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Vor der Prüfung ist...auch vor vielem Stress zu stehen

MichiBER

268 Aufrufe

Hey und hallo,

 

es ist echt faszinierend, wie viele Tage auf einmal vergangen sind, wenn man hier wieder online geht, um einen Blogeintrag zu schreiben ^^

 

Also, zunächst einmal die guten Nachrichten vorweg (ja, es gibt auch schlechte Neuigkeiten):

  • ich bin komplett Prüfungsfrei (auch keine Heimarbeiten mehr) *freu freu*
  • Für die Bachelorarbeit wurde alles genehmigt und bestätigt (mein Wunschtutor Kettner, mein Wunsch-Thema und meinen Wunsch-Starttermin, den 1.7.)
  • Und mir stehen auf der Arbeit zwei Ingenieure mit Rat und Tat bei Seite, um mich durch die Bachelorarbeit durchzuboxen :D

 

Das kleinere "Problemchen" ist die Tatsache, dass ich fast gar nicht einschätzen kann, was für einen Umfang an Informationen ich mir da für die Bachelorarbeit zusammensuchen muss. Ich war noch nie so der mal-schnell-Literaturrecherche-betreiben-und-alles-wichtige-herausschreiben-und-niedertippen-und-fertig-Typ.

Es sind einzelne Kapitel schon beschrieben, das Inhaltsverzeichnis ist auch schon erstellt. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich es mir gar nicht vorstellen, wie ich die 12 Wochen Bearbeitungszeit effektiv füllen und nutzen kann. 

 

Das größere "Problemchen" ist doch wohl eher ein "Problem". Bislang hatte mich mein Chef zu 50 % finanziell unterstützt. Vor kurzem hatte ich mit ihm ein Personalgespräch, wie es nun weitergehen soll. Nach langem Hin und Her kam nun heraus, dass er mich bei meinen Wunsch, den Master noch zu machen, finanziell nicht unterstützen wird/kann.

So mal eben (alleinlebend) 475€ Mücken locker machen, fiele mir nicht wirklich leicht. Ich überlege schon, ob es da nicht einen "Studentenkredit" o.ä. gibt.

 

Es ist ja noch ein Weilchen hin (den Bachelor werde ich voraussichtlich im November schaffen), aber ich plane eigentlich gerne im Voraus.

 

Naja, als kleines Trostpflaster wurde mir seitens der Personalabteilung (inkl. Chef) nahegelegt, mich intern auf den Techniker zu bewerben, da es a) eine Möglichkeit ist, von meinem derzeitigen, eher öden Job weg zu kommen, b ) dort kann ich das neu erworbene Wissen eher einsetzen als bisher und c) ich wäre noch nicht so derbe eingespannt, sodass ich einen eventuellen Master womöglich nicht durchziehen könnte. 

 

Ach ja. Den Master würde ich auch an der Wilhelm Büchner machen, wo ich jetzt schon bin. Die Gründe sind, dass ich die Struktur der Hochschule kenne und ungern etwas Neues kennenlernen möchte. Zudem bekomme ich als Absolvent einen Rabatt von 10%, mir werden einige Klausuren anerkannt und zu guter Letzt werden dort zwei Master-Studiengänge angeboten, die mich interessieren. (Leider gibt es dort keinen technischen Master...das als einziges Manko) 

Die beiden Master-Studiengänge sind: Wirtschaftsingenieurwesen und Innovations- und Technologiemanagement.

 

So, da bin ich doch mal wieder gut etwas losgeworden :D

 

Bis dann :)

 

 


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12 Kommentare


SebastianL

Geschrieben

Du kannst Dich zu den 10% auch noch werben lassen. Gibt 250€.

Ausserdem kannst Du ja die Gebühren auf die Betreuungszeit strecken, dann sind es "nur noch" um die 300€.

Tip für die Thesis, mach Dir einen kleinen Projektplan wann Du mit Recherche durch sein willst, schreiben, etc.

Am wichtigsten finde ich das Ende zu planen, 1 Woche binden, 2-3 Wochen Rund machen (Review) am Ende. Also sind es effektiv nur 2 Monate.

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WillWasWerden

Geschrieben

Fange doch in einem Jahr, wenn Du als Ingenieur besser verdient hast, mit dem Master an - bis dahin kannst Du Dir z.B. die Hälfte der Gebühren ansparen !

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@SebastianL

Das mit dem Werben kenn ich ja noch, aber warum springen dabei für mich 250 € raus? Ich dachte, dass nur der Anwerber das Geld bekommt. Und dann auch "nur" einmalig 50 €.

 

@WillWasWerden

An sich natürlich keine schlechte Idee, allerdings wollte ich nicht so lange aus dem Lernrythmus raus. 

 

 

Ich bin mir wie gesagt dabei noch total unklar, was und wie ich es machen würd.

 

Aber danke schon erstma :)

 

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SebastianL

Geschrieben

Ja bekommt der, der wirbt. Sind def. 250€.

Musst ja nur mit wem ausmachen dir das Geld wieder zu geben, ggf. einen Teil. Oder meldest dich mit jemandem und werbst euch gegenseitig. Mich hat einfach meine Freundin geworben beim Master :-)

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Markus Jung

Geschrieben

Kann man sich für das SBB-Stipendium vielleicht auch dann bewerben, wenn man das im Bachelor nicht hatte? Oder baut das aufeinander auf? - Könnte ggf. eine Möglichkeit sein. Beim Deutschlandstipendium macht die WBH soweit ich weiß nicht mit.

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@Markus Jung

Interessanter Einwurf, aber leider kann ich das nicht nutzen. 

Ich kann mich da nur bewerben, wenn ich mein erstes Studium machen möchte (und wenn ich schon studiere, dann muss ich mich bis vor Ende des 2. Semesters dort bewerben).

Zudem muss meine Note von der Ausbildung besser als 1,9 sein (ich habe eine 2,4). :(

 

Das mit dem Werben ist auch eine Möglichkeit, wenigstens ein wenig Geld einzusparen.

 

Morgen habe ich ein Vorstellungsgespräch für eine interne Bewerbung.  Ich hoffe, dass kommt nur Gutes bei raus :D

 

 

 

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Markus Jung

Geschrieben

Am 6.7.2016 at 12:17 , MichiBER sagte:

Morgen habe ich ein Vorstellungsgespräch für eine interne Bewerbung.  Ich hoffe, dass kommt nur Gutes bei raus :D

 

Und, wie war's?

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WillWasWerden

Geschrieben

Kannst Du einen kurzen Vergleich ziehen zwischen der Tätigkeit vor dem Abschluss und danach, und zwar :

 

- Gehaltssprung (falls vorhanden), wieviel % ?

- Komplexität der Tätigkeit, kannst Du das im Studium erworbene Wissen nun direkt in der Arbeit mit einbringen ?

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MichiBER

Geschrieben (bearbeitet)

@Markus Jung

Das Gespräch verlief sehr gut.

Ich weiß jetzt nicht, welche Qualifikation der externe Bewerber hat, aber während des Gespräches kam heraus, dass händeringend diese Stelle vergeben werden muss und die drei Anwesenden positiv überrascht waren, wie man ein Studium so nebenher mit solch guten Noten absolvieren kann. 

 

@WillWasWerden

Ich arbeite seit 9 Jahren als Fertigungsmitarbeiter in der optoelektronischen Branche  (Stichwort: Finisar). Ich hantiere mit Glasfasern und teste die Module  (IQ-Modulatoren) an den Messsystemen.  Zudem erfolgt eine visuelle Inspektion der Teile  (QS). Das alles in einer 38,5- Woche mit wöchentlich wechselnder Früh- und Spätschicht und einem Lohn (also gibt es Schwankungen im erhaltenen Geld) in einem Reinraum. 

 

Im neuen Job als Techniker für Prüfgeräte wäre fast alles anders.

Gleitzeit, mehr Gehalt (kein Lohn), mehr Verantwortung, eigener Schreibtisch. 

Ich wäre verantwortlich für die Überprüfung von neuen Messsystemen, muss diese auf Fehler untersuchen und alles protokollieren. Ich repariere Prüfgeräte und bestelle ggf. neue Materialien. Bei neuen Maschinen müsste ich Mitarbeiter  (auf deutsch oder englisch) anlernen.  Zudem stehen Reisen nach China im Raum, um vor Ort Messsysteme zu überprüfen/ reparieren und dort die Mitarbeiter zu schulen. 

Mein Gehalt würde sich, wenn es so vom Chef akzeptiert wird, um 35%-40% € brutto verändern.

Nutzen ziehe ich aus den Modulen Grundlagen der Elektrotechnik, English, Grundlagen der Telekommunikation, Mathematik 1-3, Leitungsgebundene Übertragungsverfahren 

bearbeitet von MichiBER
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WillWasWerden

Geschrieben

@MichiBER: das ist doch mal eine Superanerkennung - alleine der Gehaltssprung sorgt dafür, dass die Knete für das Studium wieder drin ist.

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Ja, das stimmt.

Aber ich muss trotzdem abwarten, ob ich wirklich den Job bekomme

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WillWasWerden

Geschrieben

vor 3 Stunden, MichiBER sagte:

Ja, das stimmt.

Aber ich muss trotzdem abwarten, ob ich wirklich den Job bekomme

 

Wenn nicht - auch kein Beinbruch, allerdings sind bis zu 40% brutto mehr natürlich eine Hausnummer ! FI-infos.de drückt die Daumen ! :thumbup:

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      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.