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Klausuranmeldung! Jetzt wirds ernst

Klausuranmeldung! Jetzt wird es ernst.

 

Heute habe ich mich endgültig für die Klausuren angemeldet. Abmelden geht zwar bis kurz vor der Prüfung ggf. gegen eine Gebühr von 25 Euro, auf der anderen Seite steht bei mir bei der Klausuranmeldung eigentlich entgültig fest zu welchen Klausuren ich gehen werde. Kurz vorher umentscheiden "dürfen" ist bei mir keine gute Idee, da ich immer sehr gut sein will und oft das Gefühl habe nicht genug zu können. Da kommen dann einfach eine Menge Selbstzweifel auf. und wie es nun mal die Natur von Selbstzweifeln ist, helfen sie nicht wirklich weiter. Am liebsten würde ich mich eigentlich vor jeder Klausur wieder abmelden. Nochmal ein halbes Jahr Zeit zum Lernen klingt so verlockend. Schon im Bachelor, den ich trotz allem in Regelstudienzeit abschließen konnte, habe ich bereits lernen müssen, dass antreten und durchfallen für mich im Endeffekt das bessere ist. Denn wirklich sicher bin ich mir nie.


Eigentlich ist mir dabei sogar schon mehrmals dieses seltsame Phänomen begegnet, dass desto unsicherer bezüglich der Klausur bin, desto besser ich den Stoff kann.

Vielleicht einfach weil ich dann so viele Stellen sehe, wo ich noch unsicher bin, die ich wenn ich nix weiß gar nicht erst auffallen keine Ahnung.

Von daher steht jetzt wie es aussieht die Planung fest. 

Ich werde zu den Klausuren

 

- Rechnungslegung 

 28.09.2016

09:00–11:00 Uhr

- Vertiefung der Wirtschaftsmathematik und Statistik

Fr., 23.09.2016

09:00–11:00 Uhr

- steuerliche Gewinn- und Vermögensermittlung 

Fr., 16.09.2016

11:30–13:30 Uhr

gehen. 

 

Das wird wieder eine schreckliche Reiserei bis ich die Klausuren hinter mir habe. Da ich es sehr weit bis zum Klausurort habe, bleibt mir nichts anderes übrig als für die frühmorgendlichen Klausuren eine Übernachtung in einem Hotel zu buchen. 
Bei der Klausur um 11:30 hoffe ich eine gute Zugverbindung zu finden, sodass es genügt am gleichen Tag anzureisen. 

 

Die nächsten Tage werde ich mich wohl mal an einen Soll/Ist-Vergleich machen bezüglich meines Lernstandes, den ich dann hier auch veröffentlichen werde.

 


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5 Kommentare


Ich habe mich auf für 3 Klausuren angemeldet, aber ob ich das wirklich durchziehe - mal sehen! Es hängt auch noch an 2 Einsendeaufgaben.

Bei mir wären es Business Intelligence, Risikomanagement in Supply Chains und Steuern im Rahmen von konstitutiven und funktionalen Unternehmensentscheidungen.

Ich muss nach Düsseldorf fahren und auch Übernachtungen einplanen.

Im WS wird es besser, weil ich da unbedingt Rechnungslegung schreiben will. Da es ein Pflichtmodul ist, wird es dann neuerdings in Bremen angeboten.

 

Also weiteres, schönes Klausurvorbereiten;-)

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psychodelix

Geschrieben

Ich habe in Hagen für das nächste Semester auch drei Module belegt. Wie viele Klausuren ich dann schreibe (sofern ich im September hoffentlich M2 bestehe), weiß ich noch nicht. ;)

 

Zitat

Am liebsten würde ich mich eigentlich vor jeder Klausur wieder abmelden.

 

So ging mir das in den letzten Semestern während meines Präsenzstudiums auch. :(

Irgendwie war da langsam die Luft raus berufsbegleitend.

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vor 15 Stunden, jennys sagte:

Bei mir wären es Business Intelligence, Risikomanagement in Supply Chains

 

Wie findest du diese Module? Mich interessieren sie, daher würde ich mich über einen Erfahrungsbericht freuen. 

 

Bei Risikomanagement gibt es ja sogar ein Online-Mentoriat. 👍

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vor 8 Stunden, Mandarine sagte:

 

Wie findest du diese Module? Mich interessieren sie, daher würde ich mich über einen Erfahrungsbericht freuen. 

 

Bei Risikomanagement gibt es ja sogar ein Online-Mentoriat. 1f44d.png

 

Inhaltlich sehr interessant. Ich denke auch, dass die Klausuren eigentlich gut zu schaffen sind.

 

Bei mir hängt es noch an den Einsendeaufgaben. Das Modul Risikomanagement hatte nur eine EA zur Auswahl. Ich fand die Aufgaben darin teilweise nicht so einfach. Der Notendurchschnitt der ersten Klausur dieses Moduls spricht natürlich auch für sich, da sie sehr gut ausgefallen ist.

Die Skripte in beiden Modulen sind aber sonst gut zu lesen. Das was gerechnet werden muss, fand ich teils nicht so gut erklärt. Aber das empfindet ja auch jeder anders.

 

 

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Ohja, ich muss auch nach Düsseldorf fahren. 

Business Intelligence überlege ich auch noch zu machen in den kommenden Semestern. Mal sehen. 

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      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
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      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!