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Reha abgelehnt.....

Hep2000

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"Ihrem Antrag können wir nicht entsprechen, da Sie nach §10 SGB VI nicht die persönlichen Voraussetzungen für eine medizinische Rehabilitation erfüllen".... ich bin nicht oft genug krank geschrieben und soll weiter zum Arzt gehen und zuhause abnehmen... so zumindest würde ich das Beamtenkauderwelsch mal ins Deutsche übersetzen. 

 

Ich schwanke gerade ein bisschen zwischen lachen, weinen und um mich schlagen.

Die gesetzlich festgelegten, persönlichen Voraussetzungen, die da gefordert werden, sind eine erhebliche Minderung und/oder Gefährdung der Erwerbsfähigkeit, und die Chance diese durch eine medizinische Reha zu mildern und zu beseitigen.

Und DAS ist nicht gegeben, wenn man wegen ständiger Infekte immer wieder flach liegt? Wenn man offene Stellen an Händen und Armen hat, kaum mehr eine Nacht vernünftig schlafen kann? Was genau muss denn dann passieren? Muss ich den Arm unter Kopf nach Berlin tragen und denen auf den Schreibtisch stellen?

 

Nein, das werde ich so nicht hinnehmen... ich schreibe einen Widerspruch und hoffe, dass mein Arzt mich unterstützt. Aber jetzt gerade bin ich einfach frustriert.

Klar, als Teilzeitkraft, noch dazu im Dauernachtdienst, wo man ja pro Schicht 11 Stunden Arbeitszeit ableistet und somit im Endeffekt weniger Tage arbeitet, bin ich vielleicht nicht so oft krank geschrieben... weil ich oft krank bin, wenn ich nicht arbeit und dann ja keine AU bekomme....Aber deswegen bin ich doch trotzdem krank!


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11 Kommentare


Da kann man nur mit dem Kopf schütteln, das ist echt ein Eiertanz wenn es um solche Leistungen geht. Hast du denn schon mal drüber nachgedacht auch einen zweiten Arzt um Unterstützung zu bitten?

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Leg auf jeden Fall Widerspruch ein, notfalls mehrmals. Wenn dein Arzt dich nicht unterstützt, such dir am besten einen anderen. Manchmal muss man diesen Ämtern einfach auf die Nerven gehen, bis es klappt. Wenn nicht, würdest du auch bis vors Sozialgericht gehen? Oder hast du noch andere Alternativen?

 

Viel Glück erstmal...

 

LG Higgins

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Ich würde auch widersprechen.

 

Eine Freundin von mir ist Krankenschwester und Mitte vierzig. Körperlich und psychisch war sie so fertig, dass ihr Hausarzt meinte, dass er sie in spätestens zwei Jahren berufsunfähig schreiben würde. Trotz zweier Anträge hatte sie keine Kur bekommen. Daraufhin hat ihr Arzt, der die negativen Bescheide nicht nachvollziehen konnte, es so gedeichselt, dass sie sich wenigstens zwölf Wochen in einer psychosomatischen Klinik erholen konnte, ihren Job gekündigt hatte und einen Neuanfang gemacht hat.

Nach einem Jahr Holpern hat sie dank ihres Studiums - sie war eine Komilitonin, die vor mir ihren Abschluss gemacht hat - nun seit drei Wochen ihren Traumjob in der IT im Gesundheitswesen, also weg von der Pflege am Bett.

 

Ich hoffe, dass für Dich auch eine Erholungsmöglichkeit herauskommt, so dass Du wieder körperlich und seelisch wieder hochkommst!

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Ich gehe schon davon aus, dass mein Arzt mich da unterstützt, ich konnte ihn leider direkt nicht erreichen, habe ihm aber das Ablehnungsschreiben und meinen Entwurf für den Widerspruch vorhin noch in den Briefkasten gesteckt. Versuchen nach dem Dienst anzurufen morgens.

Wird jetzt ein bisschen dadurch komplizierter, dass ich ja diese Woche arbeite.... Vorerst mal, mal gucken wie lange diesmal *seufz*

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Also da drücke ich nicht den "Gefällt mir" Button.

Da zahlt man ein, ständig, in alle möglichen Kassen - und wenn man dann Hilfe braucht bekommt man sie nicht oder nur unter größten Mühen!

Bleib dran. Ich drücke die Daumen dass es doch noch klappt.

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Hallo, ich bin jetzt nicht so drin in deinen Blog, aber hattest du eigentlich auch eine Vorsorgekur gem. § 23 SGB V beantragt? Muss ja vielleicht nicht gleich eine Reha sein?!........fällt mir gerade so ein;)

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Markus Jung

Geschrieben

Sehr ärgerlich und unverständlich. Und ein bisschen klingt es auch so, als würdest du dafür bestraft, dass du pflichtbewusst bist und nicht noch häufiger krank geschrieben bist. 

 

Ich drücke dir die Daumen für den Widerspruch. Vielleicht lohnt es sich auch, mal eine Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen? Muss ja nicht gleich ein komplettes Mandat an den Anwalt sein. Oder gibt es sonstige Richtlinien oder Checklisten, an denen du dich orientieren kannst, um die Chancen zu erhöhen?

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der_alex

Geschrieben (bearbeitet)

Du bräuchtest ein externes medizinisches Gutachten.... so sieht es für mich zumindest aus.

Der Hausarzt wird von solchen Institutionen oft nicht ernstgenommen.

Ein Fachanwalt für Medizinrecht wäre sicherlich hilfreich, sonst spielen die mit dir weiter.

 

bearbeitet von der_alex

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@ Jennys: Vorsorgeleistung kommt in dem Fall leider nicht in Frage, weil es sich um langjährige, anerkannt chronische Erkrankungen handelt. Das haben wir schon durch. Außerdem sind es laut Krankenkasse - bitte einmal lachen - Erkrankungen, die die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigen, und deswegen ist nach deren Meinung der Rentenversicherungsträger zuständig.

 

Ich habe zum Glück eine Anwältin im Freundeskreis, die mir helfen kann, und würde tatsächlich notfalls auch offizielle rechtliche Schritte einleiten. Ich finde empfinde es nämlich so, wie Markus Jung es auch geschrieben hat, dass man dafür bestraft wird, dass man a) Teilzeit arbeitet, und noch dazu im Nachtdienst, wo man viele Stunden in kurzer Zeit abrackert. Dadurch habe ich in der Folge lange "frei" und in dieser Zeit kann man mich nicht krank schreiben. Und b ) dafür, dass man aus Verantwortungsbewusstsein den Bewohnern und Kollegen gegenüber vielleicht doch das eine oder andere Mal noch arbeiten geht, obwohl man es nicht sollte. Aber das ist ja ein bekanntes Problem in der Pflege, wenn ich jetzt mal die gestern Abend und heute morgen anwesenden Kollegen überdenke, da hätte ich 3 sofort heim schicken können!

 

So schnell gebe ich nicht auf.... aber es ist natürlich auch so, dass die akute Notwendigkeit JETZT da gewesen wäre... wer weiß wie lange sich das jetzt alles noch zieht. Als ich vor 13 Jahren eine Reha beantragt habe, ähnliche Indikationen, ging es über eine vertragsärzliche Begutachtung, bis ich einen Termin bekam gingen 5 Wochen ins Land. Damals war vor allem die Neurodermitis mit offenen Händen ein Problem, und damit konnte ich schlicht nicht 5 Wochen rumlaufen, also gab es entsprechende, medikamentöse Maßnahmen. Als ich dann zur Begutachtung kam, meinte der Arzt nur, er wisse gar nicht was ich wolle, meine Hände würden doch gut aussehen... naja klar, nach 3 Wochen hochdosiertem Cortison. Die Reha damals konnte übrigens nicht weiter bearbeitet werden, weil man während der Begutachtung auch feststellte, dass Sohn1 sich eingeschlichen hatte :blushing:

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Eine Strategie der Stelle könnte ja darin liegen erstmal alles abzulehnen. Ein Freund von mir hatte einen schweren Unfall und bei ihm war es auch so. Ich kann dir nur raten alle Möglichkeiten auszuschöpfen.

 

Man muss es ja so sehen wenn von 10 abgelehnten Anträgen nur 3 einen Wiederspruch schreiben hat man in 7 Fällen gewonnen. Für den Einzelnen ist das nicht optimal ganz klar.

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Markus Jung

Geschrieben

Zitat

So schnell gebe ich nicht auf.... aber es ist natürlich auch so, dass die akute Notwendigkeit JETZT da gewesen wäre... 

 

Gut, dass du dran bleibst.

 

Und wenn du jetzt nicht mehr kannst, dann bist du halt jetzt bald länger krank, bis du dich etwas erholen konntest. Die Herausforderung ist dann vermutlich vor allem, dies im häuslichen Umfeld zu schaffen... Das sehe ich bei einer Kur als einen der Haupt-Vorteile, wichtiger als manche Anwendung.

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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link