Projekt "Bachelor"

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Die lieben Kilos und das Studium :)

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Jeany89

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Nachdem immer mehr hier bezüglich zunehmenden Gewicht, Unsportlichkeit und Studium schreiben, wollte ich auch kurz meine Eindrücke und Erlebnisse erläutern, vielleicht hilft es jemanden oder es geht anderen ähnlich.

 

Ich habe in den 2,5 Jahren in denen ich studiere ca. 5-6 Kilo zugenommen...nicht die Welt aber es waren fast 10 % meines eigentlichen Körpergewichts.

Dies hat viele Gründe, meine Ernährung hat sich nicht wirklich geändert. Ich konnte jahrelang eine Tüte Chips am Tag essen und nicht zunehmen. Geringe Bewegung reichte bei mir aus, um das Gewicht zu halten, wobei ich hierauf eh nie geachtet habe. Dann kam das Studium und zum Schluss viel Stress im Beruf.

 

Durchs Studium habe ich mich eindeutig weniger bewegt, mehr Stressphasen gehabt und dies hat sich letztlich auch auf der Waage gezeigt. Richtig bewusst wurde es mir erst als mir meine Lieblingshose nicht mehr ganz so perfekt gesessen hatte. Ich hab dann die Bremse gezogen und vorerst das Gewicht konstant gehalten, insbesondere bei Klausuren gab es dann Obst anstatt Schokolade ;)

 

Seit einigen Wochen gehe ich wieder laufen und trainiere mit eigenem Körpergewicht (hilft wirklich :) ). Besonders unser neu angeschaffter Grill kommt uns zu Gute, da wir diesen ausgiebig nutzen, ausgewogene Rezepte raussuchen und nun noch bewusster Kochen. Es gibt bei uns schon seit Anfang des Jahrens nur noch in Notfällen fertige Produkte wie Pizza, Suppen etc. Wichtig ist, dass ich keine Diät machen möchte oder ähnliches, sondern so koche, esse und mich bewege das ich "normal" Leben kann und glücklich bin.

 

Seit einigen Tagen überlege ich mich zusätzlich im Fitnessstudio anzumelden und dies wieder ausgiebig zu nutzen, besonders meine Ausdauer muss ich wieder ausbauen :). Ich glaube zwar nicht, dass das Studium alleine an der Unsportlichkeit Schuld war, aber einfacher hat es auch nicht gemacht. Mein damaligen Fitnessstudiovertrag hatte ich auslaufen lassen aufgrund von Zeitmangel, das bereue ich jetzt sehr. Die wöchentlichen Abbuchungen hätten mich defintiv zum Hingehen motiviert :D

 

Alles in allem finde ich es ok, wenn sich was verändert, sofern man zufrieden mit sich selbst ist und es keinen belastet. Das hat es mich persönlich nicht, aber man sollte es auf jedenfall im Auge behalten, nicht das man später schockiert ist und es zu lange ignoriert hat.

 

LG Jeany


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5 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Interessant finde ich, dass ihr intensiv einen Grill einsetzt. Ist das dann einer für draußen oder (auch) für drinnen? Ich finde oft die Zubereitungszeiten recht aufwändig und könnte mir vorstellen, dass da ein Grill doch eine Menge Zeit sparen könnte, da man da vieles einfach drauf legen kann.

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StudiAlex

Geschrieben

Was die Zubereitungszeit angeht gibt es aber auch viele Dinge die mindestens genauso schnell zubereitet sind wie irgendwas gegrilltes. Bei vielen Gerichten kann man ja auch ohne wirklichen Mehraufwand größere Mengen zubereitet und öfter essen bzw. einfrieren.

 

Alles eine Frage der Planung (wie beim Studium :P )

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vor 58 Minuten, Markus Jung sagte:

Interessant finde ich, dass ihr intensiv einen Grill einsetzt. Ist das dann einer für draußen oder (auch) für drinnen? Ich finde oft die Zubereitungszeiten recht aufwändig und könnte mir vorstellen, dass da ein Grill doch eine Menge Zeit sparen könnte, da man da vieles einfach drauf legen kann.

 

 

Die Gesamt-Zubereitungszeit wird wohl auf das gleiche hinauslaufen. Wir haben einen großen Gasgrill. Aber durch die Möglichkeit des indirekten oder direkten, Rost- oder Platte, kann man einiges machen. Vor allem Gemüse steht bei uns immer wieder auf dem Plan...Orangen-Karotten, Pesto-Kartoffeln, Aubergine, Zucchini usw. lässt sich alles super und schnell grillen. Nur das reinigen ist beim Grill manchmal aufwendiger :)

 

Es gibt Sachen die sind super schnell gemacht und manche Bedarf der Vorbereitung. Am Wochenende gab es selbstgemachtes, belegtes Vollkornfladenbrot und es war wirklich super lecker, da die hohe Hitze das Brot so knusprig gemacht.

 

vor 54 Minuten, StudiAlex sagte:

Was die Zubereitungszeit angeht gibt es aber auch viele Dinge die mindestens genauso schnell zubereitet sind wie irgendwas gegrilltes. Bei vielen Gerichten kann man ja auch ohne wirklichen Mehraufwand größere Mengen zubereitet und öfter essen bzw. einfrieren.

 

Alles eine Frage der Planung (wie beim Studium :P )

 

Natürlich funktioniert das auch, aber unsere Tiefkühltruhe ist schon winzig und nutzen wir eher für Eis :D

 

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StudiAlex

Geschrieben

Dann friert man halt nicht ein :P Ein paar Tage kann man essen ja auch im Kühlschrank selber aufbewahren :D

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vor 43 Minuten, StudiAlex sagte:

Dann friert man halt nicht ein :P Ein paar Tage kann man essen ja auch im Kühlschrank selber aufbewahren :D

 

Hast ja recht, wir heben manchmal sogar Essen für am nächsten Tag auf ^_^

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      Bearbeitet wird von mir gerade 1b und 1c und naja meine Begeisterung darüber hält sich in Grenzen. 1b (Bildung und Gesellschaft) geht noch, das kann mich irgendwie zumindest ein wenig interessieren, aber 1c ist sowas von mühsam, wenn ich eine Seite gelesen habe, und auf die nächste Seite blättere habe ich die vorige garantiert schon wieder  vergessen. 1c Bildung Arbeit und Beruf hat für mich zuerst wahnsinnig interessant geklunken, aber es ist für mich zu trocken, vielleicht weil ich null Bezug dazu habe, wie das deutsche Bildungssystem aufgebaut ist.
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