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Repetitorium

yxcv

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Hallo zusammen,

 

wie ich ja geschrieben habe, hatte ich vor zu einem Repetitorium zu gehen. Dies habe ich auch gemacht. Es war ein privates, keines der großen Anbieter. Die Gruppengröße war ca 12 Personen aus unterschiedlichsten Semestern. Manche standen vor dem Examen, manche vor der Zwischenprüfung oder großen Schein.

 

Es waren 3 Stunden für 39 Euro.

 

Das Thema war Strafrecht -Grundlagen. 

 

Meine Meinung:

 

* es war unstrukturiert, wir sind thematisch nur gesprungen

* ich bezweifle, dass irgendjemand was gelernt hat

* es war erschreckend, wie wenig die Leute gewusst haben, trotz das sie in ein paar Wochen die Prüfung haben und regelmäßig dort hingehen

* manche geben in Prüfungszeiten bis zu 800 Euro pro Monat dafür aus

 

Es läuft definitiv was falsch in der Juristenausbildung

 

 

 

VG

 

 

yxcv

 

 

P.S.: Lecturio hat mir ein Angebot gemacht, 50% Rabatt, den habe ich dann für den Kurs Wirtschaftsrecht genutzt. Ich werde berichten.

 

 

 

 




5 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Da hast du ja wirklich schlechte Erfahrungen gemacht. Hat es dir gar nichts gebracht?

 

Wer ist denn Dozent bei Lecturio bzw. an wen richtet sich der Kurs? Ich bin gespannt, ob es damit für dich besser läuft.

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Ich hätte auch das Standardlehrbuch zu Strafrecht lesen können, mit dem selben Ergebnis.

Repetitorium ist auch in starker Kritik, u.a. vom Bundesrichter Thomas Fischer (Kolumne bei  Zeit).

Ich muss der Kritik leider Recht geben, es ist eine Geld-Druckmaschine.

 

Bei Lecturio macht das Ganze ein Herr Montag, RA.

Es richtet sich an Wirtschaftsjuristen (LL.B., LL.M). Nach eigener Aussage soll auch die IUBH im LL.B. den Kurs nutzen.

 

 

VG

yxcv

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Markus Jung

Geschrieben

Auf den Vergleich Repetitorium/Lecturio bin ich sehr gespannt.

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Ich kenne einige Volljuristen, die der Meinung sind, dass man nur im Repetitorium wirklich Jura lernt. Dafür nehmen sie einige Monate vor dem Examen dann einiges an Geld in die Hand.

Die 4 Jahre vorher an der Uni haben scheinbar gar nichts gebracht. Vielleicht ist es mittlerweile anders, weil es nun im Jurastudium ja auch Zwischenprüfungen gibt. Aber ich fand dies immer erschreckend....was macht man dann 4 Jahre lang? "Nur" ein paar Scheine sammeln, weil die Noten nämlich auch niemanden interessieren, damit man zum Examen zugelassen wird. Dort fängt dann alles wieder bei Null an!

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Die Zeit hatte mal eine Artikelreihe zum Thema Jura-Studium.

Die Kommentare und Beiträge von Gastautoren waren "vernichtend".

Die Unis scheinen komplett zu versagen. Drogen sollen in der Prüfungsvorbereitung zum Staatsexamen sehr gefragt sein. Die Studenten die durchfallen und nicht mehr weitermachen können, stehe nach ca. 8 Jahren Studium ohne alles da.

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