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Ein neuer (noch möchtegern) Student

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Thom

63 Aufrufe

Hallo zusammen,

heutzutage pumpt ja jeder sein minimalst vorhandenes Wissen und die eigenen langweiligsten Erfahrungen des alltäglichen Lebens in das Internet.

In dieser großen Suppe von ungeordneten Gedanken und Erläuterungen über Dinge wie "ich habe heute Buchstabensuppe gegessen" und "warum Daniel Schuhmacher stinkt" darf meine löffelgroße Menge an nicht vorhandenem Wissen selbstverständlich nicht fehlen.

Ich bin (wie man vielleicht ein wenig merkt) kein Fan vom Schreiben eines Blogs, des Blog schreibens Willen, dennoch ist der Beginn eines Fernstudiums durchaus ein kleines Ereignis, was einige Menschen da draußen interessieren könnte.

Ob ich überhaupt die Zeit für regelmäßige Einträge finden werde, oder ob dieser Eintrag nur ein Produkt meiner Langeweile (und meiner Hibbeligkeit, seit Tagen denke ich nämlich an kaum etwas anderes mehr) darstellt kann ich jetzt noch nicht sagen, aber ich bin zum jetzigen Zeitpunkt sehr motiviert allen an meinen Qualen des Mathematiklernens und Co. teilhaben zu lassen.

In meinem ersten Blogeintrag überhaupt (ich habe bisher tatsächlich noch nie etwas literarisch sinnvolles produziert) möchte ich mich selbstverständlich vorstellen:

Mein schnuckeliger Vorname lautet Thomas und meinen Nachnamen gebe ich mal aus Gründen der Anonymität (die Paranoia... man will sich zumindest vor Personalsuchmaschinen nicht die Blöße geben) vorerst nicht bekannt.

Ich bin aktuell 22 Jahre alt (jung?) und arbeite als Vollzeitsklave.

Während den Auspeitschungszeiten übe ich den Beruf des Fachinformatikers (Anwendungsentwicklung) aus und programmiere an dem gehassliebten (Notiz: neue Adjektive erfinden könnte sich als Hobby entpuppen) Intranet meiner Firma rum.

Bevor ich mich für Wasser und Brot auf meiner digitalen Baumwollplantage habe einsperren lassen, hatte ich noch einen kleinen Pitstop zum Informations- und Kommunikationstechnischen Assistenten (+FH Reife) eingelegt.

Wenn ich nun mehr von mir erzähle gelange ich wohl oder übel bei den sexuellen Vorlieben, was jedoch aus Gründen der Seriösität meines ersten Beitrages erst einmal weggelassen wird.

Falls ihr in Zukunft lange genug mitlesen werdet, könnte mir jedoch das ein oder andere herausrutschen.

Wenn nun nicht alle komplett abgestoßen von meinem ersten Eintrag sind, werde ich in den nächsten Beiträgen vielleicht ein wenig über meine Beweggründe und Entscheidungen (es sei Verraten: Ich entscheide mich für die WBH -> Ich persönlich hasse ja Leute, die einem immer das Ende verraten...) sprechen. Keine Sorge, meine Beweggründe haben noch nichts mit den vorher angesprochenen sexuellen Vorlieben zu tun.

Ich bedanke mich an die tapferen Leser, die bis zum letzten Absatz durchgehalten haben.

Zukünftig werden die Beiträge vielleicht ein wenig kürzer, knackiger, aber deshalb nicht weniger vor Blödsinn strotzender ausfallen.

Gruß

-Thom

PS: Ja, ich habe eine krampfhafte Vorliebe für Klammern. Seit Douglas Adams uns mit seinen kleinen Fußzeilen beglückte bin ich einfach nur ein Fan davon und kann mir keinen Text ohne diese Vorstellen (selbst wenn sie nicht immer notwendig sind, wie diese hier zum Beispiel).

Oh, mir ist schon klar, dass dieser Klammernterrorismus nicht unbedingt als Fußzeile durchgeht, aber in einem Internettext sind Fußzeilen leidet etwas schwer zu bewerkstelligen. Wer Verbesserungsvorschläge hat, kann sich gerne bei mir melden.


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7 Kommentare


Bzgl. Fußzeilen[1] kann man dasfolgendermaßen regeln:

Man setzt - wie oben im Text - eine eckige Klammer mit entsprechender Zahl und gaaaaaaaanz am Ende listet man alle Zahlen auf und setzt den entsprechenden Inhalt daneben. So wie ich das in diesem Beitrag mache.

[1] Ob Fußzeilen natürlich sinnvoll sind, sei jetzt mal dahingestellt. Hin und wieder schon, aber in einem Blog?????

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Markus Jung

Geschrieben

Hallo Thom,

auf jeden Fall mal eine andere Art von Blog-Post. Ich freue mich auf weitere Einträge und habe Dich auf meine Blog-Radar zur Wilhelm Büchner Hochschule genommen.

Welcher Strudiengang es wird, könntest Du uns doch schon verraten.

Viele Grüße

Markus

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Bzgl. Fußzeilen[1] kann man dasfolgendermaßen regeln:

Man setzt - wie oben im Text - eine eckige Klammer mit entsprechender Zahl und gaaaaaaaanz am Ende listet man alle Zahlen auf und setzt den entsprechenden Inhalt daneben. So wie ich das in diesem Beitrag mache.

[1] Ob Fußzeilen natürlich sinnvoll sind, sei jetzt mal dahingestellt. Hin und wieder schon, aber in einem Blog?????

Durchaus, aber da finde ich (also in Forensystemen) ehrlichgesagt den Klammerterrorismus ansprechender.

Ihr gewöhnt euch schon noch dran... ;)

Es wird Angewandte Informatik (Medieninformatik?)

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In einem informativen Text sind Dinge entweder unrelevant, dass diese gar nicht erst fußgezeilt werden müssen oder man findet einen anderen Weg Fußzeilen einzubringen.

Spätestens wenn Du Dich aber mit akademischen Texten auseinandersetzt kannst Du Deine Vorlieben für derartige Spielerein und das Studium gut zusammenbringen ;)

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Durchaus, aber da finde ich (also in Forensystemen) ehrlichgesagt den Klammerterrorismus ansprechender.

Ihr gewöhnt euch schon noch dran... ;)

Wobei ich jetzt meinen Deutschlehrer aus der 7. Klasse zitieren könnte. Der meinte nämlich, wir sollten grundsätzlich den Inhalt von Klammern ignorieren. Was da drin steht, kann nicht wichtig sein, denn sonst stünde es nicht in Klammern...

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HannoverKathrin

Geschrieben

Das ist ja der Sinn einer Klammer, den Inhalt überlesen zu können. Ich tendiere auch stark zu Klammern, gerade bei Blogs ja perfekt für Gedanken und Kommentar (die innere Stimme) aber bislang konnte ich es gut unterdrücken.

Das Blog-Schreiben wird übrigens zur Sucht, so eine Art Therapie. Dieses Kribbeln in dir, wirst du nämlich nicht so schnell wieder los ;)

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Susanne Dieter

Geschrieben

Hallöchen und Willkommen auch von mir,

auf Informatik-Blogs habe ich ein Auge, am liebsten hätte ich selber Medieninformatik studiert, habe aber mangels Vorkenntnissen erst mal den Informatik-Betriebswirt (VWA) angefangen, aber wer weiß, was ich danach noch machen werde...

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    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 11
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
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      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
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      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
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      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich. 
       
    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.