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Präsenzveranstaltung Psychologie und der Schnittpunkt mit der Medizin

Lernfrosch

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Im Psychologiestudium sind insgesamt zwei Präsenzveranstaltungen zu besuchen. Eine davon in den Modulen 1 bis 7.

Ich darf statt dem Besuch einer Präsenzveranstaltung eine Ersatzleistung erbringen (Grund: Behinderung).

 

Wie diese konkret aussehen kann und in welchem Modul diese möglich ist, musste ich selbst mit dem entsprechenden Lehrgebiet klären. Das ging aber unkompliziert und extrem schnell.

Ich habe mich für M3, Biologische Grundlagen/ Allgemeine Psychologie entschieden, weil ich das Modul bis jetzt am interessantesten fand und ich mich gerne noch weiter mit einzelnen Themen davon beschäftigen möchte, auch wenn ich die Klausur zu dem Modul bereits bestanden habe. Ich durfte sogar für die schriftliche Ersatzleistung ein eigenes Thema vorschlagen! Mein erster Vorschlag war zwar noch viel zu unkonkret und daher ungeeignet, aber ich hatte die Möglichkeit diesen zu überarbeiten. Nachdem ich den Vorschlag konkretisiert hatte, wurde dieser angenommen.

 

Mein Thema bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Biologischer Psychologie und Medizin. Ich habe das Thema so gewählt, dass ich die Inhalte, die ich bis jetzt im Medizinstudium gelernt habe bzw. gerade im laufenden Modul lerne, dafür nutzen kann.

Die schriftliche Ausarbeitung soll etwa 7 bis 10 Seiten lang werden.

Ich freue mich schon darauf, wenn ich mit dem Schreiben beginnen werde, auch wenn ich mir noch etwas unsicher bin was das Formale betrifft. Ich habe noch nie eine solche Arbeit geschrieben...

Aber zumindest habe ich etliche Materialien/ Bücher zum Thema hier herumliegen, einiges zum Thema ist auch gelesen und wenn mir noch Literatur fehlen sollte, habe ich die Onlinebibliothek der FernUni, die Ärztliche Zentralbibliothek vor Ort im UKE und das Internet gibt es auch noch. Also zumindest um den Aspekt brauche ich mir eher weniger Gedanken mehr zu machen.

 

Parallel dazu muss ich mit der Vorbereitung für zwei mündliche Prüfungen im Medizinstudium beginnen: Histologie und Biochemie.

 

Mir graut es noch ein wenig sehr vor den beiden Prüfungen.

Das Oberthema des zugehörigen Moduls lautet "Moleküle, Gene, Zellen", die Unterthemen sind "Rheumatoide Arthritis und Erysipel". Inhaltlich geht es in Biochemie um Massenwirkungsgesetz, DNA, Proteinbiosynthese, Antibiotikaresistenz, Immunologie. In Histologie sind es die Themen: zellbiologische Grundlagen, Epithelgewebe, Binde-/Stützgewebe, Muskelgewebe, Nervengewebe, Blut und Gefäße, Haut.


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9 Kommentare


Viel Spaß in Biochemie/Histologie. [Ironie an]Sind ja super Themen[Ironie aus].

 

Bin ich froh, dass ich das hinter mir habe!:lol:

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Markus Jung

Geschrieben

Schön, dass du dann bei dieser Arbeit Psychologie und Medizin miteinander verknüpfen kannst. Du hattest ja schon mal geschrieben, dass es da sonst im Studium gar nicht so viele Überschneidungen gibt.

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vor 9 Stunden, TomSon sagte:

 [Ironie an]Sind ja super Themen[Ironie aus].

Hmmm...

Histologie ist so gar nicht meins. Die Themen sind auch alle so vielseitig, unterschiedlich und gehen aber alle so detailreich in die Tiefe. Es wird in der Prüfung so sein, dass mir irgendein Präparat fürs Lichtmikroskop vorgelegt wird und ich dann erkennen soll, was das ist und und welche Strukturen darin welche Funktionen haben (Präparat, Färbung, Organdifferentialdiagnose, Strukturen, Funktionen...).  Zusätzlich soll es noch ein elektronenmikroskopisches Bild zu einem zweiten Thema geben, das ebenfalls erkannt und erklärt werden soll. Welches Präparat/ Themen mir zugeteilt wird, erfahre ich leider erst in der Prüfung... 

Die Biochemiethemen sagen mir aber fast alle zu (bis auf das MWG), die finde ich ganz spannend. Einen groben Überblick habe ich. Mir schaudert es nur vor der geforderten Detailtiefe; das sind so winzig kleine Unterschiede, aber so viele. Wenn ich da z.B. nur an die Initiationsfaktoren für die Translation der mRNA denke; allein die alle auseinanderzuhalten... Aber irgendwie ist es schon schön, wenn man ansatzweise anfängt zu verstehen, was da chemisch vor sich geht und wofür man dieses Wissen in der Medizin braucht; z.B. um die Wirkungsweise von Medikamenten zu verstehen, nachvollziehen zu können, warum ein Medikament wie im Körper wirkt usw.

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Lernfrosch

Geschrieben (bearbeitet)

vor 4 Stunden, Markus Jung sagte:

Schön, dass du dann bei dieser Arbeit Psychologie und Medizin miteinander verknüpfen kannst. Du hattest ja schon mal geschrieben, dass es da sonst im Studium gar nicht so viele Überschneidungen gibt.

Ja. Es hat mich gefreut, dass ich mir das Thema selbst aussuchen durfte; damit hatte ich gar nicht gerechnet, weil ja sonst an der FernUni fast alles vorgegeben wird. Ich bin auch schon gespannt wie das wird.

 

Überschneidungen beider Fächer habe ich auch in der Zwischenzeit kaum gefunden.

Mein Eindruck ist, dass es durchaus viele Themen gibt, die sowohl Medizin als auch Psychologie betreffen, aber sobald sich beide Disziplinen dann bei solchen Themen aufeinander zu bewegen, sich deutlich voneinander abgrenzen wollen. So, als wolle/ dürfe die Medizin manche Themen nur für sich beanspruchen und die Psychologie wolle/ dürfe manche Themen nur für sich alleine haben; ein bisschen so eine Art Nebeneinanderher mit gegenseitiger Duldung (aber auch nicht viel mehr) und manchmal fast schon Herabblicken aufeinander...

bearbeitet von Lernfrosch
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Markus Jung

Geschrieben

Das "gefällt mir" bezieht sich auf den erste Abschnitt deines Kommentars.

 

Dieses Standesdenken, oder wie man das auch nennen möchte, gefällt mir gar nicht und ist schade, dass da nicht mehr miteinander geschaut wird, denn ich denke davon könnten beide Seiten profitieren. 

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psychodelix

Geschrieben

Oh, Histologie ist jetzt mündlich? Wir hatten noch zwei schriftliche Testate am Mikroskop.

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psychodelix

Geschrieben

Am 29.4.2016 at 22:52 , Lernfrosch sagte:

Überschneidungen beider Fächer habe ich auch in der Zwischenzeit kaum gefunden.

 

Das kommt erst später, noch nicht im vorklinischen Teil.

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Markus Jung

Geschrieben

@psychodelix Lernfrosch nimmt ja an einem Modellprojekt-Studiengang teil. Da läuft ggf. einiges anders ab.

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Lernfrosch

Geschrieben

vor 10 Stunden, psychodelix sagte:

Oh, Histologie ist jetzt mündlich?

Ja. Ist aber nur eine "kleine" modulbegleitende Prüfung.

Selbst wenn man die nicht bestehen würde, hätte das nicht unbedingt Auswirkungen auf das Bestehen des Moduls, weil alle Leistungen des Moduls addiert werden und wenn in der Summe 60% aller Modulleistungen bestanden sind, ist auch das Modul bestanden.

In der Modulabschlussklausur (MC) ist Histologie auch nochmal mit einem recht großen Anteil vertreten.

 

vor 10 Stunden, psychodelix sagte:

Das kommt erst später, noch nicht im vorklinischen Teil.

Ich hoffe, dass da noch ein bisschen was kommt.

In HH gibt es die Trennung zwischen Vorklinik und Klinik nicht mehr (selbst das Physikum ist hier abgeschafft...).

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      Irgendwie alles ein wenig frustrierend, da ich mir mit Planänderungen immer sehr schwer tue. Und wie mache ich das jetzt? 
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      Bearbeitet wird von mir gerade 1b und 1c und naja meine Begeisterung darüber hält sich in Grenzen. 1b (Bildung und Gesellschaft) geht noch, das kann mich irgendwie zumindest ein wenig interessieren, aber 1c ist sowas von mühsam, wenn ich eine Seite gelesen habe, und auf die nächste Seite blättere habe ich die vorige garantiert schon wieder  vergessen. 1c Bildung Arbeit und Beruf hat für mich zuerst wahnsinnig interessant geklunken, aber es ist für mich zu trocken, vielleicht weil ich null Bezug dazu habe, wie das deutsche Bildungssystem aufgebaut ist.
      Bleibt nur noch zu fragen:
      Alle Klarheit beseitigt?