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Abitur Prüfungsbericht: Französisch GK

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Mupfel

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Vorbereitung auf die Prüfung

Zusätzlich zu den Materialien des Fernlehrgangs habe ich hier während der Vorbereitungszeit kaum Zusatzunterlagen gebraucht. Ich hatte nur noch ein PONS Buch, um meine schriftliche Ausdrucksfähigkeit ausbauen (darin sind viele Vokabelhilfen, Formulierungen etc. enthalten). Das kam in den Studienheften mMn etwas zu kurz. Sonst haben sie aber wirklich ziemlich gut vorbereitet. Trotzdem musste ich noch einige Pflichtmaterialien durchnehmen, die in Hamburg nicht prüfungsrelevant sind und daher auch im Abi-Lehrgang nicht vorkommen:

http://www.nibis.de/nli1/gohrgs/13_zentralabitur/zentralabitur_2016/pdf/03Franz%F6sischHinweise%202016.pdf

Vor allem Lektüren, ein Videoclip und ein paar Chansons. Das hat überwiegend viel Zeit gekostet (auch, weil ich in Englisch und Deutsch auch noch viele Lektüren durchnehmen musste), war aber vom Sprachlichen her machbar.

 

Grammatik und Vokabeln habe ich da nicht mehr wirklich wiederholen können. Ich hätte aber auch ehrlichgesagt nicht gewusst, wo ich da anfangen und wo aufhören soll, deshalb habe ich meine Zeit lieber in die anderen Fächer investiert. Ich habe also versucht nochmal etwas in die Sprache "reinzukommen", ohne die trockene Theorie durchzugehen. Trotzdem hatte ich ein ziemlich schlechtes Gefühl. Das hat sich aber nicht bewahrheitet, Französisch war im Schriftlichen am Ende mein bestes Fach :D

(Ich weiß, dass euch die konkreten Punkte interessieren, ich will auch immer wissen, wie die Fernabi-Leute abgeschnitten haben. Aber mir ist unwohl dabei, alle Zahlen öffentlich auf den Tisch zu legen, da ich nicht ein Prüfling von vielen war, wie ich es in Hamburg gewesen wäre, sondern in meiner Stadt die Einzige, die dieses Jahr das Externenabi bestanden hat. Man weiß ja nie, wer mitliest...  Insgesamt ist es weder ein Traumabi noch eine Katastrophe :) Bzw. für das Externenabi und seine hohen Durchfallquoten kann ich sehr zufrieden sein. Zur Not ---> PN!).

 

 

Die Prüfungsinhalte

Die Prüfung besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil (Sprachmittlung, 60 min. Zeit) bekommt man einen deutschsprachigen Text und eine Aufgabe dazu. Meist soll man mithilfe des Materials eine Mail, einen Leserbrief, einen Tagebucheintrag oder so etwas in der Art auf Französisch schreiben. Insgesamt wird dieser Teil mit 30% gewichtet. Der zweite Prüfungsteil (70%) ist dann der Hauptteil, der ziemlich klassisch aufgebaut ist: Es gibt zwei Aufgabenvorschläge zur Auswahl, beide jeweils bestehend aus einem französischsprachigem Text mit jeweils 3 Aufgaben dazu (Zusammenfassen, analysieren, dann noch etwas Eigenes schreiben und Wissen aus den Pflichtmaterialien mit einfließen lassen)

 

Außerdem werden an der Schule, an der ich schrieb, elektronische Wörterbücher benutzt, die auch im niedersächsischen Abi benutzt werden dürfen. Das war extrem praktisch, weil es sehr viel Blättern im Wörterbuch erspart. Auch konnte man sich super schnell absichern, ob man auch den richtigen Artikel benutzt und so unnötigen Punktabzug vermeiden. Eigentlich war ich mir vorher sicher, jedes zweite Wort nachschlagen zu müssen. In der Prüfung habe ich aber erstaunlicherweise den Text komplett ohne nachzusehen verstanden. Beim Schreiben meines eigenen Texts habe ich auch nicht viel nachsehen müssen, eher am Ende vor Abgabe nochmal zur Absicherung.

 

1. Pflichtteil, Sprachmittlung

Ich bekam diesen Text, minimal gekürzt:

http://www.deutschlandfunk.de/kinder-pflanzen-baeume.862.de.html?dram:article_id=231074

Dann sollte ich an eine französische Partnerschule eine Mail schreiben, in der ich die Schüler davon überzeuge, doch gemeinsam auch so ein Projekt auf die Beine zu stellen.

Relevante Informationen mussten also von (für diesen Zweck) irrelevanten Infos getrennt werden, Struktur reinbringen und dann die Mail schreiben.

Inhaltlich habe ich das gut hinbekommen, zeitlich passte es perfekt. Nach 45 min. war ich soweit fertig, habe dann kurz alles weggelegt, dann nochmal drüber gelesen und ein paar Minuten vor Schluss abgegeben. Das Ergebnis waren ca. 1,5 Seiten, was (laut einem Forum speziell fürs Abi in Nds.) bei den meisten anderen Zentralabi-Schreibern so ähnlich war. Danach wurden dann die Aufgaben für den Hauptteil herausgegeben.

 

2. Hauptteil

Für den Hauptteil hätte ich erstmal 20 Minuten Einlese- und Auswahlzeit gehabt. Ich habe mich aber ziemlich schnell für den ersten Vorschlag entschieden, weil ich die Lektüre, die dafür eine Rolle spielte, am intensivsten behandelt hatte.

 

Im zugehörigen Text ging es um eine Gruppe von Jugendlichen, die an einer Reality-Show teilnehmen, bei der sie auf einer einsamen Insel rund um die Uhr gefilmt werden. Vanessa ist eine der Teilnehmerinnen. Sie träumt davon, berühmt zu werden, ist schon seit langem bei Agenturen etc. unter Vertrag, hat eine Mutter die sie da ziemlich pusht und sieht ihre Chance auf Bekanntheit in dieser Show. Dafür will sie mit dem Teilnehmer Sam eine Liebesgeschichte vorspielen, weil sie weiß, dass die Zuschauer sowas sehen wollen. Der Text war ein Gespräch zwischen Sam und Vanessa. Sam hatte sich „mehr“ von ihr erhofft, bekam dann aber einen Korb und erfuhr, dass sie ihn nur für diese Sendung ausnutzen wollte und eigentlich schon lange einen Freund daheim sitzen hat.

 

Aufgabe 1 (30%) verlangte, Vanessas „plan de médias“ zu beschreiben. Hier musste man also vor allem darstellen, dass sie diese Liebesgeschichte vorspielen wollte, um die Aufmerksamheit der Zuschauer auf sich zu ziehen. In dem Zusammenhang habe ich auch geschrieben, dass sie auch schon vor der Show bei Castings war und bei Agenturen unter Vertrag ist. Ihr Plan also nicht nur spontan diese eine Show ist, sondern sie schon seit geraumer Zeit auf eine TV-Karriere hineifert.

Außerdem habe ich erwähnt, dass ihre Mutter da voll bei ihr ist und auch fleißig Ideen beisteuert, wie ihre Tochter bei solchen Formaten eine Show abziehen und groß rauskommen kann. Vanessas "plan de médias" ist also zum Teil auch auf den Mist der Mutter gewachsen und nicht ausschließlich "ihrer".

Ich war mit meiner Antwort ganz zufrieden.

 

Aufgabe 2 (30%) war, Sams „Etat d'âme“ zu beschreiben, also sein Seelenleben. Hier habe ich geschrieben, dass er einerseits sensibel ist, da er sich mehr von Vanessa erhofft hat und dann sehr gekränkt ist, als sie ihm sagt, dass sie längst einen Freund in ihrer Heimat hat. Gleichzeitig ist er ziemlich aufbrausend, da er laut Text das Bedürfnis hatte, ihr eine zu knallen. Er hat es aber nicht getan, da er den Dialog Gewalt vorzieht. Deshalb habe ich geschrieben, dass er trotz seiner Wut sich noch einigermaßen im Griff hat und nicht übergriffig wird.

Dann habe ich geschrieben, dass er nicht für „Fame“ bei Vanessas Plan mitspielen wollte, sondern lieber ehrlich bleibt und sein Privatleben schützt. Dazu habe ich aber angemerkt, dass es auch ein bisschen naiv von ihm ist, da er hätte wissen können, dass solche TV-Formate von Drama und Skandalen leben und nicht die Realität widerspiegeln.

Insgesamt habe ich ihn etwas ambivalent empfunden und versucht das auch rauszuarbeiten. Streckenweise kam mir das ganze mehr wie eine Charakterisierung vor, wie ich den Charakter vom Seelenleben abgrenzen soll, hätte ich allerdings nicht besser gewusst :D Inhaltlich war ich deshalb auch hier zufrieden, obwohl ich relativ wenig geschrieben habe (eine Seite glaube ich). Da wäre mehr drin gewesen. Allerdings wäre ich dann auch Gefahr gelaufen, mich in Spekulationen zu verstricken, die allenfalls sehr indirekt aus dem Material ableitbar gewesen wären.


Aufgabe 3 (40%) war es, einen Dialog zwischen Vanessa aus dem vorgegebenen Text und Gina aus dem Buch „Regardez-moi“ von Gudule zu schreiben. Gina hatte, genauso wie Vanessa, an einer Reality-Show teilgenommen und hatte dieselben Träume; groß rauskommen, reich und berühmt sein, schickes Appartement kaufen etc.. Allerdings ist das ganze bei ihr ziemlich in die Hose gegangen (Freund weg, Familie angenervt, Publikum hat sie nicht mehr gemocht, am Ende musste sie sich als Junge verkleiden und 'untertauchen'). 

Man sollte auf die Motivationen der Mädchen, an einer Reality-TV-Show teilzunehmen, ihre Erfahrungen und ihr mögliches heutiges Leben eingehen.

Grob habe ich das Gespräch so aufgezogen, dass Vanessa ihren Plan mit der vorgetäuschten Liebesgeschichte statt mit Sam dann mit einem anderen Teilnehmer durchgezogen hat, super Einschaltquoten bekam und bis heute eine gefragte Person der Öffentlichkeit ist.

Gina hingegen ist gefloppt (das entspricht dem Buchinhalt) und (ab hier meine Fiktion) arbeitet heute in einem normalen Bürojob, hat aber aus der Show gelernt, dass sie auch ohne berühmt zu sein glücklich sein kann und sich mehr auf sich besinnt statt auf das, was sie nach Außen darstellen will.

Im Nachhinein ärgere ich mich hier ziemlich, da ich über Gina eine Menge wusste, aber nur vergleichsweise wenig in den Dialog eingebracht habe. Blöd, vor allem weil die Aufgabe 40% zählt. Insgesamt fand ich meinen Ansatz gut, die Ausgestaltung aber ein bisschen treudoof :D  Wenn ich es jetzt so schreibe, ärgere ich mich gleich wieder ein bisschen, hier nicht mehr draus gemacht zu haben... aber ich schätze mal es ist normal, dass einem nach der Prüfung nochmal die besten Einfälle kommen.

 

 

Insgesamt hat sich also keine der Befürchtungen vor der ersten Prüfung bewahrheitet. Es war alles machbar, die Leute waren nett, die Zeit hat gereicht. Verzweifelt heulende Schüler auf den Fluren gab es ebenfalls nicht (und auch an allen anderen Prüfungstagen nicht). Das ist nämlich das Horrorszenario, was in diversen Foren über das Externenabi (vor allem, wenn man es nicht in Hamburg bzw. Darmstadt macht, sondern komplett allein ohne Fernschule) verbreitet wird... Sicherlich kommt das auch vor, dass jemand mal während oder nach einer Prüfung weint. Aber so grauenhaft, dass man nur verzweifelte Schüler sieht und alles ganz dramatisch ist, ists jetzt auch wieder nicht. Im Nachhinein war es eine relativ normale Klausur. Vor allem, wenn man schonmal in der Oberstufe war und die PKs mitgeschrieben hat, kann man in etwa abschätzen, was auf einen zukommt.

 

 

Nächster Bericht folgt!

 

 

 

 


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3 Kommentare


abitierchen

Geschrieben

Nicht, dass ich die Prüfungsberichte nicht interesant finden würde, aber schreibst du auch noch was zu dem ganzen "Drumrum" von deinen Prüfungen? Also v.a. warum du dich gegen Hamburg entschieden hast? Und was du vorhast zu studieren würde mich auch noch interesieren;)

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Klar, das kommt auch noch!  Hatte nur schon mit den Prüfungsberichten angefangen (bzw. schon in der Prüfungsphase das wichtigste notiert) und wollte die erstmal hintereinander weg im Blog haben, damit es nicht so durcheinander ist. Hm jetzt überlege ich doch, ob ich das noch zwischenschieben soll :-S

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abitierchen

Geschrieben

Machs wie du magst, ich les sowieso alles;)

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      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
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      Die Module
       
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      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • MrMoro12
      Von MrMoro12 in B.A. Gesundheitsmanagement -IUBH 6
      Hallo,
       
      nach langer Zeit folgt nochmal ein neuer Blogeintrag von mir. Bisher bin ich mit dem Studium, meiner Familie und der Arbeit zeitlich sehr gut ausgelastet.
      Dennoch möchte ich mitteilen, dass mich gestern eine E-Mail vom Studentenwerk Rostock erreicht hat. In dieser wurde mir die versprochene Antwort vom BMBF mitgeteilt.
      Zur Info: Ich musste mein Studium an der WINGS unterbrechen/beenden, da das Studentenwerk Rostock der Meinung war, dass die Online-Studiengänge nicht BAföG Förderungsfähig sind - trotz Vollzeitvariante. Mit der Entscheidung war ich nicht einverstanden und habe deshalb eine "Beschwerde" an den Gruppenleiter des Studentenwerkes geschrieben, in welchem ich mein Anliegen näher dargelegt habe. Er hat sich dahintergeklemmt und beim Bundesministerium um rechtliche Prüfung gebeten. Und Tatsache! Die Studiengänge sind sehr wohl Förderungsfähig!
       
      Bisher habe ich 3 Klausuren an der IUBH geschrieben, 3 liegen noch vor mir. (bis zum Feb. 2017)
      Falls ich alle 3 weiteren Klausuren bestehen sollte, hätte ich im Februar insgesamt: 80 ECTS.
       
      Ich habe eine Mail an den Studiengangskoordinator der WINGS geschrieben und ihn gebeten zu prüfen, ob die Module der IUBH an der WINGS angerechnet werden können. Falls das der Fall ist, so würde ich wieder zur WINGS wechseln. Dann hätte ich insgesamt: 102 ECTS.
      Das Problem wird sein, dass die Module an der IUBH mit je 5 ECTS bewertet werden, an der WINGS hingegen mit 6 ECTS -> bei gleichem Workload. Das liegt an der unterschiedlichen Bewertung je ECTS (IUBH: 30 Stunden pro ECTS, WINGS 25 Stunden pro ECTS).
       
      Was würdet ihr machen? Würdet ihr an meiner Stelle wechseln? Oder sieht das "komisch" im Lebenslauf aus?
      Ich würde auch enorme Kosten sparen (IUBH: 3,5k pro Jahr, WINGS 2k pro Jahr) Auch fühlte ich mich an der WINGS schon wohler
    • SebastianL
      Von SebastianL in M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der WBH 5
      Letzte Woche hatte ich noch regen Schriftwechsel mit meinem Dr.-Vater. Es ging um die Promotionsfähigkeit. Ich hatte alle notwendigen Unterlagen eingereicht und diese auch schön aufbereitet. Aus seiner Sicht sprach nichts gegen eine Promotionsfähigkeit, er wollte aber sicher gehen, dass es am Ende keine Probleme gibt und hat offiziell im Dekanat angefragt. Zum Hintergrund, ich habe ja Wirtschaftsinformatik studiert und möchte in Informatik promovieren. Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, aber er wollte eben sicher gehen, dass es das Dekanat genauso sieht. Das ging relativ schnell und ich hatte dann das Ergebnis schriftlich im Mail-Postfach. Also natürlich vorausgesetzt ich schließe den Master ab, erst dann bin ich promotionsfähig. Somit muss jetzt nur noch das Kolloquium über die Bühne und dann kann ich mit meinem Dr,-Vater den Doktoranden-Vertrag schließen. In diesem Vertrag verpflichte ich mich jedes halbe Jahr Fortschritte über meine Forschung zu reporten und er verpflichtet sich mich zu betreuen. Soweit also alles auf Kurs.
       
      Die Woche habe ich mich, wie angekündigt mit meinem Dr.-Vater getroffen und die grobe Richtung mit dem groben Thema abgesprochen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein echt gutes Gespräch. Das Thema meiner Masterarbeit hat sich rentiert, denn ich kann da mit Wissen anknüpfen. Es geht in Kurzform auch, wie in meiner Masterarbeit um Kompetenzen und deren Vergleich im Hinblick auf Medizinischer Weiterbildung. Soweit jetzt mal grob die Richtung formuliert. Ich muss mich jetzt die nächsten Wochen mit Recherche beschäftigigen und die Problemstellung mit groben Ziel zu definieren. Mir steht auch ein Prof. Dr. in Medizin zur Verfügung, der mich in Sachen Medizin fachlich unterstützt. Der hat sein Büro neben der Büchner Villa, wo ich war. Ich meine mit Büchner Villa nicht die Hochschule, sondern es gibt in Pfungstadt ein Gebäude das so heißt und auch sehr bekannt ist in Pfungstadt.
       
      Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die Promotion und das Thema finde ich auch sehr spannend. Ich hab mir immer gedacht, Dr.-Vater finden schon schwer und dann noch einen zu finden, der ein Thema hat das einen interessiert ist noch schwerer. Aber da habe ich wohl insgesamt sehr glück gehabt, dass auf Anhieb gleich alles passt.
       
      Mein nächster Blogeintrag wird nach dem Kolloquium sein und mein letzter in diesem Blog. Danach werde ich einen neuen Blog über meine Promotion aufmachen.