BWL an der IUBH

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Es hat sich einiges getan

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Chrissi04

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Hallo liebe Forengemeinde,

 

mein letzter Eintrag ist schon eine ganze Weile her, ich habe aber natürlich ständig hier im Forum mitgelesen.

Irgendwie war ich der Meinung, es gab nicht viel zu Berichten und die Zeit für einen Eintrag war auch nicht immer da.

 

Was seit dem letzten Blogeintrag geschah:

 

Das Studium lief gut nebenher, ich konnte monatlich, wie geplant, eine Klausur schreiben.

Teils war es anstrengend aber (zumindest im Nachhinein) hat es immer Spaß gemacht, auch wenn man sich manchmal am Rande der Verzweiflung sah.

 

Einen "Rückschlag" gab es allerdings, ich habe im Januar die Klausur Makroökonomie leer abgegeben. Ich hatte unvorhergesehen wenig Zeit zum lernen, wollte mich aber erst mal nicht abmelden und dachte in der letzten Woche vor der Klausur noch einiges aufzuholen, hatte sogar Urlaub, allerdings hatte ich auch da sehr wenig Zeit. Für eine Abmeldung war es allerdings zu spät und ich hatte auch noch eine Klausureinsicht, darum fuhr ich ins Studienzentrum und wollte es versuchen (hätte ja sein können, dass ich Glück habe und der Stoff den ich 100% konnte den größten Teil der Klausur ausmacht).

Es kam, wie es kommen musste, nach dem bearbeiten der Klausur habe ich meine Punkte gezählt die ich sicher gehabt hätte und es hätte nur für eine 3 gereicht, also habe ich alles ganz ordentlich durchgestrichen, da ich weiß, dass ich gerade in diesem Fach besser abschneiden kann und es sehr interessant finde. Auch wenn hier die Unterlagen der IUBH furchtbar sind [die Inhalte sind gut, anspruchsvoll und beinhalten alles was zu dem Fach im Bachelor auf FH-Niveau gehört, aber es ist ganz schlecht erklärt und teilweise zusammenhangslos, leider kommt dazu, dass die Tutorien genauso toll sind wie das Skript.. Für Makroökonomie kann ich hier das Buch, sowie das Übungsbuch aus dem Pearson Verlag empfehlen.]

Naja solche Ausnahmen gibt es, das Material der IUBH ist sonst überwiegend gut bis sehr gut.

Jedenfalls habe ich die Makroökonomieklausur nun im Mai nochmal geschrieben und denke, das Ergebnis wird zufriedenstellend sein.

Wie in jeder Klausur bin ich mir nur bei den (verhassten) MC-Fragen immer etwas unsicher, offene Fragen gefallen mir viel besser.

 

Den sonstigen Fortschritt kann man auch in meinem Blog unter "Über diesen Blog" verfolgen.

Momentan warte ich noch auf das Eintragen der Module Investition, Unternehmensplanspiel und eben Makroökonomie.

Es sollte alles bestanden sein und somit wäre ich dann bei 100 CP im ECTS.

 

Privat und Beruflich hat sich auch einiges getan, seit Anfang des Jahres arbeite ich nun in Köln und nicht mehr in Siegburg, dadurch bin ich etwas näher an zuhause und muss nun erst um 04.20 Uhr aufstehen, dazu bin ich auch früher zuhause, meist um 16.30.

Momentan renovieren wir unsere Wohnung und richten uns neu ein, es gibt also immer was zu tun und die Planung für das Studium, was die Zeit anbelangt, wirkt immer etwas knapp, aber ich bekomme letztendlich doch genug Stunden zusammen.

 

Momentan mache ich es so, dass ich wochentäglich mindestens eine aber manchmal auch zwei oder sogar mehr Stunden lerne und am Wochenende (solange keine Geburtstage o.ä. anstehen) Versuche den größten Teil der Tage zum lernen zu nutzen. Im großen und ganzen (Geburtstage und andere Feierlichkeiten und Verpflichtungen sind öfter als einem lieb ist und man kann nicht alle ausfallen lassen) komme ich so immer hin, außer man hat mal wirklich keine Zeit (wie bei mir im Januar).

 

Man muss natürlich auch Kompromisse eingehen, so saß ich die letzte Woche bei dem tollen Wetter in Badehose mit Grill und eiskaltem Pils im Garten, allerdings waren Skript, Laptop und Collegeblock auch dabei und leisteten mir Gesellschaft. :-P B)

 

Zum Thema Master konkretisiert sich auch der Studiengang Betriebswirtschaftslehre M.Sc. Richtung Accounting and Finance an der Universität Duisburg-Essen.

Kontakt zur Uni hatte ich schon, der FH-Bachelor der IUBH wird wohl als Zugang reichen, solange die Zugangsvoraussetzung (gilt für alle, kein NC sondern Zugangsvoraussetzung) von einem Abschluss mit mindestens 1,5 , in Worten "sehr gut", im Bachelor erfüllt ist. Andere Universitäten machen es den FHlern da schwerer, man muss oft eine bestimmte Zahl an CP in Mathe/Statistik/VWL haben die man an einer Uni im Bachelor im Normalfall auch erreicht, nur an einer FH eben nicht. Auf was man nicht alles achten muss. Damit ist natürlich ein gewisser Notendruck da, gleichzeitig muss ich bis zum WS 2017 mit dem Bachelor fertig sein.

Eine genaue Prüfung meines Abschlusses und der "Gleichwertigkeit" als Zugang zu diesem Studiengang wird dann bei Bewerbung geprüft, das dauert natürlich noch etwas, da mein Start für das WS 2017 geplant ist.

 

Dazu werde ich schauen, dass ich noch irgendwo das TERP10 der Uni DuE unterkriege, so ein universelles SAP-Zertifikat zu so einem Schnäppchenpreis scheint mir eine gute Sache für die Zukunft zu sein.

 

 

Der Beitrag war nun etwas länger, aber der letzte ist auch etwas länger her. :-P

Ich werde schauen, dass ich hier wieder regelmäßiger Berichte.

 

Im Moment bearbeite ich das Modul Steuerlehre und plane die Klausur im Juni.

 

 

Viel Freude und Erfolg allen hier beim Lernen. :-)

 

 

Nachtrag zum Thema Einsichtnahme:

 

Ich hatte nun schon einige Einsichtnahmen und habe mir vorgenommen dies nun immer zu machen, da Fehler bei der Bewertung nun mal passieren können, niemand ist unfehlbar.

Dies rührt daher, dass bei mir nun schon bei 3 Einsichten eine Verbesserung der Note herauskam. Ein Mal wurde eine von mir komplett richtig beantwortete MC-Frage mit 1 anstatt 4 Punkten bewertet (der Tutor hat mich sogar angeschrieben und sich entschuldigt, es war wohl ein Versehen). Einmal wurden die Punkte falsch zusammengezählt und einmal wurden Punkte vergessen mitzuzählen.

Die Einsprüche waren dahingehend auch nicht schwierig und es war klar, dass ich die Punkte bekommen muss, da es einfach offensichtliche Korrekturfehler waren.


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13 Kommentare


Das mit den Kompromissen kenne ich, aber mit Badehose und eiskaltem Pils ist doch kein schlechter Deal... :thumbup:

 

Ich werde mir am Wochenende einen Doppeldienst bei den Maltesern geben, bisschen als Sanitäter bei 'ner Großübung mitfahren, aber die meiste Zeit werde ich da wohl auch auf'm Auto sitzen, warten und dabei lernen können. Zumindest die Kulisse ist mal was anderes :P

(Einzig das Pils gibt's dann natürlich erst später).

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Hört sich doch nach einem machbaren Plan bis WS 2017 an :)

 

vor 28 Minuten, chryssi sagte:

Das mit den Kompromissen kenne ich, aber mit Badehose und eiskaltem Pils ist doch kein schlechter Deal... :thumbup:

 

Ich werde mir am Wochenende einen Doppeldienst bei den Maltesern geben, bisschen als Sanitäter bei 'ner Großübung mitfahren, aber die meiste Zeit werde ich da wohl auch auf'm Auto sitzen, warten und dabei lernen können. Zumindest die Kulisse ist mal was anderes :P

(Einzig das Pils gibt's dann natürlich erst später).

 

Irgendwoher kommt mir das stark bekannt vor :rolleyes:

So DIenste schreien nach -> Lernen :D

 

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Chrissi04

Geschrieben

vor 14 Minuten, Jeany89 sagte:

Hört sich doch nach einem machbaren Plan bis WS 2017 an :)

 

Ja mit einer Klausur pro Monat geht es schon irgendwie, man muss halt immer auf eine eins lernen und darf sich kaum Fehltritte erlauben. :-/ Ist schon etwas Druck.

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Markus Jung

Geschrieben

Bei der Aussicht auf eine drei eine leere Klausur abgeben ist schon sehr ehrgeizig ;).

 

Korrekturfehler können immer mal vorkommen. Dass dies bei dir schon so häufig vorgekommen ist, finde ich allerdings schon recht viel. Da bleibt einem ja gar nichts übrig, als das jedes Mal nachzukontrollieren. Mein Vertrauen in die Korrekturen wäre da jedenfalls recht begrenzt nach solchen Erfahrungen...

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Chrissi04

Geschrieben

vor 21 Minuten, Markus Jung sagte:

Bei der Aussicht auf eine drei eine leere Klausur abgeben ist schon sehr ehrgeizig ;).

 

Ich war mir sicher, ich kann es besser und fand das Fach ja auch interessant, sodass es nicht tragisch war sich nochmal damit auseinanderzusetzen. Dazu kommt natürlich die Sache mit der Zugangsvoraussetzung für den Masterplatz.

Nur ist jetzt mein Puffer so langsam aufgebraucht, nochmal sollte das nicht passieren, obwohl man ja immer die Möglichkeit hat zwei Klausuren an einem Termin zu schreiben oder die Blockklausurtermine zu nutzen. Diese Flexibilität ist echt Gold wert.

 

 

Ja, das mit den Korrekturfehlern kann nun mal passieren und ist ja auch nicht so tragisch, man muss nur Einsicht nehmen. Es ist auch kein allzu großer Aufwand. Mein Beitrag sollte auch andere dazu ermutigen das öfter zu machen, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass es sich lohnt.

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Hallo Chrissi04,

seit ich deine Erfahrungen mit der Einsichtnahme gelesen habe, kreisen meine Gedanken auch um das Thema. Eventuell hätte es sich doch gelohnt, die ein oder ander Einsichtnahme zu machen, hätte hätte Fahrradkette... :sneaky2::confused:

 

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Ich habe auch sehr viele EInsichten gemacht, alleine um zusehen woran es haderte.

Bisher kam nur bei einer was raus, das wurde schon durch die Hochschule selbst entdeckt und korrigiert :)

 

Chrissi...wie kann man Makro nur interessant finden :D

 

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Chrissi04

Geschrieben (bearbeitet)

Ach da gibt es soviele schöne Zusammenhänge und es wird das Wirtschaftsgeschehen und dessen Politik schön anhand von Modellen erklärt, find ich gut, besser als andere Sachen die man nur auswendig lernt.

Allerdings fand ich Skript und Tutorien diesmal echt nicht gut, da kann einem schnell die Lust darauf vergehen ;)

 

@Katze87 Kann nicht schaden, Fehler können ja immer passieren, auch beim korrigieren und eine Einsicht zu machen ist ja kein großer Mehraufwand wenn man am selben Tag sowieso eine Klausur schreibt, wenn nicht, dann würde ich mir das auch überlegen.

 

Und soeben kam noch die Investitionsnote, also sind es jetzt offiziell schon mal 90 CP, hälfte rum 🍺

bearbeitet von Chrissi04

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Hat das bei euch immer gleich geklappt mit der Einsichtsnahme? Ich hätte für den Mai-Termin letzten Samsatg eine beantragt, diese wurde mir jedoch abgelehnt und musste ich jetzt fürs nächste Monat neu beantragen...

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Chrissi04

Geschrieben

@AnnaBWL Ein Mal hat es bei mir auch nicht direkt geklappt, dann muss man es zum nächsten Termin nochmal beantragen, wie das allerdings sein kann weiss ich nicht. Vielleicht hängen die Prüfungen manchmal in einem schwarzen Loch und gucken sich entfernte Galaxien an, bis sie dann schlussendlich beim Prüfungsamt ankommen.

Vor allem weil die ja eingescannt werden..

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Markus Jung

Geschrieben

Warum wurde die Einsicht denn abgelehnt? Lag sie noch nicht im Prüfungsamst vor, oder gab es da andere Gründe?

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Chrissi04

Geschrieben

Bei mir war es genau so, wie du es sagst. Sie lag dem Prüfungsamt noch nicht vor. Was relativ merkwürdig ist, da dieses ja schon längst die Note eingetragen hatte und die Klausuren durch einen externen Dienstleister eingescannt werden und so den Korrektoren zur Verfügung gestellt werden.

Aber dann hat es einen Monat später geklappt.

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Stefania85

Geschrieben

Wie lief denn Steuerlehre bei dir im Juni?

 

Viele Grüße?😀

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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
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      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
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      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.