Gymondo und ich

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Erstes Kennenlernen

Julikäfer

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Hallo zusammen,

 

manch einer wird sich vermutlich fragen, warum hier jetzt ein Blog auftaucht, der so gar nichts mit einem Fernstudium zu tun hat.

Ich kam auf die Idee, meine Erfahrungen, die ich in Zukunft mit dieser Internetplattform machen werden öffentlich zu machen, da ja aus verschiedenen Themen und Einträgen immer wieder hervor geht, dass es noch mehr Leute gibt, die mit mangelnder Bewegung, schlechter Ernährung und Übergewicht zu kämpfen haben.

 

Gymondo ist zwar keine Fernuni, jedoch könnte man es im weitesten Sinne dennoch wie einen Fernkurs betrachten, denn es ist ein Internetportal, bei dem man sich anmelden und von zu Hause aus Workouts absolvieren und Rezepte nachschlagen kann.

 

Der Blog soll zum erstens für mich als Kontrolle dienen und zum anderen den Lesern einen Einblick in das Konzept des Sportanbieters geben. Vielleicht motiviert es ja den ein oder anderen auch ein bisschen zum sporteln. (Muss ja nicht unbedingt auf die gleiche Art und Weise sein, wie ich es jetzt gewählt habe)

 

Momentan bin ich in einer 7tägigen Testphase, welche sich nach Ablauf der selben in ein Abo umwandelt, dass ich schon beim Registrieren aussuchen musste und für das ich schon meine Bezahldaten hinterlegen musste. (Der Sinn erschließt sich mir nicht aber was sie haben, das haben sie, nicht wahr?) Man kann zwischen einem Abo für 3Monate(33 Euro gesamt), 6 Monate(54 Euro gesamt) oder 12 Monate(75Euro gesamt) entscheiden. Den Preis geben sie, heruntergerechnet pro Woche an, buchen aber wohl den gesamten Preis gleich zu Anfang ab.Wenn man mal bedenkt, dass ich 35 Euro im Monat fürs Fitnessstudio hinblätter, dafür dass ich zwar die Geräte und Dusche benutzen darf, die Trainer aber abgesehen von den Kursen auch nicht wirklich präsent sind, ist das (wenn ich im Fitti kündige) eine super Einsparung aufs Jahr gerechnet.

 

Als nächsten Schritt nach der Registrierung und dem Eingeben seines Gewichtes und Maße kann man sich für ein Programm entscheiden. Ich habe mich für das Programm BEGINNER entschieden, weil ich so unfitt geworden bin, dass ich erstmal langsam starten will, um nicht gleich wieder die Motvation zu verlieren.

 

Das Programm besteht aus 12 Wochen. Ich kann mir aussuchen, wie oft ich trainieren will. Das Portal empfiehlt 3 Workouts pro Woche, die ich mir auch nicht erst raussuchen muss, sondern die gleich im Programm festgelegt sind. Das erste Workout ging über 30 Minuten. Ich habe tierisch geschwitzt und hatte sogar am nächsten Tag etwas Muskelkater. Das hätte ich nie erwartet. Der Trainer war sehr angenehm in seinen Anleitungen. (Ich lasse mich ja nicht so gerne anschreien) Die Workouts sind zwischen 13 und 30 Minuten.

Wenn man zwischendrin Lust auf einen Kurs hat, muss man sich einfach nur einen aus der Mediathek aussuchen. Ich habe gestern einen zusätzlichen Tanzkurs von 30 Minuten gemacht und danach ein Entspannungsvideo angeschalten. Das ging 15 Minuten.

 

Ein zweiter Baustein des Programms ist natürlich wie immer die Ernährung. In diesem Programm werden täglich 3 Hauptmahlzeiten und wenn nötig 2 Zwischenmahlzeiten empfohlen. Abendessen sollte möglichst Kohlehydratfrei sein. Aber auch schlemme ist erlaubt. Pro Woche hat man drei Cheatpoints. 1 Point entspricht ca. 150 Kalorien. Ich kann mir aussuchen ob ich in der Woche drei x einen Point esse oder lieber 1 Mal drei Points. Ich kann auch maximal einen Point für die nächste Woche sparen und kann dann vier essen. Um zu wissen, was ein Cheatpoint ist, gibt es eine laaaaange Liste mit gängigen Beispielen von Leckereien, die einem, zwei oder drei Cheatpoints entsprechen. Es gibt auch noch eine zweite Liste mit allen Nahrungsmitteln, die man Essen darf. Auch ein A4 Blatt.

Ich habe bis jetzt drei Gerichte ausprobiert: Quinoa-Sojajogurt-Nektarinen-Früchstück (Quinoa riecht eklig beim Aufkochen, schmeckt im Jogurt aber echt gut. Irgendwie nussig). Für die Zucchinilasagne habe ich gleich für zwei Tage hintereinander gekocht, was jeweils eine halbe Auflaufform war. War sehr lecker und hat richtig satt gemacht und ein Broccoliomlett (dafür hätte ich jetzt keine Anleitung gebraucht aber es ist ganz gut, wenn man einfach weiß, welche Lebensmittel man überhaupt verwenden soll)

 

Ich mache das jetzt noch nicht so lange (erst drei Tage) aber mein Fazit bist jetzt:

Das Sportprogramm lässt sich super in den Alltag eines Fernstudenten integrieren, da man auf jeden fall mal 15-30 Minuten Zeithat um ein Video anzumachen und ein bisschen zu sporteln (wieviel Zeit vertreibt man sich neben dem lernen sonst so auf FB und co? Aber man muss nicht erst ins Fittnessstudio fahren oder ins Schwimmbad.

Außerdem tut auch so ein Entspannungsvideo zwichendurch mal gut, um neue Kraft zu tanken und eine Pause zu machen. Heute war es ein 10 Minuten Nackenmuskulaturenstpannungsvideo für Büroleute. Danach was ich wieder fitter.

 

Das Ernährungskonzept ist, wie ich finde, kein Hexenwerk. Die Zucchinilasagne war gestern etwas aufwendig, aber beim nächsten mal gehts schon schneller und außerdem hab ichs heute nur noch aufwärmen müssen. Außerdem sind die Rezepte gut auf 1 oder 2 Portionen runtergebrochen. (Wer mag schon gerne 4 Tage hintereinander das selbe essen) und auf der Essenliste steht nichts furchtbar Außergewöhnliches, für dass man erst nach Timbuktu fahren muss.

 

Ich habe momentan ein gutes Gefühl bei diesem Konzept und bin gespannt auf die Erfahrungen, die ich machen werde.

Leider muss ich ab Dienstag erstmal Pause machen, denn ich fahre bis Montag aufs Festival und ich werde dort bestimmt kein Quinoa kochen :D

Ich werde aber versuchen, mich an die 3 Haupt-und 2 Nebenmahlzeiten zu halten, und da die Opiate in meinem Körper schwimmen, wirds mit dem Alkohol wohl auch nicht so weit daher sein.

 

Ich entschuldige mich für diesen ausführlichen Bericht. Die nächsten werden kürzer.

 

Juli

 

 


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4 Kommentare


Bei Quinoa ist wichtig,  dass du es vor dem Kochen ganz heiß abspülst. Am besten durch ein Sieb mit fließend Heißwasser. Damit lösen sich die Bitterstoffe. Dann riecht es auch nicht so komisch. 

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Markus Jung

Geschrieben

Danke für deine ersten Eindrücke.

 

Bei Fitnessübungen ohne Trainer finde ich immer das Risiko relativ hoch, etwas falsch zu machen, was zumindest auf Dauer mehr schadet als nutzt. Wenn du allerdings in einem Studio bist, wo eh keiner drauf schaut, nutzt dir das in der Tat auch nicht. Ich bin schon sehr lange bei Kieser-Training und fühle mich da in der Hinsicht gut aufgehoben (ist ja allerdings gar keine Fitness/Ausdauer, sondern nur Kraft-Training und mehr gesundheitsorientiert als jetzt auf das Gewicht bezogen).

 

Rezepte gleich vorgegeben zu bekommen, kann es sicherlich leichter machen, sich daran zu halten. 

 

Die Kosten finde ich jetzt auch im Rahmen, wenn man das intensiv nutzt.

 

Gibt es denn auch irgendwie einen Coach, der einen berät? Oder zumindest eine automatisierte Auswertung, ob man auf einem guten Weg ist?

 

Ich bin jedenfalls gespannt, wie es bei dir weitergeht - gerade auch wenn der erste Reiz des Neuen vorbei ist, ob es dann noch ausreichend Abwechslung gibt etc.

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Ach Marcus,  du kannst immer so ernüchternd sein. 😀 

 

Es gibt ein Forum in dem man Fragen stellen kann und auf die wohl tatsächlich nicht nur "Hobbysportler" antworten sondern auch die Coaches. Allerdings habe ich noch nicht heraus gefunden,  wir man da rein kommt. Vielleicht geht das erst, wenm diese Testphase vorbei ist. 

 

Ich gebe dir Recht, dass die Gefahr der falschen Ausführung sicherlich gegeben ist. Allerdings finde ich, dass die Personen in den Videos, die ich bis jetzt gesehen habe, die Übungen wenigstens schon mal gut erklären. Und ich bin außerdem eine super Sporttheoretikerin und was Technik angeht auch gut. Nur an der Leistung haperts. 😁 

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Markus Jung

Geschrieben

Zitat

Ach Marcus,  du kannst immer so ernüchternd sein. 1f600.png 

 

Waren so die verbalisierten Gedanken, die ich beim Lesen hatte. Soll deiner Motivation aber keinen Abbruch tun 😉.

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      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker