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nach Euphorie folgt erst einmal der Fall...weitermachen oder aufhören?

Biwi Julchen

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es ist wieder Zeit, meine Gedanken mit euch zu teilen. Nachdem ich nun einen Einblick in die Studienbriefe gewonnen habe, stellt sich mir in der letzten Zeit die Frage, ob es die richtige Entscheidung war, mich in Wiwi einzuschreiben…Ich muss zwar eingestehen, dass ich mich so langsam mit den Studienbriefen anfreunde und je mehr ich mich mit dem Stoff befasse, desto besser verstehe ich die Zusammenhänge aber irgendwie packt es mich nicht. Und ich glaube im Hinblick auf die kommenden Module wird es auch nicht besser werden. Ich bin blauäugig davon ausgegangen, dass der Unterschied zwischen Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftswissenschaften nicht so gravierend ist, aber wenn ich es mit den Inhalten aus meiner Diplomzeit vergleiche, liegen Welten zwischen beiden Studiengängen. Manchmal frage ich mich, ob ich Mathe oder Wirtschaft studiere. Mein Problem ist, dass ich einerseits schon gern Einblicke in wirtschaftliche Fragen, Personalmanagement und Wirtschaftsinformatik gewinnen möchte, andererseits schleppe ich mich zur Zeit nur durch Verpflichtungsgefühl durch die Studienbriefe. Stehe ich das ein komplettes Studium lang durch? Will ich das wirklich studieren? Bringt es mir etwas für meine Fragestellungen? Im Moment tendiere ich dazu, alle Fragen mit einem klaren Nein zu beantworten. Andererseits weiß ich nicht, ob es auch nur so eine völlig normale Gefühlsanwandlung ist…Nur sollte ich mir bald im Klaren sein, was ich will denn sonst verstreicht wertvolle Zeit. Da die Einsendeaufgaben fristgemäß eingereicht werden müssen, bleibt nicht viel Zeit zum Überlegen…

Aber im Herzen bin ich eindeutig eine Biwi…ich bin fasziniert von den Entwicklungen und Umbrüchen, die derzeit in unserer Bildungslandschaft zu verzeichnen sind. Klar, auch hier bin ich größtenteils auf Eigeninitiative gestellt, da die Studienbriefe relativ wenig mit den aktuellen Trends zu tun haben und teilweise doch recht veraltet sind…dafür ist der Abschluss relativ neu und ich denke, spätestens im Profilstudium kann man sich gezielt mit den interessierenden Themen auseinandersetzen. Heute jedenfalls werde ich mich erstmals wieder Biwi zuwenden und Wiwi zum ersten Mal mal seitdem ich die Studienbriefe habe, unbeachtet in der Ecke liegen lassen…

Wie auch immer meine Entscheidung ausfällt, ich werde euch auf dem Laufenden halten:-)



19 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hallo, mir kommt da in den Sinn, dass man sich bei den privaten Fern-FH´s ja die Leistungen aus den früheren Studiengängen anrechnen lassen kann. Mir wurde bei der IUBH viel mehr als erhofft angerechnet.

 

Vielleicht wäre das ja eine Möglichkeit, deine bisherigen Leistungen aus der Diplom-Zeit in eine Form zu bringen mit Abschluss? Es würden sich ja auch die Studiengebühren dadurch stark reduzieren - und die zu bearbeitenden Module reduzieren sich. Bei der IUBH gibt es außerdem diese Zwischenschritte wie z. B. den Ökonom IUBH, für den man gewisse Module abgeschlossen haben muss. Das ist so mein Minimum-Ziel wenn ich merke, ich kann mich so gar nicht motivieren für BWL.

 

Vielleicht passt das gar nicht für dich - für mich war das einer der Hauptgründe, mich für die IUBH zu entscheiden.

 

 

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ja, das sind wirklich tolle Angebote und sehr lukrative Gedanken. Es ist mir aber beim besten Willen leider nicht möglich, monatliche Studiengebühren aufzubringen. Hatte aber schon den Gedanken, dass ich erst einmal meinen Abschluss in Biwi mache und wenn ich im Berufsleben stehe und mich noch immer diese Themen so sehr interessieren wie jetzt mir die passende FH oder Uni auszusuchen mit der ich wirklich zufrieden sind (ein Entscheidungskriterium wären für mich definitiv flexible Prüfungstermine und natürlich die angebotenen Module)..ich bin kein Fan von halbherzigem Durchbeißen, nur um am Ende sagen zu können: "Ich habe nicht aufgegeben"...Mich beunruhigt der Gedanke, dass ich schon jetzt so darüber denke und ich glaube, ich ärgere mich sehr, wenn ich nächstes Jahr vllt wieder an demselben Punkt bin, dann aber "so viel Zeit" für Wiwi verloren habe, die ich besser in Biwi stecken könnte...es tut gut, dass ich hier meinen Gedanken freien Lauf lassen kann. Bei mir alleine drehen sich die Gedanken im Kreis. Vielleicht fasse ich den Gedanken mit dem Anrechnen einzelner Module noch mal genauer ins Visier und schließe wenigstens einzelne Module ab und orientiere mich dann, wenn es "ernst" wird noch einmal neu. Module wie Mathe, Rechnungswesen, KLR etc. sollten ja vom Kern her nicht so unterschiedlich sein und sind bestimmt anrechenbar. Darüber habe ich allerdings noch nicht recherchiert

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Ich kann das gut verstehen, ich hinterfrage meine Entscheidungen auch immer wieder...

 

Ich bin recht sicher, dass du diese Module anrechnen lassen kannst. Mir wurde für Externes Rechnungswesen an der Fernuni sowohl Buchführung (Grundlagen und Vertiefung) als auch KLR (Grundlagen) anerkannt. Ich empfinde die IUBH da als sehr großzügig, weiß natürlich nicht wie andere Fern-FH´s da sind.

 

Vielleicht könntest du ja auch mal bei einer Fern-FH anfragen, ob du deine bisherigen Leistungen auf Anrechnung überprüfen kannst? Dann hättest du den genauen Überblick, was genau überhaupt noch für Module fehlen würden - auch für später, wenn es jetzt noch nicht möglich ist.

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Hallo Biwi Julchen,

 

mir ging es genauso wie Dir. Ursprünglich wollte ich mal auf meinem Betriebswirt-IHK ein wirtschaftliches Studium aufbauen und hatte mich an der FU Hagen mal bei den WiWis umgesehen. Dann habe ich mir auch Studiengänge wie Sozialmanagement, Wirtschaftspsychologie und Betriebswirtschaft angesehen.

Aber ich hatte überhaupt keine Lust mehr, mich nur annähernd mit diesen wirtschaftlichen Inhalten auseinander zu setzen :thumbdown: .

 

Als ich dann zu den Biwis gestoßen bin, wusste ich, was mich interessiert und was ich will. Zwar habe ich inzwischen die Hochschule und den Studiengang gewechselt, da mein jetziges Studium Inhalte hat (beispielsweise Personalwesen, Inklusion und Integration, Jugend- und Erwachsenbildung, Pädagogische Psychologie usw.) die für mich noch zielführender sind. Aber ich bereue die Entscheidung definitiv nicht, mich gegen Wirtschaft und für Pädagogik entschieden zu haben. Ganz im Gegenteil: es war die beste Entscheidung überhaupt :thumbup:.

 

Vielleicht ist es ja bei Dir auch so.

 

Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

 

Bearbeitet von anjaro

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Ich kann dich sehr gut verstehen. Gerade über Hagen hört man ja im Bereich Wirtschaftswissenschaften sehr viel von der Mathelastigkeit des Studiums.

 

Melde dich einfach wenn man was für dich tun kann und sei es nur Zuhören

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vor 10 Minuten, der Pate sagte:

Ich kann dich sehr gut verstehen. Gerade über Hagen hört man ja im Bereich Wirtschaftswissenschaften sehr viel von der Mathelastigkeit des Studiums.

 

Melde dich einfach wenn man was für dich tun kann und sei es nur Zuhören

 

dankeschön. Ich komme bestimmt auf dich zurück, aber erst nächste Woche...diese Woche ist voll mit Terminen, auf die ich mich aber auch schon sehr freue. Dein Rat ist immer sehr hilfreich 

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Ich finde den Gedanken dich erstmal auf eins zu konzentrieren und dort ggf. Gas zu geben gut. Dann hast du etwas in der Hand, was du ggf. auch beruflich umsetzten kannst und kannst dann weiter sehen.

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vor 1 Stunde, Wirbelwind sagte:

I

 

Vielleicht könntest du ja auch mal bei einer Fern-FH anfragen, ob du deine bisherigen Leistungen auf Anrechnung überprüfen kannst? Dann hättest du den genauen Überblick, was genau überhaupt noch für Module fehlen würden - auch für später, wenn es jetzt noch nicht möglich ist.

 

mein Problem dabei ist, dass mein Vordiplom nun schon wieder 10 Jahre her ist (10 Jahre??? jetzt wo ich das schreibe, merke ich erst einmal, wie rasend schnell die Zeit vergangen ist...) und ich keine Unterlagen mehr aus der Zeit habe. Klar, man kann vieles nachlesen und ein paar Basics werde ich vermutlich mein Leben lang nicht mehr vergessen (der Vorteil - oder Nachteil?) von Auswendiglernen...auch die Noten waren super aber ich habe Angst, dass mir das Wissen dann doch fehlt...Heute habe ich erst einmal mit Entwicklungspyschologie weitergemacht ... und was soll ich sagen...während ich bei Wirtschaft vllt 10 Seiten zu bearbeiten schaffe (also, so dass ich es wirklich verstanden habe und wiedergeben könnte), schaffe ich bei Biwi gut das Fünffache (wenn ich nicht nebenbei soviel Zeit hier oder auf anderen Plattformen verbringen würde)...Da gibt es nichts zu verstehen, nur zu entdecken und Aha-Erlebnisse :-)

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Die Module die ich mir da anrechnen lasse hab ich vor 7 Jahren geschrieben ;)

 

Da ist natürlich kaum mehr Wissen da.

 

Ich merk auch den riesigen Unterschied, wenn man etwas lernt was einen wirklich interessiert oder halt eben nicht (Mathe...)

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das sind glaubig die berühmten Krisen, wenn man die Wahl hinterfragt. Schlußendlich musst du das allein entscheiden. Ich hatte meinen Wechsel der Uni auch lange im Kopf und quasi ein Semester darauf verwendet. Aber die Entscheidung kam auch allein von mir. Ich habe bewusst auf die "Ratschläge" anderer verzichtet, um das Beste für mich herauszufinden.

Du wirst wissen was du tust?

Lg

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Hallo "Biwi Julchen", hast ein neues "Like" erhalten auf Deiner Facebook Seite ... und ich finde Deine Entscheidung prima, wenn der Bauch sagt "Wird nichts", dann folge dem Gefühl. Ich nehme an, das ein Fernstudium der Wirtschaftswissenschaften vom analytischen her deutlich anspruchsvoller ist, und das dann noch auf Uniniveau neben dem Job ... wäre für mich auch nichts ! :)

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@kajakwolli: Hast du eigentlich gelesen, was Biwi Julchen geschrieben hat? - Es geht hier doch überhaupt nicht darum aufzugeben, sondern aus guten Gründen aufzuhören und sich auf ein anderes Studium zu konzentrieren. Abgesehen davon, dass der Beitrag vom April ist und sich seit dem schon wieder viel getan hat...

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Am 30.12.2016 at 15:25 , kajakwolli schrieb:

Ja, aufgeben und das war's und alle finden es gut und klasse. 

Wer nicht will findet Gründe,

wer aber will findet Möglichkeiten.

 

an sich stimme ich dieser Aussage wirklich zu..und ja, vielleicht hätte ich mich durchgebissen, wenn ich wirklich gewollt hätte - nur wollte ich es einfach gar nicht so unbedingt als dass mir das Kosten-Nutzen-Verhältnis gefallen hätte...und ja, ich probiere in der Tat vieles aus und breche auch einiges wieder ab. Ich bin aber der Meinung, dass ich mir so zumindest nie vorhalten muss, es nicht probiert zu haben. Ich interessiere mich auch vielseitig und sehe das Studium eher als eine Art Hobby oder (Wissens-)Bedürfnisbefriedigung an und somit ist es für mich völlig legitim, auch manches wieder sein zu lassen.

 

Ich bereue diese Entscheidung jedenfalls nicht

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