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Planung für das kommende Semester

Lernfrosch

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Psychologie:

 

Ich habe mich entschieden M7 zu belegen. Das Modul heißt "Differentielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik". Die Skripte sind bereits bei mir eingetroffen und ich habe tatsächlich schon hineingeschaut, vom ersten Skript das erste Kapitel gelesen und angefangen zu lernen.

Die Themen klingen alle super spannend; besonders Diagnostik interessiert mich. Grob gesagt geht es um

- Einführung in die Differentielle Psychologie und Persönlichkeitsforschung

- Grundlagen psychologischer Diagnostik

- Persönlichkeitskonstrukte und Persönlichkeitsmessung

- Diagnostische Verfahren: Interview

- Diagnostische Verfahren: Beobachtung

Das Modul macht einen sehr umfangreichen Eindruck: 5 Skripte und massenweise Pflichtliteratur. Ich freue mich darauf!

 

Eigentlich möchte ich gerne noch ein zweites Modul dazunehmen. Ich bin mir nur unschlüssig, welches:

 

M6b fällt als Möglichkeit weg; ich habe heute die Absage für den Platz im empirisch-experimentellen Praktikum erhalten. Es gibt zu wenig Plätze und zu viele Studenten... Damit hatte ich zwar schon gerechnet, aber ich finde es dennoch etwas befremdlich, dass man ein Pflichtpraktikum vorsieht und man dieses machen muss, es gleichzeitig aber nicht genügend Plätze für alle in diesem Studienabschnitt gibt.

 

Sollte ich M3 oder M5 wiederholen müssen, würde ich das evtl. in diesem Semester machen.

 

Sollten M3 und M5 bestanden sein,

- könnte ich M11 machen. M11 ist ein nichtpsychologisches Wahlpflichtmodul. Zur Auswahl stehen Module der Bildungswissenschaften, Literaturwissenschaften und Soziologie. BiWi interessiert mich nicht wirklich, Literatur... das traue ich mir nicht zu, da ich schon beim Abi mit Literatur stark zu kämpfen hatte. Soziologie... eigentlich habe ich keinen Sinn dafür, dass jetzt freiwillig zu wählen. Ich habe schon überlegt, ob ich mich in anderen Studiengängen umschaue und dort ein Modul belege. Die Mathemodule, die mich interessieren würden, haben aber leider nur 10CP und damit zu wenig. Interessieren würde mich auch Philosophie. Ein Modul hatte ich schonmal im Akademiestudium belegt und es hat mir gut gefallen. Allerdings ist das extrem umfangreich und anspruchsvoll und daher für mich eher kein Modul, das ich mit einem anderen kombinieren wollen würde; aber inhaltlich wäre es natürlich super... Oder ich nehme doch ein mich nicht ansprechendes BiWi-Modul, das mit einer Hausarbeit abgeschlossen werden kann (2B) und sehe zu, dass ich mit dem Studium vorankomme...

- könnte ich das berufsorientierte Praktikum beginnen. Allerdings nur, wenn sich das auch mit den Anwesenheitszeiten vom Medizinstudium vereinbaren lässt.

- könnte ich beginnen mich mit M6a, das ich wahrscheinlich wiederholen muss, zu beschäftigen. M4 steht allerdings auch noch an; wobei ich M4 wegen Statistik gerne mit 6a kombinieren würde.

 

 

 

Medizin:

 

In Medizin ist die Sache wesentlich einfacher. Da bekomme ich einfach meinen individuellen Stundenplan vorgesetzt und habe gar keine Möglichkeit, mir großartig Gedanken zu machen.

 

Das erste 6wöchige Modul ist "Moleküle, Gene, Zellen". Beteiligte Fächer sind Histologie, Biochemie, Biologie, Chemie, EKM (= klinische Medizin), Mikrobiologie/ Virologie/ Hygiene, Pathologie.

Dann gibt es ein zweiwöchige Wahlpflichtmodul "Präventive Medizin".

Danach folgt wieder ein 6wöchiges Modul zum Thema "Entwicklung des Lebens - körperliche und psychische Entwicklung, Jugend". Beteiligte Fächer sind Histologie, Biochemie, Biologie, EKM, Medizinische Psychologie, Klinisch Pathologische Konferenz, Pathologie.

Und danach kommt noch irgendwann (in der vorlesungsfreien Zeit) das erste einwöchige Blockpraktikum "Allgemeinmedizin" im ambulanten Bereich (Arztpraxis).


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9 Kommentare


Du hast ein strammes Programm vor dir. 

 

Ich habe vor dem Psychologie-Master auch das Modul P1 in Philosophie belegt. Die Betreuung ist super, aber es ist echt viel. Es gibt alle zwei Wochen eine neue Aufgabe, die man in Moodle hochladen kann und die dann bewertet wird. Dabei lernt man wirklich viel und es ist meiner Meinung nach die beste Klausurvorbereitung. Allerdings ist man dadurch sehr ausgelastet und neben einem anderen Modul kann man das fast nicht bewältigen (zumindest ich könnte es nicht). 

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abitierchen

Geschrieben

Puh, das hört sich echt nach nem ziemlich krassen Programm an... ich komme ja schon mit dem Regelstudienplan meines (Präsens-)studiums an meine Grenzen^^

Viel Energie wünsche ich dir!!

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Biwi Julchen

Geschrieben

ui, da hast du dir ja was vorgenommen....alle Achtung.

 

Ich kann dir nur etwas zu 2 B sagen..die Hausarbeit, die da geschrieben werden muss ist in großen Zügen sehr klar vorstrukturiert und sie ist wenig zeitintensiv. Es ist viel Theorie, die "einfach" auch den Studienbriefen oder alten piiiieeepppp Räusper  Hausarbeiten  übernommen werden kann. Der eigentliche "eigene" Anteil ist verhältnismäßig wenig arbeitsintensiv. Allerdings steht meine Note noch aus, sodass ich jetzt nichts falsches versprechen will...ich kann nur wiedergeben, wie es die große Mehrheit (glaubt man facebook) gemacht hat

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Markus Jung

Geschrieben

Kannst du dir für M11 nicht dein Medizinstudium bzw. Module daraus anrechnen lassen? - Bei mir wurde damals mein Informatik-Studium für M11 angerechnet.

 

Das nicht genug Plätze für das empirisch-experimentelle Praktikum zur Verfügung stehen ist schon blöd. Mittlerweile hat die FernUni ja mit dem Einschreibestopp schon eine Notbremse gezogen. Ist es denn so, dass du nach einer gewissen Zeit auf jeden Fall einen Platz bekommst, so dass sich nicht nur dadurch die Studiendauer verlängert?

 

Zitat

Danach folgt wieder ein 6wöchiges Modul zum Thema "Entwicklung des Lebens - körperliche und psychische Entwicklung, Jugend". Beteiligte Fächer sind Histologie, Biochemie, Biologie, EKM, Medizinische Psychologie, Klinisch Pathologische Konferenz, Pathologie.

 

Hier kann ich mir schöne Parallelen und Ergänzungen zur Entwicklungspsychologie vorstellen.

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Lernfrosch

Geschrieben

Am 17. März 2016 at 17:48 , TomSon sagte:

Ich habe vor dem Psychologie-Master auch das Modul P1 in Philosophie belegt.

Ich hatte P2 belegt. Da lief es genauso ab, wie das, was du von P1 berichtest. Ich würde mir auch nicht zutrauen, das parallel zu einem weiteren Modul zu machen.

 

vor 10 Stunden, Biwi Julchen sagte:

Ich kann dir nur etwas zu 2 B sagen..die Hausarbeit, die da geschrieben werden muss ist in großen Zügen sehr klar vorstrukturiert und sie ist wenig zeitintensiv.

Danke.

Das klingt ganz gut. Meinst du, das ist auch ohne BiWi-Vorkenntnisse gut machbar?

 

vor 7 Stunden, Markus Jung sagte:

Kannst du dir für M11 nicht dein Medizinstudium bzw. Module daraus anrechnen lassen?

Zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht; evtl. irgendwann später. Ich vermute aber fast, dass es schneller ginge und einfacher wäre M11 direkt bei der FernUni zu machen. Zumal es in Medizin zusätzlich auch nicht die direkte Umrechnung in ECTS-Punkte und CPs gibt oder alternativ die Angaben zu den SWS... und bis ich da eine schriftliche Bescheinigung mit Stempel und Unterschrift bekommen könnte... Da möchte ich lieber den unkomplizierteren Weg direkt über die Belegung eines FernUni-Moduls nehmen.

 

vor 7 Stunden, Markus Jung sagte:

Ist es denn so, dass du nach einer gewissen Zeit auf jeden Fall einen Platz bekommst, so dass sich nicht nur dadurch die Studiendauer verlängert?

Nach momentanem Stand: ja. Z.Zt. werden für bereits erbrachte Leistungen Punkte vergeben und diejenigen mit den meisten Punkten bekommen die verfügbaren Plätze. Solange irgendwann nicht die möglichen Punktzahlen das Maximum erreichen und mehr Studenten diese Punktzahl haben als es Plätze gibt, sollte da auf jeden Fall in absehbarer Zeit ein Platz für mich vorhanden sein (so in ein, zwei, drei Semestern...; in vieren würde ich gerne fertig werden wollen).

 

vor 7 Stunden, Markus Jung sagte:

Hier kann ich mir schöne Parallelen und Ergänzungen zur Entwicklungspsychologie vorstellen.

Naja, das Modul heißt zwar so, aber das sagt nicht so viel aus. Insgesamt wird es zwei Seminare in Medizinischer Psychologie geben, die jeweils 90 Minuten dauern. Eines zum Thema "Entwicklung in der Kindheit" und das andere zu "Entwicklung über die Lebensspanne". Dazu gibt es eine 90minütige Vorlesung in Medizinischer Psychologie zu Entwicklungspsychologie. Das ist die gesamte Med. Psychologie in diesem Modul!

Ob das eine Ergänzung sein kann... aber zumindest sehe ich eine Parallele zur FernUni: die Themen sind dieselben, zumindest von den grundlegendsten Grundlagen her.

Ich denke, man kann daran schon erahnen, welchen Stellenwert die Psychologie in der Medizin einnimmt (und andersherum, wenn man an die Biologie aus M3 in Psychologie denkt). Vielleicht schreibe ich dazu irgendwann später mal mehr, das ist nämlich so ein spannendes Thema, das es mir angetan hat :001_wub:, die Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Sichtweisen, Methoden, Möglichkeiten, Nutzen usw.. in diesen zwei Wissenschaften.

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Biwi Julchen

Geschrieben

Danke.

Das klingt ganz gut. Meinst du, das ist auch ohne BiWi-Vorkenntnisse gut machbar?

 

ja, auf jeden Fall

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psychodelix

Geschrieben

Hast du Semesterferien an der Uni in Hamburg im Sommer? Dann würde ich da das Praktikum machen.

 

Modul 11 hatte ich für mich überlegt, eine Hausarbeit in 3D zu schreiben - oder ich lasse mir aus zeitlichen Gründen mein erstes Studium anrechnen. Das weiß ich noch nicht.....

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Markus Jung

Geschrieben

Zitat

Vielleicht schreibe ich dazu irgendwann später mal mehr, das ist nämlich so ein spannendes Thema, das es mir angetan hat :001_wub:, die Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Sichtweisen, Methoden, Möglichkeiten, Nutzen usw.. in diesen zwei Wissenschaften.

 

Das stelle ich mir auch sehr spannend vor. Ich bin ja der Meinung, dass es sinnvoll wäre, wenn diese zwei Bereiche der Wissenschaft eng miteinander verknüpft wären - scheint aber in der Realität nur begrenzt der Fall zu sein...

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Lernfrosch

Geschrieben

Am 19.3.2016 at 23:51 , psychodelix sagte:

Hast du Semesterferien an der Uni in Hamburg im Sommer?

Theoretisch ja. Praktisch müsste ich da für Medizin das Blockpraktikum Allgemeinmedizin und endlich einen Teil des Krankenpflegepraktikums machen...

Ich will versuchen, das Psychologiepraktikum stundenweise während ein, zwei Semestern abzuarbeiten. Evtl. hätte ich da eine Möglichkeit im Bereich der klinischen Psychologie, wo ich je nach Bedarf und Zeit mal mehr, mal weniger machen könnte.

 

Am 21.3.2016 at 12:36 , Markus Jung sagte:

Ich bin ja der Meinung, dass es sinnvoll wäre, wenn diese zwei Bereiche der Wissenschaft eng miteinander verknüpft wären - scheint aber in der Realität nur begrenzt der Fall zu sein...

Ich könnte mir durchaus vorstellen, mich irgendwann mal mit derartigen Fragestellungen z.B. im Rahmen einer Doktorarbeit auseinanderzusetzen.

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      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link