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Das Wort zum Schluss

mamawuschel

360 Aufrufe

 

 

Hallo

So dies wird nun mein letzter Blogeintrag, in diesem Blog. Gestern kamen die Prüfungsergebnisse und ich habe gut bestanden.

 

Es fühlt sich immer noch recht unreal an aber es ist wirklich vorbei. Ich bin ja nach der Prüfung wie viele andere davon ausgegangen das ich zu mindestens in BWL/VWL/Recht in die mündliche muss weil ich fest mit einer 5 gerechnet habe aber welch Wunder ich habe eine 3 in der Abschlussprüfung geschrieben.

 

Der Studienbetreuer Herr S. (Campe) hat mir letztes Jahr mal gesagt ich sei so ein toller offener Mensch nur ich solle nicht immer so viel an meinem Können zweifeln.

 Nun ich werde mir diese Worte nun wirklich mal zu Herzen nehmen und endlich mal mehr an mich glauben. :blushing:

 

Mein Resümee:

ich würde den staatlich geprüften Betriebswirt jederzeit wieder machen allerdings nicht mehr über die SGD. Die Studienbetreuung ist zwar sehr nett aber mit Nettigkeit kommt man bei einem Dienstleistungsunternehmen nicht immer weit. Wenn ich mir meine Notenübersicht ansehe, ärgere ich mich schon etwas. In einem vorherigen Blog hatte ich ja über die Problematik in Englisch bereits geschrieben. Wäre ich damals hart geblieben und hätte darauf bestanden, meinen Einspruch gegen die absolut unqualifizierte Korrektur durchzusetzen, hätte ich jetzt eine 2 in Englisch so stand ich auf 2,45 was einer 3 entspricht.  

Ich habe sogar noch die E-Mail der tollen Englischlehrerin die mir erklärte ich solle unbedingt einen VHS Kurs besuchen, da mein Englisch grottenschlecht ist.

Komisch, ich habe nach Heft 5 die Englischhefte nicht mehr angerührt, habe für die Englischabschlussklausur 0 in Worten NULL gemacht und sowohl mündlich und schriftlich eine 2. Am liebsten würde ich ihr eine Email schreiben und ihr das Ergebnis schicken... aber ich bin ja nicht mehr im Kindergarten. Ich verbuche es unter Lebenserfahrung und gut ist.

Aber auch sonst fand ich einiges nicht so gut bei der SGD, dies betrifft jedoch mehr organisatorische Dinge.

 

Nachdem ich nun erst einmal in ein tiefes Loch gefallen bin (auf einmal war so viel Tag übrig) werde ich mir immer klarer in welche Richtung mein Weg gehen soll. Ich habe diverse Unis (auch Präsens) besucht und habe gefühlte 100 Studienführer gelesen. Fakt ist: Ich bin ein FERNLERNER.

Ich kann und will nicht in Gruppen lernen die mich evt. ausbremsen oder mich den Anschluss verlieren lassen wenn ich mal ein Thema nicht verstehe. Es gibt viele Foren für den direkten Austausch (habe ich ja auch schon beim sgB genutzt) die mir immer ausgereicht haben.

 

Ich kann nur jedem Raten zögert  nicht wenn ihr euch weiterbilden wollt. Es ist egal ob ihr 20 oder 55 seit, allein das Gefühl wenn man etwas so lange konsequent durchgezogen hat und auch besteht ist mehr Wert als alles andere.

 

non scholae, sed vitae discimus

 

:001_wub:

 

 


6 Personen gefällt das


3 Kommentare


Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Abschluss!  :thumbup:

Ich hoffe, die Freude und der Stolz darüber überwiegt die negativen Punkte an der SGD.

Du hast es geschafft!

Und ich freue mich auf einen weiteren Blog von Dir!

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mamawuschel

Geschrieben

vor 7 Stunden, schwedi sagte:

 

Ich hoffe, die Freude und der Stolz darüber überwiegt die negativen Punkte an der SGD.

 

:) Ich stand mitten in der Fußgängerzone als die Email kam und hab für Freude geweint also ja die Freude überwiegt. Selbst meine Arbeitskollegin hat geweint vor Freude weil sie mitgefiebert hat. 

1 Person gefällt das

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Markus Jung

Geschrieben

Zitat

non scholae, sed vitae discimus

 

Für alle Nicht-Lateiner wie mich: Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir. Wohl abgewandelt nach diesem Zitat von Seneca - in dem es genau umgekehrt heißt.

 

@mamawuschel: Ganz herzlichen Glückwunsch! Du bist ja schon lange hier aktiv und ich verfolge deine Beiträge hier mit großem Interesse und finde es super, dass du jetzt zu so einem guten Abschluss gekommen bist. Vielen Dank auch für deine allgemeine Einschätzung zu dieser Weiterbildung.

 

Ich bin schon gespannt, wie es bei dir weiter geht und würde mich freuen, wenn du uns auch darüber wieder in einem Blog auf dem Laufenden hältst.

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

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      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
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      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)