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Immer diese Konzentration..

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Abilifly

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Immer diese Konzentration. Mal da, mal weg. Wer kennt es nicht?

Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, was eure Konzentration ausmacht? Wieso ist sie manchmal da und manchmal weg? Wieviel macht Motivation aus? Ist sie die einzige Kraft, die die Konzentration beeinflusst? Ich denke oft wird der Motivation hinsichtlich der Konzentration eine viel zu große Bedeutung zu gesprochen. Dabei ist die Konzentration von so vielen Faktoren abhängig, die wir nicht beeinflussen können. 
Und da denke ich sind es nur die alltäglichsten Sachen, die uns dabei überhaupt in den Sinn kommen, wie beispielsweise der Schlaf der letzten Nacht, eine ausgewogene und vor allem ausreichende Ernährung und ein Ausgleich. Wobei der Ausgleich ja immer im Vordergrund steht oder zumindest oft als wichtig genannt wird, ich habe aber immer eher das Gefühl, dass dieser nur dann nötig ist, wenn der Lernstoff nicht optimal ist.

Damit meine ich optimal im Sinne der Flow-Theorie. Im letzten Steuermodul, welches ich belegt und abgeschlossen habe und ich wegen eines langen Auslandsaufenthaltes nicht wirklich zum lernen kam, habe ich diesen Flow an einigen Tagen spüren können. Die Zeit verging wie im Flug und ein Ausgleich war absolut nicht nötig, noch habe ich einen gewünscht. Mich hat es eher gestört als ich dann schließlich zu müde war und ins Bett musste. Weil ich einfach weiter machen wollte. Solche Tage sind selten und ich denke auch total vom Lernstoff abhängig. Dieser darf weder über- noch unterfordern und man oder zumindest ich darf auch nicht unter Zeitdruck stehen um mich wirklich konzentrieren zu können und mich dabei gut zu fühlen. 


Seit diesen Erkenntnissen versuche ich das Lernen viel weniger zu erzwingen, sondern mehr auf mich zu kommen lassen und lerne auch lieber länger am Stück als beispielswese jeden Tag 45 Minuten, denn wenn ich einmal drin bin und effektiv dabei will ich nicht mehr aufhören, aber wenn ich mich regelrecht zwinge, dann bin ich doch viel unproduktiver. 

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7 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Es stimmt schon was du schreibst, dass Konzentration von vielen Faktoren abhängt. Zu den ganzen Faktoren behaupte ich aber auch, dass es auch Übungssache ist.

Klar gehen einem Dinge immer einfacher aus der Hand wenn sie Spaß machen, kurzweilig sind oder einen interessieren. Da kann sich jeder durcharbeiten. Schwieriger ist es sich durch Stoff durchzuarbeiten, der einem nicht passt und das auch noch möglichst produktiv.

Ich merke es auch im Sport. Wenn man "im Flow" ist kann jeder (gewisses Talent voraus gesetzt) ein gutes Turnier abliefern. Ein Spitzenspieler ist man aber erst dann, wenn man auch gute bis sehr gute Resultate liefert, wenn die Tagesform mal nicht stimmt. Dazu braucht es mentale Stärke und die Fähigkeit sich zu fokussieren. Wenn man das kann, dann kann man sich auch an nicht so guten Tagen einigermaßen effektiv durch Studienmaterial arbeiten das einem nicht gefällt.

Ausgenommen sind jetzt Tage an denen man wirklich krank ist, sei es Grippe, Migräne, Kopfschmerz etc.

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Ich denke, Ausgleich ist schon wichtig. Klar gibt es Tage, da kann man von morgens bis abends voll durchpowern und hat das Gefühl, man könne "ewig" so weiter machen. Zumindest mir ergeht es aber so, dass danach (oder machmal auch nach ein paar solcher Tage in Folge) erstmal ein Loch kommt in dem Sinne, dass ich recht platt bin und dann halt deutlich weniger schaffe.

 

Disziplin ist neben Motivation glaube ich auch ganz wichtig, so wie @Marmotte es auch schildert - gerade für die weniger spannenden Fächer, auch wenn oft empfohlen wird, da dann zu versuchen auch noch etwas Interessantes dran zu finden.

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Danke für euer Feedback. Ich sehe das Problem eher darin, dass wenn ich das Lernen erzwinge, dass ich dann generell eine Abneigung dafür entwickele. Natürlich gehört eine gewisse Disziplin dazu und ich bezweifle auch nicht, dass Jemand der Jeden Tag 3 Stunden lernt nicht am ende besser ist als ich, der auch mal einfach ne halbe Woche Pause einlegt oder gar ne Woche.
Aber ich lebe eher so, dass das Lernen sich an mein Leben anpassen muss, nicht das Leben an mein Studium. Wieso ich so lebe? Weil es mich glücklicher macht. 

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Wie gehst du da mit Fächern um, die dir gar keinen Spaß machen und die du freiwillig eigentlich nicht lernen möchtest?

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Hmm vielleicht ist mein Vorteil - oder vielleicht auch mein Nachteil, dass ich generell kein ausgeprägtes Interesse für die Fächer habe. Also generell für keine Fächer. Ich schreibe beispielsweise gerne. Also nicht literarisch, sondern einfach Buchstaben zeichnen - also schreiben - das macht mir Spaß. "Vorankommen" gefällt mir auch. Und wenns auf die Klausuren zu geht wirds eben immer stressig. 
Aber wenn ich auf dem Sofa liege, denke ich irgendwann "oh ich könnt ja mal bei xy" weiter machen und dann mach ich da weiter. Aber wenn ich jetzt lieber rausgehe, wandern oder mich mit Freunden treffe, dann tue ich das. natürlich nicht unmittelbar vor der Klausur, aber die Klausuren sind ja noch gefühlt ein Jahrhundert weg. Ich kann auch powern - so ist es nicht. Aber das heb ich mir für unmittelbar vor der Klausur auf, falls es nötig ist. Denn gesund ist es nicht sich so zu stressen. 

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Kurz gesagt: Ich studiere eh nicht BWL bzw. wiwi weil mich es intressiert, sondern weil es der einfach das Leistung/Erfolg-Verhältnis stimmt. Ich brauch nicht extrem viel leisten um nachher nen gut bezahlten Job zu bekommen.
Interessieren tu ich mich für Medizin, Informatik. Aber Medizin dauert nicht nur ewig, sondern wär auch teuer, weil ich an ne normale Uni nicht käme wegen dem NC. Und informatik hab ich 1 Semester studiert, war mir aber viel zu aufwändig. Das geht nicht mit meiner Art zu leben. Das hat mich sehr viel eingeschränkt - auch wenn am Ende die Noten passten, hatte ich für mich kein Leben mehr. Und da ich mir einige Prüfungen wie Mathe, Wirtschaftsinformatik und Datenbanken für den Wiwi Bachelor anrechnen lassen konnte habe ich das getan und habe gewechselt. 


Ich bin ein sehr stress empfindlicher Mensch und mir geht es bei Stress nicht gut. und wenn ich merke, dass ich einen Berg vor mir habe, den ich selbst bei größer Anstrengung eventuell nicht schaffe macht mich das langfristig kaputt. Da krieg ich zukunftsängste etc. 

Für mich ist das Studium eher sowas wie Haushalt machen. Es gehört zu meinem Leben, es ist eher nicht so geil und wenn es ohne ginge würde ich es auch nicht machen, aber es ist okay und manchmal macht saugen ja auch Spaß ;) 

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Interessant. Wenn du so für dich einen guten Weg gefunden hast für das Studium, ist es doch prima.

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