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dritte Klausur von dreien geschrieben

Lernfrosch

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Die dritte und für dieses Semster letzte Klausur ist auch geschrieben. M6a - Testkonstruktion.

 

Ich habe es nicht mehr geschafft, den Studienbrief vor der Klausur vollständig zu lesen.

Die ersten Seiten fand ich noch gut verständlich. Ab Seite 20 hatte ich Verständnisproblene und spätestens ab Seite 30 nur noch begrenzt eine Vorstellung davon, worum es geht und was der Autor evtl. meinen könnte. Sprachlich, didaktisch... Was nützt es mir in Modul 6a, wenn z.B. Verweise im Stil von "vergleiche Modul 7", "vergleiche Modul 8" im Text stehen? Warum wird dann M6 vor M7 empfohlen... oder warum setzt denn Modul 8 die erfolgreiche Bearbeitung von Modul 6a und 7 (und anderen) voraus? Argh... Das ist natürlich nur meine Ansicht, aber ich mag das Skript nicht und finde es nicht so gelungen.

 

Dafür gab es eine Probeklausur sowie eine Musterlösung. Ich habe mir diese angeschaut und versucht zu bearbeiten.

Danach war ich mir ziemlich sicher, dass ich das Modul in einem der nächsten Semester nochmal werde machen können (dann aber mit Vorbereitung mit zusätzlicher Literatur zum Thema und nicht mit dem Studienbrief).

 

Die Klausur habe ich dennoch geschrieben.

Es waren 2 Stunden vorgesehen; in dieser Zeit waren 45 Aufgaben im Format 1 aus 5 zu bearbeiten.

Die Zeit war knapp kalkuliert, hat mir aber gerade so genügt. Die Aufgaben und Antwortmöglichkeiten waren teilweise sehr textintensiv und brauchten einige Zeit um gelesen zu werden. Immerhin bei einigen wenigen Aufgaben bin ich mir sicher gewesen, dass ich die richtige Lösung gewusst habe. Bei ein paar weiteren konnte ich Alternativen ausschließen und mich so für eine Lösung entscheiden. Bei vielen anderen war ich mir völlig unsicher oder/ und wusste es nicht, sodass ich geraten habe.

Wahrscheinlich hätte ich mich auch mit mehr Vorbereitungszeit nicht derart vorbereitet, dass es zu der Art der Aufgaben gepasst hätte.

Ich denke nicht, dass es zum Bestehen reichen wird. Ich würde schätzen, dass ich etwa ein Drittel der Aufgaben richtig gelöst habe und zwei Drittel nicht.

 

Aber halb so schlimm; ist zum Einen hauptsächlich meiner ungenügenden Vorbereitung/ Wissensstand geschuldet und zum Anderen war es die erste Teilnahme an der Klausur, sodass noch zwei Versuche übrig wären.

Einen Lerneffekt habe ich durch das Modul dennoch erreicht, wenn auch nicht den, den ich mir gewünscht hätte.


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11 Kommentare


So ähnlich ging es mir auch, hatte aber das komplette Semester Zeit, mich vorzubereiten. Nun ja, hoffen wir das Beste. :)

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Fernstudi_Psy

Geschrieben

Schön, dass Du es hinter Dir hast! Das passt zu dem, was ich bisher von 6a gehört habe ;) Ich bin erst auf Seite 15 und bis dahin liest es sich tatsächlich noch sehr leicht. Format 1 aus 5 gefällt mir für dieses Modul aber gut! 

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Lernfrosch

Geschrieben

Über 1 aus 5 hatte ich mich zuerst auch gefreut. Bei den meisten Fragen ist es auch so, wie man es sich vorstellt. Es gab dazwischen aber auch welche, bei denen eine Antwortoption war, dass mehrere andere Antwortmöglichkeiten falsch seien (z.B.: e) Antwort a), b), c), d) trifft nicht zu); die Fragen fand ich nicht ganz so typisch.

Inhaltlich fand ich das Thema aber spannend, wenngleich es im Skript nicht so ansprechend dargestellt ist und insgesamt sehr komprimiert wirkt.

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Fernstudi_Psy

Geschrieben

Oh das sind ja seltsame Distraktoren :confused:  Ich werde definitiv noch Zusatzliteratur lesen und hoffe, dass ich es dann einigermaßen verstehe. Welche Module planst Du für das Sommersemester ?

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Lernfrosch

Geschrieben

Ich bin mir noch unschlüssig, welche Module ich machen werde.

6a werde ich sicherlich wiederholen müssen. Ich möchte mir dafür aber noch zusätzliche Literatur besorgen (wahrscheinlich "Einführung in die Test- und Fragebogenkonstruktion" von Bühner). Die Klausur will ich erst dann schreiben, wenn ich mir wesentlich sicherer mit dem Stoff bin. Vielleicht mache ich das daher erst nächstes Wintersemester. Vom Umfang und Anspruch her habe ich den Eindruck, dass dieses Modul den "großen" mit 15 ECTS in kaum etwas nachsteht :ohmy:

Bei M3 und 5 bin ich mir auch unsicher, ob ich bestanden habe; evtl. steht da eine Wiederholung an.

Ursprünglich angedacht hatte ich M7 oder M6b und/ oder M4.

6b werde ich wahrscheinlich jetzt noch nicht bekommen; wenn doch, würde ich das machen und evtl. 6a parallel dazu.

Ich will zum Einen noch abwarten, welche Klausuren ich nicht bestanden habe. Und zum Anderen muss ich schauen wie mein Stundenplan und die Fächerverteilung in Medizin aussehen. Gegen Ende des Semesters in der vorlesungsfreien Zeit wird in Medizin das erste Blockpraktikum anstehen und ich weiß noch nicht den genauen Zeitraum. Wenn das in die Hagener Klausurzeit fallen sollte, könnte ich die Psychologieklausuren nicht mitschreiben... In dem Fall würde ich - sofern möglich, ist jetzt von den Klausurergebnissen von M3 und 5 abhängig - vielleicht M11 belegen und mir ein Modul mit Hausarbeit aussuchen (Biwi 2b), wobei mir diese Variante nicht so sehr zusagen würde. Oder ich würde - auch im Fall, dass M3 und 5 bestanden wären - versuchen, schon mal mit dem Pflichtpraktikum zu beginnen.

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psychodelix

Geschrieben

1 aus 5 finde ich noch einfacher, als x aus 5.

 

Bin froh, gerade vor wenigen Tagen die letzte Note aus meinem anderen Studiengang erfahren zu haben.  Klausur "Einführung in die medizinische Informatik". Teils MC und teils mit Textantwort. Ich hatte nicht wirklich einen Plan davon. ;)

 

Bin gespannt, wann die Ergebnisse aus Hagen online sind.

 

Jetzt bin ich erstmal mit dem Exposé für meine Bachelorabeit beschäftigt.

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Markus Jung

Geschrieben

Immerhin schon beachtlich, dass du alle drei Klausuren durchgezogen hast und ich denke auch, ein Lerneffekt ist so oder so dabei, so dass die investierte Zeit auch dann etwas gebracht hat, wenn es jetzt nicht reicht.

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Lernfrosch

Geschrieben (bearbeitet)

Am 13.3.2016 at 23:26 , psychodelix sagte:

Bin gespannt, wann die Ergebnisse aus Hagen online sind.

Ich auch. Ich rechne mit Ende März/ Anfang April.

Im letzten Semester war M1 als erstes ausgewertet; vielleicht ja auch diesmal ;)

 

Am 13.3.2016 at 23:26 , psychodelix sagte:

Jetzt bin ich erstmal mit dem Exposé für meine Bachelorabeit beschäftigt.

Das lenkt dann ja wenigstens ein bisschen vom Warten ab...

Machst du jetzt direkt mit M2 weiter?

 

Am 14.3.2016 at 10:08 , Markus Jung sagte:

Immerhin schon beachtlich, dass du alle drei Klausuren durchgezogen hast und ich denke auch, ein Lerneffekt ist so oder so dabei, so dass die investierte Zeit auch dann etwas gebracht hat, wenn es jetzt nicht reicht.

Ich hatte noch am Tag vor der 6a-Klausur überlegt, ob ich mich nicht besser wieder abmelden soll. Ich war so frustriert von diesem Modul und der Probeklausur... Aber einen Rückzieher machen - das hätte sich irgendwie falsch angefühlt. Ich bin da mit dem Gedanken rein, dass ich mal schaue wie es wird. Wenn es machbar ist, ist es gut. Und wenn nicht, dann weiss ich für die Wiederholung Bescheid, worauf ich mich einstellen muss und was mich erwartet.

Inhaltlich hätte ich sicherlich mehr lernen müssen bzw. bei besserer Vorbereitung über das Semester verteilt vielleicht auch können. Aber so kann ich jetzt besser einschätzen, was im Bezug auf Studieren so im Groben für mich machbar ist und was nicht; und das finde ich auch ganz gut so.

bearbeitet von Lernfrosch
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psychodelix

Geschrieben

Ja, ich mache mit M2 neben der Bachelorarbeit weiter.

 

M10 ist schon grün. 

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Lernfrosch

Geschrieben (bearbeitet)

Am 19.3.2016 at 23:44 , psychodelix sagte:

Ja, ich mache mit M2 neben der Bachelorarbeit weiter.

 

M10 ist schon grün. 

M1 ist auch schon grün :)

 

M2 ist gar nicht so arg ;) Gerade jetzt in den Modulen merke ich wieder, wie viel man von dem Statistik-Wissen aus M2 praktisch gebrauchen kann und dass es das Verstehen von Inhalten, z.B. Studien, wesentlich erleichtert.

bearbeitet von Lernfrosch

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psychodelix

Geschrieben

Ja, habe ich über facebook schon mitbekommen. ;)

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link