Julikäfer will studieren

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Nachtdienst ist ein A*******

Julikäfer

249 Aufrufe

Guten Morgen alle zusammen,

 

es macht Spaß, jede Woche einen kleinen Bericht zum aktuellen Fortschritt im Studium abzugeben.

 

Was keinen Spaß macht: Nachtdienst. Ich bin gestern rausgekommen und fühle mich heute immer noch wie Matsch in der Birne.

 

Der Anspruch an mich, lernen zu müssen hilft mir allerdings aufzustehen und wieder in den alten Rythmus zu kommen. Die Motivation wäre natürlich diesbezüglich auch etwas größer, wenn nicht die Tatsache existieren würde,dass ich ab nächsten Montag WIEDER drei Nächte hätte. Da kommen dann schon mal so Fragen auf wie: Wieso überhaupt umstellen?

 

Angesichts dieser Tatsache aber ich die Lernerei für Kommunikation natürlich SEHR entspannt angehen lassen. Kann man ja auch machen. Meine Nachtdienste waren zum Glück mal wieder ziemlich entspannt, sodass ich sogar auf Arbeit ein bisschen was machen konnte. Aber länger als bis um 1 is das auch nix mit Konzentration. Heute habe ich das erste Heft beendet und habe- wiedererwartend- sogar was neues gelernt. Gestern haben mein Freund ich und unsere persönlichen Kommunikationstile in unserer Beziehung analysiert und besprochen, worauf wir mehr achten müssen. :-D So hat das Modul sogar noch ein Benefit für mein Privatleben. :-D

 

Wegen meine Matschbirne heute wäre es natürlich absoluter Blödsinn mich jetzt in eine Einsendeaufgabe reinzustressen. Ich hab die Lernsachen für heute bei Seite gelegt und gehe später in die Bibliothek um mir mal noch ein paar Bücher auszuleihen. Und ansonsten steht heut nur Feizeit, Freunde treffen und Kaffeetrinken auf dem Plan. 

 

Liebe Grüße,

 

Juli


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8 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Ich glaube, so Nachschichten würden mich total umhauen. Wenn es bei mir mal richtig spät wird bzw. ich sehr wenig schlafe, brauche ich immer einige Tage, um wieder halbwegs in der Spur zu sein.

 

Klasse finde ich es, wie du das Kommunikationsthema gleich in der Beziehung umsetzen konntest. Schön, dass dein Freund sich darauf eingelassen hat 🙂.

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psychodelix

Geschrieben

DAS kenne ich. :(

 

Ich arbeite NUR nachts, so 8-9 Nächte im Monat verteilt. Und inzwischen brauche ich (meine Kollegen auch) zwei Tage, um mich von einer Nacht zu erholen, weil so viel los ist. Ich bin allerdings auch 12,5 Stunden (13 Stunden vor Wochenenden und Feiertagen) dort.

Da ist mit Lernen am Tag, wenn ich erst morgens nach Hause komme, nichts drin und auch am Tag danach bin ich noch leicht matschig. 

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Mir gehs wie psychodelix, ich arbeite nur nachts und mit jedem Jahr länger dauert es auch länger sich aus dem Nachtrhythmus zurück ins Leben zu bewegen. Was natürlich auch damit zu tun hat, dass ich immer 7 Nächte am Stück mache, und man dann wirklich komplett "umgedreht" wird.

Ich gehe heute in die Nacht und bin gespannt, ob ich was lernen kann diese Woche, oder ob es wieder drauf raus läuft, dass ich ne komplette Woche gar nichts mache, wie die letzten Male.

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Count Goldbeast

Geschrieben

Problem ist imho eher wenn der "Rythmus versaut" ist mit Wechseln Tag/Nacht etc.

 

Da kommen dann schon mal so Fragen auf wie: Wieso überhaupt umstellen?

Wenn das mit deinem sonstigen Leben vereinbaren kannst, würd ich auch raten es zu lassen.

 

Tja, wie das Lernen noch einbinden? 

Wenn es auf der Arbeit keine Möglichkeiten von wegen Bereitschaftszeiten gibt bleibt zwangsweise nur der Nachmittag oder die Morgenstunden nach der Arbeit.

 

Das sind die Zeiträume und Möglichkeiten die man hat, daran kann man nichts ändern, das einzige was hilft ist sich dementsprechend anzupassen.

 

z.B.

- Falls man noch so "aufgekratzt" sein sollte das man eh nicht schlafen kann bieten sich nochmal das lernen in den Morgenstunden an. Besser als wenn man sich vor den Fernseher hockt oder nochmal sinnlos im Internet surft oder so. 

Selbst wenn es nur noch ne Stunde Repitorium ist.

Nachteil dabei.

Falls das wegen Müdigkeit nicht geht: nicht die Stunden in der früh noch rausziehen sondern schauen möglichst frühzeitig schlafen zu gehen, ansonsten verlängert sich der Rythmus tendentiell immer weiter nach hinten und bis man dann aufsteht ist es irgendwann schon wieder Abend, und im Winter sieht man vielleicht noch den Sonnenuntergang das wars dann aber schon was man an Licht abbekommt.

 

- Arbeitswege nutzen:

Wer mit Bus und Bahn unterwegs ist hängt ja meist sowieso am Smartphone oder Tablett, da kann man auch sinnvolle Software oder Ebooks draufsetzen, oder die mitgenommenen Unterlagen nen Blick reinwerfen.

Beim Autofahren Hörbücher hören. Es gibt welche mit Grundstoff für fast jedes Fach. Auch wenn sie nicht toll sind, und man dasselbe zum 1000. mal hört.

 

-Lieber ne halbe Stunde auch mit schlechter Konzentration irgend etwas tun als wegen "Maschig" tagelang gar nichts machen.

Die "Konzentrationsfähigkeit" ist nicht gleich da,  und die Aufnahmekapazität die man hat ist sowieso begrenzt auch wenn man dann an freien Tagen mehrere Stunden zur Verfügung hat.

Im Zweifelsfall das zu Lernende auf "15-Minuten Einheiten" runterbrechen und zerlegen. irgenwas kann man ja immer machen.

Lernen mit Karteikarten, 10-20 Seiten in nem Buch/Script lesen. 1-2 Fragen beantworten.  

Beispiel:

4-5 mal 15 Minuten  - wenn man "müde" ist ruhig mit bisschen Zeitdruck und Tempo "Speedreading" - hat man am Tag dann auch seine 60-75 Seiten geschafft. Das sind in 5 Tagen auch 300-400 Seiten.  Ja, vielleicht nur oberflächlich, erstmal. aber in den Zeiten dazwischen kann man drüber nachdenken und es sich setzen lassen. Ist ein gewaltiger Unterschied ob man dann am sagen wir Samstag noch ne Zusammenfassung vom den 400 Seiten schreibt und bisschen aufbereitet, oder diese sich erst überhaupt ansehen muss bevor man soweit kommt.

 

 

Gerade man unter schwierigen Bedingungen sich vorbereitet dann braucht man vor "schlechter Tagesform" am Prüfungstag keine Angst haben. :tongue_smilie:

 

-

 

 

 

 

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Nachtdienst ist doof...

 

Danach stehe ich auch immer neben mir und brauche ein paar Tage um wieder rund zu laufen. An lernen war da gar nicht zu denken. Vielleicht klappts ja bei dir besser.

 

In welchem Fachbereich arbeitest du denn?

 

LG Higgins

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Julikäfer

Geschrieben

Ich bin in der Kinderchirurgie-Thorax, Abdominal ... alles außer Unfall- und Neurochirurgie. Und irgendwie habe ich immer das Glück, dass bei mir relativ wenig los ist nachts. Bei anderen Kollegen brennt die Bude und ich geh mal alle zwei Stunden durch die Zimmer und les Drainagenmengen ab :-D

 

Ich bin froh,dass ich maximal 3 Nächte hab am Stück und selbst, wenn ich nächste Woche wieder rein muss, ist es mir das Wert mich wieder umzustellen. Denn sonst komm ich gar nicht klar.

Mittlerweile habe ich MEINEN Weg gefunden, mich wieder umzustellen:

Ich gehe nach der letzten Nacht früh um sieben ins bett und stelle mir den Wecker auf 10. 3 Stunden tiefer schlaf ist genug für mich, um nicht den ganzen Tag total Banane zu sein. Ich nehme mir für den Tag dann auch immer auf mittags was vor. Mit Freunden treffen. Irgendwas seichtes, aber aktives. (An Sport ist nicht zu denken)

Dann bin ich am Abend sooooo müde, dass ich um 10 ins Bett gehe und an nächsten morgen wiederum sieben wach bin. TADAAAAAAA :-D Aberewig will ich das auch nich mehr machen. Und ich glaube auch, dass es mir viel schwerer fallen würde, wenn ich 7 oder8 Nächte hätte... oh.... ich willgar nicht dran denken.....

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Beetlejuicine

Geschrieben

Das ist das Ziel, es nicht ewig machen zu müssen!

 

Ich habe Nachtdienste gehasst, wie die Pest. Deshalb bin ich schon sehr früh aus der Klinik weg in die ambulante Pflege. Dort hat man dann andere Belastungen. 

 

 

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Julikäfer

Geschrieben

Ich bin nur gerade von einer Bekannten etwas verunsichert, was das Pflegemanagementstudium angeht...

 

Die meinte nämlich, es ist gar nicht so leicht etwas zu finden. Und da ich ja eigentlich noch gar nicht so richtig weiß, was das nun alles beinhaltet und was ich GEZIELT damit machen kann. Sprich wie meine Arbeit dann aussehen könnte, hab ich gerade ein bisschen Angst, dass ich letztendlich doch im Schichtdienst bleibe oder keine andere Stelle (die ich auch will-also keine Stationsleitung oder PDL)bekomme. Geht es manchen hier auch so?

 

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link