Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    35
  • Kommentare
    59
  • Aufrufe
    1.585

Das Finale naht :-)

nadeschka

166 Aufrufe

Hallo ihr Lieben,

 

nach ziemlich genau zwei Jahren mal wieder ein Blogeintrag von mir... ich muss gestehen, ich hab das Forum ein wenig aus den Augen verloren und das Studium zwischendurch auch mal. Musste gerade etwas grinsen, als ich in einem Eintrag von Juli 2014 der Meinung war, die Bachelorarbeit 2015 abzugeben. 😂 Nunja, es gibt noch nicht mal ein Thema...

Nachdem ich die ganzen Klausuren ja immer sehr konsequent und bis auf zwei Ausnahmen auch im Regelsemester geschrieben habe, war danach irgendwie die Luft raus und ich habe im vergangenen Jahr ziemlich viel Zeit vertrödelt. Also nicht unbedingt vertrödelt, aber halt für andere Sachen verwendet - die Motivation fürs Studium stand vollkommen hinten dran und irgendwie hab ich die Kurve einfach nicht gekriegt.

 

Ich muss gestehen, auch wenn die Ergebnisse das nicht vermuten lassen, dass mir das Schreiben der wissenschaftlichen Arbeiten schwer fällt. Ich würde lieber nochmal fünf Klausuren schreiben. 😬 Es hat mich unglaublich viel Überwindung gekostet, anzufangen und ich habe mir die Inhalte nicht wirklich wissenschaftlich erarbeitet. Ich hab mir überlegt, was ich schreiben will und dazu passende Zitate aus der Literatur gesucht - das war sehr mühsam, aber der Weg, mit dem ich am besten klar kam. Ich habe für die BSP-Hausarbeit und die Projektarbeit jeweils zwei Wochen Urlaub genommen und in dieser Zeit fast nonstop geschrieben. Zehrt an den Nerven und manches Mal war ich kurz davor, hinzuschmeißen, aber letztendlich kam doch was brauchbares dabei raus. Für beide Arbeiten habe ich eine 1,3 bekommen. Jetzt fehlt also nur noch die Thesis und ich habe fest vor, in den nächsten vier Wochen nach einem Thema und einer Betreuung zu suchen. Nach der BSP-HA (Abgabe Juli 2015) habe ich erst im Oktober 2015 ein Thema für die Projektarbeit gesucht, dann aber nochmal Zeit vertrödelt bis Februar 2016 und schließlich im April angemeldet. 😳 Abgabe war Mitte Juli und gestern habe ich das Ergebnis bekommen. Nachdem nun aber die beitragsfreie Zeit zu Ende geht, sollte ich schleunigst mal zu Potte kommen. Ist mir ja echt ein bisschen peinlich, dass es soweit kommen musste. Und ich hab nicht mal einen triftigen Grund dafür, die meiste freie Zeit habe ich einfach im Fitness und mit Freunden verbracht.

 

Zudem kommt, dass es sich in meinem Job soweit gut entwickelt, dass ich aktuell gar kein Bedürfnis mehr habe, zu wechseln. Klar, sollte mir jetzt der Traumjob über den Weg laufen, werde ich mich natürlich bewerben, aber ich habe keinen Druck und ich kann mir vorstellen, auch nach dem Studium noch eine Weile dort zu bleiben. Mein neuer Chef hat mir mit Abschluss die neue Gehaltseinstufung zugesichert. Deshalb habe ich mir im Lauf des letzten Jahres immer wieder gesagt, es ist wichtig, dass ich abschließe und wie, aber ich mache mir keine Zeitdruck.

 

Heute habe ich also ins Forum zurückgefunden, weil ich auf der Suche nach der Durchschnittsberechnungsformel war. Ich werde jetzt mal noch eine Weile querlesen und Blogs anschauen, vielleicht hab ich noch ein paar nützliche Tipps abzugeben. Oder ich finde eine zündende Idee für die Bachelorarbeit ;)

 

Ach ja, das Endnotenszenario:

Best Case (Thesis mit 1,3): 1,6

Worst Case (Thesis 3,7): 2,3

 

Damit kann ich auf jeden Fall glücklich leben 😍

 


2 Personen gefällt das


2 Kommentare


psychodelix

Geschrieben

Zitat

Ich hab mir überlegt, was ich schreiben will und dazu passende Zitate aus der Literatur gesucht - das war sehr mühsam, aber der Weg, mit dem ich am besten klar kam.

 

Das habe ich auch immer so gemacht. Bei der Bachelorarbeit hat sich das dann allerdings etwas "verselbständigt" und es tauchten beim Lesen Themen auf, die ich vorher nicht auf dem Plan hatte. ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Schön, dass du zu uns zurück gefunden hast 🙂.

 

Also aus meiner Sicht macht deine Vorgehensweise durchaus Sinn. Du hast gemerkt, dass du zur Zeit beruflich das Studium weniger dringend benötigst und dir deshalb mehr Zeit gelassen, um dich um andere dir wichtige Bereiche wie Fitness und Freunde wieder mehr in den Vordergrund zu stellen. Dennoch hast du immer noch was getan, wenn auch langsamer und wenn ich mir deine Notenszenarien anschaue auch weiterhin erfolgreich.

 

Und jetzt bist du dabei, das Ganze zum Abschluss zu bringen.

 

Würde mich freuen, wenn du jetzt wieder häufiger hier dabei bist.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 12
      Hallo liebe Blogleser,
       
      hier ganz druckfrische Informationen aus meinem Mitarbeiterentwicklungsgespräch:
      Der Master geht von Arbeitgeberseite her klar!
       
      Für die Pflicht-Präsenztage bekomme ich Dienstbefreiung, das Anerkennungs-Praktikum darf ich in unserer Einrichtung absolvieren (falls von Seiten der Diploma/MEU zulässig) und die Masterarbeit darf ich auch hier schreiben. Außerdem wird mir unser Ltd. Psychologe während des Studiums für fachliche Fragen zur Seite stehen.
      Nur Geld gibt´s keines. Womit ich aber leben kann, da die Studiengebühren ja als Werbungskosten geltend gemacht werden können.
       
      Jetzt bleibt nur noch die Hürde, in den Studiengang aufgenommen zu werden. Genaue Infos gibt es aber leider noch nicht. Die Diploma geht davon aus, dass es in zwei Wochen soweit sein wird.
       
       
      Drückt mir die Daumen!
       
      So long...
      Forensiker
    • graphita
      Von graphita in Zu Zweit zum Bsc - Wiwi an der FernUni Hagen 8
      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!