Es geht los

So, wie bereits in meinem Blog über das Studium an der University of Liverpool geschrieben, habe ich mich erfolgreich für ein Promotionskolleg beworben. Dieses wird von der Leadership-Kultur-Stiftung initiiert. Der Vertrag ist unterschrieben und für das erste Seminar am 01.07.-02.07.16 bei der Stiftung im Schloß Engers in Neuwied bei Koblenz bin ich angemeldet. Thema wird sein "informelles Lernen". An diesem Wochenende habe ich auch mit meinem Wunschdoktorvater ein Gespräch. Sollte es mit ihm nichts werden, weil wir beim Thema doch nicht zusammenfinden, so habe ich über diese Stiftung beste Kontakte zu den Kooperationsprofessoren. Diese bieten sich als Doktorvater an und da wird sich schon der passende Betreuer und das passende Thema finden lassen. Die Stiftung kooperiert mit drei Universitäten die für mich in Frage kommen würden. Nämlich:

- Universität Koblenz-Landau

- Universität Bremen

- Karlsruher Institut für Technologie

 

Da ich Nordbadener bin, hoffe ich auf einen Doktorvater am KIT. Das Gespräch am ersten Juliwochenende findet auch mit einem Betreuer des KIT statt. Aber wie gesagt, ich bin mit jeder der drei Universitäten einverstanden, denn ich werde im Promotionskolleg mindestens 16 Seminare besuchen. Diese Seminare teilen sich auf nach wissenschaftlichen Seminaren, Seminaren zum wissenschaftlichen Schreiben und Forschungskolloquien. Also ähnlich meinem Wunsch des englischen Ph.D.-Programms und ich kann alles in meiner Muttersprache absolvieren. Alle drei Universitäten sind absolut anerkannt, man baut sein persönliches Netzwerk über diese Stiftung aus und steht in ständigem Kontakt mit anderen Doktoranten, die die gleichen Probleme haben, nämlich so ein anspruchsvolles Programm neben Berufs- und Privatleben. Ich denke noch immer für mich das perfekte Modell. Zwei kleine Hürden habe ich aber trotzdem noch. Die 1. habe ich ja bereits beschrieben, einen passenden Doktorvater finden und die 2., ich muss meine Masterthesis noch dementsprechend bestehen. Selbst wenn ich diese gerade so bestehe, hätte ich einen Gesamtschnitt der mich an jeder deutschen Universität, rein von den Formalitäten her, zum Studium berechtigen würde. Doch mir wurde gesagt, ich solle definitiv eine 2 vor dem Komma haben. Also, so toll sich das alles für mich gerade anhört, es ist noch nicht 100%ig sicher. Trotzdem habe ich mich entschlossen diesen Blog hier zu starten, schliesslich beginnt das Promotionskolleg ja bereits und dieses darf ich auch komplett absolvieren. Die Hürden sind "nur" für die endgültige Einschreibung an einer der Partneruniversitäten zu verstehen.

 

Zimmer im Schloß habe ich bereits gebucht, gestern per Mail die Literaturliste bekommen. Die Literatur muss ich bis zum Seminar lesen, sie dient als Diskussionsgrundlage für das zweitägige Seminar. Es wird in meinem Leben also nicht langweilig. Gerne halte ich euch auf dem Laufenden und hoffe auch, dass ich diesen Blog bis zur Erlangung der Doktorwürde fortfahren kann und darf. Es ist ein harter Weg der vor mir liegt und dessen Start wie gesagt noch nicht 100%ig sicher ist. Doch egal was wird, ich habe damals mit dem Bachelor gestartet und gehofft diesen zu erreichen, dass habe ich geschafft und mich dann für den Master eingeschrieben, auch den habe ich so gut wie geschafft, sollte dieses Tüpfelchen auf dem I nicht funktionieren, kann ich mir sagen, ich habe es zumindest versucht, aber es hat nicht sollen sein. Nein, ich bin kein Pessimist, aber ich möchte die Erwartungen an mich selbst, die immer sehr hoch sind, etwas bremsen. Denn das "Must-Have" habe ich erreicht und alles weitere ist das Zubrot, mit dem ich vor Jahren nie im Leben gerechnet hätte. Ich denke, wenn ich den Druck so gering als möglich halten kann, dann ist die Erfolgsaussicht umso höher. Alles kommt gut.

 


17 Personen gefällt das


8 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Ich finde es super, dass du jetzt schon deinen Blog beginnst, auch bevor alles komplett in trockenen Tüchern ist. So können andere Interessenten den Weg komplett mitverfolgen, mit der Themensuche, Doktorvater finden etc.

 

Wie angekündigt habe ich auch das Blogverzeichnis um das Thema Promotions-Blogs ergänzt - auch weil ich denke, dass da demnächst noch mehr kommen wird 😉:

 

 

4 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
der Pate

Geschrieben

vor 30 Minuten, Markus Jung sagte:

Wie angekündigt habe ich auch das Blogverzeichnis um das Thema Promotions-Blogs ergänzt - auch weil ich denke, dass da demnächst noch mehr kommen wird 1f609.png:

 

Tja, aufmerksame User haben da sicherlich den einen oder anderen Namen im Kopf. Ich freue mich auf die verschiedenen Erfahrungen innerhalb D, aber auch zu den anderen Ländern. @SebastianL als zukünftiger Promovent in D und @CrixECK als angehender DBA-Student in Schottland sind ja treue Schreiber und zum Teil auch schon den entscheidenden Schritt weiter

4 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich habe mir die Internetseite angesehen. Verstehe ich richtig, dass man zuerst die Seminare besuchen muss für ca 10.000 Euro?

Welche Kosten werden noch auf dich zukommen?

 

Promovierst du dann in Bildungswissenschaften?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
der Pate

Geschrieben (bearbeitet)

Nein, das verstehst du nicht richtig. Die Seminare werden parallel besucht. Ich beginne bereits früher, da ich ja noch auf den erfolgreichen Masterabschluss hinarbeiten muss. Gerade die oben angesprochenen Forschungskolloquien sind ja während der Promotionsphase hilfreich. Man tauscht sich über den derzeitigen Stand der Dinge aus. Ich selbst wollte ja eigentlich einen Ph.D. machen, gerade wegen der zusätzlichen Seminare rund um wissenschaftliches Arbeiten, die man dort absolvieren muss. Diesen Aspekt bekomme ich nun durch das Promotionskolleg der Stiftung. Sie arbeitet direkt mit verschiedenen Doktorvätern von verschiedenen Universitäten zusammen. Ich werde nicht im Bereich Bildungswissenschaften promovieren. Es gibt Doktorväter aus verschiedenen Fachdisziplinen. Mein derzeitiger Wunschdoktorvater ist am KIT in der Sozialwissenschaftlichen Fakultät, im Fachbereich Personalentwicklung - Berufs- und Betriebspädagogik und hat Organisationspsychologie als einen seiner Schwerpunkte. Ich selbst schreibe ja meine Masterarbeit im Bereich "Organizational Change Management" und würde auch gerne in diesem Bereich promovieren. Da passen seine Schwerpunkte sehr gut. Somit würde ich im Bereich Sozialwissenschaften promovieren. Die Wirtschaftswissenschaften sind ja ein Unterbereich davon, aber ich würde nicht den Dr. rer. oec. oder Dr. rer. pol., die für Wirtschaftswissenschaften normalerweise verliehen werden, machen, sondern den Dr. phil.. Es gibt aber auch beispielsweise einen Doktorvater der einer wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angehört. Den könnte ich genauso gut fragen, aber vom Schwerpunkt her ist eine große Schnittmenge zu oben genanntem Doktorvater vorhanden. Mir persönlich ist das Thema wichtig zu dem ich promoviere und nicht der letztendlich verliehene Grad. Dazu die bereits angesprochenen Seminare und der Austausch zu "Leidensgenossen", dies alles bietet mir die Stitftung, zusätlich die Kontakte zu potenziellen Doktorvätern.

 

Die Gebühren die zum Promotionskolleg noch oben drauf kommen, richten sich nach der Universität an der ich letztendlich promoviere. Da dies aber alles deutsche Universitäten der öffentlichen Hand sind, kannst du dir natürlich ausrechnen, dass dies sehr überschaubare weitere Kosten sind ;)

 

Ich hoffe ich konnte deine Fragen alle beantworten, sonst einfach weiter fragen.

bearbeitet von der Pate
1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Aber es sind 10.000 € an den Promotionskolleg zu entrichten? Wie bist du auf die gekommen?

 

Ich bin ja auch interessiert an einer Promotion, muss aber noch meinen Master machen.

 

Danke.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
OldSchool1966

Geschrieben (bearbeitet)

Ich muss gestehen, ich habe Deinen Beitrag hier auch mit sehr großem Interesse gelesen.

Aktuell bin ich ja noch in der Entscheidungsphase für den Master. Im Zuge meiner Recherche war ich vor einigen Monaten auch auf den neuen Master "Personal und Organisation" der Universität Koblenz-Landau gestossen. Kein Wunder also, dass ich dann hellhörig werde, wenn ich hier von ihr lese. Also, habe ich mich sofort ein wenig schlau gemacht, mich auf der Seite der Leadership-Kultur-Stiftung  und der Promotionsordnung der Universität Koblenz-Landau eingelesen.  😊

Besonders interessant waren für mich die Voraussetzungen, die eine Zulassung ermöglichen:

  1. Master mit Note "gut" (incl. 2,5) im Promotionsfach oder einem Studiengang mit wesenlichen Anteilen im Promotionsfach
  2. Bachelor mit Note mit Note mindestens 2,0 im Promotionsfach oder einem Studiengang mit wesenlichen Anteilen im Promotionsfach + erfolgreicher Abschluss eines Qualifikationsstudiums
  • Qualifikationsstudium (max. 2 Semester): Leistungsnachweise im Umfag von 16-20 ECTS + schriftliche Arbeit im Umfang von 3 ECTS mit der Note 2,0 bestanden.

Ausgehend von diesen Eckdaten würde ich heute die Voraussetzungen erfüllen (B.A. mit 1,9). Nun habe ich es aber nicht unbedingt so eilig, und will im Grunde auf einen Master auch nicht verzichten. Ich muss aber sagen, dass mich der Gedanke, quasi beides zu verbinden, und das Angebot der Leadership-Kultur-Stiftung mit einzubeziehen schon sehr reizen. Theoretisch müsste es doch gehen, das parallel zum Master zu machen, oder?

Auch mein Steckenpferd ist organisationales Verhalten (wer hätte das gedacht? 😁), was sich ja auch in meiner Thesis niedergeschlagen hat. Aktuell habe ich ja auch Module an der FU Hagen zum Thema Organisation und Leadership in Bearbeitung.

Mich würde nun interessieren, ob man wirklich mindestens 16 Seminare besuchen  muss? Ich habe nur die 4 Module des Forschungs- und Promotionskollegs gesehen...hmmm.

 

Mich interessieren natürlich die Gesamtkosten, sprich was neben Master und der Module für das Kolleg noch dazu kommt. Verstehe ich das richtig, dass hier nichts an weiteren Gebühren anfäll?

Zitat: "Mit der Promotion sind keine Studiengebühren verbunden, bei der Einschreibung entrichten Sie lediglich den Semesterbeitrag."

 

 

 

 

 

bearbeitet von OldSchool1966

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
der Pate

Geschrieben (bearbeitet)

@yxcv

ja, etwas knapp unter 10.000 Euro sind an die Stiftung zu entrichten. Ist aber wesentlich günstiger wie ein englisches Promotionsprogramm. Wie ich auf die gekommen bin? Ich bin Alumni der AKAD und muss trotz angestiegener Kritik der aktuellen Studenten sagen, ich habe es nicht bereut dort den Bachelor gemacht zu haben. Die AKAD ist inzwischen Kooperationspartner der Stiftung, siehe auch: http://www.leadership-kultur.de/de/die-stiftung/unsere-partner

Davon berichtet auch Prof. Dr. Bügner im Interview mit @Markus Jung :

 

zur Promotionsmöglichkeit via Leadership-Kultur-Stiftung wird ab ca. Minute 20:40 gesprochen.

 

@OldSchool1966

 

deine spezifischen Fragen kann ich nicht beantworten. Jedoch bestehen die 4 Module aus 16 Seminaren (genauer gesagt 12 Seminare und 4 Kolloquien, die ich zusammengefasst als 16 Seminare benannt habe). Siehe: http://www.leadership-kultur.de/de/promotionskolleg/aufbau-und-zertifikat

du hast bei jedem Modul rechts unten im Kästchen, eine orange unterlege schwarze Zahl wie viele Seminare je Modul zu absolvieren sind. Ich zitiere aus dem Link, unterhalb der Grafik: "Der Besuch der 12 Kompaktseminare und 4 Kolloquien (siehe auch Grafik oben) zur Erlangung des Zertifikats ist eine Mindestempfehlung der LKS an die Promotionswilligen."

bearbeitet von der Pate
4 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

@der Pate,

 

so, nun hast du einen neuen "Verfolger".

 

Ich finde dieses Konzept sehr interessant, dieses Angebot war mir noch nicht bekannt, ich sehe mich auch seit einiger Zeit nach einer Promotionsmöglichkeit um und unter den möglichen Themengebieten sind so einige, in die ich mich gerne rein wühlen möchte ;-)

 

Ich wünsche Dir viel Erfolg auf Deinem Weg und werde deine zukünftigen Beiträge mit großem Interesse lesen. Toll!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link