Blogsinn Fernstudium

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Selbstdarstellung im Internet

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m.e.l.l.a

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Gestern habe ich bei karrierebibel.de diesen Eintrag gelesen und seitdem schwirren in mir Gedanken zu meiner Präsenz im Internet.

Irgendwo im Hinterkopf hab ich immer den Gedanken, nicht zu viel Privates freizugeben. Ich möchte z.B. nicht, dass irgendwelche Nachbarn oder Arbeitskollegen zu viel wissen. Ob es z.B. im Studium gut oder schlecht läuft, möchte ich hier mit Gleichgesinnten teilen, aber nicht mit der ganzen Welt. Natürlich weiß ich nicht, ob jemand heimlich mitliest, aber zumindest findet man mich nicht über die Suche nach meinem Namen.

Auf jeden Fall habe ich es bisher vermieden, meine diversen Profile untereinander zu verlinken. Was ich zum Beispiel bei twitter schreibe, ist hier gut aufgehoben, braucht aber keinen direkten Bezug zu meiner Person. Ansonsten würde ich glaube ich schon überlegen, ob ich bestimmte Dinge wirklich schreibe. Und dann könnte ich mich egtl gleich abmelden.

Ich bin auf eure Gedanken zu dem Thema gespannt und werde mir wohl in der nächsten Zeit das ein oder andere Mal mit meiner Darstellung auseinandersetzen. Vor allem mit der Frage: Was will ich eigentlich?


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17 Kommentare


Hm interessant. Ich habe mir zwar nicht aktuell aber vor ein paar Wochen ähnliche Gedanken gemacht, insbesondere um mein XING Profil.

Nachdem ich mich fragte was ich dort so geheimes Darstelle habe ich es für die Google-Suche freigeschalten, denn alles was dort steht bin ich. In XING achte ich sehr darauf wie mein Auftritt nach aussen wirkt - ich bin dort so, wie im Arbeitsleben auch.

Der Gedanke auch meine Profile (natürlich nur bestimmte) miteinander zu verknüpfen geht allerdings schon wieder sehr weit. Insbesondere da ich den zwar nicht gut googlebaren Nickname fast überall verwende.

Als "Digital-Native" kann man eigentlich sagen auch digital Präsent zu sein... ich habe vor kurzem ein Interview zum Thema Fernstudium gegeben, dies habe ich auch unter meinem vollen Namen freigegeben - hat meiner Meinung nach Vorteile.

Hier auf dieser Plattform ist das Blog sicher auch ein toller Beleg warum ich studiere, allerdings bin ich hier zu aktiv - das würde wiederum kein gutes Bild auf mich werfen.

Darum werde ich persönlich weiterhin nur bestimmte Dinge offen lassen und viele meiner Profile weiterhin unverknüpft belassen.

So lange Google noch keine Bild-Verknüpfungen vornimmt ist es immerhin Leuten möglich die mich auf XING finden, herauszufinden wer ich hier bin :)

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...ich habe vor kurzem ein Interview zum Thema Fernstudium gegeben, dies habe ich auch unter meinem vollen Namen freigegeben - hat meiner Meinung nach Vorteile.

Darüber mache ich mir gerade aktuell Gedanken. Soll da wirklich mein kompletter Name erscheinen? Will ich das?

Welche Vorteile hat das, Deiner Meinung nach, chillie?

Grüsse

Zippy

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Hrm, nach den Empfehlungen des Artikels zu urteilen würde man allein für die Pflege seiner Profile nochmal eine Stunde zusätzlich am Tag brauchen. Ein XING Profil, okay, diese Plattform ist ja auch für soetwas gedacht. Aber jemand (zumindest in der IT Branche), der Profile auf MySpace und StudiVZ pflegt und dann auch noch in seinem XING Profil verlinkt, würde ich nicht für voll nehmen.

Vielleicht bin ich jedoch auch ein wenig klassischer veranlagt. Ich kann schon mit Twitter nichts anfangen ;o)

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Das ist auch ein schmaler Grad. Aber ich halte unsere Studium Blogs insgesamt für gute Aushängeschilder wenn man nicht zu privat wird. Ich könnte mir durchaus vorstellen in einer Bewerbung diesen Blog anzugeben. Allerdings ist es mir auch wichtig das man unter meinem echten Namen nichts findet. Nur eine Verlinkung von meinem echten auf diesen Fake Namen würde mein gesamtes Internetleben veröffentlichen. Und das möchte ich doch bitte nur bewusst machen *g*.

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Welche Vorteile hat das, Deiner Meinung nach, chillie?

Ich würde sagen, für mich ergibt es sich daraus, dass ich eben mit meiner Meinung zum Studium per Google gefunden werden kann.

Schlußendlich steht nichts anderes drin, was ich auch in XING in den Gruppen schreibe - allerdings eben in einer weiteren Quelle. Ob es wirklich etwas bringt weiss ich nicht - wenn es jemand findet und wertet sieht er das ich hinter dem Thema stehe.

Unterm Strich... bleibt sich kein großer Vorteil.

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Markus Jung

Geschrieben

Also ich gehe ja sehr offen mit meinen Internet-Profilen um. Ich schreibe sowohl hier unter meinem echten Namen und es ist zum Beispiel über XING auch kein Problem, meine beruflichen und privaten Aktivitäten (zum Beispiel mein Blog) zu verknüpfen.

Bisher ist mir dies in keinem Fall zum Nachteil geworden, hat aber schon zu einigen Nachfragen und interessanten Gesprächen geführt.

Viele Grüße

Markus

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@Markus: Bei Dir ist es wieder etwas anderes, da dies ja direkt mit Deinem Job zusammenhängt. Hier eine gewisse Präsenz (nicht anonym) zu zeigen finde ich sogar angebracht.

Ich denke noch eine Weile darüber nach. Ich habe ja noch etwas Zeit. Danke auch an die anderen, die geantwortet haben.

Zippy

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Warum ist es bei ihm groß was anderes? Letztlich geht es bei uns allen doch direkt oder indirekt um unseren Job. Ob zukünftig oder aktuell. Gegebenfalls würden sich die Unternehmen bei denen wir angestellt sind sogar über so eine passive Werbung freuen; das sie motivierte Mitarbeiter haben. Manche Unternehmen geben dafür viel Geld aus ( siehe atmo wieder die Bahn *g*). Und solange es da draußen niemanden gibt der nichts über dein Studium erfahren soll finde ich es definitiv nicht negativ sich zu outen. Allerdings hast du schon recht. Lieber damit Zeit lassen, denn ist der Hase einmal raus so ist er quasi nicht mehr einzufangen.

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In diesem Forum denke ich, dass alles unter uns Studenten bleibt. Bei Xing ist das etwas anderes. Daher würde ich es nie verknüpfen, denn hier gehe ich auch mal Gedanken nach, die Studienkollegen verstehen, andere vielleicht nicht.

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Danke für eure Antworten und Gedanken zu dem Thema : )

So einen großen Unterschied sehe ich zwischen Markus und uns nicht. Er schreibt in seinem privaten Blog ja auch private Dinge.

Ich brauche auf jeden Fall diese Trennung zwischen dem Blog und z.B. meinem Profil auf XING. Wenn ich mich hier beklage, dass es schlecht läuft, muss das nicht jeder mitkriegen, der mich kennt.

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Ich brauche auf jeden Fall diese Trennung zwischen dem Blog und z.B. meinem Profil auf XING

Bei XING bin ich zwar nicht aktiv. Aber eine Trennung zwischen den Auftraggebern und meinem Privatleben wollte ich mir eigentlich erhalten, da meine Arbeit bis jetzt nichts mit den privaten Dingen zu tun hat.

In diesem Forum denke ich, dass alles unter uns Studenten bleibt.

Hier würde ich berücksichtigen, dass dies ein öffentliches Forum ist und praktisch auch jeder lesen kann.

Zippy

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Hier würde ich berücksichtigen, dass dies ein öffentliches Forum ist und praktisch auch jeder lesen kann.

Zippy

Das ja, aber hier bin ich nicht mit meinem Namen unterwegs und es können mich nur ein paar Leute zuordnen.

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Susanne Dieter

Geschrieben

Ich habe durch meine Aktivitäten im Netz schon mehrere Kunden gewonnen, die meine Beiträge in XING oder in Newsgroups gelesen haben. Kann natürlich auch sein, dass ich andere Interessenten mit bestimmten Aussagen oder dummen Sprüchen vergrault habe, aber das nehme ich in Kauf. Man sollte sich eben so verhalten wie auch persönlich im real life.

Negativ fiel mir auf, dass bei mindestens drei Gesprächen die Gegenüber offenbar dachten, ich brächte weiß Gott wieviele Kontakte und Neukunden mit, denn plötzlich kam das Thema Akquise, Terminvereinbarung am Telefon (als Assistentin oder Sekretärin) auf, und einer hat mich ausgequetscht, ob ich noch Kontakte zu Schulfreunden, meiner alten Heimatstadt habe, was ich abends so mache, was ich zuletzt gelesen habe etc...

Eine Verwandte hat in ihrem Profil sinngemäß stehen: Viele sagen, ich sei ein offenes Buch, aber Ihr könnt nur lesen, was ich Euch zu lesen gebe. :-)

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HannoverKathrin

Geschrieben

Die Aussage von Prwan irritiert mich. Ich finde einen Blog nicht wirklich als "Aushängeschild". Ich will damit keine Werbung für mich machen, sondern es als "öffentliches Tagebuch" nutzen. Wenn ich jeden Satz 5 Mal überdenken muss weil irgendwann ein zukünftiger Chef das lesen könnte....

Ich arbeite in nem großen Konzern und ich bin mir sicher dass kein Personaler bei uns Leute googelt. Daher ist meine Angst gering. Ich weiß aber nicht wie "die Welt da draußen" drauf ist. Ob man sich da für Xing-Seiten interessiert, oder für geschriebene Blogs. Xing hat mir mal n Bekannter ans Herz gelegt "da kannst du super Kontakte knüpfen", aber mir persönlich wird es denke ich keinen Nutzen bringen mich da anzumelden.

Susanne hat einen schönen Satz geschrieben. Letztenendlich kann man auch mühevoll einen Blog faken

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Susanne Dieter

Geschrieben

Blog als Aushängeschild: Das kommt darauf an, es gibt Firmen und Selbständige, die über ihren Beruf und ihre Fortschritte (z.B. neue Erfindungen) bloggen oder einfach, um im Gedächtnis zu bleiben, wie bei Newslettern.

Manche private Blogs sind allerdings eher hinderlich, wenn Personaler (oder Nachbarn) googlen, manche bloggen ja noch, was sie zu Mittag gegessen haben und was sie gestern Abend in der Kneipe getrunken und getan haben.

Marketing-Menschen sagen schon seit Jahren, dass man im Netz networken und auf sich aufmerksam machen soll (neudeutsch für Vitamin B und klüngeln).

Vielleicht ist es auch nur Marketing-Gewäsch. Wahrscheinlich aber werden wir nach und nach von Millionen von Usern erschlagen, die alle Netzwerke und Blogs stürmen, weil es ja ach so erfolgreich macht. Wie das Arbeitsamt die Arbeitssuchenden dazu treibt, Bewerbungen vor- und nachzutelefonieren oder persönlich bei Firmen auf der Matte zu stehen. Je mehr Leute das machen, desto eher sind die Empfänger genervt. Hier kann man aber wenigstens "weglesen".

Fakes sind noch mal eine andere Sache, da gab es ja auch schon viel zu lesen und zu sehen.

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Ich finde einen Blog nicht wirklich als "Aushängeschild". Ich will damit keine Werbung für mich machen, sondern es als "öffentliches Tagebuch" nutzen. Wenn ich jeden Satz 5 Mal überdenken muss weil irgendwann ein zukünftiger Chef das lesen könnte....

Ganz meine Meinung. "Öffentliches Tagebuch" trifft es wohl am besten.

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Susanne Dieter

Geschrieben

Neben Firmenseiten und angestellten bezahlten Bloggern, habe ich heute etwas Ähnliches gesehen. Dort bloggen Sekretärinnen und Berühmtheiten ihrer Art (es gibt ja auch bekannte Dozentinnen, Autoren oder prämierte Sekretärinnen).

http://www.sekretaria.de/blog.html

Ob ein Fernstudium-Blog ein Aushängeschild ist – ich weiß nicht, zu schlecht sind doch oft die Reaktionen von potentiellen Auftraggebern oder Arbeitgebern, die Angst haben, dass man sich nicht zu 100% der eigentlichen Aufgabe widmet, besonders dann, wenn es noch Präsenzen gibt, an denen man abends teilnehmen möchte.

Wahrscheinlich ist es für Sänger und Schauspieler nützlicher als für Büroarbeiter, für Vertriebsleute vermutlich auch.

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      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls