Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    36
  • Kommentare
    190
  • Aufrufe
    1.453

Hagen: Das wird kaum machbar

Vica

694 Aufrufe

Es gibt manche Pferde, die lassen sich nur sehr schwer einreiten. Der Reiter, egal wie gut ausgebildet, kann sein Glück versuchen - und findet sich dann Sekunden später im Sand wieder. Er muss gegeben falls 1001 Versuche unternehmen, bis er fest im Sattel sitzt. Man sagt, irgendwann wird jedes Pferd zutraulich.
Außer einem.

Und das ist zweifellos der Amtsschimmel. 

 

Genau an den bin ich geraten. Zur Erinnerung: Ich muss Deutschkenntnisse nachweisen, da mein Bachelor ja in England absolviert wurde. Wie weist man das nach? Nicht zulässig sind ein deutscher Pass, eine Geburtsurkunde und sämtliche Telefonate und Mails, in denen du deine Muttersprache unter Beweis stellst. Nachweisen muss ich in meinem speziellen Fall das per Abitur - offenbar kann man mit allen anderen Schulabschlüssen aus Sicht der Fernuni zwar Deutsch, aber nicht genug. Dabei beruft sich die Fernuni auf das Hochschulgesetz NRWs, welches für jeden Auslandsstudenten, unabhängig seiner Staatsangehörigkeit, vorsieht dass er deutsche Sprachkenntnisse nachweisen muss. Das Hochschulgesetz sagt zwar nicht, dass man dafür Abitur vorlegen muss. Es sagt allerdings, dass die individuelle Prüfungsordnung einer jeden Uni selbst festlegen kann, wie der Nachweis erbracht werden soll. 

Nun das Dilemma: Abitur liegt mir ja leider nicht vor, sondern als letzter deutscher Schulabschluss die Mittlere Reife. War in England auch nie gefordert. 

 

Mein Notar (der auch gleichzeitig Anwalt ist) hat heute Morgen angerufen und von einem frustrierenden Telefonat mit der Fernuni berichtet, dass das ohne Abi jedenfalls nichts werden wird mit dem Sprachnachweis und damit der Zulassung. 
Das heißt für mich dann quasi: Ende Gelände für die ordentliche Einschreibung.  

 

Ein bisschen riecht mir das wieder nach der "Hintertürchen schließen"- Methode vieler Universitäten. Niemand möchte Leute ohne Abitur, auch wenn es ihnen mittlerweile qua Gesetz aufgezwungen wird, auch beruflich Qualifizierte reinzulassen. Man findet auch drum herum immer wieder Möglichkeiten, doch nur Abi-Innehaber reinzulassen und damit einen gewissen Strukturfunktionalismus zu gewährleisten. Zu groß ist vermutlich die Angst, dass irgendwann mal Hauptschüler Ärzte oder Lehrer werden könnten. Man hört zwar immer wieder von solchen Erfolgsgeschichten. Aber die Tatsache, dass sie Ausnahmen sind, spricht Bände. 

 

Lange Rede, kurzer Sinn, was ist zu tun?
- Ohne Deutschnachweis ist noch nicht alle Tage Abend. Man bekommt die Gelegenheit, seine Sprachkenntnisse 1 Semester lang als Akademiestudent zu beweisen. Wie ein Akademiestudium im Master aussieht, weiß ich allerdings nicht, ich dachte immer, dass das nur mit Bachelormodulen möglich ist. Eigentlich bleiben einem manche Dinge in diesem "Schnupperstatus" ja verwehrt. Das fände ich dann natürlich nicht sehr attraktiv. 

- Mich an den Gleichstellungsbeauftragten in Hagen wenden (Aussicht sicher nicht sehr hoch)
- Ich könnte mich woanders nach einem Master umschauen, vielleicht bei der PFH Göttingen oder doch via Fernstudium in England. Das Problem ist allerdings das Preisliche solcher Studiengänge. 
- Mir darüber Gedanken machen, wie man dieses blöde Abitur doch noch anschafft. Ist auch paradox, dass ich seit Jahren Nachhilfe gebe und alle meine Studis durch das Abitur gebracht habe, aber selbst keines habe. Tja, nur müsste ich da in meinem Fall Himmel und Hölle für in Bewegung setzen. 


Ich hätte nur noch eine Vorlage über bestandene Probeklausuren aus Hamburg auf Abiturniveau, die zur Abiprüfung qualifizieren. Ist nicht dasselbe, aber darin ist natürlich auch eine Deutschnote enthalten. Dass Hagen das akzeptiert, glaube ich kaum. Trotzdem schicke ich am Wochenende nochmal alles ab, was ich habe. Und dann mal abwarten, wie's weitergeht. Im schlimmsten Fall muss man wohl erstmal den Akademiestatus nehmen... 

 




23 Kommentare


Biwi Julchen

Geschrieben

Oh man, wie gut kann ich dich nur verstehen...mir ging es gestern ähnlich...diese übertriebene Bürokratie kann einen in den Wahnsinn treiben...ich war gestern total am Verzweifeln und konnte (und kann es noch immer) nicht verstehen, warum einem diese Felsen in den Weg gelegt werden. Jeder Fensterspalt, der einen kleinen Hoffnungsschimmer ins Haus holt, wird sofort geschlossen...am besten noch Jalousien und Verriegelungen davor...Bei mir war es gestern die finanzielle Komponente eines Studiums..ich habe alle Voraussetzungen erfüllt, bin aber 35 und nicht verheiratet ... nun will die Uni einen Nachweis über meine Krankenversicherung (jetzt zahlt sie der Staat...ja, jetzt könnt ihr mich alle hauen, aber das Leben spielt manchmal nach seinen eigenen Regeln und so ist es nun mal...) und das heißt, ich müsste mich nun freiwillig versichern (Kostenpunkt ca. 165 €) und sämtliche Zuschüsse und co. fallen weg... da ich jetzt nicht auf Krampf einen heiratswilligen Irgendjemand ehelichen will, habe ich Gesetze durchwühlt: jippie: Wohngeldanspruch...2 Seiten weiter: ab August 2016 gibts das nicht mehr...naja, alles mögliche gesucht, wie ich als Quereinsteiger mal in meinen Traumjob einsteigen könnte...alles beinhaltet irgendwelche k.o.-Kriterien...und dann öffnest du FB oder Tw**er und mir scheint es als gäbe es keine andere Schlagzeile mehr als dieser Lehrermangel...wie auch immer...hab jetzt eine minimal kleine Möglichkeit entdeckt, das Ganze als Teilzeitstudium laufen zu lassen aber ob das genehmigt wird, entscheidet der Prüfungsausschuss und wenn ich Pech habe, war es das dann...

 

zu dir: ( :-) ) erst mal: fühl dich gedrückt und Kopf hoch...ich verstehe nicht, warum die FUH so einen Aufstand macht...dass sie sehr strikt in puncto Fristen ist, ist bekannt...aber dein Deutsch überzeugt und du bist deutsche Staatsangehörige...ich finde keine Worte dafür, ganz ehrlich...so viel zum Thema: wir machen jetzt neue Studienabschlüsse, damit Europa zusammenwächst und alles vergleichbar wird..unfassbar...mit Akademiestudium kenne ich mich leider nicht aus aber ich würde an deiner Stelle auch alles versuchen, um den Master dort machen zu können...sehr ärgerlich das Ganze...als hätte man nicht schon genug andere Probleme

 

ich drück dir ganz fest die Daumen und wünsche dir einen hoffentlich positiven Ausgang dieses Dilemmatas

 

 

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Oh je. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Die sind ja mal echt seltsam drauf. Ich meine, das ist schon ziemlich komisch - und es soll nur am fehlenden Abi liegen?

 

Aber die FernUni lässt doch auch Leute zu, die beruflich qualifziert sind. Die haben auch kein Abi, es sind vermutlich auch viele Deutsche darunter und außer der Berufsqualifikation liegt da vermutlich auch nur ein Zeugnis der Mittleren Reife vor. Im Grunde ist das ungerecht, wenn man bei den einen die Mittlere Reife akzeptiert, bei den anderen aber nicht. Oder wieso zweifelt man deren deutsche Sprachkenntnisse nicht an?

 

Und wenn man nun kein Abi hat, welche Nachweise werden denn sonst akzeptiert (außer dem Akademiestudium, meine ich)? TestDaF? Klar, kannst du das machen. Kostet Geld und Zeit. Ist auch die Frage ob man als Deutscher überhaupt für diese Prüfung zugelassen wird.  

 

Mir ist einfach nicht klar, wem dieser Paragraph dienen kann...

2 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ich kann das auch irgendwie gar nicht nachvollziehen.  Du hast doch schließlich als Deutsche im Ausland ein Studium gemacht.  Was hat das mit dem deutschen Studium zu tun? Sie erkennen deinen ausländischen Abschluss an, aber sollst Deutschkenntnisse nachweisen?  Da fehlen einem wirklich die Worte und das Verständnis.  Das maht doch keinen Sinn! 

Hättest du keinen ausländischen Abschluss,  würden sie nach deinem deutsch nicht fragen?!?!?

 

Da ich in Hagen zu den WiWis gehöre, kann ich nur sagen, wie es dort mit dem Akademiestudium läuft. Da kann man alles mitmachen zu dem entsprechenden Modul - Klausur, Mentoriat und danach wird alles automatisch bei Umschreibung in den Studiengang angerechnet. 

2 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Katze87

Geschrieben (bearbeitet)

Ich würde mich an deiner Stelle aufjedenfall im Akademiestudium einschreiben, was du hast hast du! Zum Sprachtest würde ich mal bei einer IHK o.Ä. anrufen. Vielleicht können die dir Auskunft über gewisse Möglichkeiten geben, um das Sprachniveau glaubhaft zu machen.:blink::confused:

 

p.s. über die aktuelle Situation & Forderung der Uni kann man nur den Kopf schütteln :mad:

bearbeitet von Katze87

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Lernfrosch

Geschrieben

Zitat

Man bekommt die Gelegenheit, seine Sprachkenntnisse 1 Semester lang als Akademiestudent zu beweisen.

Das mit dem Akademiestudium habe ich etwas anders verstanden:

Man hat Zeit während des Akademiestudiums den Nachweis über die Deutschkenntnisse zu erbringen. Das geschieht nicht automatisch durch erfolgreiche Teilnahme am Akademiestudium. Zumindest klingt es so in den Informationen der FernUni; darin steht auch, wie Deutschkenntnisse nachgewiesen werden können.

Und zum Akademiestudium heißt es: "Ab dem Sommersemester 2016 können ebenfalls keine psychologischen Module belegt werden." (Link)

 

>> Akademiestudium würde meiner Meinung nichts nützen. Eine Umschreibung des Hörerstatus von Akademie zu Master würde im kommenden SoSe ohnehin nicht gehen (Master beginnt nur im WiSe), da noch keine Masterleistungen vorliegen. Daher wäre mit Sprachnachweis Studienbeginn erst zum WiSe 2017 möglich.

 

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Verrückt, mehr kann man dazu nicht sagen..

 

Eigentlich ist die FernUni sogar recht offen eingestellt für Nicht-Abiturienten. Zumindest nach meiner Erfahrung. Ich glaube die haben mehr mit dem ausländischen Bachelor zu kämpfen. Aber schon kurios das ganze..

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
psychodelix

Geschrieben

@Vica

 

Ich fass es nicht! Warum musst du als Deutsche (bist du doch?) Deutschkenntnisse nachweisen?

Das verstösst doch bestimmt irgendwie gegen die Gleichstellung mit anderen Studenten, die NICHT im Ausland studiert haben und KEINE Sprachkenntnisse nachweisen müssen.

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
vor 48 Minuten, Jacka sagte:

Ich glaube die haben mehr mit dem ausländischen Bachelor zu kämpfen. Aber schon kurios das ganze..

Ich habe denselben Bachelor, dafür aber Abitur. Und ich wurde ohne Probleme zugelassen. Glaube also nicht, dass es am Bachelor liegt.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
psychodelix

Geschrieben

@TomSon

 

Zitat

An der FernUniversität werden nur deutschsprachige Studiengänge angeboten. Alle Bewerberinnen und Bewerber, die ihre Studienqualifikation nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben, müssen bei der Einschreibung einen anerkannten Nachweis der Deutschkenntnisse vorlegen.

Quelle: https://www.fernuni-hagen.de/studium/studienorganisation/auslandsamt.shtml

 

Da Vica mit einem ausländischen Bachelor einen Master machen will, ist der die Qualifikation.

Ist trotzdem bekloppt, da sie Deutsche ist...........

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Biwi Julchen

Geschrieben

vor 58 Minuten, psychodelix sagte:

@Vica

 

Ich fass es nicht! Warum musst du als Deutsche (bist du doch?) Deutschkenntnisse nachweisen?

Das verstösst doch bestimmt irgendwie gegen die Gleichstellung mit anderen Studenten, die NICHT im Ausland studiert haben und KEINE Sprachkenntnisse nachweisen müssen.

 

ich sehe das genauso. Ich kann das nicht nachvollziehen. Sonst haben dort alle ein offenes Ohr und versuchen zu helfen. Ich weiß, dass es sehr strikt gehandhabt wird, wenn man Fristen verstreichen lässt oder kurzfristig den Klausurort verschieben möchte..da gibt es keine Ausnahmen...aber dein Fall??? Klingt mir nach systematischer Aussondierung. Ich finde es so traurig wenn man so vor den Kopf gestoßen wird. 

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
psychodelix

Geschrieben

Der Fall, dass jemand mit Deutsch als Muttersprache ein Bachelorstudium im Ausland absolviert, ist wohl nicht so häufig. (Und dann auch noch ohne Abitur oder Vergleichbares.)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
SebastianL

Geschrieben

Frag mal nach ob Du mit einem Göthe-Zertifikat (z.B. Deutsch C1) das auch nachweisen kannst.

Das wird in Deutschland eigentlich immer anerkannt zum Nachweis der Deutschkenntnisse.

Gerade C1 sollte reichen, Du kannst es allerdings auch hardcore treiben und C2 (Muttersprachler Niveau) machen.

Das müsste die Hochschule eigentlich anerkennen!

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Unter diesem Link werden abschließend alle anerkannten Sprachnachweise aufgeführt:

http://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/studium/infomaterial/sprachnachweis_stand_mai2016.pdf

 

Darin wird auch deutlich, dass eine Einschreibung ins Akademiestudium lediglich die Frist für die Vorlage eines der Nachweise quasi verlängert, diese aber nicht ersetzt:

Zitat

Studienbewerber/innen, die keine der o.g. Nachweise der deutschen Sprache besitzen, können im ersten
Semester nur zum Akademiestudium zugelassen werden und den erforderlichen Sprachnachweis
nachholen.

(Fettschrift von mir)

 

Hilfreich zu den Nachweisen ist diese Seite des Goethe Instituts:

http://www.goethe.de/lrn/prj/pba/ogf/deindex.htm#6699361

 

Dort heißt es:

Zitat

 

Welche Prüfung des Goethe-Instituts berechtigt zum Studium an einer Hochschule (Universität) in Deutschland? 

Die Prüfungen Goethe-Zertifikat C2: Großes Deutsches Sprachdiplom, Zentrale Oberstufenprüfung, Kleines Deutsches Sprachdiplom und Großes Deutsches Sprachdiplom sind als sprachlicher Nachweis für ein Studium an einer Hochschule (Universität) in Deutschland anerkannt und befreien vom Nachweis einer TestDaF-Prüfung oder einer anderen hochschulbezogenen Prüfung (DSH). 

 

 

Was ich nicht verstehe: Wenn @Vica sich jetzt auf ein Bachelorstudium bewerben würde und das Erststudium keine Erwähnung finden würde, dann würde doch kein Nachweis der Deutschkenntnisse gefordert, oder doch - weil kein Abi oder sonstiger der oben genannten Nachweise vorliegt? Dann aber müssten doch alle Studierenden ohne Abi an der FernUni einen der Nachweise erbringen. Und ich höre von dieser Problematik jetzt das erste Mal. 

 

Ich habe jetzt auf einer Seite der FernUni, die sich an Flüchtlinge richtet, die Info gefunden, dass C1 ausreichend ist. Dort heißt es:

Zitat

Bitte beachten Sie: Wenn Sie ein Bachelor- oder Masterstudium an der FernUni aufnehmen möchten, benötigen Sie Deutschkenntnisse auf C1-Niveau.

 

Wie sieht es denn an den vielen anderen Unis aus, bei denen du dich beworben hast? Wurdest du da auch auf den Nachweis deiner Deutschkenntnisse angesprochen?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Moinmoin allerseits!

Besten Dank für eure aufmunternden Beiträge :)

Sprachnachweise, die die Fernuni akzeptiert, sind laut meinem Schreiben diese: 
- Deutsches Sprachdiplom II der KMK 
- Kleines deutsches Sprachdiplom/Großes Sprachdiplom der LMU
- Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH)
- Feststellungsprüfung eines Studienkollegs
- mindestens 4jähriger intensiver Deutschunterricht in der Abschlussphase der Gymnasialausbildung, sofern in Deutsch die Note "ausreichend" erreicht wurde (das ist noch kein Abi, d.h. dazu könnte mein Abi-Fernkurs Abschlusszeugnis mit den bestandenen Probeklausuren zählen). 
- Nachweis von 4 Semestern Germanistik-Studium an einer ausländischen Hochschule (Warum im Ausland??)
- Die DSH (für ausländische Studienbewerber)
- Promotionszulassung in Deutschland bei Auslandsstudenten 
- TestDaF, Niveau 3
- Französisches Abitur, wenn darin Deutsch enthalten war
- Amerikanisches Abitur, wenn darin Deutsch enthalten war
- "Deutsche Sprachprüfung II" des Instituts für Dolmetscher aus München (warum nur München?)
- Belgisches Abitur (mit Deutsch)
- Abitur der "Autonomen Provinz Bozen-Südtirol)
- Luxemburgisches Abitur (sofern Deutsch enthalten)
- Abschlusszeugnis der "Luigi Galvani" Schule aus Bologna
- Reifezeugnis von der St.Kilian's Schule in Irland
- Zeugnis einer Berufsausbildung, wenn man mindestens "ausreichend" erzielt hat
- ÖSD, Niveau C1
- Telc, Deutsch, C1 Hochschule 

Problem ist nur: Viele dieser Prüfungen kommen für mich nicht in Frage. Einige lassen natürlich nur Ausländer zu. Andere wären mit längerer Anreise und immensen Kosten (70€ - 400€) verbunden. Das hätte ich schon sehr bitter gefunden, obwohl man wahrscheinlich in den sauren Apfel beißen musst. :( 

Auf dem Verzeichnis der anerkannten Sprachnachweise, das ich von der Uni mitgeschickt bekam, ist von mir aber klar das Abitur gefordert. Der Notar rief dort an und bekam dieselbe Antwort. 
Genau genommen heißt die Forderung so:
"ein deutschsprachiges Schulabschlusszeugnis, das einer deutschen Hochschulzugangsberechtigung entspricht". 

Ähnlich wie ihr bin ich aber nirgends auf einen vergleichbaren Fall gestoßen, egal wie gut ich auch google. 
Das nimmt mich Wunder, ob da irgendwas nicht wirklich stimmte. Denn anfangs wollten sie ja auch meine amtlich beglaubigten Kopien für ungültig erklären, was sich dann doch als Flüchtigkeitsfehler herausstellte. 


Es gibt aber eventuell jetzt auch einen Durchbruch:

Ich habe mich NOCHMALS an das Auslandsbüro gewandt und nochmals versucht zu argumentieren. Und siehe da: Jetzt heißt es, ich dürfe gerne mein altes Realschulzeugnis einschicken, wenn ich es denn in beglaubigter Form vorliegen hätte. 
Das ist noch keine Zusage, klingt aber erstmal beruhigend ehrlich gesagt! :):) 
 

vor 17 Stunden, Lernfrosch sagte:

Das mit dem Akademiestudium habe ich etwas anders verstanden:

Man hat Zeit während des Akademiestudiums den Nachweis über die Deutschkenntnisse zu erbringen. Das geschieht nicht automatisch durch erfolgreiche Teilnahme am Akademiestudium. Zumindest klingt es so in den Informationen der FernUni; darin steht auch, wie Deutschkenntnisse nachgewiesen werden können.

Und zum Akademiestudium heißt es: "Ab dem Sommersemester 2016 können ebenfalls keine psychologischen Module belegt werden." (Link)

 

>> Akademiestudium würde meiner Meinung nichts nützen. Eine Umschreibung des Hörerstatus von Akademie zu Master würde im kommenden SoSe ohnehin nicht gehen (Master beginnt nur im WiSe), da noch keine Masterleistungen vorliegen. Daher wäre mit Sprachnachweis Studienbeginn erst zum WiSe 2017 möglich.

 

 

vor 51 Minuten, Markus Jung sagte:

 

Darin wird auch deutlich, dass eine Einschreibung ins Akademiestudium lediglich die Frist für die Vorlage eines der Nachweise quasi verlängert, diese aber nicht ersetzt:

(Fettschrift von mir)

 


Ihr habt völlig Recht, das war jetzt Blödheit meinerseits!
Natürlich muss die Lesart sein, dass das nur eine Galgenfrist ist, um diverse Nachweise in diesem Zeitraum zu erbringen. Hatte es erst so ausgelegt, dass das quasi ein Bewährungssemester ist, aber dem ist natürlich nicht so.

 

Zitat

Wie sieht es denn an den vielen anderen Unis aus, bei denen du dich beworben hast? Wurdest du da auch auf den Nachweis deiner Deutschkenntnisse angesprochen?

 

Allerdings. Die wollen alle 3 im Falle ausländischer Zeugnisse auch deutsche Sprachnachweise. Davon ist man aber entbunden, wenn man dt. Staatsbürger ist! :) 



LG VIca

2 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
psychodelix

Geschrieben

Zitat

Davon ist man aber entbunden, wenn man dt. Staatsbürger ist! :) 

 

Was ja auch Sinn macht.

Warum das an der FernUni nicht geht, ist mir rätselhaft.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
vor 54 Minuten, Vica sagte:

Allerdings. Die wollen alle 3 im Falle ausländischer Zeugnisse auch deutsche Sprachnachweise. Davon ist man aber entbunden, wenn man dt. Staatsbürger ist!

Wenn ich das richtig sehe, ist das NRW-Hochschulgesetz. Und da gibt es so viel Spielraum, dass die verschiedenen Unis das direkt anders auslegen können? Auch nicht schlecht...😕

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
mamawuschel

Geschrieben

Am 11.8.2016 at 13:13 , Biwi Julchen sagte:

Bei mir war es gestern die finanzielle Komponente eines Studiums..ich habe alle Voraussetzungen erfüllt, bin aber 35 und nicht verheiratet ... nun will die Uni einen Nachweis über meine Krankenversicherung (jetzt zahlt sie der Staat...ja, jetzt könnt ihr mich alle hauen, aber das Leben spielt manchmal nach seinen eigenen Regeln und so ist es nun mal...) und das heißt, ich müsste mich nun freiwillig versichern (Kostenpunkt ca. 165 €) und sämtliche Zuschüsse und co. fallen weg...

 Und wo liegt das Problem? Du rufst bei deiner Krankenkasse an und bittest um Zusendung einer Mitgliedsbescheinigung. Ist nichts anderes als wenn du eine neue Arbeit oder so anfängst. Du bekommst binnen weniger Tage ein Schreiben der KK das du unter der Nummer xy bei ihnen versichert bist. Da steht nix drauf wer dafür zahlt. Musste ich auch für den Bachelor nachweisen, ich arbeite zwar aber das ist egal. Mitgliedsbescheinigung ist Mitgliedsbescheinigung.

 

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Biwi Julchen

Geschrieben

vor 31 Minuten, mamawuschel sagte:

 Und wo liegt das Problem? Du rufst bei deiner Krankenkasse an und bittest um Zusendung einer Mitgliedsbescheinigung. Ist nichts anderes als wenn du eine neue Arbeit oder so anfängst. Du bekommst binnen weniger Tage ein Schreiben der KK das du unter der Nummer xy bei ihnen versichert bist. Da steht nix drauf wer dafür zahlt. Musste ich auch für den Bachelor nachweisen, ich arbeite zwar aber das ist egal. Mitgliedsbescheinigung ist Mitgliedsbescheinigung.

 

so will ich es auch erst einmal probieren, aber es gibt wohl direkt ein Formular, dass ich eine Mitgliedsbescheinigung für die Aufnahme eine Hochschulstudiums brauche und dieses füllt die Uni aus und bestätigt damit, dass ich ordnungsgemäßer Student bin...und somit kein Leistungsempfänger mehr ergo nicht mehr krankenversichert...ich habe am Die einen Beratungstermin ob meine Situation einen Härtefall darstellt, der Bedingung für eine Genehmigung als Teilzeitstudium zu erhalten und dann wäre alles in Butter...muss das dann zwar dem jobcenter melden, aber die dürfen ein Teilzeitstudium nicht verbieten. Der Prüfungsausschuss gibt übrigens verbindlich vor, wieviel % der Regelstudienzeit ich studieren darf und daran bin ich auch gebunden (darf nicht mehr Prüfungen ablegen als dort vorgesehen, d.h. es dauert entsprechend länger bis zum Abschluss...ich hoffe aber, dass mir die Biwi-Module anerkannt (und somit ca. 1/3 der Pflichtmodule des Lehramtstudiums) und sich das dadurch nicht mehr so extrem viel nimmt

 

@Vica:  na, das ist doch schon mal ein Lichtblick!!! Ich drück dir ganz fest die Daumen, dass es mit dem Studium klappt...dein Engagement und Wille ist ja definitiv schon mal vorhanden

2 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Hi,

als Frustreaktion würde ich die Fernuni erstmal mit Papier zuknallen. Deutscher Pass, Bescheinigung Krankenkasse, Beurteilung o.ä. vom Arbeitgeber, ggf. von früheren Arbeitgebern, etc..

Wie bei vielen Behörden, oder Unternehmen mit Behördenroutine, reicht das oft aus, dass der Aufwand den Nutzen für die Prüferei übersteigt. Ansonsten hat sich immer der anstehende Jahreswechsel als nützlich erwiesen, da die Sachbearbeiter meist den Schreibtisch zum Jahresende leer haben wollen.

 

Meine Sicht bzw. Erfahrung aus anderen Bereichen des täglichen Wahnsinns.

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Fernstudi_Psy

Geschrieben

Oje...Was für ein Ärger! Ich drücke Dir die Daumen!!!!

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
vor 20 Stunden, TomSon sagte:

Wenn ich das richtig sehe, ist das NRW-Hochschulgesetz. Und da gibt es so viel Spielraum, dass die verschiedenen Unis das direkt anders auslegen können? Auch nicht schlecht...1f615.png

 

Ganz genau.
Das NRW Hochschulgesetz hatte 2014 eine Novelle, was die Sache insgesamt erleichtern sollte. Allerdings wurde wohl auch einiges komplizierter. Beispielsweise besagt es nicht, dass der Deutschnachweistest für Deutsche entfällt. Das können sich die Unis nun selbst aussuchen, wie sie das regeln. 
Hier oben entfällt der Sprachtest für Deutsche. Einige machen das aber auch so, dass Ausländer bei ihnen im Hause eine Feststellungsprüfung machen können - für hunderte von Euros - unabhängig ihrer Vorkenntnisse. 
Für manch einen ist das sicher auch eine Einnahmequelle :( 
(Das kann man der Fernuni allerdings nicht vorwerfen, weil die keine eigene Feststellungsprüfung haben)

1 Person gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

So, nun ist alles, was ich an entsprechenden Nachweisen finden konnten, auf dem Weg :) Wie heißt es so schön?
"Vor Gericht und auf See ist man in Gottes Händen". Das muss konsequenterweise auch für die Masterbewerbung gelten :D 

Hoffen wir mal das Beste! :) 

2 Personen gefällt das

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 8
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 6
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls