BWL an der IUBH

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Es hat sich einiges getan

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Chrissi04

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Hallo liebe Forengemeinde,

 

mein letzter Eintrag ist schon eine ganze Weile her, ich habe aber natürlich ständig hier im Forum mitgelesen.

Irgendwie war ich der Meinung, es gab nicht viel zu Berichten und die Zeit für einen Eintrag war auch nicht immer da.

 

Was seit dem letzten Blogeintrag geschah:

 

Das Studium lief gut nebenher, ich konnte monatlich, wie geplant, eine Klausur schreiben.

Teils war es anstrengend aber (zumindest im Nachhinein) hat es immer Spaß gemacht, auch wenn man sich manchmal am Rande der Verzweiflung sah.

 

Einen "Rückschlag" gab es allerdings, ich habe im Januar die Klausur Makroökonomie leer abgegeben. Ich hatte unvorhergesehen wenig Zeit zum lernen, wollte mich aber erst mal nicht abmelden und dachte in der letzten Woche vor der Klausur noch einiges aufzuholen, hatte sogar Urlaub, allerdings hatte ich auch da sehr wenig Zeit. Für eine Abmeldung war es allerdings zu spät und ich hatte auch noch eine Klausureinsicht, darum fuhr ich ins Studienzentrum und wollte es versuchen (hätte ja sein können, dass ich Glück habe und der Stoff den ich 100% konnte den größten Teil der Klausur ausmacht).

Es kam, wie es kommen musste, nach dem bearbeiten der Klausur habe ich meine Punkte gezählt die ich sicher gehabt hätte und es hätte nur für eine 3 gereicht, also habe ich alles ganz ordentlich durchgestrichen, da ich weiß, dass ich gerade in diesem Fach besser abschneiden kann und es sehr interessant finde. Auch wenn hier die Unterlagen der IUBH furchtbar sind [die Inhalte sind gut, anspruchsvoll und beinhalten alles was zu dem Fach im Bachelor auf FH-Niveau gehört, aber es ist ganz schlecht erklärt und teilweise zusammenhangslos, leider kommt dazu, dass die Tutorien genauso toll sind wie das Skript.. Für Makroökonomie kann ich hier das Buch, sowie das Übungsbuch aus dem Pearson Verlag empfehlen.]

Naja solche Ausnahmen gibt es, das Material der IUBH ist sonst überwiegend gut bis sehr gut.

Jedenfalls habe ich die Makroökonomieklausur nun im Mai nochmal geschrieben und denke, das Ergebnis wird zufriedenstellend sein.

Wie in jeder Klausur bin ich mir nur bei den (verhassten) MC-Fragen immer etwas unsicher, offene Fragen gefallen mir viel besser.

 

Den sonstigen Fortschritt kann man auch in meinem Blog unter "Über diesen Blog" verfolgen.

Momentan warte ich noch auf das Eintragen der Module Investition, Unternehmensplanspiel und eben Makroökonomie.

Es sollte alles bestanden sein und somit wäre ich dann bei 100 CP im ECTS.

 

Privat und Beruflich hat sich auch einiges getan, seit Anfang des Jahres arbeite ich nun in Köln und nicht mehr in Siegburg, dadurch bin ich etwas näher an zuhause und muss nun erst um 04.20 Uhr aufstehen, dazu bin ich auch früher zuhause, meist um 16.30.

Momentan renovieren wir unsere Wohnung und richten uns neu ein, es gibt also immer was zu tun und die Planung für das Studium, was die Zeit anbelangt, wirkt immer etwas knapp, aber ich bekomme letztendlich doch genug Stunden zusammen.

 

Momentan mache ich es so, dass ich wochentäglich mindestens eine aber manchmal auch zwei oder sogar mehr Stunden lerne und am Wochenende (solange keine Geburtstage o.ä. anstehen) Versuche den größten Teil der Tage zum lernen zu nutzen. Im großen und ganzen (Geburtstage und andere Feierlichkeiten und Verpflichtungen sind öfter als einem lieb ist und man kann nicht alle ausfallen lassen) komme ich so immer hin, außer man hat mal wirklich keine Zeit (wie bei mir im Januar).

 

Man muss natürlich auch Kompromisse eingehen, so saß ich die letzte Woche bei dem tollen Wetter in Badehose mit Grill und eiskaltem Pils im Garten, allerdings waren Skript, Laptop und Collegeblock auch dabei und leisteten mir Gesellschaft. :-P B)

 

Zum Thema Master konkretisiert sich auch der Studiengang Betriebswirtschaftslehre M.Sc. Richtung Accounting and Finance an der Universität Duisburg-Essen.

Kontakt zur Uni hatte ich schon, der FH-Bachelor der IUBH wird wohl als Zugang reichen, solange die Zugangsvoraussetzung (gilt für alle, kein NC sondern Zugangsvoraussetzung) von einem Abschluss mit mindestens 1,5 , in Worten "sehr gut", im Bachelor erfüllt ist. Andere Universitäten machen es den FHlern da schwerer, man muss oft eine bestimmte Zahl an CP in Mathe/Statistik/VWL haben die man an einer Uni im Bachelor im Normalfall auch erreicht, nur an einer FH eben nicht. Auf was man nicht alles achten muss. Damit ist natürlich ein gewisser Notendruck da, gleichzeitig muss ich bis zum WS 2017 mit dem Bachelor fertig sein.

Eine genaue Prüfung meines Abschlusses und der "Gleichwertigkeit" als Zugang zu diesem Studiengang wird dann bei Bewerbung geprüft, das dauert natürlich noch etwas, da mein Start für das WS 2017 geplant ist.

 

Dazu werde ich schauen, dass ich noch irgendwo das TERP10 der Uni DuE unterkriege, so ein universelles SAP-Zertifikat zu so einem Schnäppchenpreis scheint mir eine gute Sache für die Zukunft zu sein.

 

 

Der Beitrag war nun etwas länger, aber der letzte ist auch etwas länger her. :-P

Ich werde schauen, dass ich hier wieder regelmäßiger Berichte.

 

Im Moment bearbeite ich das Modul Steuerlehre und plane die Klausur im Juni.

 

 

Viel Freude und Erfolg allen hier beim Lernen. :-)

 

 

Nachtrag zum Thema Einsichtnahme:

 

Ich hatte nun schon einige Einsichtnahmen und habe mir vorgenommen dies nun immer zu machen, da Fehler bei der Bewertung nun mal passieren können, niemand ist unfehlbar.

Dies rührt daher, dass bei mir nun schon bei 3 Einsichten eine Verbesserung der Note herauskam. Ein Mal wurde eine von mir komplett richtig beantwortete MC-Frage mit 1 anstatt 4 Punkten bewertet (der Tutor hat mich sogar angeschrieben und sich entschuldigt, es war wohl ein Versehen). Einmal wurden die Punkte falsch zusammengezählt und einmal wurden Punkte vergessen mitzuzählen.

Die Einsprüche waren dahingehend auch nicht schwierig und es war klar, dass ich die Punkte bekommen muss, da es einfach offensichtliche Korrekturfehler waren.


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13 Kommentare


Das mit den Kompromissen kenne ich, aber mit Badehose und eiskaltem Pils ist doch kein schlechter Deal... :thumbup:

 

Ich werde mir am Wochenende einen Doppeldienst bei den Maltesern geben, bisschen als Sanitäter bei 'ner Großübung mitfahren, aber die meiste Zeit werde ich da wohl auch auf'm Auto sitzen, warten und dabei lernen können. Zumindest die Kulisse ist mal was anderes :P

(Einzig das Pils gibt's dann natürlich erst später).

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Hört sich doch nach einem machbaren Plan bis WS 2017 an :)

 

vor 28 Minuten, chryssi sagte:

Das mit den Kompromissen kenne ich, aber mit Badehose und eiskaltem Pils ist doch kein schlechter Deal... :thumbup:

 

Ich werde mir am Wochenende einen Doppeldienst bei den Maltesern geben, bisschen als Sanitäter bei 'ner Großübung mitfahren, aber die meiste Zeit werde ich da wohl auch auf'm Auto sitzen, warten und dabei lernen können. Zumindest die Kulisse ist mal was anderes :P

(Einzig das Pils gibt's dann natürlich erst später).

 

Irgendwoher kommt mir das stark bekannt vor :rolleyes:

So DIenste schreien nach -> Lernen :D

 

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vor 14 Minuten, Jeany89 sagte:

Hört sich doch nach einem machbaren Plan bis WS 2017 an :)

 

Ja mit einer Klausur pro Monat geht es schon irgendwie, man muss halt immer auf eine eins lernen und darf sich kaum Fehltritte erlauben. :-/ Ist schon etwas Druck.

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Markus Jung

Geschrieben

Bei der Aussicht auf eine drei eine leere Klausur abgeben ist schon sehr ehrgeizig ;).

 

Korrekturfehler können immer mal vorkommen. Dass dies bei dir schon so häufig vorgekommen ist, finde ich allerdings schon recht viel. Da bleibt einem ja gar nichts übrig, als das jedes Mal nachzukontrollieren. Mein Vertrauen in die Korrekturen wäre da jedenfalls recht begrenzt nach solchen Erfahrungen...

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vor 21 Minuten, Markus Jung sagte:

Bei der Aussicht auf eine drei eine leere Klausur abgeben ist schon sehr ehrgeizig ;).

 

Ich war mir sicher, ich kann es besser und fand das Fach ja auch interessant, sodass es nicht tragisch war sich nochmal damit auseinanderzusetzen. Dazu kommt natürlich die Sache mit der Zugangsvoraussetzung für den Masterplatz.

Nur ist jetzt mein Puffer so langsam aufgebraucht, nochmal sollte das nicht passieren, obwohl man ja immer die Möglichkeit hat zwei Klausuren an einem Termin zu schreiben oder die Blockklausurtermine zu nutzen. Diese Flexibilität ist echt Gold wert.

 

 

Ja, das mit den Korrekturfehlern kann nun mal passieren und ist ja auch nicht so tragisch, man muss nur Einsicht nehmen. Es ist auch kein allzu großer Aufwand. Mein Beitrag sollte auch andere dazu ermutigen das öfter zu machen, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass es sich lohnt.

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Hallo Chrissi04,

seit ich deine Erfahrungen mit der Einsichtnahme gelesen habe, kreisen meine Gedanken auch um das Thema. Eventuell hätte es sich doch gelohnt, die ein oder ander Einsichtnahme zu machen, hätte hätte Fahrradkette... :sneaky2::confused:

 

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Ich habe auch sehr viele EInsichten gemacht, alleine um zusehen woran es haderte.

Bisher kam nur bei einer was raus, das wurde schon durch die Hochschule selbst entdeckt und korrigiert :)

 

Chrissi...wie kann man Makro nur interessant finden :D

 

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Chrissi04

Geschrieben (bearbeitet)

Ach da gibt es soviele schöne Zusammenhänge und es wird das Wirtschaftsgeschehen und dessen Politik schön anhand von Modellen erklärt, find ich gut, besser als andere Sachen die man nur auswendig lernt.

Allerdings fand ich Skript und Tutorien diesmal echt nicht gut, da kann einem schnell die Lust darauf vergehen ;)

 

@Katze87 Kann nicht schaden, Fehler können ja immer passieren, auch beim korrigieren und eine Einsicht zu machen ist ja kein großer Mehraufwand wenn man am selben Tag sowieso eine Klausur schreibt, wenn nicht, dann würde ich mir das auch überlegen.

 

Und soeben kam noch die Investitionsnote, also sind es jetzt offiziell schon mal 90 CP, hälfte rum 🍺

bearbeitet von Chrissi04

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Hat das bei euch immer gleich geklappt mit der Einsichtsnahme? Ich hätte für den Mai-Termin letzten Samsatg eine beantragt, diese wurde mir jedoch abgelehnt und musste ich jetzt fürs nächste Monat neu beantragen...

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@AnnaBWL Ein Mal hat es bei mir auch nicht direkt geklappt, dann muss man es zum nächsten Termin nochmal beantragen, wie das allerdings sein kann weiss ich nicht. Vielleicht hängen die Prüfungen manchmal in einem schwarzen Loch und gucken sich entfernte Galaxien an, bis sie dann schlussendlich beim Prüfungsamt ankommen.

Vor allem weil die ja eingescannt werden..

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Markus Jung

Geschrieben

Warum wurde die Einsicht denn abgelehnt? Lag sie noch nicht im Prüfungsamst vor, oder gab es da andere Gründe?

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Bei mir war es genau so, wie du es sagst. Sie lag dem Prüfungsamt noch nicht vor. Was relativ merkwürdig ist, da dieses ja schon längst die Note eingetragen hatte und die Klausuren durch einen externen Dienstleister eingescannt werden und so den Korrektoren zur Verfügung gestellt werden.

Aber dann hat es einen Monat später geklappt.

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Stefania85

Geschrieben

Wie lief denn Steuerlehre bei dir im Juni?

 

Viele Grüße?😀

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
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      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
      Die geht ja neben ihrem Highlight - der FernUni – etwas unter. Für alle, die es interessiert: Sehr hügelig (ja, als Westfale und Fast-Holländer findet man sowas interessant ), schon aus der Ferne sieht man, dass sie in Hügelketten eingebettet ist. Eine Fahrt durch die Straßen dort geht wirklich über Berg- und Tal. Noch viele Reste der Schwerindustrie sind sichtbar, nicht nur an verrußten Häuserwänden. Eine typische Pott-Stadt eigentlich, obwohl sie auch noch zu Südwestfalen gehört.  Sie ist wohl nicht der Anlaufpunkt für große Shoppingtouren – die Kommilitonen, die sich hier abends die Zeit vertreiben wollten, waren jedenfalls nicht sehr angetan. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich neben der Taxifahrt durch die Stadt nicht viel gesehen habe. Die FernUni selbst befindet sich nicht im Stadtkern. 
       
      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)