Meine Fernstudien an der WBH

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Studium? War da was?

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Engel912

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... wie jeden der letzten Blogeinträge könne ich auch diesmal als ersten Satz ein fröhliches "Hurra, es lebt noch" schreiben!

 

Mein Studium fühlt sich in der Ecke meines Arbeitszimmers (gaaaaanz hinten - da fällt es keinem auf) ziemlich wohl. Und ich mich tatsächlich auch ;)

Das schlechte Gewissen, dass mir zu Beginn meiner "Pause" immer mal über den Weg gelaufen ist, hat sich einfach neben das Studium ins Eck gesetzt und stört nicht weiter.

 

Trotzdem - oder vielleicht sogar deswegen? -  denke ich heute, wo so ein schöner Brückentag das Leben versüßt, daran, ggf. doch am Wochenende mal die erste Vertiefung fertigzustellen. Kann nicht so schwierig sein, immerhin stehen die ersten 10 Seiten seit Monaten (man kann auch sagen Jahren) auf Papier. Ein ehemaliger Kommilitone hat mir sogar schon ne "Korrektur" mit seinen Ideen geschickt. Wäre eigentlich ein leichtes, das mal eben umzusetzen, um die - wie im vorletzten Blogeintrag festgestellte - 3,0 zu bekommen.

 

Deswegen: ich hoffe, dass mich der "Virus" des Fernstudiums noch mal packt - und wenn nicht, muss es einfach jetzt mal ohne gehen ... ich wollte eigentlich vermeiden, im November noch mal für 1 Jahr zu verlängern und weitere 2.400€ zum Fenster rauszuwerfen, weil ich Faul bin.

 

Ich wünsche allen ein super Wochenende - das Wetter wird es ja hergeben ;)

 


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9 Kommentare


SebastianL

Geschrieben

Mach die einfach fertig. Die Dinger sind echt ätzend - i know! Trotzdem, hinsetzen und fertig machen. Das ist schlimmer als es scheint. Aller Anfang ist schwer, danach geht's finde ich recht flott. So eine Arbeit kann man gut in 2 Wochenenden Vollzeit erledigen. *Etwas Motivation rüber schmeiß" B)

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Markus Jung

Geschrieben

So, ich erwarte jetzt spätestens am Sonntag Abend eine Erfolgsmeldung ;).

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Vertiefungen nerven. Die Notenausbeute ist bei mir auch durchwachsen. Von daher fertig machen und abschicken. Es wird bestimmt besser als 3.

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Auf eine Art schön diese Gleichgültigkeit bei dir. Andererseits werd fertig :)

Bei mir schlägt es zur Zeit aufs gemüt und ich bin genervt, dass ich nichts mache.

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Einfach mal 3-4 Wochen durchziehen und die Vertiefungen sind Geschichte.

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Markus Jung

Geschrieben

Und, wie ist das Wochenende gelaufen? - Ich warte auf die Vollzugsmeldung ;).

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Ganz so schnell geht es dann doch nicht. ich hätte es zwar nicht gedacht, aber das Konzentrieren funktioniert nicht wie Licht.

Mal eben An / Aus - Schalten war nicht. Somit hab ich Sonntag - ziemlich erfolgreich! - 2h am Stück gearbeitet. Danach war leider nix mehr los, weil die Konzentration flöten gegangen ist.

Dank ausführlicher Infos von nem User hier konnte ich aber schon gute Fortschritte bei der "Planung" machen - ich hab also die Gliederung fertig, die Einleitung sieht schon garnicht so übel aus - und ich weiss, was ich noch lesen und zu anständigem Text formulieren muss (sprich die Quellen habe ich auch schon).

 

An Pfingsten hab ich aktuell nix groß vor, die Katze ist bei den Eltern - das wären 3 Tage, in denen ich so 6-8h (insgesamt) schaffen sollte ... vielleicht geht Montag auch schon mehr Pensum (man gewöhnt sich ja wieder dran).

 

 

ich weiss übrigens nicht, wie ich es je geschafft habe, mich wochenlang auf dasselbe Thema zu stürzen - im Urlaub 14-16h und an Arbeitstagen 4--5h ... wo ist die Fähigkeit der Bachelorarbeit nur geblieben :-O

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Mir hat am Ende "Hauptsache fertig!" viel geholfen. Also nicht mehr den Anspruchen zu haben es "perfekt" zu machen. Sondern _nur_ so gut, dass es aus meiner Sicht zum Bestehen reicht. Nahm irgendwie den Druck raus und der Berg wirkte kleiner ...

 

Viel Erfolg - wird schon schief gehen!  Ab und an ein Stückchen vorwärts kommen ist besse als sich rießen Schritte vorzunehmen und dann nichts zu machen ;)

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Markus Jung

Geschrieben

Nein, ein gleich wieder voll da sein hätte ich jetzt auch nicht wirklich erwartet. Aber am Stück zwei Stunden was zu tun und dabei nicht nur die Unterlagen von links nach rechts und rechts nach links schieben, sondern produktiv an der Gliederung, Einleitung und am Konzept arbeiten sehe ich schon als großen Fortschritt an.

 

Wichtig ist ja jetzt, dass du wieder halbwegs in den Fluss kommst, um das Ganze irgendwie zum Abschluss zu bringen. Dafür drücke ich dir weiter die Daumen.

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      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.