macht - sollte er es dan nicht auch so kommunizieren?  Zu sagen "überlegt dir das gut, weil ..." ist halt doch anders als zu sagen "ja ich schau mal, glauber aber nicht" und dann nichts mehr dazu zu unternehmen. Finde zumindest ich.

 

Allerdings glaube ich inzwischen, dass ich von meinen bisherigen Chefs verwöhnt bin. Beim aktuellen ist auch nicht alles so, wie ich es bisher gewöhnt war. Etwas enttäuschend ... aber halt Realität.

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M.W. ist eine mündliche Absichtserklärung zum Teilzeitwunsch nicht ausreichend, wobei im TzBfG im entsprechenden Abschnitt nichts von Schriftform steht.

Aber dafür manches andere, was hilfreich sein könnte, um die Möglichkeiten und vor allem die geltenden Fristen einmal zu beleuchten: http://www.gesetze-im-internet.de/tzbfg/__8.html

 

 

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vor 33 Minuten, Naledi sagte:

M.W. ist eine mündliche Absichtserklärung zum Teilzeitwunsch nicht ausreichend, wobei im TzBfG im entsprechenden Abschnitt nichts von Schriftform steht.

 

 

Danke für den Hinweis, ist mir bewusst.  

 

Ich wollte ein Gespräch unter vier Augen, bevor ich mit dem Antrag um die Ecke komme und dann auch direkt den Betriebsrat involviere.

Bisher bin ich mit diesem Vorgehen immer gut gefahren, allerdings waren da auch die Firmen kleiner. Vielleicht muss ich hier langsam umdenken...

 

Andererseits sehe ich ja jetzt, ob es Sinn macht, einen offiziellen Antrag zu stellen. Ist die mündliche Antwort schon negativ, werde ich bestimmt passende Schlüsse daraus ziehen und mir einen Plan B überlegen, wie ich auch in Vollzeit zum Ziel komme, ohne zu viel Federn zu lassen.

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