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ob sich an der FU Hagen noch was ändert?

psychodelix

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Gerade beim Googeln zu etwas anderem gefunden - von März 2016. Ich denke nicht, dass in absehbarer Zeit klinische Anteile in Hagen kommen. :(

Dass die Bacelorabsolventen auch einen Masterplatz bekommen, unterstütze ich. Immerhin war der NC für den Master ja einige Jahre ausgesetzt.

 

http://fernuni-wahlen.de/wp-content/uploads/2016/03/Gemeinsame-Fachschaftsliste-Psychologie-GF-Psy-Psych.pdf


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6 Kommentare


Ah, cool. Klinische Psychologie als Modul wäre echt nicht schlecht. Gibt die FUH eine offizielle Begründung raus, warum das bisher nicht der Fall ist?
Ich sehe ja, wie das an der PFH Göttingen klappt mit dem klinischen Modul, das müsste ganz wunderbar so auch für die FUH adaptierbar sein :) 

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parksj86

Geschrieben (bearbeitet)

Ob es klinische Psychologie geben wird oder nicht, da hat die Fachschaft herzlich wenig Einfluss drauf. Es wurde ja vor einigen Jahren erst der Lehrstuhl für Community Psychology eingerichtet, der die klinischen Inhalte wohl endgültig ersetzt hat. Damit hat das Psychologie-Studium einen kultur- und sozialwissenschaftlichen Schwerpunkt. Steht so zumindest in den  FAQs

 

http://www.fernuni-hagen.de/KSW/portale/bscpsy/service/

 

Ich denke man kann schon froh sein, wenn die FernUni das Pensum an Studierenden in den kommenden Jahren ohne Einschreibestopp packt.

bearbeitet von parksj86

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Ich habe mir lange eingebildet, es hängt hauptsächlich damit zusammen, dass die klinische Psychologie auch erfordert, dass man einen entsprechenden Zugang zu Patienten hat.

 

Immerhin lebt die klinische Psychologie ja davon, dass sie sich mit psychischen Störungen bei Menschen beschäftigt. Und ein großer Teil davon besteht in Diagnostik und Therapie. Therapie wird ja meistens nur am Rande gelehrt (damit man eben weiß, was der Goldstandard ist und wie die einzelnen Therapieschulen die Störung klassifizieren - therapieren kann man mit dem Wissen nicht), sodass Diagnostik den weitaus größten Anteil einnimmt. Dazu zählt, dass man sich mit diagnostischen Kriterien auseinandersetzt, diagnostische Gesprächsführung übt und Differenzialdiagnostik betreiben kann. Natürlich braucht man dafür nicht zwingend das lebende Objekt (auch an Präsenzhochschulen "üben" die Studenten nicht unentwegt an Patienten - das wäre auch nicht machbar) - aber es erleichtert vieles. (Bzw., man kann das mit "dem lebenden Objekt" ja auch anders handhaben, wie man bei der PFH sehen kann; auch die OU hat solche praxisnahen Inhalte immer gut durch Videomaterial veranschaulichen können). 

 

Letztlich scheint es aber einen Konsens unter Psychologen zu geben, dass klinische Psychologie nicht alleine theoretisch vermittelbar ist. Und jeder, der keinen direkten Zugang zu einem Patienten hat, betreibt eben theoretische Wissensvermittlung. Basta. 

 

Dass die FernUni nur wegen des großen Andrangs auf die klinische verzichtet, halte ich aber für unwahrscheinlich. Man könnte von den Studenten auch ein klinisches Pflichtpraktikum (neben dem sowieso schon erforderlichen Praktikum) verlangen. Das würde die Spreu ziemlich schnell vom Weizen trennen, und würde auch mit dem Mythos der klinischen Psychologie aufräumen (ich finde nämlich, dass das sehr idealisiert wird). Gut, man benötigt den klinischen Anteil, damit wirklich alle Karrieretüren offen stehen. Auch ich würde dafür plädieren, das zu ermöglichen, weil Absolventen ohne diesen klinischen Anteil schlichtweg den Kürzeren ziehen.

 

Vielleicht lässt sich die FernUni ja dahin bewegen, dass klinische Credits anderer Hochschulen sozusagen als Wahlfach angerechnet werden können. 

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vor 20 Stunden, psychodelix sagte:

Ich denke nicht, dass es in Hagen klinische Module geben wird. Dann würden sich ja noch mehr Studenten dort bewerben. Und Hagen hat auch eine ganz andere Ausrichtung, was immer wieder betont wird.

Und wenn es klinische Module geben würde, dann gäbe es deshalb auch ganz schnell einen NC.

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Markus Jung

Geschrieben

Also ich kenne auch nur die an verschiedenen Stellen formulierte Auskunft, dass das Psychologie-Studium in Hagen eine andere Ausrichtung habe als die klinische Richtung.

 

Und ich halte es auch eher für unwahrscheinlich, dass sich da in nächster Zeit etwas dran ändern wird. Wie ja schon erwähnt ist es für die Uni ja so schon schwer genug, der Masse an Studierenden Herr zu werden. Da kann ich mir kaum vorstellen, dass zusätzlicher Aufwand betrieben wird, um noch mehr Studierende anzuziehen.

 

Und das jetzt mal ganz abgesehen davon, wie sinnvoll die klinische Psychologie im Fernstudium ist. Selbst bei den privaten Anbietern gibt es diesen Bereich bisher ja nur im Bachelor.

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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link