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zwei von drei Klausuren geschrieben

Lernfrosch

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Die ersten beiden von drei Klausuren in diesem Semester liegen nun hinter mir.

 

 

 

Letzte Woche stand die M3-Klausur an.

 

Ich hatte es tatsächlich vorher geschafft alle Skripte noch einmal durchzulesen und einen Blick in die Altklausuren zu werfen.

 

Die Organisation bei der Klausur war diesmal zuerst nicht gut; es gab Unstimmigkeiten wegen des mir bewilligten Nachteilsausgleichs und der Situation vor Ort. Das wurde dann zwar mit Rücksprache mit dem Prüfungsamt geklärt und eine Lösung gefunden. Aber die ganze Aufregung drumherum hat sich doch ziemlich auf mich ausgewirkt. Ich war alles andere als entspannt, dafür irritiert und halb in Panik. Wirklich konzentriert war ich während der Klausur dann auch nicht. Es fiel mir extrem schwer mich darauf einzulassen, mich zu konzentrieren und mich überhaupt der Prüfung zu widmen.

 

Die Klausur selbst habe ich aber als sehr fair empfunden. Es gab - kleiner Trost - wenigstens hierbei keinerlei Überraschungen, sondern es war so wie es angekündigt und von mir erwartet worden war. Besonders gefallen hat mir die teilweise seeeehr starke Ähnlichkeit mit Fragen aus einer Altklausur :thumbup: Insgesamt fand ich die Aufgaben gut durchmischt, von ziemlich einfach bis stark das Nachdenken fordernd. Gut fand ich auch, dass die Fragen positiv formuliert waren und keine doppelten Verneinungen o.ä. vorkamen.

Zu jedem der vier Kurse gab es je 20 Fragen (insgesamt also 80 Fragen) und das Antwortformat war x aus 5, wobei immer min. eine der Antworten anzukreuzen war.

 

Insgesamt hat mir die Klausur zugesagt. Es gab nur eine einzige Frage, mit der ich gar nichts anfangen konnte; was aber eindeutig nicht an der Fragestellung, sondern an meinem Wissenstand lag. Bei den anderen Fragen hatte ich meist eine Vorstellung davon, was gemeint war und worum es dabei ging. Einige Fragen habe ich sicherlich richtig beantwortet. Jedoch gibt es auch etliche Fragen, bei denen ich mir sicher bin, dass meine Antworten falsch sind. Leider kann ich meine Antworten nicht mehr mit der inzwischen bereitgestellten Musterlösung vergleichen, da ich mein Aufgabenheft - trotz anders lautender Angaben - abgeben musste.

 

Die Bestehensgrenze soll bei 75% liegen. Ob es bei mir zum Bestehen gereicht hat, weiß ich nicht.

 

 

 

Heute habe ich die M5-Klausur geschrieben.

 

Auch hier hatte ich es geschafft alle Skripte und Pflichtliteratur vorher noch zu lesen. Lediglich die beiden Videovorlesungen habe ich mir nicht angesehen, weil die Technik nicht wollte... 

 

Insgesamt gab es 100 Fragen mit dem Antwortformat 1 aus 5. 40 Fragen entfielen auf die Kurse "Entwicklungspsychologische Grundlagen" und "Vorstellung, Spiel, Phantasie", im zweiten Teil gab ebenfalls 40 Fragen zu "Bindung, Liebe, Partnerschaft" und "Moral, Kooperation, Wettbewerb" und im dritten Teil gab es 20 Fragen zur Pflichtliteratur (Lohaus).

 

Zu der Klausur darf ich heute noch nicht detaillierter schreiben. Nur so viel: M3 gefiel mir wesentlich besser, insbesondere was die Art der Fragestellungen anbelangte. Dennoch fand ich es vom inhaltlichen Aspekt her in Ordnung.

 

Die Bestehensgrenze soll bei 60% liegen. Ob ich bestanden haben werde, kann ich nicht so genau einschätzen; ich mache mir da nicht so viele Gedanken drüber und warte das Ergebnis ab.

 

 

 

In drei Tagen steht dann noch die M6a-Klausur an.

 

Ich muss gestehen: Ich habe das Skript bisher noch nicht einmal gelesen. Mal sehen, ob ich das in den nächsten zwei Tagen noch schaffe. Es ist ein Skript mit etwa 200 Seiten zum Thema "Testkonstruktion".

 

Von der Klausur erwarte ich daher in Bezug auf Studienfortschritt bzw. Bestehen nicht allzu viel.

 

 

 

Als vorläufiges Fazit kann ich aber sagen, dass ich die Entscheidung an drei Klausuren in einem Semester teilzunehmen nach wie vor nicht bereue; bisher ist das Gegenteil ist der Fall.


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7 Kommentare


Ich drücke die Daumen, dass es dreimal klappt. 😉

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psychodelix

Geschrieben

Bin gespannt, wann die Ergebnisse von Hagen kommen.

 

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Drücke ebenfalls die Daumen für die letzte Klausur :thumbup:

 

Wie lange dauern denn so im Durchschnitt die Ergebnisse aus Hagen?

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Markus Jung

Geschrieben

Ich drücke dir weiter die Daumen. Selbst wenn es dann letztlich irgendwo doch nicht geklappt hat, ist das ja bei dir eher zu verschmerzen bei dem, was du dir vorgenommen hast - auch wenn es natürlich schön wäre, wenn es so klappt.

 

Was mich noch interessieren würde: An der FernUni musstest du ja für den Nachteilsausgleich und die Regelungen vor Ort ziemlich kämpfen und auch jetzt gab es da wieder organisatorische Probleme. Wie ist es denn da im Präsenzstudium? Gelten da auch besondere Regelungen für dich und läuft das dort besser?

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Lernfrosch

Geschrieben

vor 11 Stunden, Jeany89 sagte:

Wie lange dauern denn so im Durchschnitt die Ergebnisse aus Hagen?

Ich schätze es wird vier, fünf Wochen dauern, vielleicht Ende März oder Anfang April.

 

vor 8 Stunden, Markus Jung sagte:

Was mich noch interessieren würde: An der FernUni musstest du ja für den Nachteilsausgleich und die Regelungen vor Ort ziemlich kämpfen und auch jetzt gab es da wieder organisatorische Probleme. Wie ist es denn da im Präsenzstudium? Gelten da auch besondere Regelungen für dich und läuft das dort besser?

Die FernUni ist in dieser Hinsicht wesentlich besser! Es ist zwar umständlich jedes Semster alles neu abzusprechen, zu beantragen und nachzuweisen. Aber zumindest habe ich mittlerweile den Eindruck, dass man versucht ist Lösungen zu finden. Ein Vorteil ist, dass man über die räumliche Distanz mit der Uni schriftlich kommuniziert und dass man letztlich sein Anliegen direkt mit einer entscheidungsberechtigten Person aus dem Prüfungsamt besprechen kann.

 

Im Präsenzstudium ist das ganz anders.

Zum einen gibt es die Schwierigkeit, dass es kein Bachelorstudiengang ist, sondern Staatsexamen und zum anderen, dass es sich um Medizin handelt. Einerseits ist die Medizinische Fakultät zuständig, andererseits die (gesamte) Uni; zum Einen gibt es die Studien- und Prüfungsordnung und zum Anderen die Approbationsordnung. Wirklich zuständig fühlte sich bisher noch keiner; jeder schickte mich zum nächsten weiter, irgendwann war ich bei der Behinderbeauftragten der Uni angekommen. Dort habe ich dann nach einem halben Jahr das richtige Formular für den Antrag erhalten (bzw. es wurde mir per Mail zum Selberausdrucken zugeschickt) sowie eine Stellungnahme, dass ein Nachteilsausgleich nötig sei (ohne diese Stellungnahme angeblich kein Antrag...). Bei alldem wurde mir immer wieder gesagt, ich solle mir keinerlei Hoffnungen machen, es sei aussichtslos etc. bis hin zu der Frage, warum so jemand wie ich überhaupt studieren wolle und warum dann ausgerechnet noch Medizin. Am "normalsten" war man bei der Studienberatung Medizin; dort meinte man, es gäbe gar kein Problem, Modulabschluss-Klausuren (für die ich bisher, verursacht durch Schwierigkeiten mit Behinderung etc., keine Zulassungen bekommen habe) lassen sich auch später noch mitschreiben und normal weiterstudieren sowie modulbegleitende Prüfungen (solche, für die ich keinen Nachteilsausgleich brauche, z.B. Praktische) ablegen ist erstmal für die nächsten zwei (?) Jahre möglich ohne aus dem Takt der Regelstudienzeit zu kommen.

Der Antrag auf Nachteilsausgleich ist bei mir auch nach einem Semester noch nicht "durch" und es gibt noch keine entsprechenden Regelungen.

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Markus Jung

Geschrieben

Uff, da war es ja an der FernUni dann doch vergleichsweise einfach und dir werden hier ganz schön Steine in den Weg gelegt. Aber gut, dass du teilweise auch Unterstützung erhältst. Ich drücke dir die Daumen, dass sich das alles klären lässt und bin da bei dem Ehrgeiz, denn du bisher gezeigt hast, sehr optimistisch. 

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abitierchen

Geschrieben

Tut mir leid, dass das mit dem Nachteilsausgleich bei dir an der Präsenzuni so schlecht läuft. Liegt aber nicht an Präsenzuni vs. Fernuni, denke ich, denn an meiner (Präsenz-)Uni läuft das ganz anders. Ich bin ja auch in nem Staatsexamens-Studiengang (Jura), und bei uns ist auch sowohl die Studienordnung als auch die Prüfungsordnung vom Prüfungsamt des Landes einschlägig. Trotzdem genügte für den Nachteilsausgleich ein Gespräch mit dem Prüfungsbüro und ein kurzer Schrieb vom Arzt.

 

Ich drück dir aber auf jeden Fall die Daumen, dass du deine Prüfungen an der FU bestehst!

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      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker