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Verbindung von Psychologie und Medizin

Lernfrosch

417 Aufrufe

Im März stehen die Psychologieklausuren an. Drei Stück insgesamt. Eigentlich würde ich jetzt gerne über meine Lernfortschritte berichten und etwas zu den Inhalten der drei Module schreiben. Eigentlich.

 

Genaugenommen wartet die Hälfte der Skripte noch immer darauf erstmal gelesen zu werden -_-

Die andere Hälfte zumindest habe ich mir angeschaut, grob zur Kenntnis genommen und schon manche Inhalte gelernt.

Die Zeit ist knapp, die Skripte umfangreich... Die Klausuren abzusagen und zu verschieben kommt aber nicht in Frage. Noch ist ja ein paar Wochen Zeit zum Lesen und Lernen.

In zwei Wochen endet die Vorlesungszeit im Medizinstudium und somit das erste Semester! Dann sollte sich auch die dringend benötigte Zeit zur Klausurvorbereitung finden.

 

Mir kommt es so vor, als hätte ich gerade erst angefangen zu studieren und schon ist das erste Fachsemester in beiden Studiengängen fast vorbei... Ab April bin ich dann kein Erstie mehr.

 

Wegen des für das Psychologiestudium notwendigen Praktikums habe ich mir erste Gedanken gemacht. Sollte ich die Klausuren im März bestehen, wäre ich soweit, dass ich formal mit dem Praktikum beginnen dürfte. Mich würde ein Praktikum im Bereich der klinischen Psychologie interessieren - Ideen dazu gibt es und ein erstes kurzes Info-/ Vorgespräch hatte ich auch schon. Könnte evtl. etwas werden ^_^

 

Im Medizinstudium musste ich für die nächsten drei Semester meine Wahlkurse wählen. Dabei handelt es sich um zweiwöchige Kurse zu einem speziellen medizinischen Gebiet. Die ersten drei Semester sind eine Art Kennenlernphase und anschließend entscheidet man sich dann nochmal für eines dieser Themen, das man dann bis zum Ende des Studiums weiterverfolgt. Ich konnte aus einer Liste sechs Kurse auswählen und meine Wünsche nach Priorität angeben; anschließend erfolgte die Zuteilung zu drei Kursen.

Meinen Lieblingswunsch (Neurowissenschaften) habe ich leider nicht erhalten. Das ist schade. Dafür wurden meine beiden anderen am stärksten priorisierten Wünsche erfüllt: "Präventive Medizin" und "Psychosoziale Medizin und Versorgungsforschung".

Darüber freue ich mich und gerade das zweite spricht mich - auch im Hinblick auf das Psychologiestudium - sehr an. Meine Vorstellung geht ja dahin, Inhalte beider Studiengänge miteinander zu verbinden - und hier sehe ich ganz direkt eine unmittelbare Möglichkeit.

Das erste Thema geht ein bisschen in Richtung Allgemeinmedizin; dem Bereich der Medizin, der mir momentan am meisten zusagt und gefällt.

Als dritten Kurs habe ich den von mir in die weitere Auswahl gefassten Kurs "Radiologische Verfahren in der Diagnostik und Therapie" zugeteilt bekommen. Finde ich an sich auch spannend. Lediglich die enge Verknüpfung mit der Physik stimmt mich nicht ganz so freudig. Ich finde Physik zwar durchaus nicht uninteressant, aber zu meinen Stärken gehört es eher weniger...

Aber mit der Physik besteht ja noch Hoffnung: Ich habe neulich im Physiologiepraktikum sogar das Ohmsche Gesetz endlich verstanden und auf den menschlichen Kreislauf anwenden können! Gut, das ist eigentlich sehr grundlegend... aber für den Anfang ok.



7 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Schön von dir zu lesen. Schade, dass durch diese Zuteilungen das Studium dann doch nicht ganz nach den eigenen Vorstellungen priorisiert werden kann.

 

Mit den drei Klausuren klingt es heftig - ja schon bei ausreichend Vorbereitungszeit. Aber du scheinst da ja mit einer gewissen Gelassenheit ran zu gehen und das Beste draus zu machen. Bin gespannt.

 

Könnte dir das Psychologie-Praktikum dann auch irgendwo für das Medizin-Studium angerechnet werden?

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vor 7 Stunden, Jeany89 sagte:

 Aber arbeiten gehst du nicht noch nebenher oder?

Nein. Ich wüsste nicht, wie ich Arbeit + Studium + Studium schaffen sollte; das wäre mir nicht möglich.

 

vor 3 Stunden, Markus Jung sagte:

Aber du scheinst da ja mit einer gewissen Gelassenheit ran zu gehen und das Beste draus zu machen.

Ja. Psychologie kommt immer hinter Medizin. Ich weiß, dass meine Vorbereitung nicht so gut ist und auch - zeitlich bedingt - nicht so optimal werden kann. Daher ist es für mich völlig in Ordnung, wenn ich versuche voranzukommen. Wenn dabei die Noten darunter leiden, ist das  auch ok und falls ich ein Modul mal nicht gleich bestehen sollte, wäre das auch nicht so tragisch. Ich würde mich nur ärgern, wenn ich es nicht versuchen würde, nur weil es als nicht machbar erscheint. Dann würde ich mich bestimmt immer wieder fragen, ob es nicht doch möglich gewesen wäre. Von daher ist es für mich in jedem Fall positiv ;)

 

vor 3 Stunden, Markus Jung sagte:

Könnte dir das Psychologie-Praktikum dann auch irgendwo für das Medizin-Studium angerechnet werden?

Nein. Es gibt für beide klare Vorgaben und die überschneiden sich zwar teilweise etwas, aber die Unterschiede überwiegen. Deswegen nützt mir weder ein Psychologiepraktikum für Medizin noch ein Medizinpraktikum für Psychologie.

 

vor 3 Stunden, Markus Jung sagte:

Schade, dass durch diese Zuteilungen das Studium dann doch nicht ganz nach den eigenen Vorstellungen priorisiert werden kann.

Ja. Insgesamt gibt es ohnehin sehr wenige Wahlmöglichkeiten im Studium. Aber immerhin kann man überhaupt mal etwas an den Studieninhalten wählen ;) Die richtige Spezialisierung kommt aber sowieso erst nach dem Studium mit der Facharztweiterbildung.

Mit dem Wahlkurs geht es einerseits darum sich bereits im Studium mit einem Thema zu beschäftigen, das einen besonders interessiert und zum anderen hat man dadurch die Möglichkeit über diesen Kurs die Themen für die verpflichtende Studienarbeit und die freiwillige Doktorarbeit und die Betreuer dafür zu finden. Ein Hintergedanke ist wohl auch, wenn man sich schon mal über einige Zeit hinweg mit einem Bereich beschäftigt hat, dass sich die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass man dann in diesem Bereich eine "kompetente" wissenschaftliche Arbeit ohne "Skandale" schreiben kann >> Erhöhung der Qualität medizinischer Dr.-Arbeiten.

Der Wahlkurs legt einen aber nur für das Studium fest. Hinterher stehen jedem alle Bereiche der Medizin offen.

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psychodelix

Geschrieben (bearbeitet)

Ihr da Ohm, macht doch Watt ihr Volt. ;)

 

Ich hinke in Psychologie auch ganz gewaltig hinterher, aber wie bei dir, hat mein Präsenzstudium Vorrang. Zudem arbeite ich noch Teilzeit.

Da ist jetzt von Donnerstag bis Montag der letzte Block und danach gibt es keine Prüfung und keine Anwesenheit mehr - nur noch die BA und drei schriftliche Sachen ohne Bewertung.

Bearbeitet von psychodelix

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Ok das dachte ich mir schon fast :-) Aber auschliessen konnte ich es ja nicht. Trotzdem heftig was du leistet.

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vor 9 Stunden, Jeany89 sagte:

Trotzdem heftig was du leistet.

Nicht mehr als andere Fernstudenten auch ;)

Dafür habe ich z.B. keine familiären Verpflichtungen oder zeitintensive außer Haus stattfindende Hobbys, die nicht zu kurz kommen dürfen...

Ich denke, das gleicht sich irgendwo schon aus. Es liest sich nur so viel, wenn man das so kompakt zusammenschreibt.

 

 

vor 20 Stunden, psychodelix sagte:

Da ist jetzt von Donnerstag bis Montag der letzte Block und danach gibt es keine Prüfung und keine Anwesenheit mehr - nur noch die BA und drei schriftliche Sachen ohne Bewertung.

:thumbup: Viel Erfolg für die letzten Meter auf der Zielgeraden!

Wirst du dennoch jetzt an der Psychologieklausur teilnehmen?

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