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Kein Lernplan ist auch ein Lernplan!

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Abilifly

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Kein Lernplan ist auch ein Lernplan - Ein kurzer Selbstversuch.

 

Keinen Lernplan haben vermutlich viele. Gerade junge Schüler oder auch junge Studenten, denen das zu Lernende anfangs ziemlich wenig intressiert. Zumindest ist es oft so und ist mir auxh oft im Präsenzstudium begegnet. feiern, Freunde treffen, abhängen, den Partner finden, sich selbst entdecken und gaaanz am Ende steht da dann auch noch das Lernen. Zumindest unmittelbar vor einer Prüfung.

So war ich nie, da ich schon immer recht stark von versagensängsten geprägt und sowieso eher introvertiert war. Aber bei Studienkollen ist mir das oft begegnet. Viele haben sich gerade in den ersten Semestern ausgelebt. Die einen haben das Studium trotzdem geschafft, andere die nicht dauernd feierten haben abgebrochen oder auch umgekehrt.

Auch ich hatte in der Schule, als mir noch alles zu flog und Noten für mich keine Relevanz hatten, nie einen Lernplan. Weil ich auch keinen brauchte und ich auch gar nicht überhaupt daran dachte.

Aber im Studium ging ich das ganze ernster an und würde recht schnell ziemlich geschickt im Umgang mit der ganzen Menge Informationen und halte inzwischen immer noch einen Lernplan im Studium und vor allem km Fernstudium für essentiell, da man ja absolut gar keinen Rahmen vorgegeben hat.

An der Präsenzuni sind da zumindest noch Vorlesungen, Übungsblätter und deren Besprechungstermine. Das gibt ja auch einen gewissen Ablauf vor.

 

Dennoch bin ich davon überzeugt, dass auch das bewusste weglassen eines Lernplans Vorteile bietet und manchmal auch ganz gut ist. Denn für mich entspannt sich dadurch die Lernsituation. Ich verzichte nur dann fürs Lernen auf Freizeitaktivitäten, wenn ich es wirklich will. Dieses Gefühl von Zwang verschwindet, man geht mach Gefühl, nach Interesse.

Hört sich doch eigentlich ganz gut an, oder?

Wieso ich das dann nicht immer ohne Lernplan mache?

Weil es in meinem Alltag nicht funktioniert. Mein Alltag ist vollgepropft. Haustiere, Nebenjob, eine zeitintensive Beziehung, viele Hobbies. Da muss ich bewusst Zeit frei schaufeln und das schaffe ich mittels eines Lernplans. Zu meinem Lernplan will ich im nächsten Blogeintrag mehr erzählen. Denn ich habe eine zumindest zur Zeit gefühlt optimale Möglichkeit gefunden meinen Tag zu strukturieren, wichtiges von unwichtigem zu trennen und hab das Gefühl. Dadurch viel ausgeglichener zu sein.

Aber dazu an anderer Stelle mehr. Mir fällt es zudem schwer mich von den erwähnten versagensängsten zu lösen, habe das Gefühl immer zu wenig zu machen. Selbst wenn ich 8 Stunden lernen würde, hätte ich oftmals das Gefühl trotzdem einfach nicht effizient genug gewesen zu sein. So habe ich oft empfunden.

Ich versuche zurzeit das abzulegen, was sich aber nicht kmmer als leicht herausstellt. 

Trotzdem habe ich im Urlaub den Versuch gestartet und mich nicht unter Druck gesetzt. Vorweg muss ich sagen, dass ich definitiv weniger geschafft hätte als ich in einer "Lernwoche" geschafft hätte. Trotzdem war es eine tolle Erfahrung und hat mir einen tollen Mehrwert geschaffen.

Denn mein neues Zeitkonzept basiert auch auf den Erfahrungen aus dieser Zeit. Ich habe einige Kapitel im Fach Rechnungslegung geschafft und auch etwas Mathe geübt ohne das Gefühl gehabt zu haben wirklich auf irgendwas im Urlaub verzichtet zu haben.

 

Im Endeffekt würde ich von dieser Erfahrung gerne mehr in mein zukünftiges Lernen einbringen - fühle mich aber zurzeit noch nicht dazu fähig um das wirklich durchzuführen.

Letztendlich kann ich es nur jedem empfehlen neben einem starren Lernplan auch zur Entspannung und Entlastung solche flexiblen Zeiten einzulegen und vor allem kann ich jedem empfehlen, die Urlaubszeit zu nutzen und die Lernsache mit einzupacken.

 

 

 


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2 Kommentare


Ich hab für mich festgestellt, dass je motivierter ich fürs lernen bin, umso weniger brauche ich einen festen Lernplan. Wenn die Lust aufs lernen nachlässt, hilft mir so ein grobes Gerüst ganz gut, um am Ball zu bleiben. Z. B. zu welchem Datum ich mit welcher Kurseinheit fertig sein sollte.

 

Einen ganz detaillierten Plan wie am Anfang noch (soundsoviele Seiten pro Tag/Woche) mache ich aber nicht mehr, da bei mir mit Kindern diesbezüglich sowieso nichts wirklich planbar ist und mich das nur demotiviert hat, wenn ich hinterher hinke ;-)

 

Ich finde es ganz gut, wenn du da flexibel schaust wie es für dich gerade stimmt.

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Ich brauche schon die Sicherheit nicht nach zu hinken, weil ich ansonsten nervös werde und versuche die Tatsache, dass ich lernen sollte zu verdrängen, was dann darin resultiert, dass ich weniger lerne als wenn ich weiß, dass ich gut im Plan bin. 

Zur Zeit achte ich allerdings weniger auf die Seitenzahlen, da ich im Moment besser voran komme als geplant. In fast allen Fächern. 

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      So Long...
      Forensiker