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Psychologie: Prüfungsanmeldungen, Tutorium - Medizin

Lernfrosch

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Und schon wieder ist es soweit sich im Psychologiestudium für die nächsten Prüfungen anzumelden.

 

So ganz sicher bin ich mir noch nicht, welche Klausuren ich im September schreiben möchte. Ich habe daher erstmal alle zur Auswahl stehenden Prüfungen angemeldet. Wenn ich mit dem Lernen nicht so vorankommen sollte wie ich mir das vorstelle, würde ich evtl. ein oder zwei Klausuren noch absagen. Angemeldet habe ich drei Klausuren

- M4 (Sozialpsychologie)

- M7 ( Differentielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik)

- Wiederholung M6a (Testkonstruktion)

und eine Hausarbeit

- M11 (BiWi 2B: Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik).

 

Für M6a ist ein Tutorium zustande gekommen, das ich besuchen möchte. Insgesamt wird es sechs Termine zu je 5 Stunden geben, in denen die Inhalte des Moduls im Hinblick auf die Klausur besprochen und geübt werden. An jedem Termin soll ein Kapitel des Studienbriefes besprochen werden; der letzte Termin ist für die Zusammenfassung des gesamten Moduls und die Klausurvorbereitung vorgesehen.

 

Zusätzlich schreibe ich derzeit an meiner M3-Präsenzveranstaltungs-Ersatzleistung.

Das Titelblatt ist fertiggestellt, die Literaturrecherche ist abgeschlossen, die Gliederung scheint sich als funktional zu erweisen und ein Kapitel der Arbeit (Literatur...) ist geschrieben. Als nächstes möchte ich den Theorieteil schreiben (Stichworte stehen schon) und danach an die schriftliche Darstellung der Studieninhalte gehen, bevor ich dann zur Ergebnisdarstellung und Diskussion komme. Die Einleitung und Zusammenfassung werde ich wahrscheinlich zuletzt schreiben, wenn alles andere soweit fertig ist.

 

 

 

Eigentlich war immer klar, dass die Priorität auf dem Medizinstudium liegt und Psychologie nebenher läuft. In letzter Zeit bin ich mir da nicht mehr so sicher, ob das die richtige Schwerpunktsetzung für mich ist, bzw. ob Medizin oder allgemeiner ein Präsenzstudium für mich unter den gegebenen Bedingungen bis zum Abschluss machbar ist.

 

Die Umsetzung des Nachteilsausgleiches in Medizin funktioniert nicht so, wie ich es brauche. Deswegen läuft das Studium eher schleppend. Die modulbegleitenden Testate und mündliche/ praktische Prüfungen... Über die mündliche Biochemieprüfung hatte ich letztens berichtet. Inhaltlich ist es nach wie vor sehr spannend und meistens auch interessant. Das Lernen fällt mir auch leicht und ich verbringe nicht sooo viel Zeit damit. Leistungsmäßig sieht auch nicht so schlecht aus bei den Prüfungen, an denen ich teilnehmen durfte. Aber: Ich konnte noch kein einziges Modul komplett abschließen (hängt u.a. mit dem nicht umgesetzen Nachteilsausgleich zusammen). Das Studium läuft in den nächsten Semestern ganz normal weiter und die noch nicht abgeschlossenen Module müssten irgendwann und irgendwie nebenher zu Ende gebracht werden.

Medizin ist zwar inhaltlich recht viel in kurzer Zeit, aber nicht sonderlich schwierig; Psychologie ist inhaltlich etwa gleich viel, aber für mein Empfinden anspruchsvoller.

Deswegen überlege ich, ob ich mich in nächster Zeit verstärkt auf Psychologie konzentrieren werde und Medizin nebenher laufen lasse bis sich da weitere Möglichkeiten ergeben. Erstmal läuft Medizin normal weiter; Konsequenzen für den Studienverlauf ergeben sich noch nicht.


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5 Kommentare


Forensiker

Geschrieben

Ich kann vor deiner Leistung nur immer wieder den Hut ziehen.

Ziemlich beeindruckend gleich zwei Studiengänge zu absolvieren.

 

 

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Markus Jung

Geschrieben

Die Frage in Medizin ist ja für mich ganz klar, wie das künftig läuft mit dem Nachteilsausgleich. Wenn ich das richtig verstehe, steht und fällt ja damit für dich die Möglichkeit, das Studium schaffen zu können. Gibt es da keine Anlaufstelle, die du mit einschalten kannst, um das zu klären?

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Lernfrosch

Geschrieben

vor 7 Stunden, Markus Jung sagte:

Wenn ich das richtig verstehe, steht und fällt ja damit für dich die Möglichkeit, das Studium schaffen zu können. Gibt es da keine Anlaufstelle, die du mit einschalten kannst, um das zu klären?

Es scheint so.

Ich habe schon mit allen möglichen Leuten gesprochen; bis hin zum Behindertenbeauftragten. Es finden sich immer wieder Gründe, warum etwas nicht umgesetzt wird.

Es heißt dann immer wieder, abwarten und mal schauen, ob es nicht doch auch so geht. Aber offensichtlich geht es nicht so; eineinhalb Semester liegen inzwischen hinter mir. Und die Aussicht, dass sich da etwas ändert, sieht düster aus...

Aber ich will mir dadurch nicht die Freude an dem Fach vermiesen lassen, ich hänge an dem Studium. Andererseits möchte ich aber auch nicht mit vollem Einsatz so ins Ungewisse hineinstudieren.

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psychodelix

Geschrieben

Aus Erfahrung kann ich sagen: Das UKE ist wie eine Behörde. :(

 

Es gab einzelne Profs, die das locker sahen, aber das waren Ausnahmen. Und eine von den Ausnahmen ist heute auch schon längst im verdienten Ruhestand.

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Markus Jung

Geschrieben

vor 18 Stunden, Lernfrosch sagte:

Aber ich will mir dadurch nicht die Freude an dem Fach vermiesen lassen, ich hänge an dem Studium. Andererseits möchte ich aber auch nicht mit vollem Einsatz so ins Ungewisse hineinstudieren.

 

Klar, neben aller Freude am Fach soll das Studium ja auch irgendwann mal zu einem Ergebnis führen... Ich denke, eigentlich ist da schon der Behindertenbeauftragte in der Pflicht, dass ein bewilligter Ausgleich auch umgesetzt wird - gerade wenn sich schon gezeigt hat, dass es ohne tatsächlich nicht geht.

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      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!