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Übergewicht durchs Fernstudium

Higgins

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Zugegeben, der Titel ist zwar etwas provokant gewählt und bei mir spielen sicherlich noch andere Faktoren eine Rolle (z.B. Hashimoto). Aber wenn ich mir die letzten vier Jahre so ansehe ist schon deutlich erkennbar, dass ich seit Beginn des Fernstudiums massiv zugenommen habe. Inzwischen hat die Geschichte leider ein derart gesundheitsschädigendes Ausmaß erreicht, dass ich einfach bald was unternehmen muss wenn ich mich wieder wohlfühlen und langfristig gesund bleiben möchte.

 

Früher war ich jemand, der mit einer Vollzeitstelle in einem körperlich anstrengenden Beruf gearbeitet hat und zusätzlich noch jeden Tag 25 km mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren ist. Auf die Ernährung musste ich dabei kaum achten, konnte ich doch mein Gewicht mit der Masse an Bewegung super einfach halten. Ich habe normal gegessen, Süßigkeiten moderat konsumiert und Fast Food so gut wie nie gekauft.

 

Heute arbeite ich zugunsten des Fernstudiums von 100% nur noch 40%. In meiner Freizeit sitze ich oft stundenlang vor dem PC und fasse Studienbriefe zusammen. Oder ich lerne über Stunden für eine Prüfung. Oder ich schreibe an einer Hausarbeit. Gerade vor den Prüfungsphasen, die oft viele Wochen dauern, überkommt mich dann auch noch zusätzlich das unstillbare Bedürfnis jede Menge Süßkram zu konsumieren. Zwecks Zeitmangel greife ich auch ganz gerne mal auf „schnelle“ Gerichte wie Döner, Pommes, Pizza &Co zurück. Über die Jahre bin ich so immer inaktiver und "verfressener" geworden und dadurch immer schwerer.

 

Es wird also Zeit was zu ändern. Da das Studium noch mindestens ein Jahr dauert kann ich ja wohl schlecht sagen, dass ich erst in einem Jahr anfange :lol: (zumal das nächste Studium schon wartet). Deshalb würde mich mal interessieren, wie es anderen Fernstudenten mit dem Thema geht und welche Lösungen sie für sich gefunden haben (sofern es hier überhaupt welche gibt mit diesem Problem :rolleyes:).

 

Momentan bereite ich mich ja auf Sozialrecht vor und könnte Berge von Süßkram verdrücken, v.a. weil der Prüfungstag immer näher rückt... :ohmy:Sicherlich spielt da auch die Befürchtung durchzufallen eine große Rolle. Ich habe mir überlegt, ob ich wieder mit Radfahren und Schwimmen anfange (obwohl Letzteres bei meinem Übergewicht mehr als peinlich ist). Fitnesscenter ist gar nichts meins, Fitness-DVD`s auch nicht. Vielleicht noch inlinern...

 

LG Higgins


 


 


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StudiAlex

Geschrieben

Da bist du wahrscheinlich in die gleiche Falle wie viele getappt und mit weniger körperlicher Aktivität wie früher aber ähnlich viel und wie du schreibst falsch gegessen.

Ich würde jetzt nicht sagen das ich übergewichtig bin, das eine oder andere Kilo kam durch die sitzende Arbeit und das Studium aber sicher dazu :P

 

Seit Anfang des Jahres geh ich regelmäßig ins Fitnessstudio und betreibe dort Krafttraining (für dich halt einen anderen Sport, da du das ja nicht magst) und achte darauf was und wie viel ich esse. 

Man wundert sich am Anfang sehr mit wie wenig Essen man 2000 kcal oder mehr schafft wenn man einfach irgendwas futtert :D

 

Ein Patentrezept gibts da nicht. Es hilft nur konzentriert, diszipliniert und vor allem Gesund nach und nach abzunehmen.

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Marmotte

Geschrieben

Das ist in der Tat gefährlich. Ich laufe auch immer wieder Gefahr das Essen schleifen zu lassen: keine Zeit zum Einkaufen oder kochen etc. Und dann wird schnell die Fertigpizza in den Ofen geschoben oder Nudeln mit Ketchup gegessen.

 

Zum Glück koche ich recht gerne. Ich versuche immer für 2 Tage zu kochen und für die ganze Woche einzukaufen, so dass der Zeitaufwand da minimiert wird - Einkaufen kann ja so zeitraubend sein! Suppen kann man beispielsweise gut in grossen Mengen kochen und einfrieren, der Zeitaufwand für viele Portionen ist praktisch gleich wie für 2 oder 3. Der nächste Clou ist der Dampfgarer in der neuen Küche, da haue ich alles rein und drücke Start. Während mein essen gegart wird kann ich weiter lernen ohne darauf achten zu müssen. Jetzt kommt ja auch der Sommer, da ist Salat und was Gegrilltes genauso schnell gemacht wie den Döner von der Dönerbude zu holen. Und wenn ich das unbändige Gefühl habe Chips essen zu müssen (bei mir ist es selten Schokolade) dann tue ich das bewusst und sehe es so dass ich mir etwas gönne. Vor allem vor so einer Klausur überkommt es mich :-) Schleichend sind komischerweise auch meine Portionen größer geworden, das kontrolliere ich jetzt mit ebalance.

 

Sport mache ich auch weniger als vor dem Studium aber immerhin 2x in der Woche. Demnächst kommt ein Crosstrainer in die Wohnung, den ich dann mind. 2 mal in der Woche für 20-30 Minuten nutzen will. Vielleicht auch gut um beim lernen den Kopf mal wieder frei zu pusten. Könnte ich zwar auch beim joggen, aber da ist über die Runde die ich laufen "muss" ein fester Zeitaufwand vorgegeben, der mir manchmal zu viel ist.

 

Pass auf dich und deinen Körper auf, denn du hast ja nur den einen!

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Julikäfer

Geschrieben

Ich bin jetzt noch nicht lange dabei, aber ich merke jetzt schon, dass ich in Handlungsabläufe zurück rutsche aus denen ich mich in den letzten drei Jahren heraus gekämpft habe.

 

Mein Plan bezüglich des Essens zum Lernen ist schon mal: Am Schreibtisch wird nicht gegessen. Ich stelle mir alle 1,5 h den Wecker und mache dann eine kleine Pause. In denen ich auch nicht jedesmal was esse. Ich plane mein Essen am Abend schon. Jedenfalls die Uhrzeit. Von dem was ich esse muss ich nicht viel überlegen, denn da ess ich eh meißtens das gleiche.

 

Sporttechnisch habe ich nun auch geplant wenigstens an zwei Tagen in der Woche 1 1/2 Stunden weniger zu lernen und dafür die Zeit fürs Fitti oder Schwimmen oder wenns nur spazieren gehen ist, zu nutzen.

Wenn du wirklich so übergewichtig bist wie du sagst, kann ich zwar gut nachvollziehen, dass dir das schwimmen peinlich ist, aber letzten Endes hört man ja immer, dass es super beim Abnehmen hilft und dazu noch Gelenke schonend ist. Außerdem sieht man dich unter Wasser doch eh nicht ;-)

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Count Goldbeast

Geschrieben

Bei mir ist es nicht das Essen, oder Süßkram sondern das Saufen. fährt Stoffwechsel runter usw. aber egal was machen kannst, sind zwar übliche Allgemeinplätze stimmt aber.

 

- Fettabbau geht nur durch negative Energiebilanz (mehr verbrauchen als reinstopfst)

- Süßkram weglassen oder auf was anderes Umstellen, Problem ist hier das den Blutzucker permanent oben lassen willst, fährt sonst Achterbahn.

- Hirn braucht Magnesium, körper auch. besonders wenn noch jung bist.

- Wasser trinken (pro 25kg körpergewicht mindestens ein Liter am Tag)

- Mehr schlafen, ggf auch Tagsüber. (auch wichtig für Lerneffekt)

 

Bewegungsmangel? Mehr Bewegung...  Laufen gehen ist am einfachsten und billigsten.

Wenn miserabel läuft Radfahren ohne Gangschaltung, ruhig anstrengend das die Pumpe gehst und schwitzt  - wenig belastung wenig verbrauch, ja.... 

Viertelstunde in der früh reicht erstmal, danach bist Wach und Gehirn funktioniert zum lernen nach der Dusche.

(vorhe zum Arzt gehen das kein Herzkaspar bekommst blah blah)

 

Ansonsten wenn dich schämst, laufen auf der Stelle daheim wo dich keiner sieht, seilspringen, Kniebeugen und Liegestützen daheim. (so für den anfang 100 Stück von beidem ^^) Klimmzüge, wenn keine Stange hast an der Türklinke/Tisch etc. sonstwo dran hochziehen.

 

Das ist eigentlich alles was man wissen muss... Wissen hilft halt nix wenn man nix macht...

 

 

 

 

 

 

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Ja, mich hatte es zwischenzeitlich auch erwischt. Mir hat geholfen:

 

Kieser Training zum Muskelaufbau. Zweimal die Woche, eine Stunde Aufwand von Haustür zu Haustür. Fitness Studio schien mir zu aufwändig. Ich verzettel mich da gerne bei einem breiten Kurs- und Geräteangebot. Das spartanische Kiesertraining war genau richtig.

 

Yogakurse in den Phasen mit geringerer Belastung. Kurs, weil es mich motiviert hat auch hinzugehen, wenn ich für 5 oder 8 Abende bezahlt habe. Und weil zusätzliche Sozialkontakte, mit denen man im Laufe des Kurses über andere Dinge als Arbeit und Studium gesprochen hat.

 

Am Wochenende einen Tag mit Draussen-Bewegung verbringen. Immer! Jedes WE! Egal ob Wetter oder Prüfung. Ein halber Tag geht immer und lüftet das Gehirn durch. Oft bin ich nur von 7-14 Uhr in den Bergen gewesen und konnte dann Abends noch eine Lerneinheit einlegen. Nicht verausgaben, sonst ist die Couchanziehungskraft zu hoch abends.

 

Kein Süßkram im Haus, aber ausreichend Nüsse für die Snack-Attacke beim Lernen. Wie schon vom Julikäfer geschrieben: am Lerntisch wird nichts gegessen. Nie und nimmer! Keine Ausnahme. Aufstehen, Füße vertreten und in der Küche snacken bringt den Kreislauf und nicht all zu selten auch die Gedanken in Schwung.

 

Außerdem habe ich mir die Kalorien typischer Mahlzeiten bewusst gemacht und dann gegebenenfalls kleinere Portionen gegessen. Vor allem bei den Kohlenhydraten habe ich reduziert, insbesonders beim Abendessen. No Carb führte zu Konzentrationsschwäche, aber low carb funktionierte gut. Beispielsweise statt 2/3 Pasta und 1/3 Tomatensauce im Teller gab es dann 2/3 Sauce und 1/3 Pasta.

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Das Problem mit dem Naschen kenn ich nur zu gut. Ich habe mittlerweile meine Süßigkeiten durch Obst ersetzt: süßes Obst wie zum Beispiel rote Weintrauben oder Melone. Klappt leider nicht immer. Aber meistens :)

Seit einer Woche versuche ich konsequent auf Weizen zu verzichten. Ich habe gemerkt, dass Weizen mich immer mehr dazu ermuntert hat, noch mehr Kohlenhydrate und Zucker zu mir zu nehmen. Wenn dich das Thema interessiert kann ich dir das Buch "die Weizenwampe" empfehlen.

 

Seit ein paar Monaten gehe ich auch mindestens drei Mal die Woche für 30min auf den Crosstrainer bei mir zu Hause. Abnehmtechnisch merk ich bei den 1,5 Std. pro Woche nichts, aber man fühlt sich danach definitiv besser und hat sein schlechtes Gewissen beruhigt. :) 

 

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psychodelix

Geschrieben

Bei mir ist es eher andersherum. Ich esse meist erst gegen 19/20 Uhr das erste Mal am Tag, weil ich vorher viel zu eingespannt bin.

Und seit vielen Jahren mache ich "no sports". (Nur mindestens einmal am Tag mit den Hunden länger raus, wenn möglich. Aber das bezeichne ich nicht als Sport.)

 

Mein Gewicht ist seit Jahren gleich, von daher ist es für mich okay so. Aber ich bin seit gut 9 Jahren Nachtarbeiterin und mein Körper hat sich daran gewöhnt.

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Erstmal danke für eure ganzen Ideen und Tipps, ich finde es super spannend was jeder so für individuelle Lösungen für sich findet.

 

@StudiAlex: Das mit den Kalorien finde ich auch erschreckend, an manchen Tagen komme ich locker auf 3000 und habe dabei noch nicht mal das Gefühl extrem viel gegessen zu haben. Hier besteht also eindeutig Optimierungsbedarf.

 

@Marmotte: Ich koche auch gern, allerdings ziemlich gehaltvoll, trotz viel Gemüse. Salate abends sind aber ne super Idee, gerade jetzt im Sommer wenns so warm ist. Da ich sonst viel Brot abends esse, wäre das, glaub ich, eine ganz vernünftige Umstellung.

 

Chips &Co. kann ich mir leider überhaupt nicht in geringen Portionen gönnen: Wenn die Tüte auf ist muss sie weg. Deshalb kaufe ich sowas schon gar nicht mehr.

 

Ebalance?Hab ich noch nie gehört...Da muss ich doch gleich mal recherchieren gehen. Meine Portionen sind über die Jahre nämlich auch unbemerkt angewachsen.

 

@Julikäfer: Leider hab ich es in den letzten Jahren noch immer nicht geschafft, ein gutes Maß zu finden zwischen Studium und Freizeitaktivitäten, wozu ja auch Sport gehört. In den letzten Wochen hab ich fast ausschließlich für die Sozialrecht-Klausur gelernt und sonst nur wenig gemacht. Offenbar sollte ich mein Augenmerk verstärkt darauf legen, mindestens 2x die Woche was für meinen Körper zu tun. Hier in der Nähe gibt’s ein kleines Schwimmbad wo nicht so viel los ist, vielleicht traue ich mich da doch mal hin...

 

@Count Goldbeast: Wie gut, dass ich fast nie Alkohol trinke, das wären ja noch zusätzlich Kalorien ohne Ende :scared:

 

Das was du sagst stimmt natürlich alles, aber wie war das doch gleich mit Theorie und Praxis...Interessant fand ich deine Bemerkung übers Magnesium. Ich bin zwar nicht mehr jung, aber vielleicht braucht man beim Lernen bestimmte Mineralstoffe, die man auch anderweitig konsumieren könnte als mit Süßkram. Irgend jemand hatte was von Obst geschrieben, ist vermutlich reine Gewöhnungssache sich da umzustellen.

 

@Lumi: Jedes Wochenende rauszugehen ohne Ausnahme finde ich auch ne super Idee. No Carb funktioniert bei mir gar nicht und führt nur zu Heißhungerattacken, aber Kohlenhydrate generell etwas einzuschränken würde bei mir schon Sinn machen, weil ich wirklich viel davon esse. Und Nüsse zum Lernen werde ich mir auch merken, es gibt ja nicht umsonst „ Studentenfutter“, das würde auch ganz gut zu der „Mineralstofftheorie“ passen.

 

@Kiwibaer: Das Buch Weizenwampe habe ich sogar zu Hause und hab ne Weile versucht mich ohne Weizen zu ernähren. Ist für mich nur leider nicht auf Dauer umsetzbar, wenn meine Family neben mir leckere Sonntagsbrötchen verdrückt. Da kann (und will) ich irgendwie nicht drauf verzichten. Aber ich werde meinen massiven Kohlenhydratkonsum definitv überdenken. Und das Obst zum Lernen wird auch eingeplant.

 

@Psychodelix: Beneidenswert, so müsst es mir mal gehen. Ich finde es faszinierend, wozu so ein Körper in der Lage ist, wenn man ihn dazu „erzieht“.

 

Nochmal danke an alle für eure ganzen Anregungen :thumbup:. Obwohl ich schon viel über gesunde Ernährung wusste, sieht man manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht. Gut dass es dieses Forum gibt, damit man daran erinnert werden kann :).

 

LG Higgins

 

 

 

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Julikäfer

Geschrieben

Higgins, das ist ja echt super, wie du uns allen noch mal eine Rückmeldung gibst. :-)

 

Ich hab in den letzten Jahren vor allem zwei Dinge gelernt:

 

1. Nicht mit anderen vergleichen und nicht denken, alles was die machen muss ich auch machen.

2. Mach alles in kleinen Schritten.

 

Es ist sehr gut, dass du für dich merkst, dass es so nicht weiter geht und dass du dich nicht wohl fühlst. Aber aufeinmal ein ganzes eingespieltes Verhalten ändern zu wollen, scheitert meistens. Ich finde es gut, wenn man sich auf zwei Sachen zum Beispiel konzentriert.Wie zum Beispiel: 3x die Woche abends Salat essen, 2 x die Woche spazieren gehen.

 

Sicherlich wird das nicht sofort die Kilos purzeln lassen. Ist  aber ein Schritt in die richtige Richtung.

 

Ich wünsch dir viel Erfolg. :-)

 

 

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Markus Jung

Geschrieben

Zitat

Chips &Co. kann ich mir leider überhaupt nicht in geringen Portionen gönnen: Wenn die Tüte auf ist muss sie weg. 

 

Kleine Tüten kaufen. Die sind natürlich im Verhältnis gesehen maßlos überteuert, aber dadurch ist es auch etwas Besonderes und wenn die Tüte leer ist, ist sie eben leer. Gibt es nicht von allen Sorten, aber teilweise schon. Ggf. mal am Kiosk schauen, falls es die im Supermarkt nicht gibt. Mit Schokolade geht das zum Teil auch - im Aldi gibt es zum Beispiel mehrere kleine Schokoladen im Bündel.

 

Ansonsten können die ganzen guten Anregungen hier denke ich nur genau das sein - Anregungen, die dir vielleicht dazu helfen können, deinen ganz eigenen Weg zu finden und zu schauen, was für dich umsetzbar ist und was nicht.

 

Was ich problematisch finde ist, wenn sich plötzlich alles nur noch ums Essen dreht und zum Beispiel ein riesen Aufwand betrieben werden muss, um alle Kalorien zu dokumentieren etc. 

 

Und möglicherweise könnte es auch mal interessant sein, zu einer (guten, professionellen) Ernährungsberatungsstelle zu gehen und zu hören, was die so empfehlen.

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Danke Julikäfer :)

 

Ja, ja, die kleinen Schritte....man möchte doch immer alles sofort haben ;).

 

Ich habe mir jetzt mal vorgenommen mein Fahrrad aus dem Keller zu holen und am Sonntag einen kleinen Fahrrad-Ausflug zu machen. Außerdem habe ich mir zwei Kochbücher mit Salat-Rezepten bei Amazon bestellt. Das recht für den Anfang und ich werde sehen, wie ich damit im Laufe der Zeit zurecht komme.

 

@Markus: Den von dir beschriebenen Aufwand möchte ich unbedingt vermeiden, weil er einfach sehr viel Lebensqualität wegnimmt. Nach den kleinen Packungen werde ich mal Ausschau halten.

 

LG Higgins

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Count Goldbeast

Geschrieben (bearbeitet)

 

Zitat

 

. Ich bin zwar nicht mehr jung, aber vielleicht braucht man beim Lernen bestimmte Mineralstoffe, die man auch anderweitig konsumieren könnte als mit Süßkram.

 

Bei Lernen + Arbeit merk ich das ich hier relativ schnell Mangelerscheinungen bekomme, Muskelkrämpfe beim Sport, oder starke unkonzentiertheit. Ich nehm dann auch schonmal ne Tablette weil mein persönlicher Bedarf schlicht höher ist, und es auch vglw. schwierig wäre den durch Essen (und trinken) alleine zu decken.

 

 Mit am meisten Magnesium hat Kakao - eine Tasse pro Tag (richtiger purer mit Milch oder Wasser) ist auch verkraftbar wenn man auf die Linie achten wil....

Schokolade ist Stück so daneben auch nicht, aber dann auch die dunkle mit wenigstens 50%+ Kakao und weniger Zuckier, die sich auch in jeder Militärration auf der Welt befindet als Lebensmittel und "nervennahrung" und nicht unbedingt als Naschwerk.

Wenn man sich ne ganze 100g Tafel Vollmilch die fasst nur aus Butterfett und Zucker besteht reinschiebt braucht man sich über die Folgen auch nicht wundern, die "lilafarbenen" Produkte haben so grad noch den Mindestanteil als Kakao das man das ganze noch als Schokolade bezeichnen darf.

Zuviel Zucker stört auch die Magnesiumaufnahme. Ansonsten halt Bananen, und Nüsse (Studentenfutter besser statt die salzigen Erdnüsse von denen man 500g auf einmal futtern will), usw.   -  Wie man aber sieht, sind das immernoch alles Lebensmittel mit vglw. viel Nährwert.

Vorteil, die sättigen..

 

 

Salat selber hat zwar so gut wie keine Kalorien, aber auch keinen Nährwert, Vitamine sind auch keine drin. -

Da man aber ein "Hungergefühl" hat das irgendwo begründet ist (oft Blutzucker) wird er dagegen am Abend nicht helfen, und man wird sich danach meist trotzdem noch ein Brot holen. :P  Oder wird versuchen den Salat mit soviel Dressings, Crouton etc. "aufwerten" das man im Prinzip auch gleich eine Stulle mit Mettwurst hätte essen können.

 

So Umstellungen sind immer schwierig, und wenn dann noch irgendwelche Askese-Ideen mit reinkommen hauts meist die Motivation zusammen.  

 

 

Zitat

Was ich problematisch finde ist, wenn sich plötzlich alles nur noch ums Essen dreht und zum Beispiel ein riesen Aufwand betrieben werden muss, um alle Kalorien zu dokumentieren etc. 

 

 

Muss man nicht machen, aber ne Zeitlang "zählen" und sich die Nährwerte vergegenwärtigen von dem was man üblicherweise so isst helfen das man zumindest ne grobe Überschlagsrechnung machen kann. - Wieviel man verbraucht, und wie der eigene Stoffwechsel funktioniert das ist bei jedem anders.

Wenn man es "ungefähr" richtig macht dann tut sich schon was, und die Situation verschlimmert sich wenigstens nicht mehr.

Wenn man keinen Adonis-Komplex oder sowas hat dann besteht auch kein Grund für was zwanghaftes - und man muss auch nicht die ganzen Ersatzreligionen und den Esoterikunsinn der beim Thema Ernährung verbreitet wird mitmachen - vieles davon was auch von "offiziellen" Stellen verbreitet wird ist unwissenschaftlich.

Essen muss nicht zwangsweise irgendwelche "Heilsleeren" versprechen, zwangsweise "Gesund" sein oder der Speiseplan gar nach Strafe/Belohnung-Gesichtspunkten orientiert werden sondern es muss in erster Linie satt machen und schmecken und einen soweit ernähren das man nicht krank wird.

Ein "gewisses Maß" an Übergewicht ist biologisch auch durchaus erwünscht weil es tatsächlich die Überlebenschancen erhöht. Aber das ist auch immer ne Frage der Verhältnissmäßigkeit und wie man sonst beieinander ist. 

Wenn man nicht mehr in den ersten Stock kommt, und nichtmal mehr 3 kilometer laufen kann (das mit dem Beine schnell bewegen) ohne zu sterben, und sich das andere Geschlecht soweit vor einem ekelt das die Chancen auf Fortpflanzung sinken dann stimmt das Verhältnis einfach nicht mehr. 

 

3000kcal sind mit unverarbeiteten Lebensmitteln und ohne Süßkram/Limo etc eigentlich schon schwierig zu erreichen - das ist ca die Energie die in nem ganzen Kilo (rohem) Reis steckt (gekocht eine Unmenge), oder fast 4 Kilo Kartoffeln. - Selbst wenn man den ganzen Tag Zeit hätte, würde das ein Mensch gar nicht runterbringen. - in Form von Sahnetorte oder Pommes ist das aber kein großes Problem. - Wenn man da gar keinen groben Überblick hat wird das halt schwierig zu entscheiden oder abzuschätzen (wieviel noch reinpasst).

 

Und um die 3000kcal zu verbrauchen braucht man nen Grundumsatz wie ein 130 kilo Bodybuilder, oder muss sich eben stark bewegen, das war zu früheren Zeiten eine Tagesration für einen "Schwerarbeiter". 

 

Hunger ist in unserer Gesellschaft im wesentlichen ein "virtuelles" Gefühl .

 

Normaler Bedarf für den "08/15 durchschnittmensch" (wer ist schon einer?) geht man von 2000kcal aus. 

Kilo Körperfett sind ca 7000kcal. Grob gesagt reicht ne Woche so futtern das Kilo extra am Bauch hängt.  Wenn man so weitermachen will dann bleibt halt nur den Kalorienbedarf drastisch erhöhen oder die Zufuhr zu senken.

Letzeres ist meist am einfachsten indem man erstmal die unnötigen "Bomben" vermeidet und sich auf andere Nahrungsmittel verlagert, diesen müssen aber auch sättigend sein.

 

Komplette Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, vielleicht auf ganz anderes Zeug was einem auch gar nicht schmeckt wird das ganze zur Diät, und die sind langfristig alle zum scheitern verurteilt, oder passen gar nicht zum eigenen Körper. Was dann mindestens zu Durchfallerkrankungen führt.  

 

 

 

 

 

bearbeitet von Count Goldbeast

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Markus Jung

Geschrieben

Zitat

Salat selber hat zwar so gut wie keine Kalorien, aber auch keinen Nährwert, Vitamine sind auch keine drin. -

 

Von welchen Salatsorten sprichst du hier? - Ich bin kein Ernährungsexperte, würde im Salat allerdings schon Vitamine und Nährstoffe vermuten, neben natürlich den Ballaststoffen. Dass er für sich genommen fast keine Kalorien hat, da stimme ich zu. 

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Count Goldbeast

Geschrieben

Von welchen Salatsorten sprichst du hier? - Ich bin kein Ernährungsexperte, würde im Salat allerdings schon Vitamine und Nährstoffe vermuten,

 

Einfache grüne Salatköpfe... Die gängigsten sind ja Römer oder Eisberg. 97% ist nur Wasser...der Rest an Nährwerten z.B allenfalls in "spuren", und manche sprechen da sogar noch von "Fälschungen von Nährwerttabellen" weil die Angaben lebensmittelchemisch allzu "optimistisch" sind. Man möchte die "Erwartung" nach den vermuteten Vitaminen und Nährstoffen nicht allzuhart enttäuschen. 

Wenn mal "Salatlüge" googelst wirst du da einiges dazu finden.

 

Nun gut.. solang er lang und heiß genug gewaschen ist, ist er hoffentlich wenigstens nicht schädlich.

 

Aber die grünen Salatsorten sind nicht wirklich "Lebensmittel" im Sinne von "Wir bauen es an damit wir nicht verhungern"  - Da hat eigentlich jede Brennessel mehr zu bieten.

 

Mit anderem "Wohlstandsgemüse" wie Spargel sieht es genauso aus. wenn es einem schmeckt und mit genug Fett in der Sauce dazu, eigentlich ein reines Luxusprodukt, bauen wir es halt an bevor wir die Fläche stilllegen oder noch ein Maisfeld für die Gasanalge.... ernährunstechnisch bedeutungslos.  Und "gesund" naja... man kann es Essen damit man halt irgendwas isst. Jeder der bisschen kritisch nachdenkt und sich an den Biologieunterricht in der Schule errinert wird feststellen müssen das man objektiv eigentlich genausogut Papier essen könnte

Das ist halt nicht so schön grün und etwas trocken...

Das ist imho das Problem, es geht oft viel mehr um die "Symbolik"  -  Strafe/Belohung, und dann verlassen wir die Objektivität und der Sprung zur Esoterik,  und zum Ersatzreligiösen "missionieren" oder gar "Geltungskonsum" - "Ernährungs-Cheauvinismus" ist es da selten weit.

 

Ein "ich möchte abnehmen, ich werde jetzt mehr XY essen weil das ja soviel gesünder ist", hat da mehr den Charakter eines "Ablasshandel" aber ob es einen dem Ziel entscheident weiterbringt ist fraglich...

 

 

 

 

 

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Markus Jung

Geschrieben

Okay, für einen nur grünen Salat passt das. Ich habe jetzt tatsächlich mal etwas gegoogelt und finde diesen Beitrag in der SZ dazu ganz gut: http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ernaehrung-die-salatluege-1.830718

 

Oft ist der Salat ja eine Mischung aus verschiedenen Rohkost-Produkten und ich denke die Ballaststoffe dienen vor allem vielen als Füllstoff, um sich nicht mehr so hungrig zu fühlen. Und ist dann vermutlich schon etwas bekömmlicher, als Papier in sich rein zu stopfen 😉.

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Martin Macke

Geschrieben

Also ich habe vor einem Jahr mit dem sogenannten Intervallfasten begonnen und ziehe das seitdem durch. Ich dieser Zeit habe ich 15 kg verloren und halte das Gewicht seitdem.

 

Es funktioniert so, das ich 16 Stunden pro Tag keine Kalorien zu mir nehme und 8 Stunden essen kann, was ich will. Keine Kalorien heisst wirklich keine, also z.B. Kaffee ohne Milch und Zucker. Ein Tag in der Woche ist Schlampertag. 

 

Es gibt verschiedene Varianten. Das Gute ist, das es für mich funktioniert ohne eine übermässige Disziplin zu verlangen.

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Martin Macke

Geschrieben (bearbeitet)

Wie es ganz genau funktioniert kann ich nicht exakt erklären. Ich hatte damals Einiges gelesen darüber. Im Prinzip wir damit der Körper angeregt, seinen Blutzuckerspiegel selber zu regulieren. Aber ich bin kein Ernährungsexperte also besser nach Intervallfasten googeln.

 

Ich habe es soch gemacht, das meine Esszeit von 12:00 bis 20:00 geht. Das heisst meine erste Mahlzeit ist das Mittagessen. Dann schliesse ich den Tag mit dem Abendessen und das wars. Nach 20:00 auch keine Schokolade oder Chips o.ä.. Jeden Samstag ist dann Schlampertag und das Frühstück mit der Familie mit dabei.

 

Diese Ernährung ist durchaus flexibel. Das heisst, das die Zeiten durchaus wechseln dürfen so lange die 16 Stunden wieder eingehalten werden. Varianten gibt es mit 24 Stunden fasten, ich komme mit dieser Variante aber recht gut zurecht.

 

Die Literatur empafh das übrigends für Männer, also evtl. als Frau nochmal recherschieren.

bearbeitet von Martin Macke

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Count Goldbeast

Geschrieben (bearbeitet)

Ich bin zwar nicht gemeint aber ich versuche mich an ner Erklärung.

 

 

Zitat

Wie funktioniert das ganze genau?

 

zitat

 

Zitat

- Fettabbau geht nur durch negative Energiebilanz (mehr verbrauchen als reinstopfst)

 

Mann isst über den langen Zeitraum nichts, die "Glykogenspeicher" laufen leer, und der Körper geht dann "auf Reserve" und verstoffwechselt das Körperfett.

In den Stunden in denen man dann isst, hat man dann (wenn es gut läuft) nicht soviel Appetit, das gefühlte "Magenvolumen" also das nötige zum "Sättigungsgefühl" nimmt ab so das man mit einer "normalen" Portion auskommt, und so über eine Woche schlicht weniger  futtert als man es sonst tun würde. 

 

Wenn es für einen so funktioniert, wunderbar...  Wenn man die 16 Stunden natürlich nur herumsitzt, um sich am Abend dann unkontrollierte 3500kcal auf einmal reinpfeift wird man so zunehmen. 

15 Kilo in 12 Monaten, 1,25 pro Monat = ca 8750kcal.. macht pro Tag nur 291 kcal...Also sagen wir 2 Scheiben Butterbrot weniger.

 

 

Bei Kalorienreduktion muss man auch immer aufpassen das der Stoffwechsel nicht "einschläft" und der Grundumsatz des Körpers sich auf Energiesparen umstellt, das kann man über Koffeein, scharfe Gewürze und Sport etwas ausgleichen. Aber man sollte möglichst nicht unter 1000kcal am Tag essen und schauen das die Fett und Eiweißversorgung stimmt. Ansonsten hat man noch Muskelschwund (was wiederrum schlecht für den Grundumsatz ist, denn Muskelmasse die weg ist verbraucht keine Energie mehr), die geistige Leistungsfähigkeit geht auch in den Keller. 

 

Mein Persönlicher Rekord war mal 24kg runter in nem halben Jahr bei gleichzeitigem stärkeren Muskelaufbau, und ohne großes "Jojo", endete dann aber im Übertraining und da ist auch gewisses Maß an Brutalität notwendig. Das ist auch nix für jeden.

Wer nur normal moderat "abnehmen" möchte der muss halt schauen das er sich irgendwie bewegt das der Verbrauch stimmt, selbst wenn es nur spazieren ist, und gleichzeitig nicht mehr isst als man braucht.

Wir haben alle den Luxus eines "Überangebot" an Nahrung. Und man nimmt halt - besonders wenn es schmeckt - gerne davon mehr zu sich als man müsste. Der Körper weiß nicht wohin damit also lagert er es an. Der "Jojo"-Effekt ist das man wenn das Ziel erreicht ist wieder in das alte Verhaltensschema zurückfällt. 

Das auch ganz ausschalten kann man auch nicht von jedem erwarten, aber man kann durch Verhaltensweisen/Gewohnheiten die man aus der Abnehmphase beibehält, das ganze erheblich verlangsamen und wieder einfacher gegensteuern.

 

Was ich z.B. von meinem Speiseplan vor Jahren schon gestrichen habe sind sind handelsübliche Limonaden, das sind eigentlich keine Getränke als was sie angepriesen werden sondern "flüssige Süßigkeiten" das größte Wunder ist das sie flüssig sind. 

Klar ab und an trink ich auch nochmal ein Glas Cola... aber eben nur ein 0,25l Glas. So gilt das auch für andere Sachen.

 

 

 

 

 

bearbeitet von Count Goldbeast

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Also mit Salat meine ich schon was „handfestes“, d.h. nicht nur Grünzeug, sondern die ganze Palette an Gemüse die es so gibt mit Toppings wie Eiern, Käse, magerem Fleisch usw. und kalorienarmem Dressing. Sonst hat man ja nach einer Stunde wieder Hunger und das ist ja wohl nicht Sinn der Sache.

 

Mir geht’s bei dieser Salat-Umstellung auch nicht um Askese, denn ich mag Salate sehr (mehr als Obst), deshalb passt das auch zu mir und meinen Lebensgewohnheiten. Und Salate (wie oben beschrieben) sind immer noch gesünder als sich abends drei Scheiben Brot mit dick Butter und fetter Wurst reinzuschieben.

 

Intermittierendes Fasten hört sich z.B. sehr interessant an, geht aber leider völlig an meinen Lebensgewohnheiten vorbei. Und ich denke man sollte schon schauen, dass sich die Ernährungsumstellung, wie auch immer die beschaffen sein mag (es gibt ja die verschiedensten Methoden), an die eigenen Lebensgewohnheiten anpasst, nicht umgekehrt. Sonst ist die ganze Geschichte nämlich zum Scheitern verurteilt.

 

LG Higgins

 

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Am 29.5.2016 at 09:30 , Higgins sagte:

Also mit Salat meine ich schon was „handfestes“, d.h. nicht nur Grünzeug, sondern die ganze Palette an Gemüse die es so gibt mit Toppings wie Eiern, Käse, magerem Fleisch usw. und kalorienarmem Dressing. Sonst hat man ja nach einer Stunde wieder Hunger und das ist ja wohl nicht Sinn der Sache.

 

Mir geht’s bei dieser Salat-Umstellung auch nicht um Askese, denn ich mag Salate sehr (mehr als Obst), deshalb passt das auch zu mir und meinen Lebensgewohnheiten. Und Salate (wie oben beschrieben) sind immer noch gesünder als sich abends drei Scheiben Brot mit dick Butter und fetter Wurst reinzuschieben.

 

Intermittierendes Fasten hört sich z.B. sehr interessant an, geht aber leider völlig an meinen Lebensgewohnheiten vorbei. Und ich denke man sollte schon schauen, dass sich die Ernährungsumstellung, wie auch immer die beschaffen sein mag (es gibt ja die verschiedensten Methoden), an die eigenen Lebensgewohnheiten anpasst, nicht umgekehrt. Sonst ist die ganze Geschichte nämlich zum Scheitern verurteilt.

 

LG Higgins

 

 

 

Das stimmt, es sollte in deinen Alltag sich integrieren lassen, etwas Umstellung wird es immer sein, aber ein totaler Wandel kann oft nach hinten losgehen :)

 

Ich drück die Daumen, dass es besser wird. LG

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Danke :)

 

Ich habe inzwischen meinen alten Crossi aus dem Keller geholt und steige da alle zwei Tage 30 Minuten drauf. Und Salate werden auch regelmäßig eingeplant. Mal sehen was die Zeit bringt.

 

LG Higgins

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Forensiker

Geschrieben (bearbeitet)

Himmel!!!

 

Ich bin heute das erste Mal seit über 3 Jahren wieder auf die Waage.

Meinem Unterbewusstsein war wohl klar, warum ich das Wiegen vermieden habe. 15 kg habe ich seit dem Beginn des Studiums zugenommen. Dabei dachte ich in letzter Zeit immer, dass meine Klamotten einfach eingelaufen sind :blink:

 

Ich bin schockiert. Musste mir daher drei Duplo reinpfeifen.

 

Ganz im Ernst: Ich muss abnehmen und bin für den Blogartikel und o. g. Anregungen dankbar.

 

bearbeitet von Forensiker
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@Forensiker Willkommen im Club. 😮

 

Mich Anfang 20 könnte ich noch essen was ich wollte ohne zuzunehmen.

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    • MichiBER
      Von MichiBER in Elektro- und Informationstechnik an der WBH... oder der Versuch, sich einsam durchzuschlagen 3
      Hallo,
      im Folgenden möchte ich gerne versuchen, meine Erfahrungen, welche sich während des Studiums angesammelt haben, kurz darzustellen. Ich hoffe, dies motiviert noch-Unentschlossene, sowie derzeit Studierende gleichermaßen.
       
      Warum ein Fernstudium?
       
      Ich habe bereits mehrere Jahre lang als Fertigungsmitarbeiter gearbeitet und habe gemerkt, dass ich diese Arbeit nicht mein Leben lang machen möchte. Schichtdienst, geringer Lohn und auf Dauer ziemlich anspruchslose Tätigkeiten.
      Allerdings hatte ich mir mit einer eigenen Wohnung (ledig, damals keine Freundin, keine Kinder) schon Kosten geschaffen, die ohne die Arbeit nicht zu finanzieren gewesen wären. Deshalb entschied ich mich für ein Fernstudium. Mit meinem Chef bin ich diverse Studiengänge durchgegangen. Letzten Endes hatte er für mich diesen Studiengang bei der Wilhelm Büchner Hochschule ausgesucht. Das war die einzige Hochschule, die diesen Studiengang mit dieser Vertiefungsrichtung angeboten hatte, die auch genau der Sparte der Arbeit entsprach. Mein Chef übernahm 50% der Kosten. Dafür verpflichte ich mich bei ihm für 3 weitere Jahre (eigentlich nur eine Form der Sicherung des Arbeitsplatzes). Sein Angebot, halbtags zu arbeiten, hatte ich abgelehnt. Somit hatte ich durchweg eine 40-Stunden-Woche. Somit ist das Fernstudium nicht vergleichbar mit der Ausbildung, da man ja nicht nebenbei noch etwas macht, sondern in Vollzeit.
       
      Meine Wenigkeit
       
      Ich bin gelernter Mikrotechnologe und arbeite seit (Stand: Nov 2016) 9 Jahren in der gleichen Firma (Bereich: Nachrichtentechnik, Entwickeln optoelektronischer Bauelemente) als Fertigungsmitarbeiter (mittlerweile als Techniker). Ich habe es für richtig gehalten, die Hefte modulweise durchzuarbeiten. Also zuerst alle Hefte, die bspw. Mathe1 betreffen (dann ggf. die Klausur dazu schreiben) und dann alle Hefte von BWL durcharbeiten. Diese freiwilligen Einsendeaufgaben habe ich nur von den mir wichtigsten Themen gemacht. Diese waren die Grundlagen der Mathematik, Elektrotechnik und Physik. Wenn ich diese Themen grundsätzlich verstehen würde, dann würde ich später die höheren Schwierigkeitsgrade ebenso verstehen. Das war mein Gedanke dahinter.
      Zu Beginn des Studiums hatte ich alle Prüfungen mit einer 1,x schaffen wollen. Irgendwann habe ich’s eingesehen, dass man dafür entweder sehr, sehr viel mehr Zeit benötigen würde (die ich nicht verballern wollte), oder dass man ein Überflieger sein muss (was ich ebenfalls nicht bin). So bin ich nach 80/20 verfahren. Mit 80 % schafft man schon fast alles und der Rest ist das i- Tüpfelchen, wenn man noch etwas Zeitreserven hat. Eines habe ich allerdings nie aus den Augen verloren: Ich wollte das Studium mit einer Gesamtnote <2,4 abschließen. Das ist mir auch gelungen. Ich habe eine 2,14 erlangt (alle Noten samt deren Gewichtung. Dafür empfehle ich www.gradeview.de).
      Man kann das Studium nur mit einem klaren Ziel schaffen. Ansonsten fehlt einem der Ansporn. Mein Ziel war von Anfang an klar: Raus aus der Schicht. Besseres Gehalt. Anspruchsvollere Tätigkeiten. Und dies bitte noch, bevor ich 50 bin (habe mit 26 angefangen zu studieren). Es gab bei mir persönlich im Laufe des Studium zwei ganz große negative Ereignisse, die mich in ein großes Loch haben fallen lassen. Mein Fehler war, dass ich dennoch zwei Klausuren geschrieben hatte (beide eine 4,0), die mir den Schnitt versaut haben. Aber trotzdem kam es mir niemals in den Sinn, das Studium zu schmeißen. Ich hätte mich ein Leben lang darüber geärgert.
       
      Motivation, wo bist du?
       
      Es ist so schön, wenn man es geschafft hat ein weiteres Heft abgearbeitet zu haben. Umso schlimmer ist es, wenn wieder eine neue Lieferung voller Hefte kommt. Die den Heftstapel gefühlt exponentiell in die Höhe schnellen lässt.
      Die Hefte selbst sind nicht wirklich gleichermaßen gut. Die einen sind gefüllt mit komplexen, undurchsichtigen Sätzen, die anderen weisen ganze Rechenfehler auf, auf die (laut Forum bei Study online) bereits vor Jahren von Studenten entdeckt, aber nachweislich noch nicht korrigiert wurden.
      Es ist so wichtig, differenzieren zu lernen. Man muss unterscheiden können, ob man an dem einen Tag einfach nicht durch ein Heft kommt, weil das Gehirn partout nicht will, oder weil einem die Lust dazu fehlt. Für Ersteres muss ich sagen: „Pack’ das Heft beiseite und lass es für heute sein! Es ist furchtbar demotivierend, wenn man es verzweifelt zu verstehen versucht.“. Für Letzteres sag ich: „Heute lässt man es sausen, weil man keine Lust hat. Morgen lässt man es sausen, weil es auf der Arbeit doof war, übermorgen lässt man es sausen, weil die unwichtige Serie im Fernsehen, die man ja eigentlich nicht interessant findet, sehen muss...“. Es gibt so viele Gründe, die man sich sucht. Nur, um sich nicht durch so manch total uninteressanten Module (bei mir waren es die BWL- und Unternehmensführung-Themen) durchquälen zu müssen.
      Es ist sehr faszinierend, dass man immer wieder Phasen erlebt, an denen man einfach nur unmotiviert und lustlos ist. Deshalb hatte ich mir das Lernen als einen Termin gemacht. Wenn ich lediglich sagen würde, täglich nach der Arbeit etwas zu lernen, dann (ich kenn mich) würde ich es ziemlich schleifen lassen. Deshalb hatte ich mir gesagt, dass ich um x-Uhr mit dem Lernen beginne. Das Ende ließ ich offen. Wenn es nicht so ganz gut lief, dann hatte ich schon nach einer Stunde aufgehört, wenn es sehr gut lief, dann wurden es auch schon mal 9 Stunden. (Essen nicht vergessen). Hinzufügen muss ich noch, dass ich im Schichtdienst gearbeitet hatte. In der Spätschicht konnte ich viel besser lernen als in der Frühschicht, da ich früh aufgestanden bin, von 9-13 Uhr gelernt hatte und dann (zum Entspannen lach) zur Arbeit gegangen bin. Man muss lernen, sich zu organisieren. Zeitmanagement, Disziplin und Durchhaltevermögen sind drei absolut wichtige Dinge, die man beherrschen muss. 
      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.