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Aimi McKay

217 Aufrufe

Irgendwie enthalten alle meine Titel "erste"... Aber gut, dass alles neu ist, wird bald vorüber sein, solange quäle ich euch noch mit einfallslosen Titeln :)

 

Ich habe tatsächlich mit Mathe angefangen und - ich kann nicht glauben, dass ich das zugebe - es hat mir sogar richtig Spaß gemacht. Gut, die Themen am Anfang sind noch nicht wirklich schwer und irgendwo erinnert man sich auch daran aus der Schule. Aber auch allgemein war das Heft, meiner Meinung nach, gut strukturiert und erklärt. Ich hatte an keiner Stelle das Gefühl einfach ins Thema reingeworfen zu werden, sondern habe alles auf Anhieb begriffen. Das hat mich so motiviert, dass ich das Heft bis Sonntag abend schon durch hatte :D Die EA habe ich dann auch sofort losgeschickt und am selben Abend kam schon die Korrektur. Ich lasse mich an dieser Stelle jetzt mal nicht über die seltsamen Arbeitszeiten der Fernlehrer aus, dafür hat mich die Note zu sehr gefreut. Eine glatte 1! 😍 Ich muss sagen, da bin ich schon mächtig stolz drauf, vor allem weil ich mir direkt von anfang an vorgenommen habe, die EAs in einem bestimmten Zeitrahmen zu schaffen und dabei nicht auf Notizen zurück zu greifen. Auch auf eine Fachfrage, die ich gestern noch gestellt habe, wurde sehr flott und freundlich geantwortet. Bis dahin bin ich also etwas erleichtert, denn an einigen Stellen liest man ja durchaus Beschwerden darüber, dass man keine Antworten erhalten würde und wenn doch, dann ließen sie ewig auf sich warten. Ich bin jetzt einfach mal optimistisch und glaube daran, dass das schnelle Antworten bei mir nicht daran liegt, dass ich noch in den 4 Probewochen bin :)

 

Gestern habe ich dann mit Chemie angefangen (CheS 2). Anfangs hatte ich ein paar Sorgen, weil ich beim dritten Einstieg CheS 1 nicht habe und mir nicht sicher war, ob mir da nicht wichtige Grundlagen fehlen. Bisher klappt aber alles wunderbar :) Auch hier gefällt mir der Aufbau ziemlich gut. Am Anfang erarbeitet man sich die Grundlagen, zB. zum Aufbau des Atoms, parallel zum historischen Kontext. Mit dieser Herangehensweise komme ich persönlich besonders gut klar, weil man dann nicht vor vollendete Tatsachen gestellt wird a la "Das ist jetzt einfach so", sondern die Entwicklung der Theorien viel besser nachvollziehen kann. Auch hierzu werde ich die EA vermutlich (wahrscheinlich) diese Woche noch schreiben.

Ich überlege jetzt ob ich etwas mehr Abwechslung reinbringe, ich hätte schon Lust noch mit einem anderen Heft anzufangen. Andererseits gehöre ich zu diesen typischen Menschen, die kein Buch anfangen können, während sie noch an einem anderen dran sind. Ähnlich geht es mir noch bei den Heften. Ich werde in der Hinsicht wohl einfach ein bisschen rumprobieren müssen :) Ist ja auch erst die erste Woche.

 

Mein Zeitplan funktioniert bisher auch ganz gut, Montag habe ich Überstunden gemacht, weshalb ich ein wenig in der Zeit verrutscht bin und etwas früher mit dem Lernen aufgehört habe. Dafür klappte es heute dann wunderbar :)

Ich denke, das wars erstmal von mir. Ich melde mich die Tage wieder :D Fröhliches Lernen an alle anderen Fernstudenten!


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3 Kommentare


Die Anfangseuphorie ist schon was tolles 🙂.

Ich habe meine Module bislang auch nacheinander abgearbeitet. Nun musste ich in einem Fach eine Fallaufgabe fertigstellen, mit viel Literatur und hatte aber eine Zugfahrt vor mir. Da musste ich also zwangsläufig ein anderes Fach mitnehmen. Siehe da, es war gar nicht schlimm, sogar ganz angenehm, was anderes zwischendurch zu lesen. Früher in der Schule war das ja auch in Ordnung, nicht vier Wochen lang Mathe zu machen...

Dir noch viel Spaß!

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Markus Jung

Geschrieben

Solange du mit so viel Spaß dabei bist, würde ich dabei bleiben, mich immer auf ein Fach/Heft zu konzentrieren. So bist du schneller durch und hast das Erfolgserlebnis, es abhaken zu können.

 

Vermutlich werden auch mal Hefte kommen, mit denen du dich schwerer tust. Da kann es dann Sinn machen, parallel auch noch ein "Lust-Heft" zu bearbeiten. Allerdings würde ich das dann erst als Belohnung machen, wenn du zuvor einige Zeit an dem nervigen Thema gearbeitet hast, so dass dies nicht immer weiter aufgeschoben wird.

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Ich hatte es so gemacht wie Markus es schreibt ;)

Ich hatte immer versucht ein Heft nach dem nächsten zu bearbeiten. Das war für mich meistens auch ganz praktikabel. Ich erinnere mich aber auch ein paar Hefte, die ich zwischendurch immer wieder beiseite gelegt habe und nicht richtig vorankam. Da war es dann gut, die etwas langsamer und stückchenweise anzugehen. Die habe ich dann als "Zweitheft" gehabt und mit den anderen Heften habe ich normal weitergemacht. So bin ich trotzdem gut vorangekommen, auch wenn bei mir dann die vorgeschlagene Reihenfolge der Hefte vollständig durcheinandergekommen war. Manche Dinge wurden auch plötzlich viel verständlicher, wenn man erstmal weitermacht, auch wenn man nicht gleich versteht, und man dann später zurückgeht und sich das nochmal anschaut.

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      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.