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Erste Masterklausur

Aliud

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Nach langer Zeit bin ich mal wieder hier unterwegs.

 

Gestern habe ich an der IUBH meine erste Masterklausur im General Management geschrieben. Ich bin im FlexLearning Programm, weil dieses nur 50 Euro pro Monat kostet und mir das reguläre Masterstudium für 250 Euro monatlich mir zu teuer ist.

 

Nachteil ist, dass jedes Modul ein Jahr geht und jede Klausur, wenn man ECTS Punkte erhalten möchte, 500 Euro kostet. Die 500 Euro bekommt man aber erst am Jahresende in Rechnung gestellt, evtl. kann ich sie bis dahin zusammen kratzen. Im Mai darf ich das nächste Modul belegen, die Klausur kann ich dann im April 2017 schreiben, der Master hat 8 Module, so dass ich in 8 Jahren fertig bin, wenn ich immer die 500 Euro pro Klausur aufbringen kann.

 

Ich hatte Markt und Staat und Institutionenökonomik (Modul VWL) belegt und fand die Prüfung durchaus machbar, nach 6 Wochen weiß ich mehr.

 

 

Beruflich bin ich nach meinem LL.B. immer noch Produktionshelferin mit 15 Stunden, zusätzlich habe ich einen Job als Regalauffüllerin und Regalreinigerin mit 12 Stunden im Einzelhandel ergattert.  So komme ich fast immer auf 450 Euro + 450 Euro. :-)

 

Fragt nicht, warum ich den Master mache, das weiß ich selber nicht, aber ich mag das Thema Fernstudium halt gerne und lese gerne.

Wollte mich nur mal melden.


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psychodelix

Geschrieben

Zitat

Fragt nicht, warum ich den Master mache, das weiß ich selber nicht, aber ich mag das Thema Fernstudium halt gerne und lese gerne.

 

Das kommt mir sooooo bekannt vor. ;)

 

Zitat

der Master hat 8 Module, so dass ich in 8 Jahren fertig bin

 

Puuhhhh....das heisst Durchhaltevermögen.

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Hab das mal nachgerechnet und finde es schon ziemlich teuer. Du zahlst über 16.000€ auf diese Art und Weise. Wenn du die 48-Monats-Variante wählen würdest, kämst du auf 12.500€. Da ist schon ein heftiger Unterschied.

 

Gibt es für dich keine Möglichkeit, das anders zu finanzieren? Die Zinsen sind ja z.Zt. sehr gering. Da würde sich ja evtl. sogar ein Kredit rechnen. 

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Markus Jung

Geschrieben

Schön, von dir zu lesen. Ich habe ja den Eindruck, dass es dir vor allem gut tut, dich weiter zu bilden und ein Fernstudium zu machen. Wie wichtig sind dir denn die Klausuren? Könntest du auf diese nicht evtl. komplett verzichten? Zu den einzelnen Heften gibt es doch bestimmt auch Einsendeaufgaben, die du für dich nutzen könntest um die zu beweisen, dass du den Stoff verstanden hast.

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Aliud, mal die Ursache suchen.... warum du keinen halbwegs passablen job bekommst?

 

Brutal Tätowiert - auch Gesicht?  1000 Piercings im Gesicht?  Muss mal provokant fragen   ;)

 

Kleiner Tipp: Wenn es an obigen "Bösen Fragen" nicht liegt--> Klappere doch mal die Industriegebiete bei dir ab. Dort sind auch kleinere Firmen, die sicher eine nette Sekretärin, Buchhaltungs- , Empfangsdame .... suchen. Das könnte dein erster Einstieg sein.

 

Im Laufe der Zeit kannst du dich dann im Betrieb unersetzlich machen.

 

Einfach deine Unterlagen mitnehmen, direkt in die Firmen und versuchen einen Chef dort anzusprechen.  Die Resonanz wird groß sein - sagt meine Erfahrung!

 

Magst du das mal ausprobieren?

 

 

 

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An deiner Stelle würde ich es an der Fernuni Hagen versuchen. Da gibt es nun auch die Möglichkeit zum Staatsexamen.

 

 

Damit dürften die Jobchancen steigen.

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Ob L.L.B oder L.LM: Eine Prognose ist hier nicht schwer, du wirst immer noch Produktionshelferin dann bleiben...

 

Auch 10 weitere Studiengänge werden daran nichts ändern.

 

Finde die Ursache heraus, warum du trotz deines abgeschlossenen Studium nicht einmal für eine Sekretärinenstelle infrage kommst.

 

Wieviele Bewerbungen hast du geschrieben?  Wie viele direkt auf Stellenanzeigen und wieviele ohne Stellenanzeigen, also ins Blaue?

 

Mit dem L.L.B könntest du auch Teilaufgaben des Rechtsanwaltes /Steuerberater übernehmen, quasi als verlängerte Werkbank.

 

In kleineren Handwerksbetrieben die Buchhaltung machen, Verträge auf Plausibilität prüfen.

 

 

 

 

 

 

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Wenn ich mich richtig erinnere, wollte sie auf keinen Fall mehr irgendwas mit Recht studieren.

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    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 11
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
    • 0x6C23
      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
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      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
      Themenschwerpunkte Mathematik: Fünf DinA4 Seiten. Geschichte? Biologie? ... Ich finde alles, nur nicht dass was ich finden will. Vielleicht findet es jemand weniger kompliziert als ich, oder hat schon mal einen solchen Plan erstellt und wäre dazu bereit mir weiterzuhelfen.
       
      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich. 
       
    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.