Julikäfer will studieren

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Die Tücken der BWL

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Julikäfer

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Schönen guten Tag,

 

BWL ist weiterhin das dominierende Thema in meinem Leben. Und natürlich treten immer wieder neue Probleme auf den Plan, die ich dank einiger Personen in meinem Umfeld und hartnäckiger Rescherche lösen kann. Gestern stand ich ziemlich auf dem Schlauch, weil ich mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern konnte, wie ich denn (mathematisch gesehen) eine Kurve in ein Koordinatensystem bringe. Dass das was mit Funktionen und Ableitungen (Grenzertrag) zu tun hat, war mir natürlich nach zehn Jahren gänzlich entfallen.

Ich merke nun an BWL, dass es tatsächlich so ist, dass man für manche Fächer länger brauch und für manche weniger. :-D Manches muss ich mir 4 oder 5 mal durchlesen, Stück für Stück, um die dazugehörige Abbildung verstehen zu können und dann muss ich trotzdem noch mal in anderen Büchern nachschlagen oder Youtube fragen. Das ist schon alles etwas aufwendiger.

Ich bin jetzt aber beim letzten Heft, welches ich aber unbedingt noch vor Dienstag durch haben muss, da dann eine Woche Festival ansteht und ich DEFINITIV keine Lernsachen mit dahin nehmen werde.

 

Am Freitag fand der erste Stammtisch für Erlangen/Nürnberg und Umgebung statt. Es waren eigentlich 10 Leute angemeldet, aber letztendlich sind nur 4 gekommen. Eigentlich fand ich es gar nicht so schlimm, da man sich dann nicht so über den Tisch anschreien musste. Allerdings gab es nur von 2 Leuten eine Abmeldung und ich empfand es als unangenehm einen großen Tisch zu reservieren, wenn keine mehr kommt. Im Nachhinein habe ich allerdings erfahren, dass es wohl ein paar Missverständnisse dadurch gab, dass der Studienservice die Einladung zwei mal herumgeschickt hat und die Leute, die beim ersten Mal schon zugesagt hatten dann verunsichert waren, ob der Stammtisch vielleicht doch abgesagt wurde. Und ich hatte einer Person nicht auf ihre Zusage geantwortet, was zusätzlich für Irritation gesorgt hat. Das müssen wir also noch verbessern.

 

Der Stammtisch war dann eigentlich ganz schön. Eine Teilnehmerin wohnt lustiger Weise sogar ca 200 Meter von mir entfernt in der gleichen Straße. Wir konnten uns ein bisschen kennen lernen und austauschen. Allerdings fand ich, dass sich ein bisschen zu viel über die Hochschule und ihre Defizite aufgeregt wurde. Das empfand ich zum Teil dann etwas anstrengend. Aber vielleicht ist das ja beim nächsten Stammtisch schon wieder ganz anders.

 

Euch allen noch eine schöne Woche,

 

Juli

 

 


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8 Kommentare


Hallo Juli,

ich studiere auch an der Apollon und habe im Juni BWL geschrieben. Mit Hilfe von "BWL für Dummies", ist auch dieses Projekt recht gut gelungen. Die Fallaufgabe zu bearbeiten hat mir sehr geholfen, die Inhalte zu verstehen und in die Praxis umzusetzen.

Mach Dir nicht so große Sorgen, mit der Fallaufgabe hast Du schon die halbe BWL...

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Ja BWL ist die erste richtig große Hürde.  Ich werde nur eben immer unruhig, wenn ich irgendwelche Zahlen wirtschaftlich bewerten soll. Denn dieses Denken über sparen und Gewinn maximieren geht mir irgendwie total ab. Wenn man 10 Jahre in der unteren Ebene arbeitet und immer nur hört: ihr musst sparen, weniger verbrauchen, Pflegestellen werden eingespart und man muss es als Pflegender ausbaden (im Krankenhaus) dann sträubt man sich innerlich ein bisschen gegen Sparen und Gewinnmaximierung. 😁 

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Beetlejuicine

Geschrieben

Wobei man das ja differenziert betrachten muss. Wirtschaften ist durchaus sinnvoll, im Gesundheitswesen sind die Ressourcen, wie an jedem anderen Markt auch begrenzt. Früher, als wir noch keine Privatisierung hatten und alle quasi 1:1 ersetzt wurde (ich komme noch aus so einer Zeit), hat man im Gesundheistwesen nicht gewirtschaftet. Da das Gesundheitsbugdet einen großen Anteil an der Gesamtwirtschaft hat und mit dem demografischen Wandel auch immer bedeutsamer wird, ist die Begrenzung der Ausgaben ein großes Thema. Sparen ist daher meines Erachtens sinnvoll, bedeutet gleichwohl nicht die Reduktion der Mitarbeiter (als einer der größten Kostenfaktoren) auf ein Minimum. Das Ausdünnen der Personaldecke bringt Qualitätsmängel, Burn Outs usw. mit allen Folgekosten.

 

Bei der Gewinnmaximierung muss man meines Erachtens auch unterscheiden, ob es gemeinnützige oder private Einrichtungen sind. Private Ketten sind daran interessiert ihre möglichst hohen Renditen auszuschütten. Darüber kann man sicherlich sehr kontrovers diskutieren. 

 

Und genau all diese Differenzierungen, über die ich noch seitenweise schreiben können, machen BWL und VWL aus. Man lernt es aus allen möglichen Sichtweisen.

 

Es geht grad erst los :-)

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Ich geb dir ja recht. Aber wie gesagt, es geht gerade erst los. Und da ist es schwierig, sich rein zu denken als jemand, der sich bis jetzt noch keine Gedanken drum gemacht hat und eher betriebsblind durch den Tag gegangen ist :)

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Mach Dir keine Sorgen, das wird schon! Irgendwann erkennst Du Zusammenhänge und dann wird es wirklich spannend.

Ich freue mich jetzt schon auf VWL, obwohl mir BWL zuerst monströs erschien.

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Ja montrös ist ein geeignetes Wort. Ich muss nur noch 20 Seiten zusammen fassen und dann habe ich aus 3 Studienheften 1 gemacht. Aber das dann alles noch zu lernen kommt mir gerade irgendwie unmöglich vor. Jedenfalls innerhalb von 4 wochen inklusive Schichtdienst mit Nachtdienst. VIELLEICHT Sollte ich auch einfach mal meinen eigenen Anspruch an mich selbst runter schrauben und mit einer 3 auch zu frieden sein? 

 

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Käferchen... Du musst nicht zwingend mit einer 3 "zufrieden sein".... es reicht, wenn eine 3 kein Weltuntergang ist, wenn es mal passiert.

Man darf schon Ansprüche an sich selber haben, ich denke das ist sogar gut. Aber man darf nicht in schwere Depressionen verfallen, wenn es mal nicht 100%ig funktioniert.

 

 

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Keine Angst, ich bin voller Zuversicht. Der Vorteil daran jetzt zu studieren ist ja, dass ich mit meiner heutigen "Lebens- und Berufserfahrung" wenigestens schon eine Vorstellung von der Materie habe. Vor zehn Jahren wäre es mir glaube ich schwerer gefallen. Und vieles kann man sich ja mittlerweile selbst herleiten. Also was so Betriebarten oder Produktionsgüter zum Beispiel betrifft. Da muss man nicht soooo viel auswendig lernen

 

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      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
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