Hochzeitsplaner werden - Laudius

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*Hochzeitsplaner werden* - Die Rolle eines Wedding Planners

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Hermine Granger

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Aufbau des 1. Lernheftes
 

28 Seiten
1.
Seite: Inhaltsverzeichnis
3 kleine und mittelgroße Motivationsbildchen, verteilt im Skript
Häufig gestellte Fragen zum Beruf des Wedding Planners
Zusammenfassung
Selbstlernaufgaben
Hausaufgabe
Lösungen zu den Selbstlernaufgaben



Zum Marsch geblasen
 

19.04.2016, Dienstag
 

Vorhin habe ich erstmal meinen eigenen Motivationsblog erstellt. Ich hoffe, ein solcher Kurs interessiert überhaupt jemanden. ;) Die Kursvorstellung und die ersten zwei Skripte habe ich auch schon geschrieben. Also gönne ich mir heute Abend, zu später Stunde (21:48 Uhr) schon mal einen ersten Blick in das erste Lernheft. Ich bin total motiviert und freue mich wie ein Keks auf den Kurs.


Ich habe das Skript ersteinmal vollständig durchgelesen und mich dann mit den einzelnen Kapiteln nochmal genauer beschäftigt. Große Mühe hat es mich nicht gekostet. Das Skript ist gut verständlich geschrieben. So ging das alles recht schnell.


Auch wenn das Skript „nur“ 28 Seiten hat, ist es doch voll mit wertvollen Entscheidungshilfen. So liegt der Hauptaugenmerkt ersteinmal darauf, sich darüber klar zu werden, ob man den Beruf wirklich machen möchte.


Hat man darüber Klarheit gewonnen und möchte weiter lernen, wird im Folgenden darauf eingegangen was ein Hochzeitsplaner eigentlich alles macht.


Ich habe mir bereits die Hausaufgaben durchgelesen. Mit einfach mal eben das Skript lesen und dann die Aufgaben machen ist es nicht getan. Erneutes Nachlesen und Vertiefen ist definitiv notwendig.



Echt ärgerlich…
 

22.04.2016, Freitag
 

Dass ich die letzten zwei Tage keine Zeit für den Kurs hatte. :( Aber jetzt. Ich habe mir das erste Lernheft ausgedruckt, weil ich anscheinend keine Digital-Lernerin bin. Es strengt mich viel zu sehr an ständig auf einen Bildschirm zu starren.


Das Skript noch ein zweites Mal komplett durchzulesen bevor ich es durch- und bearbeite hab ich mir verkniffen. Ich lerne jetzt Kapitel für Kapitel und mache mir gleich Notizen.


Heute ging es um die Rolle der Hochzeitsplanerin. Was hat sie vor und während einer Hochzeit für Aufgaben? Welche Eigenschaften muss sie mitbringen? Wie sehe ich mich selbst in dieser Rolle?
Hierzu gab es einen Selbsttest mit einigen Fragen, die es ehrlich zu beantworten galt. Ich konnte fast alles mit einem „Ja“ beantworten. Damit bin ich (laut Hochzeitsplanerkurs) wahrscheinlich auf dem besten Weg eine professionelle Hochzeitsplanerin zu werden. Wooya!


Danach geht es mit den verschiedenen Arrangements weiter, die ich mit einem Brautpaar treffen kann. Also zum Beispiel kann ich eine Hochzeit vollständig arrangieren oder auch nur beratend zur Seite stehen.


Und ganz plötzlich werde ich gefragt, wann ich anfange. Die Erkenntnis wächst, dass der Kurs tatsächlich nicht nur als Hobby gedacht ist, sondern darauf hinausläuft, sich in dem Berufszweig selbständig zu machen.


Ich hab heute tatsächlich das gesamte Skript durchgearbeitet, inklusive Selbstlernaufgaben und Hausaufgaben. Da ich die Hausaufgaben noch etwas ausführlicher ausarbeiten möchte, habe ich die Hausaufgaben noch nicht weggeschickt. Dafür lasse ich mir das Wochenende Zeit.


Um vollständig fertig zu sein und meinen eigenen Ansprüchen an meinen Fernkurs zu genügen, muss ich nun noch einige Checklisten erstellen, die in dem Lernheft erwähnt wurden.


Nachdem ich heute alles nochmal durchgelesen habe, ist deutlch mehr Stoff hängen geblieben. Ich hatte auf Grund vieler Vorberichte, die im mittlerweile eher für Vorurteile halte, die Einstellung, der Kurs würde oberflächlich werden. Ist er aber gar nicht. Ich habe jetzt schon viele interessante Infos bekommen und noch mehr Anregungen.


Wie gesagt, am Wochenende noch die Hausaufgaben fertigstellen und dann die Checklisten machen. Danach darf das zweite Lernheft gerne kommen. (Hätte ich mir noch vorgenommen alles der Reihe nach zu bearbeiten, um mich nicht zu verzetteln, hätte ich die nächste Hefte schon längst gelesen. ;) )

 

Meine Hausaufgaben sind fertig

 

23.04.2016, Samstag
 

Man könnte glauben, mir sitzt die Zeit im Nacken, oder ich investiere unglaublich viel Zeit jeden Tag, um zu lernen. Dem ist aber nicht so.
Für den Kurs sind 6 Monate angedacht. Er besteht aus 11 Lernheften. Somit muss ich ungefähr zwei pro Monat durcharbeiten. Wenn man wirklich nur eine Stunde am Tag lernt und das Wochenende ganz frei macht, mag man so viel Zeit durchaus brauchen. Ich glaube aber, dass nur die diesen Kurs belegen, die auch mit Interesse, Neugier und Herzblut dabei sind.
Diesen Menschen geht es ganz sicher wie mir. Sie sind neugierig auf mehr, wollen vorankommen und wissen was als Nächstes auf dem Plan steht. Die Autorin schafft es motivierend wissen zu verpacken. Ich kann mich an ein Informatikskript der FU Hagen erinnern. Früher, damals, als wir noch einen Kaiser hatten. Da bin ich nach vier Sätzen Vorwort schon eingepennt (und das ging nicht nur mir so). Dieses Lernheft ist genau das Gegenteil, und ich hoffe sehr, dass die kommenden auch so toll geschrieben sind.
Was einen besonders dazu bringt immer weiter zu lesen, sind die regelmäßigen Aufforderungen in sich zu gehen und zu horchen, ob man das auch wirklich machen will, ob es einen wirklich interessiert. Und es werden Defizite ermittelt, so dass man immer genau weiß wo man noch Schwächen und Baustellen hat, die dringend beseitigt werden müssen.


Ich habe heute Morgen ganz früh um halb 8 meine Hausaufgaben ausgearbeitet und muss sie nur nochmal Korrektur lesen. Das mache ich aber erst morgen, dann habe ich genug Abstand. Wahrscheinlich habe ich viel zu viel geschrieben. Ich hoffe, das schadet nicht.


Manchmal hatte ich das Gefühl mich zu verzetteln.
Zum Beispiel kam das RASCI-Modell dran. Die Übersetzungen für die einzelnen Begriffe sind im Skript eher irreführend. So Steht das S für Supportive und wird mit ausführend übersetzt. Für mich heißt es aber unterstützend, was mich in Bezug auf die Aufgabe völlig aus dem Konzept gebracht hat.
Ich habe das Modell gegoogelt und erst mit etwas Suchen das RASCI-Modell gefunden, denn anscheinend gibt es das S in den meisten Modellen gar nicht. Ich bin auf zwei Seiten fündig geworden. Einmal wurde es als unterstützend und einmal aus ausführend erklärt. Das macht es nicht leichter für mich.
Letztlich bringt die Praxis wohl die nötige Routine und man muss nicht mehr darüber nachdenken was nun wirklich gemeint ist.
Das RASCI-Modell an einem konkreten Beispiel zu erklären war die einzige Aufgabe, bei der ich hängen geblieben bin.


Im Anschluss an die Hausaufgaben habe ich mich an die erste Checkliste gesetzt. Das Lernheft bietet dafür erste Angaben. Alles andere kommt tatsächlich ganz spontan, während man eine Liste anfertigt. Das Erstellen der Checklisten dauert seine Zeit, was aber völlig in Ordnung ist. Im Hinblick darauf, dass man später auf Grudn des Kurses Hochzeiten professionell planen und Durchführen soll, sollte man sich die Zeit nehmen.


Weil ich so neugierig bin, werde ich jetzt wohl schon mal in das zweite Lernheft reinlesen.



Ich bin durch
 

24.04.2016, Sonntag
 

Die Hausaufgaben sind vollständig, korrigiert und in die richtige Form gebracht. Jetzt kann ich sie abschicken. Yeah!


Ich habe heute die Checklisten erstellt, zu denen ich Anregungen im Lernheft gefunden hatte und mir überlegt, wie ich meine Defizite ausbügeln kann.



Meine erste Hausaufgabe eingereicht
 

09.05.2016, Montag
 

Ich habe soeben meine erste Hausaufgabe eingereicht. Deutlich später, als ich es vor hatte. Unerwartet trifft einen oft das Leben, so auch mich. Eine Frühjahrsgrippe hat mich erstmal nieder gezwungen und nichts ging mehr.


Mal schauen was die Dozentin berichtet und wie ich mich geschlagen habe.



Ergebnis meiner Hausaufgaben
 

Am 09.05. um 9.51 Uhr eingereicht, am 09.05. um 21.21 Uhr mein Ergebnis bekommen.
 

Die Dozentin hat eine ganz liebe Nachricht zur Bewertung geschrieben. Leider kam kein Kommentar dazu was ich falsch gemacht habe. Aber irgendwas hat ja anscheinend nicht gestimmt. Sonst hätte ich nicht
 

14 von 15 Punkten!
 

Tschakka! Ich freu mich. :thumbup:
 

Trotzdem interessiert mich wieso der eine Punkt fehlt, denn ich habe alles deutlich ausführlicher gemacht, als ich sollte und mich an das Skript gehalten. Ich könnte mich höchstens vorstellen, dass es an dem RACI-Model lag, da war ich mir nämlich überhaupt nicht sicher.



Fazit
 

Was mir gefallen hat war, dass es wirklich wenige Bilder gegeben hat, die eigentlich nicht relevant für den Inhalt sind. Ich habe schon Fernkurse belegt, wo ganze Seiten für Bilder verwendet wurden und ich den Eindruck hatte, man wolle so den Inhalt erweitern (wo ja eigentlich keiner ist).
Für das Skript und die daraus resultierenden Arbeiten habe ich ca. 5 ½ Stunden gebraucht, für die Hausaufgaben 1 Stunde.
Insgesamt habe ich an 4 Tagen gelesen und gelernt, um das Lernheft durch zu arbeiten, Aufgaben zu bearbeiten und weiterführende Materialien (Checklisten) zu erstellen.
Ich bin gespannt wie das bei den kommenden Lerneinheiten sein wird.
Die Hausaufgabe kam nach einem halben Tag bewertet zurück. Das Feedback war super nett.
So darf es weitergehen.
:)


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5 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Danke für deinen ausführlichen Bericht.

 

Bekommst du für die Checklisten eigentlich auch ein Feedback, oder nur für die Hausaufgabe?

 

Wenn du dich fragst, warum der eine Punkt abgezogen wurde, würde ich doch nochmal bei der Fernlehrerin nachhaken, auch wenn das Ergebnis ja auch so prima ist.

 

Es macht wirklich den Eindruck, dass dir der Kurs viel Spaß macht :).

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Hermine Granger

Geschrieben (bearbeitet)

Hallo Markus,

 

der Eindruck täuscht dich nicht, bekam aber soeben einen herben Dämpfer. Ich habe mich an die Dozentin gewandt. Ich habe alles richtig gemacht. Keine Fehler. Das wären dann in meinen Augen 15 von 15 Punkten. Kein Abzug nötig. Oder sehe ich das falsch?

 

Die Autorin schreibt dazu Folgendes:

Zitat

Sie haben alle Aufgaben sehr gut gelöst und dafür eine glatte 1 erhalten, dies entspricht 14 Punkten. Die 1plus (15 Punkte) vergebe ich höchst selten, wenn die Hausaufgabe weit überdurchschnittlich erfüllt wurde bzw. ein Teilnehmer sich extrem engagiert hat.

 

Ich kann das nicht nachvollziehen. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass es in der Schule eine 1+ gab. Es gab eine glatte 1 mit voller Punktzahl und wenn man besonders viel Engagement gezeigt hat gab es einen netten Text dazu.

 

Zudem denke ich, habe ich mich besonders engagiert. Ich habe mehr geschrieben und erarbeitet, als gewünscht gewesen ist. Ich hätte auch einfach die Antworten in Stichpunkten schreiben können. Fertig. Hab ich aber nicht. Ich habe alles besonders ausgeführt und Erklärungen gegeben, wo sie gar nicht gefragt waren. Mich ärgert soetwas sehr. Aber was soll's!

 

Bewertet werden nur die Hausaufgaben. Die Checklisten habe ich für mich erarbeitet. Das Skript ist so aufgebaut, dass man sich daraus seine Arbeitsmaterialien für eine spätere Gründung erstellen kann.

bearbeitet von Hermine Granger

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Markus Jung

Geschrieben

Doch, ich kenne das aus Schulzeiten und zum Teil dem Studium auch so, dass für 15 Punkte (also Gymnasium 1+) eine perfekte Leistung erbracht werden musste, die weit über die geforderte Inhalte hinaus geht. Wenn sie das konsequent bei allen so handhabt, finde ich diese Einstellung der Dozentin gar nicht so schlecht und im Grunde zeigt es, dass bei ihr schon die 14 Punkte wirklich etwas Besonderes sind. Finde ich besser, als wenn (was gerade in nicht-akademischen Fernlehrgängen sehr häufig vorkommt) die Einser mit der Gießkanne verteilt werden.

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Hermine Granger

Geschrieben

Dann hätte sie mich doch aber vorwarnen müssen. Nicht einfach so bewerten und später sagen "Ist halt so. Leb damit." Zudem verstehe ich wirklich nicht was sie unter "mehr Engagement" versteht. Will sie mir anscheinend auch nicht erläutern. Soll ich die Arbeit mit handgemalten Bildchen verzieren, das Skirpt für sie zusammenfassen oder was??? Ich versteh's nicht.

 

Ich kenne das nur so 0 Fehler = volle Punktzahl. Das war in der Schule so und in der Uni ebenfalls.

 

Wenn ich das mal an dem Beispiel Hochzeitplaner erläutern darf:

Ich richte eine Hochzeit aus. (die Hausaufgaben)

Das Brautpaar ist sehr zufrieden, sagt ich habe alles richtig gemacht und es gefiel. Lobt mich bis in den Himmel. (Kommentar meiner Dozentin)

Dann ziehen die plötzlich einen Betrag XY von meinem Honorar ab. ( mein Minuspunkt in der Hausaufgabe)

Begründung: Zu wenig Engagement. (Kommentar meiner Dozentin)

Sowas geht mal einfach gar nicht.

 

Ich habe LE 2 durch und die Hausaufgabe fast fertig. Dieses Mal habe ich vieles selbst noch erarbeitet. Bin gespannt wie die Dozentin das diesmal sieht. Wenn sowas wieder passiert beschwere ich mich bei Laudius. Denn eine Anküdigung, dass es die volle Punktzahl nur gibt, wenn ich mich bis über beide Ohren reinknie, statt nur das erfolrderliche zu machen gab es nie.

 

Wie wäre es denn mit voller Punktzahl und für besonderes Engagement zusätzlich eine Auszeichnung im Zeugnis? Das wäre verständlich. War zum Beispiel bei meinem SAP-Kurs so.

 

Naja... ist wohl doch einfach "nur" Laudius. Bin gespannt wie das im Ernährungsberatungkurs wird. Da habe ich auch keine Hinweise zur Benotung gefunden.

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Für die volle Punktzahl muss die Arbeit qualitativ einfach herausragend sein. Und das kann nur der Prüfer beurteilen.

 

Die Punkte haben aber so gar keine Auswirkung, oder?

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      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link