Julikäfer will studieren

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Ich hasse warten

Julikäfer

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Manch einer wird es wahrscheinlich schon mitbekommen haben, dass Geduld nicht gerade meine Stärke ist. Aber das Warten bezüglich der SBB hat nun endlich ein Ende. Was soll ich sagen... ich bin enttäuscht, denn ich habe eine Absage bekommen und fahre nicht zum Gespräch. Ich fühle mich immer ein bisschen blöd oder bloß gestellt, wenn ich zurück gewiesen werde. Das habe ich gerade mehr zu verdauen, als das ich nun eben keine finanzielle Unterstützung bekomme.

 

Hinzu kommt noch das Warten auf mein MRT im August, bei dem dann hoffentlich mal rauskommt, dass meine mich zermürbenden Schulterschmerzen nicht nur Einbildung sind und ich vielleicht doch was ernstes und vor allem etwas zu reparierendes habe. Bis dahin ist es allerdings noch einen Monat.

 

BWL macht mich grad auch wahnsinnig, weil irgendwie jedes Fremdwort oder jeder Fachbegriff den ich nachschlage mit anderen Fachbegriffen, die ich wiederrum nachschlagen muss erklärt wird. Frustrierend. Diesbezüglich finde ich den Aufbau des Studienheftes nicht gerade gelungen, da ich das Gefühl habe, die gehen darin von einer Grundkenntniss von Fachtermini aus. Außerdem fehlen mir bei der Erarbeitung von Rechenschritten irgendwie Beispiele. Beim Cashflow zum Beispiel oder dass die mal dazu schreiben, was im Speziellen jetzt "nicht auszahlungswirksame Aufwendungen" und "nicht einzahlungswirksame Erträge" sind. Das is alles nicht wirklich mit Praxisbeispielen belegt und das macht es mir schwer, das ganze nicht als völlig abstrakt zu bezeichnen.  Ich bekomme langsam Zweifel, dass ich das Zeug bis September drin habe, zumal ich im August eine ganze Woche Urlaub habe und die Blöderweise auf nem Festival vertrödel. Am liebsten würde ich absagen. Aber das geht leider nicht.

Außerdem... falls ich an der Schulter operiert werden muss hat sichs vermutlich eh mit Klausurschreiben erledigt.

 

Ihr seht also, Momentan bin ich allem in allem etwas angefressen und warte noch auf den Moment, in dem mir BWL Spaß macht. Das wird der Moment sein, wenn ich verstanden habe. Momentan merke ich aber langsam wie die Verschieberistis auch bei mir Einzug hält.

 

Ich wünsche euch allen einen schöne Woche.




10 Kommentare


Hallo, glaube mir, BWL kann tatsächlich Spaß machen. 😀

Man muss das System verstehen und eigentlich besteht BWL insgesamt aus immer den selben Komponenten.

 

Gewisse Dinge muss man halt nachschlagen. Wäre alles einfach in den Skripten erklärt, wäre es kein Studium - das ist dann ja wie ein Buch lesen und hat nix mit Studieren zu tun.

Der Cashflow wird ohne Ende im Internet erklärt und es gibt unzählige Bücher dazu. Hast du mal auf dem OC nach Büchern im Sprinkerlink geschaut?

So als Besipiel auf die Schnelle:

Nicht auszahlungswirksame Aufwendungen = Abschreibungen oder auch Rückstellungen

Nicht einzahlungswirksame Erträge = Forderungen/noch nicht bezahlte Umsätze oder auch Auflösung stiller Reserven

 

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Julikäfer

Geschrieben

Ich glaube ich sträube mich einfach noch zu sehrund blockiere mich selbst. Mein Problem ist immer, dass ich das WARUM verstehen muss. Und darüber konnte ich schon in meiner Ausbildung bis aufs Messerdiskutieren. Einfach mal Dinge so hinnehmen, wie sie sind, muss ich noch lernen.
:-D

 

Ja das mit dem Cashflow hab ich mir schon 10 000 mal angeguckt. Ich blick es einfach nicht. Aber ich gebe nicht auf. :-)

 

Das, was du als Beispiele genannt hast habe ich auch schon gelesen, aber irgendwie kann ich mit den Begriffen auch nix so richtig anfangen. Wie gesagt... ich muss mich einfach mal selbst deblockieren und es einfach so hinnehmen. :-)

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*tröst*.... nimm das mit der SBB nicht so sehr "persönlich"! Ich habe den Eindruck, dass es mittlerweile sehr viel mehr Bewerber gibt, als noch vor 2 Jahren, als ich mich beworben habe. Das hat dann zwangsläufig auch zur Folge, dass da mehr Absagen erteilt werden müssen, und das hat nichts damit zu tun, dass Du blöder bist als andere. Aber verstehen kann ich Dich schon, ich denke das geht jedem erst mal so.

 

BWL, ja, das ist so ein Thema. Spaß hat mir das auch nicht so richtig gemacht, aber im Verlauf des Studiums konnte ich das eine oder andere Fragezeichen noch bearbeiten, denn viele Begriffe kommen später auch nochmal.

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Julikäfer

Geschrieben

Ich habe noch die Hoffnung, dass mir ein Freund, der Witschaft/Recht studiert hat weiter helfen kann und zur Not frag ich noch Papa... der weiß einfach alles :-D

 

Ja die haben in der Nachricht auch geschrieben, dass meine Leistungen super waren und das mein Ausscheiden nichts damit zu tun hat und auch keine Aussage über meine beruflichen Leistungen tätigt. Aber am Ende wissen wir doch alle, dass die anderen dann eben einfach besser waren.

Natürlich kratzt es am Ego. Aber das geht vorbei. Und steht auch nicht so sehr in der Prioritätenliste ganz oben. Dann muss ich halt doch weiter Lotto spielen :-D

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Beetlejuicine

Geschrieben

Ich habe damals auch eine Absage der SBB bekommen NACHDEM ich beim Gespräch war. Hier im Forum haben gleichzeitig einige Teilnehmer Zusagen bekommen. Und das in ähnlichen Studiengängen. 

Und ich habe nur Nachweise vorgelegt, sie im sehr gut Bereich waren. Klar, enttäuscht ist man erstmal.

 

Zu BWL. Ich musste damals auch akzeptieren, dass ich erstmal alle Hefte lesen muss, dann nochmal detaillierter durchgehen und Zusammenfassungen schreiben, insgesamt zweimal. Dann alle Fragen nochmal beantworten. 

BWL ist die erste große Hürde nach den Einführungsmodulen. 

BWL ist einfach sehr umfassend und es wird dich durch das ganze Studium begleiten, immer wieder aus anderen Blickwinkeln heraus und immer wieder andere Bereiche der BWL betreffend (Marketing, Rechnungswesen, Investition und Finanzierung, Personal, Organisation, Controlling). Ein grundlegendes Anfreunden ist also hilfreich. Mit der Zeit wird es rund und im letzten Semester kann man dann auch irgendwann die großen Zusammenhänge erkennen. Auch die Querverbindungen zu Qualitätsmanagement, IT und Consulting. Alles ist immer irgendwie betriebswirtschaftlich und/oder volkswirtschaftlich, also im Grunde gesundheitswirtschaftswissenschaftlich ;-)  (sogar Ethik)

(Ich laber vermutlich nur Unfug und muss nun all meine Module wieder zurück geben 😂  )

 

 

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Julikäfer

Geschrieben

Beetlejuicine du laberst keinen Unsinn sondern machst mir etwas Mut :-) Vielen Dank dafür. :-)

 

Hab jetzt das erste Heft durch. Wenn ich mir die Übungsaufgaben anschaue und die Lösungen dazu, erkenne ich einfach immer wieder, dass ich nicht wie ein BWL-er denke. Diese ganzen Zusammenhänge mit der Wirtschaftlichkeit hatte nun mal bis jetzt keine Priorität bei mir. Und ich habe auch gemerkt, dass ich mir viele Dinge, wiees in der Wirtschaft zu geht auch einfach nicht vorstellen kann. Wie auch, wenn man eher in der unteren Hierarchiekette des Krankenhauses hängt. Ich verschwende ja nur die Produktionsgüter :-D

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Markus Jung

Geschrieben

Alles Gute für deine Schulterprobleme. Ist ja wirklich nervig, dass du so lange auf das MRT warten musst. Keine Chance auf einen früheren Termin?

 

Was BWL angeht kann ich dir auch nur empfehlen, dir das mal aus anderen Perspektiven erklären zu lassen, wenn du mit den Studienbriefen nicht recht weiter kommst. Neben Büchern können dazu auch Videos gut geeignet sein. Zu BWL gibt es ja jede Menge Material. 

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Julikäfer

Geschrieben

Ich hätte einen früheren Termin haben können, aber das wäre eine Woche früher gewesen und da bin ich aufm Festival :-( Deswegen mussten wir ihn leider nach hinten verschieben. Früher wär sinnlos gewesen, da der Arzt da nicht dagewesen wäre, da hätte ich dann zwei mal hingehen müssen.

 

Ich hoffe einfach, dass die vier Wochen ganz schnell rum gehen und dann endlich was passiert. Da hat man endlich Sport gefunden, der einen glücklich macht und dann kann man ihn nicht ausführen. Frustrierend. Das kommt sogar noch vor BWL auf einer Skala der Beschissenheit der Dinge.😞

 

 

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schau dir doch die Videos dazu von der Iubh in You Tube an . zu BWL da ist es super erklärt. :)

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Ich muss sagen auch nach wie vor ist das Buch von Günter Wöhe noch mein bester Freund (Einführung in die allgemeine BWL). Hier kann ich viel nachschlagen und ist auch gut erklärt. Ist zwar nicht ganz günstig, aber hat sich bisher in meinem BWL BA und jetzt auch für den Master schon bezahlt gemacht.

Das wird alles gut erklärt. Schaus dir mal an ;)

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
      Die geht ja neben ihrem Highlight - der FernUni – etwas unter. Für alle, die es interessiert: Sehr hügelig (ja, als Westfale und Fast-Holländer findet man sowas interessant ), schon aus der Ferne sieht man, dass sie in Hügelketten eingebettet ist. Eine Fahrt durch die Straßen dort geht wirklich über Berg- und Tal. Noch viele Reste der Schwerindustrie sind sichtbar, nicht nur an verrußten Häuserwänden. Eine typische Pott-Stadt eigentlich, obwohl sie auch noch zu Südwestfalen gehört.  Sie ist wohl nicht der Anlaufpunkt für große Shoppingtouren – die Kommilitonen, die sich hier abends die Zeit vertreiben wollten, waren jedenfalls nicht sehr angetan. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich neben der Taxifahrt durch die Stadt nicht viel gesehen habe. Die FernUni selbst befindet sich nicht im Stadtkern. 
       
      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)