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Modul 2.4: Einstimmen auf den Endspurt

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parksj86

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Es ist Mai und wir befinden uns im Sommersemester 2016. Mittlerweile arbeite ich seit gut drei Jahren an meinem Ziel mit den zwei Buchstaben (M.A.). Trotz meiner nicht eingeplanten Studienverlängerung steht für mich nun der Endspurt an. Mir fehlt noch eine Hausarbeit, um zur Masterthesis zugelassen zu werden, eine weitere Modulprüfung, um das Studium zu beenden. Ganz gute Voraussetzungen möchte man meinen.

 

Da man aber auch an der FernUni nichts geschenkt bekommt, muss ich mir die Zulassung erst einmal hart verdienen. Ich habe aktuell das Modul 2.4 belegt, in dem es um Verwaltung, Bürgerbeteiligung und soziale Bewegungen etc. geht. Um mich möglichst schnell in ein Thema einzuarbeiten, bin ich mittlerweile von meiner üblichen Vorgehensweise abgerückt und habe nicht alle Skripte vollständig gelesen. Stattdessen habe ich sie lediglich überflogen und mir dann das Exemplar herausgesucht, welches für mich thematisch am vielversprechendsten war. Ich bin der Meinung, dass man bei Hausarbeiten nur so zum Ziel kommt: durch die zügige Fokussierung auf ein Thema. Bei Klausuren und mündlichen Prüfungen rate ich jedoch von dieser Vorgehensweise ab.

 

Thematisch konzentriere ich mich in diesem Modul auf die Bürgerkommune und den Bürgerhaushalt, zwei Themen, zu denen der Modulbetreuer, Herr Prof. Dr. Holtkamp, bereits ausgiebig publiziert hat. Das war für mich aber nicht der ausschlaggebende Grund, sondern die Tatsache, dass man zu diesen Themen recht viel (deutschsprachiges) Material in Form von Fachartikeln, Beiträgen in Sammelbänden und Monographien findet. Allerdings ist mir beim Überfliegen der Skripte auch ein zweites Thema ins Auge gefallen, dass ich evtl. sogar für meine Masterthesis verwenden könnte (wenn mit der HA in diesem Semester alles gut geht).

 

 

Mittlerweile habe ich Kontakt zum Modulbetreuer aufgenommen, mit ihm das Thema grob abgesprochen und ein Expose eingereicht. Mit dem Expose hatte ich mir für meine Begriffe viel Zeit gelassen, ca. zwei Wochen. Ich musste nebenbei immer wieder zusätzliche Literatur aufstöbern und mir Kontexte erarbeiten, um meine Herangehensweise (Erarbeitung der Fragestellung) ausreichend begründen zu können. Wahrscheinlich geht das Expose beim ersten Mal nicht durch, so dass ich noch nachbessern muss. Das wäre aber normal, da in der Regel ein bis zwei Korrekturschleifen von Seiten der Betreuer erwartet werden.

 

Derzeit warte ich auf das Feedback der Modulbetreuung. Solange ich das kommentierte Expose noch nicht zurückerhalten habe, ist erst mal Freizeit angesagt. Na klar, ich könnte mich weiter in die Marterie einarbeiten und evtl. nach zusätzlicher Literatur recherchieren. Da ich aber nicht weiß, in welche Richtung ich das Expose noch verbessern soll und wo es noch Lücken in Sachen Literatur und Gliederung gibt, lasse ich erst einmal alles liegen. Ich werde in Kürze Gelegenheit dazu haben, mich wieder in Sachen Fernstudium auszutoben.

 

---

 

Nebenbei warte ich auch auf die Eröffnung des Studienportals für den neuen Soziologie-Master an der FernUni. Ich habe zwar wenig Hoffnung, dass man mich dort als Geisteswissenschaftler willkommen heißt, da alles auf einen konsekutiven Master hinausläuft. Evtl. habe ich ja Chancen, wenn ich vorher ein paar Module aus dem Bachelor belege oder meine Studierfähigkeit für dieses Fach über mein Governance-Studium belege. Es wäre auf jeden Fall eine sehr gute fachliche Ergänzung und da sich meine Erwartungshaltung an ein Fernstudium mittlerweile geändert hat, kann ich die Sache auch deutlich lockerer angehen als noch vor drei Jahren.


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2 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Vielleicht hast du ja das unfreiwillige Sabbat-Semester irgendwie gebraucht, damit es jetzt wieder weiter geht und du gute Themen entwickeln kannst etc. Schön, dass dir die Freude am Studium erhalten geblieben ist und du jetzt sogar über einen weiteren Master nachdenkst. Vorteil für die Zulassung könnte es vielleicht sein, dass du schon an der FernUni studiert hast und nicht von extern kommst.

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Ja, wenn man sich nur von Prüfung zu Prüfung hangelt, verliert man irgendwann den Blick für die Inhalte des Studiums, so komisch es klingt. Mal sehen, Zeit ist eine relative Größe, wenn ich den Untertitel meines Blogs irgendwann in "6-Jahres-Projekt" ändere, kann ich auch nichts daran ändern. Das Ziel bleibt das gleiche.

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      Jedenfalls habe ich heute gesehen, dass sich der Modulplan jetzt verändert, und weiß noch nicht wie ich das für mich einordnen sollte. Modul 1d war Statistik und auf das habe ich mich eigentlich schon sehr gefreut das wird jetzt irgendwie so ähnlich im zweiten Abschnitt behandelt und dafür fallen die Psychologiemodule heraus. Gerade auf die hätte ich mich so richtig gefreut, anstelle gibt es jetzt irgendwelche Medienmodule.
      Irgendwie alles ein wenig frustrierend, da ich mir mit Planänderungen immer sehr schwer tue. Und wie mache ich das jetzt? 
      Wenn ich drei einser Module habe kann ich die zweier machen vielleicht geht sich dann das Psychomodul doch noch aus, aber dann hätte ich kein Statistikmodul (keine Ahnung ob das überhaupt geht). Ich glaube ich muss mal beim Studienzentrum vorbei, hoffentlich hat meine Betreuerin so starke Nerven mit allen Fragen die ich habe.
      Bearbeitet wird von mir gerade 1b und 1c und naja meine Begeisterung darüber hält sich in Grenzen. 1b (Bildung und Gesellschaft) geht noch, das kann mich irgendwie zumindest ein wenig interessieren, aber 1c ist sowas von mühsam, wenn ich eine Seite gelesen habe, und auf die nächste Seite blättere habe ich die vorige garantiert schon wieder  vergessen. 1c Bildung Arbeit und Beruf hat für mich zuerst wahnsinnig interessant geklunken, aber es ist für mich zu trocken, vielleicht weil ich null Bezug dazu habe, wie das deutsche Bildungssystem aufgebaut ist.
      Bleibt nur noch zu fragen:
      Alle Klarheit beseitigt?