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Maximal- oder Minimalprinzip?

Maximal- oder Minimalprinzip - Führt beides zum Studienerfolg? 

 

Durch einige Kommentare in meinem Blog habe ich mir Gedanken darüber gemacht, welchen Stellenwert das Studium in meinem Leben hat. Aber ich glaube es geht dabei nicht nur ums Studium, sondern generell darum welchen Stellenwert man dem Beruf und der Karriere in seinem Leben einräumt. 

 

Das Studium ist im Moment definitiv das zentrale berufliche Element. Ich gehe zwar noch einem Nebenjob nach - um mir das ganze eben finanzieren zu können - aber die Konzentration liegt doch definitiv beim Studium. Das liegt auch daran, weil es für mich nicht einfach eine Weiterbildung ist, sondern eben mein berufsqualifizierender Abschluss und schon immer das was von vorneherein feststand. Denn nur mit Bachelor fühle ich mich nicht als wirklichen Hochschulabsolvent. 

Dass mir aber trotzdem die Karriere, der Studienerfolg nicht im Mittelpunkt meines Leben steht, könnte man vielleicht daran erkennen, dass ich trotz fast gleichen Karrierechancen lieber nen Fernmaster mache statt mir mit meinem Bachelor einen vernünftigen Job zu suchen mit dem ich deutlich schneller erfolgreich werden könnte.
Jedenfalls habe ich das Gefühl eher nach dem Minimalprinzip zu studieren. Ich habe ein festgelegtes Ziel und investiere so wenig wie möglich um das Ziel zu erreichen. Gerade im Fernstudium aber auch im Präsenzstudium sind mir viele Studenten begegnet, die das ganze wohl eher nach dem Maximalprinzip durchziehen. 

Dabei wird der Mitteleinsatz daran festgemacht wieviel Zeit man hat und wieviel man maximal investieren kann. Hat Jemand 4 Stunden Zeit am Tag, investiert er die ins Studium. Ein festes Ziel besteht nicht, sondern das Ziel ist das bestmöglichste zu erreichen. Mein Ding war das noch nie, da ich gerne auf eine gute Work Life Balance achte und darauf einen großen Wert lege. Denn nur wenn ich nicht gestresst und ausgeglichen bin kann ich gut lernen.  Daher frage ich mich wieso das so ist und was wirklich die sinnvolle Strategie ist. 

 

Bei dieser Überlegung bin ich auf das Optimumprinzip gestoßen und glaube sogar, dass ich mich automatisch daran orientiere und daher bis jetzt mit recht wenig Aufwand ganz ordentlich zurecht kam.

"Beim Optimumprinzip steht das opimale Verhältnis im Vordergrund, das für den angestrebten Nutzen durch den gezielten Einsatz der vorhandenen Mittel zu erreichen gilt. Eine Steigerung des Nutzens möchte man mit überschaubaren Kosten herbeiführen und zum Beispiel wird eine Autobahn mit wenigen finanziellen Mitteln so gebaut, dass diese schneller befahren werden kann und dadurch ein Gewinn an Geschwindigkeit entsteht."

 

Auf das Studium kann das ganz gut übertragen werden. Eine 1,0 zu schreiben ist mit einem unverhältnismäßig hohen Vorbereitungsaufwand verbunden. Ein vielfaches des Lernaufwandes, der für eine 2,3 beispielsweise notwendig ist. Wenn man genauer darüber nachdenkt wird schnell klar, wer sich einzelne Fächer rausspickt, die einem besser gefallen und hier extrem viel Zeit investiert, weil er eine 1,x will und sich hingegen in Mathe nach dem Prinzip 4 gewinnt vorbereitet wird im Endeffekt bei viel höherem Lernaufwand das gleiche Ergebnis erzielen wie wenn er sich für beide Fächer so vorbereitet hätte, dass er in jedem Fach eine mittelmäßige Note erzielt. Das bedeutet je größer die Streuung der Einzelnoten, desto höher ist der Aufwand. Bei gleichem Durchschnitt. 

 

 

 


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12 Kommentare


StudiAlex

Geschrieben

Du hast es eh schon erfasst. Für die meisten ist weder das Minimum- noch das Maximumprinzip das richtige Mittel.

Bei ersterem wird es viel zu oft sehr knapp, letzteres hat wie du schon sagtest einen unverhältnismäßig hohen Aufwand.

 

Ich seh das so wie du. Wenn ich mit (für mich) vertretbarem Aufwand einen 2,* schaffe, hab ich dann wirklich was davon, auf mein Leben bezogen, noch x-mal so viele Stunden zu investieren für eine 1,*

 

 

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Ich persönlich versuche mein Master-Studium im Maximalprinzip abzuschließen. Ich will so viel Wissen, Erfahrung und dementsprechend auch die Noten mitzunehmen wie nur geht. Warum sollte es sonst machen?

Einen Bachelor habe ich schon und nur studieren um des studieren willens ist mir definitiv zu wenig.

Das bedeutet für mich natürlich Einschränkungen im Privatbereich, aber für den überschaubaren Zeitraum von zwei Jahren ist das akzeptabel. Dafür habe ich von dem Wissen und den Noten den Rest meines Lebens lang etwas.

 

Das ist jetzt natürlich meine ganz persönliche Meinung. Und grundsätzlich ist das auch ein sehr subjektives Thema wie ich finde. Was für den einen schon zu viel ist, ist dem anderen noch zu wenig.

 

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Marmotte

Geschrieben

Wenn man es genau nimmt, handelt doch jeder irgendwie nach dem Optimalprinzip. Nur strebt jeder einen anderen Nutzen an. chryssi strebt Wissen, Erfahrung und gute Noten an und wird dies gezielt durch den Einsatz effektiver Lernstrategien zu erreichen versuchen. Auf der Schiene fahre ich übrigens auch. Andere die eher Richtung Minimalprinzip tendieren haben dann "einfach bestehen" als angestrebten Nutzen und versuchen das mit dem optimalen Aufwand zu erreichen. Hinzu kommt, dass Personen, die zwar den gleichen Nutzen anstreben, nicht unbedingt den gleichen Aufwand betreiben müssen um diesen zu erreichen.

Man kann das ja auch auf einzelne Module runter brechen. Das eine ist mir vom Wissen was vermittelt wird nicht so wichtig, also lerne ich nur so, dass ich bestehe (wird bei mir als anerkannte Streberin wohl eher selten passieren) und stecke die Zeit in ein interessanteres und für meine Arbeit vielleicht relevanteres Modul. Vielleicht habe ich hier rein rechnerisch einen höheren Aufwand bei gleichem Notendurchschnitt, aber auf der anderen Seite hinterher einen größeren persönlich empfundenen Nutzen?!

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Abilifly

Geschrieben

Natürlich bedeutet Minimalprinzip nicht, dass man mit "4 gewinnt" in die Klausuren gehen muss, sondern dass man sich ein festes Ergebnis setzt und dafür so wenig versucht wie möglich zu tun. Bei mir ist das der 2,x Bereich, den ich anstrebe. Denn damit krieg ich nen Job und es ist für mich noch tolerierbar.

Natürlich ist es was anderes wie wenn man wegen des Wissens und des Stoffes wegen studiert. Gerade das findet man denke ich häufiger an der Fernuni. Da ist es irgendwie was persönlicheres was einen reizt. Für Jemanden, der wie ich nach dem Abi direkt studieren geht für den Beruf sieht das ganze häufiger wie auch beim Abi. Hauptsache passabel abschließen, aber mehr als muss als als persönliche Erfüllung. 
Richtig ist ja, dass nur ein winziger Bruchteil - gerade im Wirtschaftsstudium - später im Beruf nochmal gebraucht wird. Also vom Stoff her. Und hat man erst mal nen Job gefunden und ist darin länger tätig ist der Studienschnitt fast egal. 
Deshalb seh ich eigentlich das Studium - klar auch als persönliche Erfahrung - aber vor allem auch als Eintrittskarte in die Arbeitswelt, in den von mir präferierten Job. 
Zudem hat man als Vollzeitstudent eben wirklich viele Freiheiten, die man so nie wieder haben wird vermutlich. 

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csab8362

Geschrieben

Optimal ist das 20:80 Prinzip. Das habe ich irgendwo in meinen Bildungswissenschaftsunterlagen gelesen.

Mit 20 Prozent Einsatz kann man 80 Prozent Leistung erbringen.

Je näher man sich den 100 Prozent annähert desto mehr Aufwand an Einsatz (Zeit) ist notwendig.

 

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Markus Jung

Geschrieben

@csab8362: Das ist das Paretoprinzip, das davon ausgeht, das für die letzten 20 Prozent 80 Prozent Aufwand notwendig wären, oder umgekehrt das mit 20 Prozent Aufwand schon 80 Prozent der Leistung erreicht wird.

 

Ich denke, im Studium kommt es erstmal darauf an, welches Ziel ich damit erreichen möchte, zum Beispiel:

  • schneller Abschluss
  • gute Noten
  • viel Wissen

Das Ziel könnte aber auch einfach eine schöne Lebenszeit sein oder viele Kommilitonen kennen zu lernen oder nur irgendwie durchzukommen etc.

 

Und dann gilt es zu überlegen, wie dieses Ziel erreicht werden kann und wie viel Risiko ich dafür eingehen möchte bzw. was ich bereit bin zu investieren.

 

Um schnell zum Abschluss zu kommen, kann ich zum Beispiel auf "Vier gewinnt" spielen. Das kann klappen und ich bin sehr schnell und trotzdem noch mit akzeptablem Ergebnis fertig, es kann aber auch schief gehen und durch viele durchgefallene Klausuren studiere ich letztlich länger als gedacht. Oder ich kann dieses Ziel versuchen zu erreichen, in dem ich das Studium zu meinem einzigen Lebensinhalt mache und 12 Stunden am Tag lerne. Erhöht die Chancen auf einen schnellen und guten Abschluss (sofern ich nicht vorher zusammen breche 😉) bedeutet aber auch für die Zeit des Studiums kein sonstiges Leben mehr zu haben. Das wären die beiden extremen Varianten, und viele entscheiden sich für einen Weg dazwischen. In diesem Beispiel könnte der so aussehen, zumindest auf befriedigende Leistungen aus zu sein, so dass es immer noch bestanden ist, wenn es mal schlechter läuft, viel für das Studium zu tun, aber dennoch die eine und andere Party mit zu nehmen usw.

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Abilifly

Geschrieben

Wenn man das ganze allerdings wieder auf die beruflichen Chancen bezieht wird eigentlich recht schnell deutlich, dass ein 1,7er gegenüber einem 2,3 er Abschluss zwar deutlich schwerer zu erreichen ist, aber doch kaum bessere Berufschancen mit sich bringt. Meine Erfahrung und Recherchen und Gesprächen im Freundeskreis und unter Kommilitonen zeigte zumindest eher, dasses soetwas wie einen "Cut" gibt, der so etwa bei 2,5 oder 2,7 liegt. Der nächste Cut dann bei rund 3,0, wo wirklich die Chancen der Bewerbung sinken. Wirklich top Abschlussnoten wie 1,0 bis 1,5 kommen natürlich schon etwas besser an, wobei ich oft erlebt hab, dass solche Abschlussnoten eher mit einer seltsamen Art von Mensch assoziiert werden.  Ich denke solang man 2,5 oder besser hat ist die Abschlussnote was redundant, zählen tut dann die Studieninhalte, Schwerpunkte, Uni/FH, praktische Erfahrungen und letztlich auch die Persönlichkeit. 

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psychodelix

Geschrieben (bearbeitet)

Am 3.6.2016 at 16:28 , Markus Jung sagte:

Das ist das Paretoprinzip, das davon ausgeht, das für die letzten 20 Prozent 80 Prozent Aufwand notwendig wären, oder umgekehrt das mit 20 Prozent Aufwand schon 80 Prozent der Leistung erreicht wird.

 

Seit vielen Jahren MEIN Prinzip. Anders würde ich gar nicht klarkommen. :lol:

 

Wobei ich noch differenziere zwischen "einfach nur bestehen" und einer "sehr guten bis guten Note".

 

Manchmal muss es etwas "mehr" 20% sein. ;)

bearbeitet von psychodelix
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Mandarine

Geschrieben

Naja, wenn mir jemand einen Tipp geben kann, wie sich das Ergebnis der Prüfung schon in der Vorbereitung niederschlägt kann mir diesen gerne geben! Ich beziehe das nicht auf 4,0 vs. 1,0 sondern eher die o.g. 1,7 vs. 2,3. 

 

Ich habe bei der Prüfungsvorbereitung schon immens Zeit investiert und hatte nachher eine nicht so erfreuliche Note. Gleiches umgekehrt: kaum gelernt und es war nachher eine 1,0. Ich finde, dass kann man vorher nicht immer so unbedingt sagen. 

 

Auch muss man unterscheiden: an der Fernuni gibt es Module zum Auswendiglernen und zum Rechnen. Bei den Rechenfächern kann man "einfach" die alten Klausuren durchrechnen und eine gute Note erreichen (wenn einem das Rechnen liegt erschließt sich auch vieles im Zusammenhang). Bei den Fächern zum Auswendiglernen ist gefühlt jedes Wort wichtig-klar kann man pockern aber in der Regel ist es empfehlenswerter mehr Zeit reinzustecken und den Stoff einfach auswendigzulernen...

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Abilifly

Geschrieben

Natürlich kann man das soo konkret nicht vorher fest machen, ob es jetzt eine 2,3 oder 1,7 wird. Das kommt ja auch immer wieder auf vieles an, was man nicht beeinflussen kann, Glück, Konzentrationsvermögen in der Klausur, Schwierigkeit der Klausur oder auch was grad in der Klausur kommt. Ob es einem liegt oder nicht. Also sehr vieles was man nicht vorhersehen kann. 

Ich denke keiner weiß vorher, was er in der Klausur schreiben wird, außer man weiß, dass man durchfällt. 😉

Aber so im großen und ganzen hat man ja schon ein Gefühl dafür, ob man richtig gut vorbereitet ist oder eher so lala oder eher schlecht. Zumindest geht es mir dabei so. 

Ich habs eben auch im Bekanntenkreis oft erlebt, dass Leute wirklich für ein bestimmtes Fach gebrannt haben, das Wissen perfektioniert haben, jedes Detail gelernt haben und für Mathe in der gleichen Klausurphase eben gesagt haben "hauptsache bestanden". Das ist eben dann was wo ich mir denke wieso?. Selbst wenn du ne 1,0 in dem einen Fach schreibst und in Mathe ne 4,0, hast du trotzdem nur ne 2,5. Wenn du ne 1,7 Schreibst und in Mathe ne 3,0 hast du trotzdem ne bessere Durchschnittsnote. Und eine 1,0 ist eben mit utopischem Aufwand verbunden, wohingegen der Aufwand um von na 4,0 auf ne 3,0 zu kommen nicht so groß ist. 

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Markus Jung

Geschrieben

Ich denke, wenn jemand für ein Fach "brennt", dann fällt es ihm gar nicht so schwer, dafür mehr Zeit zu investieren und er bemerkt diese gar nicht so sehr, während vielleicht jede Minute in Mathe ein Qual war und einem wie eine ganze Stunde vor kam.

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Abilifly

Geschrieben

Das kann sein. Allerdings haben wir ja dennoch lediglich 24h die wir verwenden können. Ich denke daher, dass man sowas dann als Freizeit verbuchen sollte, denn im Endeffekt nützt diese Mehrarbeit am Lieblingsfach ja wirklich nur sehr bedingt dem Studium oder steht diesem gar im Weg, wenn man dadurch weniger Zeit für ein annderes Fach aufwendet.

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
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      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
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      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link