Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    57
  • Kommentare
    199
  • Aufrufe
    2.285

Abitur Prüfungsbericht: Französisch GK

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Mupfel

199 Aufrufe

Vorbereitung auf die Prüfung

Zusätzlich zu den Materialien des Fernlehrgangs habe ich hier während der Vorbereitungszeit kaum Zusatzunterlagen gebraucht. Ich hatte nur noch ein PONS Buch, um meine schriftliche Ausdrucksfähigkeit ausbauen (darin sind viele Vokabelhilfen, Formulierungen etc. enthalten). Das kam in den Studienheften mMn etwas zu kurz. Sonst haben sie aber wirklich ziemlich gut vorbereitet. Trotzdem musste ich noch einige Pflichtmaterialien durchnehmen, die in Hamburg nicht prüfungsrelevant sind und daher auch im Abi-Lehrgang nicht vorkommen:

http://www.nibis.de/nli1/gohrgs/13_zentralabitur/zentralabitur_2016/pdf/03Franz%F6sischHinweise%202016.pdf

Vor allem Lektüren, ein Videoclip und ein paar Chansons. Das hat überwiegend viel Zeit gekostet (auch, weil ich in Englisch und Deutsch auch noch viele Lektüren durchnehmen musste), war aber vom Sprachlichen her machbar.

 

Grammatik und Vokabeln habe ich da nicht mehr wirklich wiederholen können. Ich hätte aber auch ehrlichgesagt nicht gewusst, wo ich da anfangen und wo aufhören soll, deshalb habe ich meine Zeit lieber in die anderen Fächer investiert. Ich habe also versucht nochmal etwas in die Sprache "reinzukommen", ohne die trockene Theorie durchzugehen. Trotzdem hatte ich ein ziemlich schlechtes Gefühl. Das hat sich aber nicht bewahrheitet, Französisch war im Schriftlichen am Ende mein bestes Fach :D

(Ich weiß, dass euch die konkreten Punkte interessieren, ich will auch immer wissen, wie die Fernabi-Leute abgeschnitten haben. Aber mir ist unwohl dabei, alle Zahlen öffentlich auf den Tisch zu legen, da ich nicht ein Prüfling von vielen war, wie ich es in Hamburg gewesen wäre, sondern in meiner Stadt die Einzige, die dieses Jahr das Externenabi bestanden hat. Man weiß ja nie, wer mitliest...  Insgesamt ist es weder ein Traumabi noch eine Katastrophe :) Bzw. für das Externenabi und seine hohen Durchfallquoten kann ich sehr zufrieden sein. Zur Not ---> PN!).

 

 

Die Prüfungsinhalte

Die Prüfung besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil (Sprachmittlung, 60 min. Zeit) bekommt man einen deutschsprachigen Text und eine Aufgabe dazu. Meist soll man mithilfe des Materials eine Mail, einen Leserbrief, einen Tagebucheintrag oder so etwas in der Art auf Französisch schreiben. Insgesamt wird dieser Teil mit 30% gewichtet. Der zweite Prüfungsteil (70%) ist dann der Hauptteil, der ziemlich klassisch aufgebaut ist: Es gibt zwei Aufgabenvorschläge zur Auswahl, beide jeweils bestehend aus einem französischsprachigem Text mit jeweils 3 Aufgaben dazu (Zusammenfassen, analysieren, dann noch etwas Eigenes schreiben und Wissen aus den Pflichtmaterialien mit einfließen lassen)

 

Außerdem werden an der Schule, an der ich schrieb, elektronische Wörterbücher benutzt, die auch im niedersächsischen Abi benutzt werden dürfen. Das war extrem praktisch, weil es sehr viel Blättern im Wörterbuch erspart. Auch konnte man sich super schnell absichern, ob man auch den richtigen Artikel benutzt und so unnötigen Punktabzug vermeiden. Eigentlich war ich mir vorher sicher, jedes zweite Wort nachschlagen zu müssen. In der Prüfung habe ich aber erstaunlicherweise den Text komplett ohne nachzusehen verstanden. Beim Schreiben meines eigenen Texts habe ich auch nicht viel nachsehen müssen, eher am Ende vor Abgabe nochmal zur Absicherung.

 

1. Pflichtteil, Sprachmittlung

Ich bekam diesen Text, minimal gekürzt:

http://www.deutschlandfunk.de/kinder-pflanzen-baeume.862.de.html?dram:article_id=231074

Dann sollte ich an eine französische Partnerschule eine Mail schreiben, in der ich die Schüler davon überzeuge, doch gemeinsam auch so ein Projekt auf die Beine zu stellen.

Relevante Informationen mussten also von (für diesen Zweck) irrelevanten Infos getrennt werden, Struktur reinbringen und dann die Mail schreiben.

Inhaltlich habe ich das gut hinbekommen, zeitlich passte es perfekt. Nach 45 min. war ich soweit fertig, habe dann kurz alles weggelegt, dann nochmal drüber gelesen und ein paar Minuten vor Schluss abgegeben. Das Ergebnis waren ca. 1,5 Seiten, was (laut einem Forum speziell fürs Abi in Nds.) bei den meisten anderen Zentralabi-Schreibern so ähnlich war. Danach wurden dann die Aufgaben für den Hauptteil herausgegeben.

 

2. Hauptteil

Für den Hauptteil hätte ich erstmal 20 Minuten Einlese- und Auswahlzeit gehabt. Ich habe mich aber ziemlich schnell für den ersten Vorschlag entschieden, weil ich die Lektüre, die dafür eine Rolle spielte, am intensivsten behandelt hatte.

 

Im zugehörigen Text ging es um eine Gruppe von Jugendlichen, die an einer Reality-Show teilnehmen, bei der sie auf einer einsamen Insel rund um die Uhr gefilmt werden. Vanessa ist eine der Teilnehmerinnen. Sie träumt davon, berühmt zu werden, ist schon seit langem bei Agenturen etc. unter Vertrag, hat eine Mutter die sie da ziemlich pusht und sieht ihre Chance auf Bekanntheit in dieser Show. Dafür will sie mit dem Teilnehmer Sam eine Liebesgeschichte vorspielen, weil sie weiß, dass die Zuschauer sowas sehen wollen. Der Text war ein Gespräch zwischen Sam und Vanessa. Sam hatte sich „mehr“ von ihr erhofft, bekam dann aber einen Korb und erfuhr, dass sie ihn nur für diese Sendung ausnutzen wollte und eigentlich schon lange einen Freund daheim sitzen hat.

 

Aufgabe 1 (30%) verlangte, Vanessas „plan de médias“ zu beschreiben. Hier musste man also vor allem darstellen, dass sie diese Liebesgeschichte vorspielen wollte, um die Aufmerksamheit der Zuschauer auf sich zu ziehen. In dem Zusammenhang habe ich auch geschrieben, dass sie auch schon vor der Show bei Castings war und bei Agenturen unter Vertrag ist. Ihr Plan also nicht nur spontan diese eine Show ist, sondern sie schon seit geraumer Zeit auf eine TV-Karriere hineifert.

Außerdem habe ich erwähnt, dass ihre Mutter da voll bei ihr ist und auch fleißig Ideen beisteuert, wie ihre Tochter bei solchen Formaten eine Show abziehen und groß rauskommen kann. Vanessas "plan de médias" ist also zum Teil auch auf den Mist der Mutter gewachsen und nicht ausschließlich "ihrer".

Ich war mit meiner Antwort ganz zufrieden.

 

Aufgabe 2 (30%) war, Sams „Etat d'âme“ zu beschreiben, also sein Seelenleben. Hier habe ich geschrieben, dass er einerseits sensibel ist, da er sich mehr von Vanessa erhofft hat und dann sehr gekränkt ist, als sie ihm sagt, dass sie längst einen Freund in ihrer Heimat hat. Gleichzeitig ist er ziemlich aufbrausend, da er laut Text das Bedürfnis hatte, ihr eine zu knallen. Er hat es aber nicht getan, da er den Dialog Gewalt vorzieht. Deshalb habe ich geschrieben, dass er trotz seiner Wut sich noch einigermaßen im Griff hat und nicht übergriffig wird.

Dann habe ich geschrieben, dass er nicht für „Fame“ bei Vanessas Plan mitspielen wollte, sondern lieber ehrlich bleibt und sein Privatleben schützt. Dazu habe ich aber angemerkt, dass es auch ein bisschen naiv von ihm ist, da er hätte wissen können, dass solche TV-Formate von Drama und Skandalen leben und nicht die Realität widerspiegeln.

Insgesamt habe ich ihn etwas ambivalent empfunden und versucht das auch rauszuarbeiten. Streckenweise kam mir das ganze mehr wie eine Charakterisierung vor, wie ich den Charakter vom Seelenleben abgrenzen soll, hätte ich allerdings nicht besser gewusst :D Inhaltlich war ich deshalb auch hier zufrieden, obwohl ich relativ wenig geschrieben habe (eine Seite glaube ich). Da wäre mehr drin gewesen. Allerdings wäre ich dann auch Gefahr gelaufen, mich in Spekulationen zu verstricken, die allenfalls sehr indirekt aus dem Material ableitbar gewesen wären.


Aufgabe 3 (40%) war es, einen Dialog zwischen Vanessa aus dem vorgegebenen Text und Gina aus dem Buch „Regardez-moi“ von Gudule zu schreiben. Gina hatte, genauso wie Vanessa, an einer Reality-Show teilgenommen und hatte dieselben Träume; groß rauskommen, reich und berühmt sein, schickes Appartement kaufen etc.. Allerdings ist das ganze bei ihr ziemlich in die Hose gegangen (Freund weg, Familie angenervt, Publikum hat sie nicht mehr gemocht, am Ende musste sie sich als Junge verkleiden und 'untertauchen'). 

Man sollte auf die Motivationen der Mädchen, an einer Reality-TV-Show teilzunehmen, ihre Erfahrungen und ihr mögliches heutiges Leben eingehen.

Grob habe ich das Gespräch so aufgezogen, dass Vanessa ihren Plan mit der vorgetäuschten Liebesgeschichte statt mit Sam dann mit einem anderen Teilnehmer durchgezogen hat, super Einschaltquoten bekam und bis heute eine gefragte Person der Öffentlichkeit ist.

Gina hingegen ist gefloppt (das entspricht dem Buchinhalt) und (ab hier meine Fiktion) arbeitet heute in einem normalen Bürojob, hat aber aus der Show gelernt, dass sie auch ohne berühmt zu sein glücklich sein kann und sich mehr auf sich besinnt statt auf das, was sie nach Außen darstellen will.

Im Nachhinein ärgere ich mich hier ziemlich, da ich über Gina eine Menge wusste, aber nur vergleichsweise wenig in den Dialog eingebracht habe. Blöd, vor allem weil die Aufgabe 40% zählt. Insgesamt fand ich meinen Ansatz gut, die Ausgestaltung aber ein bisschen treudoof :D  Wenn ich es jetzt so schreibe, ärgere ich mich gleich wieder ein bisschen, hier nicht mehr draus gemacht zu haben... aber ich schätze mal es ist normal, dass einem nach der Prüfung nochmal die besten Einfälle kommen.

 

 

Insgesamt hat sich also keine der Befürchtungen vor der ersten Prüfung bewahrheitet. Es war alles machbar, die Leute waren nett, die Zeit hat gereicht. Verzweifelt heulende Schüler auf den Fluren gab es ebenfalls nicht (und auch an allen anderen Prüfungstagen nicht). Das ist nämlich das Horrorszenario, was in diversen Foren über das Externenabi (vor allem, wenn man es nicht in Hamburg bzw. Darmstadt macht, sondern komplett allein ohne Fernschule) verbreitet wird... Sicherlich kommt das auch vor, dass jemand mal während oder nach einer Prüfung weint. Aber so grauenhaft, dass man nur verzweifelte Schüler sieht und alles ganz dramatisch ist, ists jetzt auch wieder nicht. Im Nachhinein war es eine relativ normale Klausur. Vor allem, wenn man schonmal in der Oberstufe war und die PKs mitgeschrieben hat, kann man in etwa abschätzen, was auf einen zukommt.

 

 

Nächster Bericht folgt!

 

 

 

 


5 Personen gefällt das
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


3 Kommentare


abitierchen

Geschrieben

Nicht, dass ich die Prüfungsberichte nicht interesant finden würde, aber schreibst du auch noch was zu dem ganzen "Drumrum" von deinen Prüfungen? Also v.a. warum du dich gegen Hamburg entschieden hast? Und was du vorhast zu studieren würde mich auch noch interesieren;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Klar, das kommt auch noch!  Hatte nur schon mit den Prüfungsberichten angefangen (bzw. schon in der Prüfungsphase das wichtigste notiert) und wollte die erstmal hintereinander weg im Blog haben, damit es nicht so durcheinander ist. Hm jetzt überlege ich doch, ob ich das noch zwischenschieben soll :-S

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
abitierchen

Geschrieben

Machs wie du magst, ich les sowieso alles;)

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.
    • graphita
      Von graphita in Zu Zweit zum Bsc - Wiwi an der FernUni Hagen 8
      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • csab8362
      Von csab8362 in Mein Weg zur BILDUNGswissenschaft 6
      Für mein Biwi Fernstudium in Hagen habe ich mich nun extra bei Facebook angemeldet um etwas auf dem laufenden zu sein. Obwohl ich kein grosser Fan von Facebook bin, aber naja man muss irgendwie mit der Zeit gehen.
      Jedenfalls habe ich heute gesehen, dass sich der Modulplan jetzt verändert, und weiß noch nicht wie ich das für mich einordnen sollte. Modul 1d war Statistik und auf das habe ich mich eigentlich schon sehr gefreut das wird jetzt irgendwie so ähnlich im zweiten Abschnitt behandelt und dafür fallen die Psychologiemodule heraus. Gerade auf die hätte ich mich so richtig gefreut, anstelle gibt es jetzt irgendwelche Medienmodule.
      Irgendwie alles ein wenig frustrierend, da ich mir mit Planänderungen immer sehr schwer tue. Und wie mache ich das jetzt? 
      Wenn ich drei einser Module habe kann ich die zweier machen vielleicht geht sich dann das Psychomodul doch noch aus, aber dann hätte ich kein Statistikmodul (keine Ahnung ob das überhaupt geht). Ich glaube ich muss mal beim Studienzentrum vorbei, hoffentlich hat meine Betreuerin so starke Nerven mit allen Fragen die ich habe.
      Bearbeitet wird von mir gerade 1b und 1c und naja meine Begeisterung darüber hält sich in Grenzen. 1b (Bildung und Gesellschaft) geht noch, das kann mich irgendwie zumindest ein wenig interessieren, aber 1c ist sowas von mühsam, wenn ich eine Seite gelesen habe, und auf die nächste Seite blättere habe ich die vorige garantiert schon wieder  vergessen. 1c Bildung Arbeit und Beruf hat für mich zuerst wahnsinnig interessant geklunken, aber es ist für mich zu trocken, vielleicht weil ich null Bezug dazu habe, wie das deutsche Bildungssystem aufgebaut ist.
      Bleibt nur noch zu fragen:
      Alle Klarheit beseitigt?