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Man lernt nie aus - Projekt-Management

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OldSchool1966

324 Aufrufe

Nun habe ich schon so Einiges zu Projektmanagement in meinem Studium lernen können, und dennoch kommt immer wieder etwas Neues dazu.

Das Skript MC-105 Projekt-Management ist wirklich ausgesprochen gut.

 

Was mir besonders gefällt, sind die Aspekte aus dem Blickwinkel des Consultants, und die Fragestellungen der Einsendeaufgabe.

An dieser sitze ich aktuell, und muss gestehen, dass ich bis heute noch nichts vom 90%-Syndrom gehört hatte. :rolleyes:

Um so schöner, dass ich nun mein Wissen noch erweitern kann. Eigentlich wollte ich mir dieses Modul anerkennen lassen, doch nun empfinde ich es als einen bereichernden Einstieg nach dem Nichtstun seit meinem Projektbericht im Bachelor. Ich habe diese Woche frei, und möchte die Zeit nutzen, dieses Modul und das Modul MC-108 Change-Management zu bearbeiten und die Einsendeaufgaben zu versenden.

 

Danach werde ich mich in neuere Gefilde begeben, und dem Modul MC-113 IT-Management widmen.

 


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4 Kommentare


Toll dass diese Lehrgänge ins Bild des Fernstudium-Guide passen, tolle Skripte mit hohem Nutzenwert :thumbup:

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OldSchool1966

Geschrieben (bearbeitet)

:)

 

Das 90%-Syndrom beschreibt eine psychologisch bedingte Fehlinformation bei der Schätzung des technischen Fortschrittgrades. Zwischen 50% und 70% der Arbeitspaketdauer glaubt der  Projektmitarbeiter, oft bereits 90% des Projektergebnisses erarbeitet zu haben. Hervorgerufen wird dieser Effekt, durch die erworbene Kenntnis des Lösungsweges und der Unkenntnis der noch auftretenden Störungen. Details werden dabei häufig übersehen, welche dann zu Schwierigkeiten führen, und den Fortschritt hemmen. Um das 90%-Syndrom zu vermeiden, ist die Implementierung objektiver Kontrollmethoden  erforderlich.

 

Statusschritt-Technik

Für den Projektteilbereich müssen Statusschritte oder Meilensteine definiert sein. Bei dieser Methode erstreckt sich die Zeitdauer über mehrere Berichtsperioden, wobei der Fortschrittsgrad erst nach 100% -Erfüllung und positivem Ergebnis angerechnet wird.

50-50 Verfahren

Die Bearbeitung des Projektteilbereiches bedingt Vorleistungen, welche mit einem Fortschrittgrad von 50% zu Beginn der eigentlichen Tätigkeit berücksichtigt werden. Bei dieser Methode sollte sich die Zeitdauer nicht mehr als 3  Berichtsperioden umfassen.

0-100 Verfahren

Bis zum Abschluss des Projektteilbereichs wird kein Zwischenfortschritt definiert. Bei vollständiger Abarbeitung/Erledigung werden 100% (z.B. für Vorgänge im Arbeitspaket) angesetzt. Bei dieser Methode sollte sich die Zeitdauer 1  Berichtsperiode umfassen.

Mengen-Proportionalität

Bei dieser Methode fallen messbare / zählbare Ergebniseinheiten (z.B. Materiallieferungen) im Projektteilbereich an, dabei liegt für den Betrachtungszeitraum eine zeit- und mengenbezogenen Leistungsplanung vor. Der Fortschrittsgrad ergibt sich aus dem Verhältnis der aktuellen Mengeneinheit zur Gesamtmengeneinheit. Der Fertigstellungswert ergibt sich aus Fortschrittsgrad multipliziert mit den geplanten Gesamtkosten.

 

Um eine effiziente Projektsteuerung zu ermöglichen, können u.a.  vorbeugend folgende Maßnahmen ergreifen:

·         Ausformulierung klar verständlicher und messbarer Ziele

·         Eine situativ flexible Projektplanung

·         Einrichten periodischer Koordinations- und Meilensteinsitzungen und Reviews

 

bearbeitet von OldSchool1966
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Wieviel Seiten hat den so ein Heft ca.?

Wie gut sind diese didaktisch aufgebaut?

Besser lesbar als die von der Appollon?

 

Meine Erfahrung:

In der Autoindustrieprojektleitung beim Autohersteller sind die Prozesse alle sehr rigide.

Da ist ein kompletter Fahrplan vorhanden, überall Meilensteine, etc.

Manche Termine lassen sich schieben, die meisten aber nicht.

Und ob 50% oder 70% Erfüllung erreicht sind, entscheidet oft das Excel Chart oder das Tool...da sind feste Punkte enthalten, die gefüttert werden müssen.

Ansonsten wird der Erfüllungsgrad oft vom Abteilungsleiter festgelegt.

 

 

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