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Warum kein Abi in Hamburg?

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Mupfel

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Da mehrere User danach fragten, möchte ich zwischen den Prüfungsberichten nochmal drauf eingehen, warum ich das Abi nicht in Hamburg gemacht habe. Und wie es danach bis zu den Prüfungen ablief.

 

Entscheidung gegen Hamburg

Zum einen ist da das Finanzielle. Ich komme nicht aus der Ecke und müsste für Anreise und Unterkunft bezahlen. Zwar gibt es auch recht günstige Unterkünfte, aber für insgesamt mind. 2 Wochen Hamburg läppert sich das auch (schriftlich staatlich, mündlich staatlich --> Die Probeklausuren sind an 4 Tagen hintereinander weg, die schriftlichen können auch freie Tage dazwischen haben. Wenn es schlecht läuft ziehen sich die schriftlichen und mündlichen Prüfungen über je 2 Wochen, je nachdem, wie die Termine liegen. Dann wird's noch teurer).

Hinzu kommt die (für mich) mit über 300 Euro sehr hohe Prüfungsgebühr in Hamburg.

In meinem Bundesland musste ich zu den Prüfungen nur 20 min. in die nächste Stadt fahren und Prüfungsgebühren fallen auch keine an. Insgesamt habe ich also ein paar hundert Euro gespart, die ich zwar irgendwie hätte zusammenkratzen können, aber 'geschmerzt' hätte es schon. Gut, einmal Hamburg und zurück für die Probeklausuren habe ich sozusagen auch zum Fenster rausgeworfen. Aber so ists nunmal... Geholfen hat diese Prüfungssimulation bestimmt auch für's Abi in anderen Bundesländern.

Natürlich war mir der Kostenpunkt von Anfang an bewusst. Deshalb war es auch nicht mein Hauptgrund, sondern nur das Zünglein an der Waage, was mich endgültig zu meiner Entscheidung bewogen hat.

 

Zum anderen war dieses Gereise nach Hamburg für mich extrem stressig. Ziemlich unerwartet hat sich in meinem Privatleben eine Situation entwickelt, in der es nicht mehr so einfach wie zuvor möglich war, für die Klausuren mehrmals nach Hamburg zu reisen.

Immer extra nach Hamburg zu fahren war für mich schon immer der Wermutstropfen am Abi; eine Einrichtung in meiner Nähe, wo man die Klausuren schreiben kann, wäre mir immer lieber gewesen (so, wie es bei den meisten Fernhochschulen und ihren Studienzentren organisiert ist). Aber gut, ich hätte es eben hingenommen, auch wenn ich zwischendurch auch schon öfter den Impuls hatte "Ich mache es hier", mir dann aber gesagt habe, dass das zu viele Nachteile für mich hätte. Nach den 'jüngsten Entwicklungen' habe ich dann aber nochmal intensiver mit dieser Option befasst und sie in Kauf genommen.

 

Meine Entscheidung war dann auch binnen einiger Tage gefallen und ich war mir meiner Sache sicher.

Erwähnen möchte ich ich hier auch, dass sie sich nicht gegen das ILS richtet. Bei den Probeklausuren waren alle super nett. Die Aufsicht, die Fernschüler und vor allem Frau Srocke vom ILS. Sie hat mir auch davon abgeraten, das Abi in einem anderen Bundesland zu machen, das sei schwerer etc.

Rückblickend würde ich darüber sagen: Abi ist Abi. Und das war auch meine Hauptüberlegung, als ich mich gegen Hamburg entschieden habe. Klar gibt es Unterschiede in den Kerncurricula der Länder, darauf muss man sich einstellen. Wenn man keinen Mehraufwand hinnehmen will, wird das nicht klappen. So viel wie ich aber schon gelernt hatte, konnte ich aber auch den Zusatzstoff noch verknuspern.

Insgesamt kenne ich jetzt Probeklausuren, etliche Berichte und zu allen Fächern Original-Prüfungsaufgaben der letzten Jahre, aus Hamburg und Niedersachsen. Ich bin dutzende, wenn nicht sogar hunderte, durchgegangen. Es gab mal schwerere Jahrgänge und mal leichtere. Insgesamt liegt das Niveau aber nah beieinander. Wenn man sich die Stark-Bücher kauft, kann einen eigentlich fast nichts mehr böse überraschen. Ich bin also froh, mich nicht daran orientiert zu haben, welches Bundesland Fernschulen und Fernschüler "leichter" oder "schwerer" nennen. Das kann mal so und mal so laufen.

"Leichter" wäre in Hamburg die Antragstellung gewesen, denn da hat man Hilfe vom ILS und muss nicht alles alleine zusammenstellen.

 

Umsonst war der ILS-Lehrgang auch nicht. In Niedersachsen sind Fernlehrgang oder VHS-Kurs zwingend nötig, um zugelassen zu werden (in einigen anderen Bundesländern kann man sich auch komplett selbständig vorbereiten).

 

Die größten Nachteile waren eigentlich, dass man 3 Leistungskurse wählen muss und die mündlichen Prüfungen nicht auf 2 Themen festlegen kann. Ich musste hier also in 2 Tagen 4 mündliche Prüfungen abgelegen und alle Halbjahre drauf haben. Man konnte zwar angeben, für welche Themen man sich besonders interessiert hat, eine Garantie gibts aber nicht. Im Endeffekt muss man also trotzdem alles vorbereiten. Für mich war auch ein Nachteil, dass ich Fächer umwählen musste und für die letztliche Kombination nur noch ein paar Monate Lernzeit hatte. Aber es hat ja geklappt.

 

Ich habe dann nicht mehr lange herumlamentiert sondern es für mich beschlossen und direkt angefangen, alles dafür vorzubereiten.

Langsam fertigwerden wollte ich ja sowieso, aber dann hatte ich auch endgültig die Nase voll und wollte es schnell hinter mich bringen.

 

Die Antragstellung...

... war wie schon angedeutet etwas nervig. Ich habe, bis ich alle Unterlagen zusammen hatte, insgesamt 2-3 Wochen gebraucht (und saß davon auch täglich Stunden daran). Neben Dingen wie dem Besorgen von Meldebescheinigungen, beglaubigten Zeugnissen etc., haben vor allem die Studienberichte sehr, sehr viel Zeit gefressen.  Informationen, wie diese auszusehen haben, waren quasi nicht vorhanden. Bei der Schulbehörde gab man mir keine wirkliche Auskunft, welcher Umfang erwartet wird. An meine spätere Prüfungsschule konnte ich mich nicht wenden, denn die kannte ich vor Antragsstellung noch gar nicht. Beim Googlen stieß ich überwiegend auf Leute anderer Bundesländer, die so schlau waren, einfach die Kerncurricula zu kopieren und etwas umzuändern - nein Danke (zu diesem Zeitpunkt haben mich die hohen Durchfallquoten* auch nicht mehr gewundert).

Also habe ich es gemacht, wie ich es für sinnvoll hielt, was offenbar auch gereicht hat:

 

Vom ILS habe ich eine Übersicht über die Themen der einzelnen Fächer bekommen. Die war allerdings ziemlich durcheinander und lückenhaft, sodass ich nochmal alle Studienhefte durchgegangen bin und die behandelten Themen ergänzt und nach Oberthemen strukturiert habe.

Danach habe ich mir dann vom Niedersächsischen Bildungsserver die Kerncurricula und die EPA (Einheitliche Prüfungsanforderungen) runtergeladen. Die bin ich dann alle nochmal durchgegangen (auch wieder ein paar dutzend Seiten pro Fach), habe abgeglichen was ich durchs ILS schon konnte und ergänzt, was ich zusätzlich noch mache / gemacht habe.

Das war ziemlich aufwändig, aber immerhin wusste ich danach genau, was mich erwartet, was ich kann und was ich noch wiederholen muss. Beim Lernen konnte ich mich dann auch nochmal an meinen eigenen Berichten orientieren, was ich nochmal wiederholen muss.

Insgesamt hat das ILS - sofern man alle Hefte gemacht und auch mal in Sekundärliteratur (das ILS sagt sogar deutlich, dass man die nutzen soll) verwendet hat - schon eine gute Basis geschaffen.

 

Der Antrag musste spätestens Ende Januar fertig sein; die Prüfungen begannen im April.

 

Die Fächer

... musste ich noch etwas umwählen, da die Kombinationsmöglichkeiten andere sind und 3 Leistungskurse (statt 2) belegt werden müssen.

Ich hatte also


Deutsch LK

Politik-Wirtschaft LK

Mathe LK

Französisch GK

 

sowie Biologie, Erdkunde, Religion und Englisch im Mündlichen.

Das war nach einigem Herumüberlegen die sinnvollste Lösung. Mathe und Englisch haben mir etwas Bauchschmerzen bereitet, im Endeffekt (Spoileralarm) ist Mathe (eigentlich mein bestes und eins der bestvorbereitetsten Fächer) ziemlich gefloppt, sodass ich eine Nachprüfung hatte (die aber ganz gut lief); Englisch hingegen ist mega gut geworden (15 Punkte).

 

In Deutsch, Englisch und Französisch musste ich vor allem noch weitere Lektüren lesen, so 3-5 pro Fach. Mit den Lektüreschlüsseln habe ich das noch etwas ausgebaut. Sonst habe ich hier nicht mehr viel zusätzlich lernen müssen, solche Dinge wie Epochen wurden beim ILS ausgiebieg besprochen. Französisch habe ich dabei belassen; in Englisch habe ich noch ein paar Themen nachgeholt und in Deutsch nur noch das Schreiben eines Kommentars geübt (lt. der Prüfungshinweise für das diesjährige Zentralabitur war klar, dass eine von 3 Auswahlaufgaben ein Kommentar sein würde).

 

In Mathe habe ich überwiegend niedersächsische Originalaufgaben gerechnet. Stofflich musste ich mittelmäßig viel nachholen, einige Inhalte des ILS waren sogar gar nicht prüfungsrelevant (z.B. Koordinatenform und Normalenform bei der analytischen Geometrie). Ein großer Unterschied ist, dass man hier einen graphikfähigen Taschenrechner benutzt. Und das ist nicht nur nützlich, sondern man muss es wirklich können. Die Aufgaben sind so gestellt, dass man viele Schritte mit den Funktionen des GTR rechnen muss. Man kann natürlich auch alles von Hand rechnen, aber dann kommt man zeitlich nicht hin. Insgesamt habe ich es zeitlich nur noch geschafft, die wichtigsten Basics zu lernen. Hätte ich den vollen Funktionsumfang des Rechners beherrscht, wäre auch die Klausur besser gelaufen.

 

In Religion reichten die ILS-Hefte komplett aus. In Biologie war es durchwachsen, Stammzellen habe ich z.B. noch nachlernen müssen. Insgesamt wurden die Anforderungen aber auch hier recht gut abgedeckt.

 

In Erdkunde und Politik-Wirtschaft musste ich inhaltlich am meisten zusätzlich lernen. Dafür habe ich vor allem (ich hoffe ich darf andere Foren nennen) bei Abiunity Scripte von Gymnasialschülern genutzt. Das war seeeehr hilfreich, weil ich dadurch ein gutes Gefühl dafür bekommen habe, was wichtig ist, was so an den Schulen gelernt wird und wo ich mich nicht zu sehr verzetteln sollte.

 

Insgesamt waren die letzten Wochen und Monate vor den Prüfungen zeitlich randvoll verplant. Weniger Lernzeit hätte wahrscheinlich direkt zu Buche geschlagen, weil ich in allen Fächern bis zum Prüfungstag den ganzen Tag dran saß. Ich habe ein Skript nach dem anderen durchgewälzt und bin immer wieder auf neue Punkte und Materialien gestoßen, die offenbar an Gymnasien gelehrt werden, mir in der Form aber noch nicht untergekommen waren. Für andere Dinge war da absolut kein Platz mehr. Das ging so weit, dass ich sogar Kleinigkeiten wie Mahlzeiten-Kochen zurückgeschraubt habe, um mehr Lernzeit zu haben :D Nach ein paar Wochen hat das auch wirklich geschlaucht, aber es hat sich ja auch gelohnt, erholen konnte ich mich danach :)

 

* ein paar Zahlen:

Offizielle Zahlen habe ich kaum gefunden, bzw. in den offiziellen Dokumenten der Länder zu Schulabschlüssen werden Externe meist einfach zu den Gymnasialabsolventen gezählt und nicht gesondert aufgelistet. Auf einer Website zum Fernabi, die angab die Zahlen von der Schulbehörde zu haben, stand, dass etwa die Hälfte der Externen das Abi bestehe.

Man sagte mir an meiner Prüfungsschule, dass ich dieses Jahr mit einem anderen Externenschüler allein war. Dieser hat nicht bestanden; es habe vor allem das Methodische gefehlt. Es war wohl auch nicht knapp, sondern ging überhaupt nicht :(

In den Vorjahren hatten sie vor allem Leute, die VHS-Kurse belegt hatten.

Insgesamt besteht so 1/3 der Nichtschüler.

Wie es in anderen niedersächsischen Städten aussieht, weiß ich natürlich nicht. Ich vermute aber ähnlich.

 


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4 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Vielen Dank, das ist sehr interessant. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat dir der ILS-Kurs auch für deine Prüfung in Niedersachsen sehr geholfen und du hast lediglich gezielt etwas für die Unterschiede getan. Ja?

 

Insgesamt erscheint mir deine Vorgehensweise sehr strukturiert und diszipliniert. Und es wurde deutlich, dass nicht viele diesen Weg gehen und es durchaus herausfordernd ist.

 

Schön, dass du diese Erläuterungen vorgezogen hast. Damit kann ich deine Beschreibungen der einzelnen Prüfungen dann noch besser einordnen. 

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abitierchen

Geschrieben

Puh das klingt echt stressig, die ganzen Vorbereitungen... aber ich denke auch, dass es auch fachlich enorm helfen kann, sich noch einmal selbst komplett alle relevanten Themen vor Augen zu führen, und nicht nur die Listen vom ILS zu kopieren.

 

Warst du dann eigentlich auch bei der Abi-Feier von der Schule, wo du geschrieben hast? Das hab ich beim ILS ja etwas vermisst, dass es keinen wie auch immer gerarteten Abschluss gab, sondern alle nach ihren jeweils letzten Prüfungen so nach und nach verschwunden sind... aber ok, ist ja auch irgendwie klar, Übernachten kostet Geld und viele arbeiten ja auch.

 

Ich war damals überrascht, was für Niveau-Unterschiede es in Mathe gibt - ich hatte ja Mathe GK, aber bei den Stark-Büchern aus "meinem" Bundesland (die ich halt überwiegend genommen hat, weil gibts in der Bücherei...) musste ich die LK-Variante nehmen, um das Niveau von Hamburg halbwegs zu treffen - wohingegen ich bei den Büchern aus Bayern, die mir eine Freundin überlassen hat, überwiegend nur Bahnhof verstanden hab.

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Vica

Geschrieben (bearbeitet)

Das kann ich absolut verstehen. War auch zu den Seminaren, Vorprüfungen und Prüfungen in Hamburg und das hat mich bald in den finanziellen Ruin getrieben. 2 Wochen Hotel und Lebenshaltung im Hamburg = urgs. Manche waren seinerzeit in WGs oder sogar zur Untermiete. Damals waren es ja auch schon zusätzlich über 300€ Prüfungsgebühren, die obendrauf kamen, das fand ich wirklich happig, auch im Vergleich zu anderen Bundesländern. :( 

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Mupfel

Geschrieben (bearbeitet)

@Markus

Ja, genau so meinte ich es :) Erst die Grundlagen, dann die Unterschiede nochmal zusätzlich. Klar, hätte ich mich vorher entschieden, hätte ich im ILS-Kurs theoretisch einige nicht relevante Sachen (z.B. Nahost-Konflikt) weglassen können. Aber einige Dinge haben mir auch genutzt, auch wenn sie nicht zwingend vorgeschrieben waren. 

Ich habe zwar keinen Vergleich, aber komplett ohne Kurs als roten Faden wäre es bei mir glaub ich drunter und drüber gegangen. Mit den Studienheften hatte man  einen roten Faden und eine Materialbasis. Ich habe zwar viele Skripte benutzt, aber wirklich sämtlichen Lernstoff mit selbst zusammengesuchten Quellen zu lernen - uff. Nee, Respekt an alle die das hinbekommen, mir wäre es zu heikel gewesen :-S Die Meinungen über die ILS-Studienhefte gehen ja meistens auseinander, aber wirklich gravierend etwas vergessen kann man damit eigentlich nicht.

 

@Abitierchen

Leider nein :( Das Zeugnis musste von der Schule zur Schulbehörde geschickt werden, die es dann stempeln und entweder direkt dem Abiturienten per Post schicken oder es zur Abholung zurück zur Schule schicken. Ich hatte mich für die letzte Variante entschieden, weil ich ja zur Zeugnisübergabe eingeladen wurde und das als Abschluss ja doch feierlicher wäre, als einfach das nackte Zeugnis im Briefkasten zu haben. Es kam aber erst ein paar Tage nach der Zeugnisübergabe wieder bei der Schule an, deshalb konnte ich es erst dann abholen. War ziemlich blöd, zumal als Zeugnis-Ausgabedatum der 16.6 - 18.6. vom Land selbst so festgelegt worden war, die Schulbehörde es dann aber (trotz Nachfragen der Schule) trotzdem nicht rechtzeitig hinbekommen zu haben scheint. Aber da konnte man nix machen. War trotzdem nett, es dann bei der stellv. Schulleiterin abzuholen.

 

Zu Mathe: Oh, dann hatte ich ja bei Hamburg und meinem Bundesland Glück?! Da gab es keine sooo großen Unterschiede. Aber die Unterschiede zwischen den Jahrgängen fand ich teilweise groß, in fast allen Bundesländern. Dazu kommt beim Prüfungsbericht auch noch was (es gab hier dieses Jahr riesen Proteste, der Bewertungsmaßstab wurde dann nach unten korrigiert, weil die Aufgaben und der Umfang einfach weit entfernt von den Ansprüchen der Vorjahre waren).

 

@Vica  Jepp, so ist es! WGs sind dafür eine gute Sache. Aber ehrlichgesagt bin ich auch nicht so der Typ dafür, der sich mal eben mit quasi Fremden was mietet :D

 

 

bearbeitet von Mupfel
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link