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Update Uniwechsel - ich lebe noch ;-)

Kiwibaer

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Hallo ihr Lieben,

 

hätte psychodelix mich nicht angefunkt, hätte ich bestimmt das Jahr Abwesenheit geknackt... was aber unabsichtlich gewesen wäre, denn in meinen letzten Semesterferien hatte ich mir fest vorgenommen hier zu posten... und habe es dann doch nicht geschafft/gemacht. Manchmal siegt auch einfach die Faulheit. :-D Typisch Student würde so manch einer sagen. :-))) Ein kleines bisschen zu Recht muss ich zugeben. :-D

 

Wer keine Lust hat, nun einen meterlangen Blogeintrag zu lesen, der sollte spätestens hier wegklicken. Denn am besten fange ich bei meinem zuletzt verfassten Blogpost an:

In dem letzten Post stand ich ein paar Wochen vor der Modulprüfung 1D an der Fernuni Hagen. Ich hatte mega spät angefangen zu lernen und war nicht wirklich zuversichtlich, habe mich aber mit einer lieben Kommilitonin zum "Bulimie lernen" getroffen. :-) Hat letztlich gut funktioniert. Hab das Modul mit ner 2,0 abgeschlossen. War mega froh darüber, weil ich keine Lust hatte, Statistik noch einmal an der neuen Uni zu belegen.

 

In der Zeit der Vorbereitungen gab es eine Menge Papier- und Nervkram. Erst recht, als ich kein Studienplatz für mein Nebenfach bekommen habe. Letztlich habe ich mich notgedrungen für das Nebenfach Afrikanistik entschieden und hatte somit im Oktober meinen ersten richtigen Studententag an einer Präsenzuni im 3. Fachsemester.

Puhh, ich war ziemlich geplättet von der Anzahl der Prüfungen, die man ablegen muss. Zum Vergleich: für ein Modul, welches man an der FernUni mit 15 LP und einer Klausur abschließt, muss man an meiner Uni z.B. für ein Modul mit 12 LP 3 Seminare á 1,5 Std. pro Woche besuchen (+ Vor- und Nachbereitung) + 3 Studienleistungen in Form von Referaten, Essays etc. ablegen + eine 15-20 seitige Hausarbeit schreiben. Gefühlt – zumindest im ersten Semester – war hier ziemlich viel zu tun. Aber nun gut, dafür war es ja auch Vollzeit. Ein bisschen schade ist es, dass man manchmal notgedrungen nur den LP hinterherlechzt.

An der FernUni hatte ich bereits 60 LP „gesammelt“. Hiervon konnte ich mir immerhin 49 LP anrechnen lassen. Den Rest muss ich nachholen, da einige Module an meiner Uni mit weniger LP bewertet werden als an der FernUni.

Auch das Nebenfach und meinen Schwerpunkt „Sozialpädagogik“ muss ich nachstudieren. So kam es, dass ich das Feld von hinten aufgerollt habe und notgedrungen das Vertiefungsmodul der Sozialpädagogik besuchen musste, obwohl ich bisher nicht mal das Einführungsmodul besucht hatte – was ich übrigens erst dieses Semester mache. Es hat aber alles einwandfrei geklappt, auch wenns mich einige Nerven gekostet hat.

Mein Plan ist es, trotz Rückstand, im SS 17 meine Bachelorarbeit zu schreiben. So wie es momentan aussieht, scheint es zu funktionieren, wenn ich dieses Semester noch einen Schlag reinhaue und meine 55 LP reiße. Ein bisschen übermütig vielleicht, weil ein oder zwei Hausarbeiten auch noch während meines Praktikums anfallen, das ich in den Sommersemesterferien machen werde. Was ich aber an der FernUni gelernt habe, kommt mir jetzt definitiv zu Gute: Disziplin und Selbstorganisation.

Eins kann ich sagen: ich fands schon super an der FernUni, aber eine Pärsenzuni legt doch noch eine Schippe drauf. In Präsenz zu studieren ist noch einmal ein komplett anderes Lebensgefühl und gibt einem viele Freiheiten.

So hatte ich z.B. die Möglichkeit mein Hobby weiter auszubauen und mich nun damit selbständig zu machen. Diese Möglichkeit und Zeit hätte ich wohl nie gehabt, wenn ich weiter Vollzeit/Teilzeit gearbeitet hätte und ein Fernstudium gemacht hätte.

 

Da aber in diesen beiden Bereichen momentan sehr viel Zeit drauf geht, steht mein Psychologischer Berater momentan mal wieder komplett still. Im Februar war ich bei dem zweiten Seminar. Vorher hatte ich es wenigstens noch geschafft Studienheft 9 zu bearbeiten. Ich habe das Abschlussseminar nun auf den Oktober geschoben, in der Hoffnung, bis dahin zum Studienheft 16 vorzustoßen. Meine Zeit läuft nämlich im Januar 2017 aus. Ich kann zwar verlängern, möchte ich aber eigentlich ungern, weil es ja doch immer im Kopf rumschwirrt. Bisher häng ich immer noch am Anfang von Studienheft 10 fest… :-D Der Plan steht… und ein gehöriger Tritt in den Allerwertesten ist wohl auch von Nöten. Also gut, das mal hier öffentlich zu machen. ;-)

Ich bin momentan stark am überlegen, an den Bachelor noch den Master zu hängen. 100% weiß ich es noch nicht, aber ich hab ja noch 2 Semester…

 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! Tatsächlich muss ich morgen arbeiten :-D. Mein Nebenjob verlangt das immer samstags von mir… jaja,… auch Vollzeitstudenten müssen etwas fürs Geld tun. :-DDD


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6 Kommentare


Fernstudi_Psy

Geschrieben

Wie schön von Dir zu lesen! Toll, dass es Dir so gut geht! Erzählst Du uns, was für ein Hobby von Dir Du zum Beruf gemacht hast? Das finde ich spannend. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg & freue mich, wenn Du hier weiterhin an und zu berichtest.

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Schön von Dir zu hören.

Mit Deiner Energie, wirst Du das alles schon schaffen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass Du auch noch den Master absovieren wirst.

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Markus Jung

Geschrieben

Danke für dein Update. Kann ich mir gut vorstellen, dass bei so einem Präsenzprogramm der Kurs bei Impulse hinten dran kommt. 

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psychodelix

Geschrieben

Zitat

hätte psychodelix mich nicht angefunkt, hätte ich bestimmt das Jahr Abwesenheit geknackt... was aber unabsichtlich gewesen wäre, denn in meinen letzten Semesterferien hatte ich mir fest vorgenommen hier zu posten... und habe es dann doch nicht geschafft/gemacht. Manchmal siegt auch einfach die Faulheit.

 

Würde ich mir nicht ständig Zettel schreiben oder woanders Notizen machen, würde ich NOCH mehr vergessen, als jetzt schon. :lol:

 

Zitat

So hatte ich z.B. die Möglichkeit mein Hobby weiter auszubauen und mich nun damit selbständig zu machen.

 

Interessiert mich auch, was das ist! Rück schon raus mit der Sprache.

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Danke für eure Kommentare! (Ich verzichte jetzt mal auf die direkte Eingabe eurer Namen... irgendwie funktioniert das bei mir nicht mehr. Vll. liegt es an meinem Browser?!)

 

Ich habe mich nur in einem ganz kleinen Format selbständig gemacht, also nur auf nebenberuflicher Basis. Vor einiger Zeit habe ich angefangen, Kosmetik selber herzustellen. Nun habe ich die Gelegenheit bekommen, bei einem Buchprojekt mitzumachen und dort ein paar Seiten des Buches mit meinen Rezepten und Bildern zu füllen. :-)

 

Hab vor, hier wieder etwas aktiver zu werden. Ich merke grad mal wieder, dass dieser Austausch hier unheimlich motivierend ist. Es macht Spaß, dass diese Internetseite so "aktiv" ist und es Gleichgesinnte gibt. ;-)

 

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Markus Jung

Geschrieben

Freut mich, dass du hier wieder aktiver mit machen möchtest 🙂.

 

Über die Probleme mit dem Markieren von Personen haben wir uns kürzlich hier ausgetauscht:

 

 

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      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
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      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
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      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
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      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!