Ernährungsberatung bei Laudius

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Lektion 1: Die Eckpfeiler unserer Ernährung

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Lernfrosch

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Lektion 1: Die Eckpfeiler unserer Ernährung

 

Das erste Lernheft führt in das Thema "Ernährung" ein.

 

Inhalt

 

  • Einleitung
  • Die Eckpfeiler unserer Ernährung
  • Warum essen und trinken wir?
  • Was der Körper wirklich braucht
  • Die Ernährungspyramide
  • Die zehn Regeln der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)
  • Selbstlernaufgaben
  • Zusammenfassung
  • Hausaufgabe
  • Lösungen zu den Selbstlernaufgaben

 

In der Einleitung werden die Lernziele des Heftes zusammengefasst.Es geht in dieser ersten Lektion darum, eine grobe Vorstellung von der Zusammensetzung der Nahrung auf der Ebene der Mikro- und Makronährstoffe zu bekommen und sich schon einmal mit den zehn Regeln der DGE vertraut zu machen, auf die immer wieder im Laufe des Kurses im Hinblick auf eine gesunde Ernährungsweise Bezug genommen wird.

 

Diese Inhalte werden auf insgesamt acht A4-Seiten (einseitig; einschließlich Einleitung, Hausaufgabenfragen und Lösungen zu Selbstlernaufgaben) präsentiert. Der Text ist dabei durchgehend schwarz-weiß, die Abbildungen farbig dargestellt.

 

persönlicher Eindruck der ersten Lektion

 

Die erste Lektion wirkte auf mich enttäuschend.

Ich hatte zwar für mich, bezogen auf den Wissenserwerb, keine so großen Erwartungen an den Kurs  Mir geht es vor allem darum mir den Kurs mal anzuschauen und einen Eindruck davon zu gewinnen, was in diesem an aktuellem Grundlagen- und Hintergrundwissen vermittelt wird und auf welchem Niveau.

 

Vom zeitlichen Aufwand her fand ich die Lektion sehr angenehm. Ich habe mich etwa 30 Minuten mit der Lektion beschäftigt: Lektionstext ausdrucken, abheften, lesen und markieren waren etwa 20 Minuten. Weitere zehn Minuten habe ich mit der Hausaufgabe zugebracht.

 

Positiv aufgefallen ist mir, dass es sprachlich sehr verständlich geschrieben ist und der Text ohne Ausschmückungen Aussagen trifft. Vielleicht mag das zu einem Teil daran liegen, dass z.B. das Kapitel zu den Regeln der DGE nahezu wortwörtlich aus einer Auflistung derselben bestand. Ein anderer Aspekt in einem anderen Kontext wurde mit einem vergleichenden Zitat belegt, zu dem die Quelle (ohne Seitenangabe) angegeben wurde - ein medizinisches Lehrbuch der inneren Medizin aus dem Jahr 1992. Dafür stammen die anderen zwei (ebenfalls unvollständigen) Quellangaben zu Abbildungen aus dem digitalen Zeitalter des Internets: Der eine Link auf die Startseite einer Internetseite ist nicht (mehr) gültig, der zweite (zur Startseite der DGE) funktioniert aber. Mir ist es nur anderweitig gelungen, diese Abbildung von der DGE im Internet aufzufinden (demnach handelt es sich um die Abbildung der Ernährungspyramide nach den Empfehlungen der DGE nach 1992, gültig bis 2005). An dieser Stelle hätte ich mir schon gerne eine Abblidung der aktuellen Lebensmittelpyramide gewünscht oder zumindest den Hinweis darauf, dass und welche Unterschiede zwischen beiden Versionen bestehen. Der einzige Hinweis im Heft zur aktuellen Fassung ist jedenfalls - nach dem, was ich der "neuen" Pyramide direkt bei der DGE entnehmen kann - unvollständig. Es wird z.B. nicht erwähnt, dass aktuell Obst und Gemüse an der Basis der Pyramide stehen und nicht mehr die Kohlenhydrat-Lebensmittel. Ich denke schon, dass das ein wesentlicher Unterschied ist, der durchaus erwähnt werden sollte - zumal einerseits das Jahr 1992 bzw. 2005 auch nicht erst seit vorgestern vorbei ist, sodass genügend Zeit vorhanden gewesen wäre die Unterlagen auf einen neueren Stand zu bringen. Und andererseits wird an anderer Stelle in der Lektion eine Literaturempehlung zur Ernährungstabelle der DGE gegeben - aus dem Jahr 2012.

 

Die einzelnen Kapitel der Lektion wirken auf mich zwar durchdacht, aber etwas lieblos zusammengestellt.

 

Hausaufgabe

 

Als Hausaufgabe waren drei Fragen vorgegeben, die mit einem Freitext zu beantworten waren. Die Aufgaben ließen sich mit dem Wissen aus dem Lehrheft ohne zusätzliche Literatur kurz und knapp beantworten; man hätte die Aufgabenlösungen 1:1 aus dem Heft abschreiben können... Daher wirkten die Hausaufgabenfragen auf mich genau wie die ebenfalls im Heft enthaltenen Selbstlernaufgaben, nur mit dem Unterschied, dass ich bei der Hausaufgabe vorher die Musterlösung noch nicht kannte. Insgesamt habe ich für die Ausarbeitung der drei Antworten etwa zehn Minuten benötigt.

Drei Tage, nachdem ich meine Lösung über den Onlinecampus eingereicht hatte, habe ich eine Rückmeldung erhalten: Ein freundlicher, sehr kurzer Begrüßungstext von der Kursbetreuerin, die Musterlösung zu der Hausaufgabe und meine Aufgabenlösung, die am Ende kurz kommentiert und benotet war. Die Note (14 von 15 Punkten = sehr gut (1)) war auch bereits in der Übersicht im Onlinecampus eingetragen.

Eine wirkliche individuelle Korrektur war es meiner Meinung nicht; es stand lediglich am Ende meiner drei Antworttexte ein einziger Kommentar ("Sehr schön, 14 Punkte, sehr gut"). An welcher Stelle mir der eine Punkt zur vollen Punktzahl fehlt, ist daraus leider nicht ersichtlich.

 

Vorwegnehmend: Ich habe bereits die ersten drei Lektionen bearbeitet, Hausaufgaben eingereicht und zurückerhalten. Ich habe für jede Hausaufgabe 14 Punkte erhalten. Bei Lektion 2 stand kein Kommentar mehr darunter; da gab es nur noch die Musterlösung. Bei Lektion 3 stand nichts unter meiner Arbeit, dafür gab es die Musterlösung sowie im Kommentarfeld zur Hausaufgabe die Aussage "14 Punkte, sehr gut" und zusätzlich kam dann die Aufforderung, meine Lösungen zukünftig nicht mehr (wie bisher) als pdf-Datei einzureichen.

Aber ich verschicke stattdessen bei einer Hausaufgabe doch kein offenes Dateiformat?! Und wieso weist man mich erst nach drei Hausaufgaben darauf hin und nicht bereits nach der ersten? Muss ich wohl nicht verstehen...


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7 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Sehr interessante Einschätzung - deine Enttäuschung kann ich gut nachvollziehen. Hast du das mal an Laudius zurückgemeldet?

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Lernfrosch

Geschrieben

vor 3 Stunden, Markus Jung sagte:

Hast du das mal an Laudius zurückgemeldet?

Noch nicht. Ich wollte nicht gleich bei der ersten Lektion Kritik äußern, sondern zumindest schon mal ein paar weitere Lektionen angeschaut haben ob es in diesen auch so ähnlich ist oder ob das ein unglücklicher Einzelfall ist. Wobei das Abwarten - soviel sei schon mal gesagt - vielleicht doch keine so gute Idee war; meine Kritikliste ist jetzt (drei Lektionen später) länger geworden und um ein paar Punkte erweitert.

 

1 Person gefällt das

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Also die fehlende Aktualität würde mich auch stören! Wofür macht man denn so einen Kurs? Doch um den aktuellen Stand gelehrt zu bekommen, nicht was von 1992 ...

 

Und warum die Menschen kein PDF wollen verstehe ich auch nicht. Ist doch viel einfacher als Word o.ä. ...

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Markus Jung

Geschrieben

Zitat

nd warum die Menschen kein PDF wollen verstehe ich auch nicht. 

 

Vielleicht, weil sie mit der Kommentarfunktion nicht klar kommen bzw. immer noch denken, dass es keine geben würde? - Die kam im Reader ja erst relativ spät.

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Lernfrosch

Geschrieben (bearbeitet)

Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, mit der Kommentarfunktion - der kurze Kommentar zur ersten Lektion war in mein PDF eingefügt worden. Also daran kann es eigentlich nicht liegen (es ist auch immer dieselbe Person, die die Aufgaben korrigiert).

 

- Hausaufgabe zu Lektion 4 eingereicht, diesmal nicht als PDF, sondern als Text im Kommentarfeld im Onlinecampus

- Korrektur erhalten: Musterlösung + ein einziger Kommenar unter meinem Text "Schön, 14 Punkte, Sehr gut"

Will jemand mit mir eine Wette abschließen, welche Note beim nächsten mal darunter stehen wird und welcher Kommentar?

bearbeitet von Lernfrosch

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Markus Jung

Geschrieben

Zitat

 

Will jemand mit mir eine Wette abschließen, welche Note beim nächsten mal darunter stehen wird und welcher Kommentar?

 

 

"Schön, 14 Punkte, Sehr gut" ;)...

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Lernfrosch

Geschrieben

Wette angenommen :lol:

Ich bin dann für: "Sehr schön, 14 Punkte, Sehr gut"

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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.