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Most wanted: Uni Münster

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Vica

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Meine Bewerbung für den Psychologie-Master an der Uni Münster ist ebenfalls in trockenen Tüchern :-).

Das freut mich sehr, denn Münster hat insgesamt vier Schwerpunkte im Master:

  • Klinische & experimentelle Psychopathologie
  • Kognitive Neurowissenschaften 
  • Lernen, Entwicklung und Beratung 
  • Personal und Wirtschaft


Bei der Bewerbung kann man immerhin zwei favorisierte Richtungen angeben. In meinem Fall sind das die kursiv dargestellten. Aber auch dann, wenn die überfüllt sind, kann man den anderen Schwerpunkten zugeordnet werden. Dies muss man in der Bewerbung allerdings ausdrücklich ankreuzen. Klinische Inhalte kommen auch in anderen Fachrichtungen als der Klinischen vor! Das ist essentiell, um z.B. zur KJP-Ausbildung zugelassen zu werden :) 

 

Im Vergleich zu den Bewerbungsportalen der anderen Unis hatte ich mit diesem mehr Probleme. Die größten Stolpersteine lagen darin, dass ich teilweise nicht wusste, was ich ankreuzen soll. In einigen Feldern hatte ich nichts vorzuweisen, musste sie aber trotzdem ausfüllen, was dann häufiger dazu führte, dass ich behelfsmäßig Eintragungen wie "nichts" oder "keines" und Zeitraum: "2016-2016" eintrug. Das kommt sicher blöd beim Prof :-(  Am meisten irritiert war ich bei der Angabe der Bachelor-Note. Ein ausländisches Format wurde nicht akzeptiert, ich sollte das deutsche Äquivalent eingeben. Bei englischen Noten ist aber so einiges an Spielraum drin. Den Durchschnitt sollte die Uni selbst angeben. So hab ich eben mit Hilfe der Umrechnungstabellen schnell selbst eine Durchschnittsnote gebildet. Ich hoffe, ich habe da nicht zu hoch gegriffen. Sonst heißt es: Kommt NOCH blöder beim Prof :-(  (Dieses Problem gab es allerdings bei Bochum und Osnabrück auch). 

 

Der Vorteil dieser Onlinebewerung ist, dass sie komplett papierlos ist. Das heißt, dass alle Zeugnisse gleich mit hochgeladen wurden. Von mir verlangt wurden:
- Bachelor-Urkunde, beglaubigt
- Transcript of records bzw. Diploma Supplement, beglaubigt 
- Hochschulzugangsberechtigung/HZB. Auf deutsch gesagt ist das das Abitur. Liegt keines vor, ist es das letzte Schulzeugnis (natürlich nur in Verbindung mit einem Bachelor)
Klar gab's natürlich etwas Gezicke um die Dateigröße. So ein Supplement kommt nunmal leider auf ein paar Seiten, und unter 200 dpi kann man nur noch raten, was da steht. 
Aber irgendwann war alles unter Dach und Fach. 

Hat man was vergessen, muss man sich an das Master-Büro wenden, damit diese die Datei ersetzen. Man selbst kann nach dem Abschicken nichts mehr verändern. 
Immerhin waren die Mitarbeiter vom Master-Büro so nett, sich bei mir zu melden, so dass ich noch mein altes Schulzeugnis nachreichen konnte (sie hätten die Bewerbung auch von vornherein ignorieren können! ;-) ) 

Fazit zur Bewerbung:
Für die Bewerbung in Münster muss man etwas Zeit mitbringen, was auch selbst auf der Seite steht. Etwa 3 Wochen habe ich mich damit beschäftigt, immer wieder Dinge hinzugefügt, editiert usw. bis ich endgültig den Senden-Button geklickt habe. Es hat aber auch wirklich Vorteile, wenn alles direkt unter Dach und Fach ist, so kann man sich wirklich nicht verzetteln. Irritiert war ich davon, wie wenig Zettelwirtschaft man im Endeffekt einschicken musste. Bachelorzeugnis und Schulzeugnis, aber keine weiteren Anlagen wie Lebenslauf, Motivationsschreiben? Andere Unis möchten dies gerne haben. (Könnte ein Zeichen dafür sein, dass die Uni vor lauter Bewerbungen aus allen Nähten platzt).

Chancen:
Ich kenne viele Master-Studenten aus Münster, auch weil ich selbst schon an deren Experimenten teilgenommen habe ;) Mir sind auch die Fachschaft und die Räumlichkeiten bestens bekannt. Im Internet findet man immer mal wieder Rezensionen und Erfahrungsberichte. Ich weiß, dass die eigenen Studenten es schwer hatten und teilweise nur über Wartesemester reinkamen. Auch eine Freundin, die Bachelor-Innehaber als Praktikanten bei sich anstellt, erzählte davon, wie holprig oder aussichtslos deren Weg zum Master war. Sicher sind solche Geschichten abschreckend. Aber im Endeffekt kennt man deren Leistungen nicht wirklich und kann kaum was dazu sagen ;) Glaubt man den Gerüchten, ist es am wahrscheinlichsten, einen Platz in "Kognitive Neurowissenschaften" zu bekommen. 
Gering sind die Chancen vermutlich wieder wegen der Äquivalenzangleichung. Die Module der OU lassen sich nicht gut in deutsche Dimensionen umdenken, das Curriculum hierzulande ist gänzlich anders. Damit bleiben die Chancen klein.
Allerdings gibt's nun einmal die Möglichkeit, sich als Auslandsstudent überhaupt zu bewerben, und so wartet man nun einfach mal ab.    


  

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