Aus dem Leben einer Fernstudentin

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Da liegt was in der Luft

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HannoverKathrin

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Dienstag war ja der große Tag mit dem Unwetter (das in Hannover niemals ankam *räusper*). Beim Warten darauf, kam irgendwie ein seltsamer Blog-Beitrag zu stande. Scheinbar haben mich die grauen Wolken ganz schön beeinflusst gehabt. So grau sieht meine Welt nämlich eigentlich gar nicht aus.

Trotzdem kurz meine Kommentare zu euern Kommentaren ;)

@Engel912

Ich habe ebenfalls schon eine gekündigte Freundschaft. Jedoch war das eh schon eine Abwärtsfahrt und das Studium wodurch die Zeit für diese Freundschaft weiter sank hat somit nur den Todesstoß dargestellt.

@Chillie

Ich sehe täglich 1 Stunde TV.

Mittwochs und Sonntags sehe ich abends Film/Serie.

Samstags flexibel, 1-2 Stunden.

Hier kann ich soweit keine Zeit weiter einsparen. Bzw. möchte ich es nicht, um genau und ehrlich zu sein.

Wahrscheinlich werde ich mir mal eine Woche einen Plan machen, was ich täglich wie lange erledigt habe. Denn ich habe gemerkt bei mir ist es wie bei dir; ich hab gleiches Lernpensum bei unterschiedlicher Freizeitauslastung. Muss ich Mo. Di. und Do. Dinge erledigen, lerne ich genauso viel, als wenn ich diese Tage nichts bestimmtes vor habe.

....So nun zum eigentlich Blog....

Thema Freunde/Privat

Die letzten Monate habe ich nur selten einen Samstag, noch weniger einen Freitag, mit Freunden verbracht. Ich dachte vor Studiumbeginn, jede - max. jede 2. -Woche mache ich was mit jemanden. So habe ich alle 1-2 Monate immer laufenden Kontakt zu allen.

Leider habe ich selbst nicht genug dafür getan um das zu verwirklichen. Ich war einfach zu faul etwas zu unternehmen. Dann war Prüfung, Urlaub nun wieder Prüfung und wenn nicht gelernt wurde, fehlte die Motivation abends etwas zu unternehmen.

Nächste Woche ändert sich das aber schon wieder schlagartig. Donnerstag Nachmittag bin ich zum Eis essen verabredet. Samstag nach der Prüfung ist die N-Joy-Starshow. (N-Joy ist ein norddeutscher Radiosender und dieses jährliche Event ist eine große Open-Air-Konzertveranstaltung mit unterschiedlichen Stars)

Die Woche darauf wird mir ein Weisheitszahn gezogen. Daher kann ich das Wochenende gar nicht planen. Da der Zahn gebrochen ist, sagt der Arzt ist es n Klacks und ich kann normal arbeiten und weiterleben und müsste mir keine Sorgen machen. Naja, abwarten.

Meine gestern erstellte Liste "geplante Treffen" hat also schon gute Punkte die bald gestrichen werden können. Für dieses lange Wochenende werde ich auch noch etwas arrangieren. Und dann möchte ich eigentlich strikt regelmäßig etwas organisiert haben und somit meine Liste minimieren bzw. lebt sie ja, weil irgendwann wieder Punkte dazukommen.

Eine Liste für Freunde mag mancher nun evtl. doof finden. Aber mir hilft das denke ich. Notfalls kann ich sie ja wieder abschaffen.

Meine Lernzeiten sind in der Woche abends. Diese sind also theoretisch nicht durch meine neue "Freizeitgestaltung" beeinträchtigt. Wobei nun auch nicht zwingend jedes WE was anstehen muss, zuviel ist ja schliesslich auch nicht gut ;)

Thema Lernen

Dienstag habe ich 4 Stunden lang abends gelernt (naja so nicht ganz korrekt, bitte folgende Rechnung beachte :D). Dabei war eine Pause für Abendbrot. Die andere Zeit habe ich mir aufgeteilt: 20 Minuten lernen, 10 Minuten GameBoy spielen, 20 Minuten lernen, 10 Minuten GambeBoy spielen, etc.

Fast 2,5 Stunden habe ich somit "wirklich" gelernt. Ich bin ziemlich stolz auf mich. Denn

a) hat mein Plan mit den Pausen gut funktioniert

B) habe ich meine Konzentration immer auf hohem Level gehabt

c) ist richtig, richtig viel hängen geblieben !!!

Heute "spiel" ich das Schema nochmal durch und am Wochenende gibts dann die Übungsaufgaben der SB. Ich bin gut im Plan *freu*

Gestern war DER orangene Postzettel bei mir im Postkasten, ein Paket kann abgeholt werden. Vermutlich sind es die neuen Studienunterlagen. Denn bestellt habe ich nichts und somit wird nichts erwartet.

Für meinen Geschmack sind sie zu früh. Zwar war ich im April schon teilweise geistig im 2. Semester und überlegte was anders und besser gemacht werden kann, aber nun aktuell lebe ich im hier und jetzt und dieses Paket mit Unterlagen wird nur auf Vollständigkeit geprüft und dann zur Seite gestellt!

Meine Strategie für Studios funktioniert aktuell auch ganz zufriedenstellend. Es juckt mich zwar immer nachzusehen, mehrmals täglich, aber ich reisse mich zusammen und sehe nur an 3 Tagen die Woche nach.

Auch wenn das Wetter heute schlechter ist, irgendwie ist mir doch etwas "sonniger" zumute als neulich noch :)


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7 Kommentare


Dienstag war ja der große Tag mit dem Unwetter (das in Hannover niemals ankam *räusper*).

Ja, dieses ominöse Unwetter kam hier auch nie wirklich an. Ein bisschen Regen, zwei-drei stärkere Windstöße und das war's. Beim nächsten Mal mache ich mir nicht so einen Kopp um die Sache.

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Das mit den vielen Pausen und kurzen Lerneinheiten klingt interessant.

Was spielst du denn am Gameboy, dass du deine Konzentration so gut halten kannst?

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Puh ... was wäre das schön wenn ich auch in einem 20-10 Rhythmus lernen könnte ... aber nach 20 Minuten kommt bei mir erstmal die voll Konzentration. Wenn ich 20 Minuten rum habe bleibe ich meist 1,5 Stunden dran und mach dann nur ne Viertelstunde Pause.

Dein Rhythmus hat aber den Vorteil in kürzerer Zeit noch was hinzukriegen.

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So klingst du mir wieder besser Kathrin *g*. Den Rhytmus finde ich auch gut. Bei mir sind es aber 30 min. Was du da auf deinem Gameboy spielst würde mich aber auch intressieren. Ich hänge derzeit viel zu viel an der Ps3 ( mich hat bisschen meine Gamer Naturalität wieder gepackt).

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HannoverKathrin

Geschrieben

@Chillie

Beim Erstellen der ZF habe ich auch meißt 90 Minuten am Stück gearbeitet bis mein kopf k.o. ging. Nun beim Lesen und Einprägen der ZF klappt es aktuell nicht länger als 30 Minuten. Dann krieg ich Kopfschmerzen. Evtl. liegts auch am Wetter, ist häufig sehr schwül hier in letzter Zeit.

@Scoxya

Ich habe mir einfach das ganz alte normale Donkey Kong geschnappt. Wo Mario immer nach oben laufen muss und evtl. Kisten ausweichen oder so. Jedes Level ist zeitlich begrenzt, ich glaub so 4 Minuten oder so. Bin aber immer schneller fertig, hab das damals (in den 90igern :D) als Kind häufiger durchgezockt und kann es somit nun immer noch "fast wie im Schlaf". Ich muss dabei einfach "gar nicht denken" und muss mich mehr auf meine Finger konzentrieren, richtig abspringen. Die damaligen Schwierigkeiten/Taktik hab ich soweit noch intuitiv in mir, das fordert mich geistig daher nicht heraus.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Ach ja, Thema Unwetter:

Hier war nur Wind. Und dunkle Wolken. Aber nicht ein Tropfen :-\

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Markus Jung

Geschrieben

Zum Thema Freundesliste: Ich hatte aufgrund von Arbeit und Familie den Eindruck, mich sozial zu isolieren und keine Kontakte mehr zu pflegen. Deshalb habe ich mir die letzten Wochen jeden Tag aufgeschrieben, welche privaten Kontakte ich so an dem Tag hatte (Telefon, Mail, Live) und siehe da: Kaum ein Tag, an dem es nicht mindestens 1-2 Kontakte gegeben hatte. Ich bin nun wieder beruhigt und habe die Liste eingestellt. Damit will ich nur sagen, dass es sich durchaus lohnt, einmal Dinge ganz bewusst anzuschauen.

Viele Grüße

Markus

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
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      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link