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Der Campus aus Sicht der Informatiker

TurboJim

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Aufgrund der Frage von @StudiAlex und der, mir bis dahin unbekannten Raumübersicht die @CrixECK verlinkt hat, wollte ich mal ein paar typische Räume der Informatiker zusammenstellen. Verlinkt sind natürlich nur die Seminarräume, aber ich werde auch über den Campus allgemein und paar andere Räume schreiben.

 

Also zuerst einmal eine Übersicht der Seminarräume, die ich bisher besucht habe:

Mentoriat Computersysteme: http://www.fernuni-hagen.de/arbeiten/arbeitsplatz/raeume/uebersicht/b206.shtml

 

Mentoriate Mathematische Grundlagen, Datenstrukturen, Theoretische Informatik: http://www.fernuni-hagen.de/arbeiten/arbeitsplatz/raeume/uebersicht/g02.shtml

 

Diverse aktuellere Studientage (neues Gebäude): http://www.fernuni-hagen.de/arbeiten/arbeitsplatz/raeume/uebersicht/ksw45.shtml

 

Studientage (vor dem neuen Seminargebäude am KSW), Fachpraktikum IT-Sicherheit (Präsenz): http://www.fernuni-hagen.de/arbeiten/arbeitsplatz/raeume/uebersicht/r1r2r3.shtml

 

Studientag Propra/ Seminar Lern- und Arbeitstechniken: http://www.fernuni-hagen.de/arbeiten/arbeitsplatz/raeume/uebersicht/f09.shtml

 

Last but not least – der wichtigste Raum von allen: http://www.fernuni-hagen.de/arbeiten/arbeitsplatz/raeume/uebersicht/mensa.shtml

 

Die Mensa ist natürlich nicht als Seminarraum wichtig, sondern zur Verpflegung (man kann sehr gut dort Essen, die Portionen sind sehr groß für eine Mensa und der Preis entspricht ungefähr dem Besucherpreis an anderen Hochschulen - die Qualität ist bisher aber dafür immer besser gewesen als woanders). Der Vorteil am Seminartrakt des KSW, der nun häufig von den Informatikern genutzt wird, ist, dass man über den "Balkon" sofort zur Mensa kommt und die Dozenten schnell den Bedarf an Nahrung erkennen (spätestens wenn 90% nach links zur Mensa anstatt nach vorne schauen :) - Seminare werden wohl eher von den WiWis dort gehalten)

 

Ausgerechnet der Raum in dem ich mein Seminar hatte ist nicht dabei: Die Videoküche :lol:. Natürlich gehört diese zu den ETs, aber ich fand es klasse, in einem Früstücksraum mit 55" Fernseher zu sitzen in dem man sich als Vortragender nicht mal hinstellen konnte ohne allen die Sicht zu versperren - einmaliges Erlebnis :)

 

Räume für mündliche Prüfungen:

Die meisten Informatik-Profs haben ihr Büro im IZ (Informatikzentrum). Das ist das von der Website bekannte, riesige graue Glasfassadengebäude. Wer keine Treppen steigen möchte, sollte am Haupteingang (nahe der Mensa) reingehen, da dort der Aufzug ist. Für Rollstuhlfahrer interessant: die Haupttüren öffnen sich per Knopf, alle Seminarräume sind hier per Rollstuhl erreichbar. Es ist auch das Gebäude in dem die meisten der Fotos auf der Startseite geschossen wurden. Für mündliche Prüfungen ist der Eingangsbereich interessant, da hier einige Tische zur Verfügung stehen, an die man sich vor einer mündlichen Prüfung setzen kann (auf den Fluren stehen vereinzelt auch Tische, aber meist nicht in der Nähe wo man gerade Prüfung hat). An warmen Tagen kann man sich hier auch nach draußen auf eine Terasse setzen. Wenn man das Glück hat, in einer der oberen Etagen geprüft zu werden, hat man außerdem einen tollen Ausblick, der zumindestens mir geholfen hat, Nervosität abzubauen.

 

Hat man eine Prüfung bei Prof Unger (ET) geht man stattdessen in das PRG-Gebäude rechts vom IZ. Den Lehrstuhl kann man zurzeit nicht verfehlen, da es der einzige Trakt ist, an dem momentan nicht gebaut wird. Die Tür kriegt man nur mit einem Knopf auf (siehe Aushang warum man nur mit dem Knopf öffnen kann und keine Hände schüttelt), welcher aber blöd montiert ist (nicht neben der Tür sondern paar Türen weiter neben der Klo-Tür).In dem Gebäude war als ich angefangen habe auch die Studienberatung untergebracht.

Die Büros der Profs sind eigentlich immer gleich aufgebaut. Im Vorzimmer kann man sich melden und geht durch diesen Raum in das Arbeitszimmer des Professors. Dort steht neben dem Schreibtisch noch ein extra Tisch für Prüfungen und kleinere Besprechungen. Ansonsten sind es bisher ganz normale Büros gewesen, weder besonders groß noch pompös ausgestattet (soll heißen: die Büros wirken nicht einschüchternd).

 

Campus allgemein

Erstmal zur Anfahrt mit dem Auto: Wenn man von der A45 kommt fährt man Richtung Hagen (nicht HAgen-Iserlohn!) und nimmt direkt die erste Ausfahrt. An deren Ende kann man direkt ohne auf den Gegenverkehr zu achten durchfahren, der rechtsabbieger führt auf eine eigene Spur und von dieser aus kommt man direkt rechts auf den Campus. Der beste Parkplatz für Informatiker ist der zweite gegenüber der Mensa (wenn man links fährt auf die Frauenparkplätze achten, nicht dass man durch die blöde Beschilderung umparken muss). Der Fußweg zum IZ und PRG ist hier am kürzesten. Den Weg über die A1 kenne ich nur von einer Rückfahrt, und die war nervig: Viele Hauptstraßen mit Kreisverkehr und ein Nadelöhr, in dem es von 2 auf eine Spur geht. In der Hauptverkehrszeit ist man über A46 und A45 bestimmt schneller auf der A1.

Ansonsten ist der Campus eigentlich für eine Ruhrgebietsuni aus den 70ern sehr sauber und modern - eigentlich schon der schönste Uni-Campus des Ruhrgebiets (bevor Proteste kommen: ich kenne sie alle). Es ist auf dem Gelände auch noch Platz für Erweiterungen. Im Vergleich zu meinem Prüfungsort Bochum fällt mir aber vor allem eins auf: Die Toiletten - die sind so sauber man glaubt nicht dass man an einer Uni ist. Und die sind sogar mit hochwertigen Amaturen ausgestattet. Wenn man in Bochum eine Prüfung am HZO oder einem anderen Höhrsaal schreibt, findet man die Toiletten eher abstoßend. Das ist wohl ein Vorteil, wenn eine Uni nur Fernstudenten hat - man merkt das erwachsenere Publikum :).

 

Die Studierenden-Herberge:

Wenn man an der Ausfahrt der A 46 links statt rechts fährt, kommt man in Richtung Herberge. Nach dem Justizgebäude (oder irgendwie sowas...) muss man irgendwann links in eine Hochhaussiedlung und durch einige enge Straßen. Übernachtet habe ich hier noch nicht (auch wenn die Zimmer super aussehen), da ich zu nah dran wohne, als dass es sich lohnen würde. Allerdings finden hier auch Veranstaltungen statt, z.B. das Bootcamp. Der Parkplatz ist nicht gut ausgeschildert, man muss eine Einfahrt runterfahren und dann direkt links fahren. Die offensichtlicheren Parkplätze am Wendekreis sind für die Mitarbeiter reserviert. Mir persönlich wäre die Herberge zu weit vom Campus entfernt. Neben dem Campus gibt es seit einiger Zeit ein Campus-Hotel mit ebenfalls sehr moderaten Preisen aber ohne Frühstück (soweit ich gehört habe). Das ist aber nicht schlimm, da es Frühstück und Mittagessen an 6 Tagen in der Woche in der Mensa gibt.

 

So, falls noch wer Fragen hat, immer raus damit. Da dort mein Studienzentrum ist, bin ich auch etwas öfter da und kann bestimmt bischen was beantworten ;)

 

 

(Falls ihr euch wundert, dass ihr das hier schon mal gelesen habt, ich habe den Inhalt aus dem nicht-öffentlichen Blog hier rein kopiert ;) )


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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
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      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
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      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link