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Klausurplanung, Modulumstrukturierung, Belegung Wintersemester

Lernfrosch

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Klausurplanung, Modulumstrukturierungen und Belegungen für das nächste Semester - immer wieder ein Thema für sich an der FernUni.

 

Sommersemester 2015:

Ich hatte M1 belegt, bearbeitet. Dann kam die Mitteilung, dass M1 umstrukturiert wird und eine kostenlose Wiederbelegung im Folgesemester nicht möglich ist. Also jede Menge Druck, die Klausur zu bestehen.

 

Wintersemester 2015/2016:

M3 belegt, bearbeitet. Dann kam die Mitteilung, dass M3 ab dem kommenden Semester umstrukturiert wird. Wieder unter Druck gesetzt, die Klausur zu bestehen.

 

Sommersemester 2016:

Ich war so naiv und hatte gedacht, dass keines meiner aktuell belegten Module umstrukturiert wird. Nunja. Wäre ja auch zu schön gewesen. Diesmal trifft es M4 (Sozialpsychologie). Die inhaltliche Umstrukturierung zum kommenden Semester soll so aussehen, dass zwei der bisherigen Printkurse durch Online-Kurse ersetzt werden; die beiden anderen Kurse bleiben gleich. Das bedeutet aber leider auch, dass eine kostenlose Wiederbelegung von M4 im nächsten Semester nicht möglich ist.

 

Also wäre es angebracht, wenn ich M4 dieses Semester erfolgreich mit Bestehen der Klausur abschließe. Zum Einen, weil ich kein Interesse daran habe, die Kursmaterialien nochmal zu bezahlen. Und zum Anderen, weil ich kein Bedürfnis habe an einem neu aufgelegten Online-Kurs teilzunehmen; ich kann wesentlich besser mit Printmaterialien lernen. Online-Materialien mag ich zum Lernen nicht so gerne; ich finde das immer so anstrengend die ganze Zeit auf den Bildschirm zu schauen, kein Papier in den Händen zu halten und nach Belieben darauf mit Textmarkern herummalen und handschriftliche Notizen machen zu können.

 

Das bringt schon wieder meine ganze Planung durcheinander.

Ich hatte zwar erstmal alle zur Auswahl stehenden Prüfungen angemeldet (M4, M6a, M7, M11) wollte aber ein oder zwei davon wieder abmelden. Weil 4 Prüfungen doch etwas viel sind. Die Auswahl hatte ich eigentlich in den letzten Tagen getroffen und ich hatte mich entschieden M4 abzumelden. Diese Entscheidung ist somit jetzt wieder hinfällig geworden.

Ich werde also im September an der M4-Klausur teilnehmen <_<

M6a möchte ich aber auch mitschreiben. Gerade auch, weil ich diesmal wesentlich mehr Zeit in die Vorbereitung stecke, am Tutorium teilnehme und den Eindruck habe, diesmal wesentlich mehr von den Inhalten zu verstehen als im letzten Semester. Außerdem möchte ich M6a gerne endlich zum Abschluss bringen.

M7 habe ich schon angefangen zu lernen und mich eigentlich darauf eingestellt die Klausur zu schreiben. Außerdem gefallen mir die Themen des Moduls (Differentielle und Persönlichkeitspsychologie).

Und mit der M11-BiWi-Hausarbeit habe ich auch schon ein bisschen angefangen, mich in das Thema eingelesen usw. Nächsten Monat startet die konkrete Themenvergabe und ich habe schon (fast) alles vorbereitet, sodass ich dann direkt mit dem Schreiben beginnen kann.

 

Im Wintersemester möchte ich Modul 6b belegen, sofern ich diesmal einen Platz für das empirisch-experimentelle Praktikum bekomme. Ursprünglich wollte ich das mit M4 kombinieren...

Ich denke, ich werde noch abwarten, welches andere Modul ich dazunehme und dann später evtl. nachbelegen.

 

Erstmal muss ich mir mal wieder Gedanken über dieses Semester machen.

Oder einfach weitermachen, versuchen an allen Prüfungen teilzunehmen und 50 CP einzusammeln, den Unrealismus dieses Plans real ausleben... oder mir eine Alternative überlegen.

 

Was würdet ihr machen? Irritieren euch solche angekündigten Moduländerungen auch und setzen euch unter Druck, was die Klausur anbelangt? Wie geht ihr damit um?


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10 Kommentare


Fernstudi_Psy

Geschrieben

Werden in m4 3407 und 3408 verändert ? Ich kann gut verstehen, dass Dich das verunsichert. Andererseits halte ich einige Module wirklich für dringend überarbeitungsbedürftig und finde es toll, wenn es dann endlich mal ein neues Skript, Online Vorlesung o.ä. gibt. Und es gibt ja immer etwas Schriftliches (wie die PL in M1 & M3). Das "neue" M3 findet eine Kommilitonin von mir sogar viel besser als die vorherige Version.

Toll, dass Du die Biwi HA schreiben willst. Ich wollte es dieses

Semester auch machen, zögere aber noch, da 6a und b neben der Arbeit sehr herausfordernd für mich sind und ich ja von den Noten her an meinen Master denken muss... Außerdem habe ich noch ein anderes spannendes Modul empfohlen bekommen, dass ich mir auch nochmal anschauen will (L3 mit mündlicher Prüfung). Viel Erfolg bei den Entscheidungen & beim Lernen.

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Mandarine

Geschrieben

Kann man die Unterlagen ausdrucken?

 

Ich würde bei meiner ursprünglichen Planung bleiben denn du hast mit den entsprechenden Modulen auch dementsprechend mehr gearbeitet.

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Markus Jung

Geschrieben

Von deiner Schilderung her könntest du wohl am Ehesten M7 schieben, ohne dass sonst zu viel durcheinander gerät.

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Lernfrosch

Geschrieben

Am 8.6.2016 at 05:57 , Fernstudi_Psy sagte:

Werden in m4 3407 und 3408 verändert ?

03409 und 03410 werden verändert.

 

Am 8.6.2016 at 05:57 , Fernstudi_Psy sagte:

Toll, dass Du die Biwi HA schreiben willst. Ich wollte es dieses

Semester auch machen, zögere aber noch, da 6a und b neben der Arbeit sehr herausfordernd für mich sind und ich ja von den Noten her an meinen Master denken muss... Außerdem habe ich noch ein anderes spannendes Modul empfohlen bekommen, dass ich mir auch nochmal anschauen will (L3 mit mündlicher Prüfung).

BiWi 2B finde ich inhaltlich nicht so ansprechend. Aber unter den angebotenen Alternativen ist es für mich noch die beste Wahl. Ich würde eigentlich lieber ein ganz anderes Modul nehmen; das wäre wohl auch möglich, aber es würde dann als M11 nur unbenotet übernommen werden können. Und die Chance, eine gute Note in BiWi 2B zu machen, soll ja so schlecht nicht sein...

Den Master würde ich auch gerne an der FernUni machen. Ich spekuliere darauf, dass die Notenbegrenzung dafür wieder fällt. Sollte ich nicht in den Psychologiemaster reinkommen (wegen meiner Noten), würde ich evtl. auf den Philosophiemaster ausweichen.

 

Am 8.6.2016 at 07:23 , Mandarine sagte:

Kann man die Unterlagen ausdrucken?

Genaueres ist noch nicht bekannt gegeben worden.

 

Am 8.6.2016 at 14:38 , Markus Jung sagte:

Von deiner Schilderung her könntest du wohl am Ehesten M7 schieben, ohne dass sonst zu viel durcheinander gerät.

Wenn nicht M6a + M7 die nächste Modulschranke bilden würden. Diese wollte ich gerne dieses Semester überwinden.

Ich könnte sonst nur M7 und M6b (sofern ich einen Platz fürs Praktikum bekomme) im nächsten Semester machen und noch kein Modul aus dem letzten Studienabschnitt (M8, M9, M10).

 

Vielleicht verlege ich doch M11 ins nächste Semester... :confused:

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psychodelix

Geschrieben

In M1 konnte man die Folien zu den Onlinevorlesungen ausdrucken.

 

Ansonsten finde ich vier Prüfungen NEBEN dem Medizinstudium viel. :(

Ich denke zwar auch, dass der NC für den Master wieder fallen wird, aber es kann auch gut sein, dass er bestehen bleibt. 

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Fernstudi_Psy

Geschrieben

Weißt Du genau was sich an den Kursen ändert? Es handelt sich ja um die Vertiefungskurse, die aus den englischen Originalstudien und Online Vorlesungen bestehen. Es gibt also auch jetzt kein wirkliches Skript dazu. (Weiß nicht ob das als Entscheidungsgrundlage hilft). Ich würde dann M11 schieben im Hinblick auf die Modulschranke. Wobei ich 6a, 7 & 4 auf einmal echt heftig finde. Aber wenn die Noten nicht so wichtig sind, ist das sicherlich machbar.

 

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Markus Jung

Geschrieben

Eigentlich sehe ich in den nächsten Jahren keine Basis dafür, dass die FernUni den NC für den Master wieder aufhebt, da es ja weiterhin einen großen Andrang geben wird. Wissen kann das natürlich niemand - es gab ihn ja schon mal und dann wurde er wieder aufgehoben.

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Lernfrosch

Geschrieben

vor 48 Minuten, Markus Jung sagte:

Eigentlich sehe ich in den nächsten Jahren keine Basis dafür, dass die FernUni den NC für den Master wieder aufhebt, da es ja weiterhin einen großen Andrang geben wird.

Der "NC" ist eben kein NC, und daher sehe ich Chancen, dass die Regelung gekippt werden könnte.

Ein normaler NC wird ja festgelegt durch Angebot an Studienplätzen und Nachfrage. Die Zugangsnote wird also flexibel gehandhabt und jedes Mal neu angepasst.

Jetzt ist es aber so, dass von vornherein eine Notengrenze von 2,49 festgelegt ist, ohne sich an Angebot/ Nachfrage anzupassen. Es ist eine starre Regelung ohne Berücksichtigung tatsächlicher individueller Gegebenheiten und ich denke nicht, dass sich das rechtlich in der Praxis lange halten lässt...

Und falls ich doch nicht in Psychologie rein komme, dann würde ich erstmal auf den Philosophiemaster ausweichen und abwarten was sich mit Psychologie noch so tut.

 

vor 20 Stunden, Fernstudi_Psy sagte:

Weißt Du genau was sich an den Kursen ändert?

Leider noch nicht.

Die Onlinevorlesungen sind diesmal (ich glaube bis auf eine Ausnahme) nicht klausurrelevant, nur die 22 Studien und 03407 sowie 03408.

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psychodelix

Geschrieben

vor 8 Stunden, Lernfrosch sagte:

Der "NC" ist eben kein NC, und daher sehe ich Chancen, dass die Regelung gekippt werden könnte.

Ein normaler NC wird ja festgelegt durch Angebot an Studienplätzen und Nachfrage. Die Zugangsnote wird also flexibel gehandhabt und jedes Mal neu angepasst.

 

Hast du Zahlen, wie viele Masterplätze Hagen zur Verfügung hat?

Und wie viele Bachelorabsolven gibt es im Schnitt?

 

Ich sehe eher die Problematik, einen NC einzuführen, der auch für die gilt, die sich unter anderen Voraussetzungen vor der Bekanntgabe immatrikuliert haben. 

 

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Lernfrosch

Geschrieben

vor 11 Stunden, psychodelix sagte:

Und wie viele Bachelorabsolven gibt es im Schnitt?

Siehe: http://www.fernuni-hagen.de/arbeiten/statistik/absolventen/ba.shtml

An der FernUni gab es im Bachelor Psychologie

2011   23 Absolventen

2012   107 Absolventen

2013   268 Absolventen

2014   483 Absolventen

2015   609 Absolventen

 

Allgemeine hochschulübergreifende Zahlen zu Psychologieabsolventen etc. habe ich hier gefunden: https://www.uni-due.de/isa/fg_sozial_gesund/psychologie/psychologie_hs_frm.htm

Demnach gab es z.B. 2014 etwa 7000 Psychologieabsolventen, davon 2423 Masterabsolventen, in ganz Deutschland.

 

vor 12 Stunden, psychodelix sagte:

Hast du Zahlen, wie viele Masterplätze Hagen zur Verfügung hat?

Wie viele Plätze insgesamt zur Verfügung stehen, geht aus den mir bekannten Dokumenten nicht hervor. Ich recherchiere aber nochmal weiter.

 

Masterabsolventen an der FernUni, siehe: http://www.fernuni-hagen.de/arbeiten/statistik/absolventen/ma.shtml

2014   19 Absolventen

2015   37 Absolventen

 

vor 12 Stunden, psychodelix sagte:

Ich sehe eher die Problematik, einen NC einzuführen, der auch für die gilt, die sich unter anderen Voraussetzungen vor der Bekanntgabe immatrikuliert haben. 

Das sehe ich vom moralischen Aspekt her genauso. Auch wenn ich denke, dass dieser Aspekt berücksichtigt werden sollte, gehe ich nicht davon aus, dass das ein schlagkräftiges Argument ist. Denn Bachelor und Master sind zwei verschiedene Dinge mit unterschiedlichen Studienordnungen. Und die Studienordnung, die auch überarbeitet/ geändert werden kann, regelt die Zugangsmöglichkeit. Das kann man vorher, bei Einschreibung in den Bachelor, wissen.

 

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link